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AV Stumpfl Pixera bei Eröffnungsfeier der FISU World University Games im Einsatz

Die Eröffnungsshow der FISU World University Games 2025 hieß mit einer Mischung aus Live-Performance, dynamischer Lichtgestaltung und großflächigen Videoprojektionen die Athleten und Gäste willkommen. Das Projekt wurde live im deutschen Fernsehen übertragen und international gestreamt. Im Zentrum des visuellen Systems stand die Medienserverplattform Pixera von AV Stumpfl.

 

Die Zeremonie wurde von Gerdon Design produziert, die das Videopaket für das Event gestalteten; Project & Creative Lead war Marek Papke. Die Medienserver-Spezialisten der Bildmaschine GmbH wurden beauftragt, das Wiedergabesystem bereitzustellen und zu betreiben, um die Ausspielung aller visuellen Inhalte sicherzustellen. Es war die erste Zusammenarbeit der beiden Unternehmen.

 

„Aus technischer und operativer Sicht war unsere oberste Priorität die zuverlässige Funktion des gesamten Systems“, erläutert Pascal Genzel von Bildmaschine. „Die Show kombinierte Echtzeit-Notch-Content mit vorgerendertem Videomaterial, wobei bis zur letzten Minute häufig Anpassungen vorgenommen wurden. Wir mussten schnell auf Änderungen reagieren und diese nahtlos umsetzen, ohne die Systemstabilität zu gefährden.“

 

Das Systemdesign basierte auf einem Container, der vier Pixera-Clients und ein Barco-E2-Screen-Management-System beherbergte. Zwei Regieserver inklusive Backups sowie vier Playout-Server wurden eingesetzt, um Ausfallsicherheit und Stabilität zu gewährleisten. Die LED-Infrastruktur umfasste einen Haupt-LED-Screen mit einer Auflösung von 13.522 x 1.536 Pixeln sowie sechs 360-Grad-LED-Türme mit jeweils 2.016 x 1.344 Pixeln.

 

Der Arbeitsbereich befand sich auf der gegenüberliegenden Tribüne des Stadions, wo Bildmaschine die Rechner mit Pixera und einem NAS-System verwaltete, das auch Gerdon Design für kurzfristige Anpassungen jederzeit zur Verfügung stand. Mithilfe der Watchfolder-Funktion von Pixera wurden neue Inhalte, die auf dem NAS abgelegt wurden, automatisch importiert und auf den Clients aktualisiert.

 

Die Show wurde hauptsächlich durch den vom Übertragungswagen gelieferten Timecode gesteuert. Die fortschrittliche Timecode-Funktion von Pixera, einschließlich der Verwendung sogenannter „Hot Zones“, ermöglichte saubere und synchronisierte Timelines, um komplexe Sequenzen im Takt zu halten. Zusätzlich wurden zwei Live-Kamerafeeds direkt in die Pixera-Clients integriert und mit Notch-Blöcken kombiniert, um dynamische Echtzeit-Elemente in die Show einzubinden. Weitere Funktionen wie Screen Groups und Layer-Reference Resources ermöglichten das Spiegeln oder Umpositionieren von Inhalten auf spezifischen LED-Screens.

 

Die Vorschaufunktion von Pixera erwies sich als essenziell. Die Möglichkeit, bereits mit der Programmierung zu beginnen und visuelle Inhalte zu validieren, bevor alle Screens installiert waren, sparte während der begrenzten Probenphase Zeit ein. „Dass wir direkt sehen konnten, was wir programmierten, bevor alle LED-Wände überhaupt aufgebaut waren, hat uns enorm viel Zeit gespart“, so Genzel.

 

Konzept, Staging und die Realisierung der Show lagen in den Händen von Hans-Christoph Mücke. Die Notch VFX verantworteten Paris Yilmaz und Antonia Melzer von Clubkind.

 

(Fotos: Christian Heister/JustFabi)

 

www.avstumpfl.com

www.bildmaschine.com

www.gerdon.tv

 

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