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Events-On investiert erneut in LCPro
17/07/2026
AV Company invests in Robe
08/07/2026
AVIXA und Caretta Research kündigen neuen Fünfjahresausblick für die Pro-AV-Branche an
AVIXA hat sich mit dem Technologie-Marktforschungsunternehmen Caretta Research zusammengetan, um ein möglichst umfassendes Verständnis der Pro-AV-Branche zu vermitteln. Dazu dient ein neues Prognosewerkzeug, das auf der Analyse von Branchendaten und Markttrends basiert.
Der neue „Pro AV Industry Outlook“ ersetzt den bisherigen Bericht „Industry Outlook and Trends Analysis“ und wird zweimal jährlich veröffentlicht. Er steht AVIXA-Gold-Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Verfügung, diese erhalten zudem exklusiven Zugriff auf ein umfangreiches Online-Dashboard.
Der „Pro AV Industry Outlook“ ist global ausgerichtet und deckt ein breites Spektrum an Technologien ab. Er liefert Daten für Benchmarking, identifiziert Wachstumsbereiche und hilft bei der Entdeckung und Nutzung wichtiger Trends. Darüber hinaus soll er Unternehmen bei M&A-Entscheidungen unterstützen und externen Investoren als Informationsgrundlage zur Pro-AV-Branche dienen.
„AVIXA ist seit mehr als zwei Jahrzehnten die erste Anlaufstelle für Daten und Trendanalysen in der AV-Branche“, kommentiert Dan Goldstein, Chief Product Officer bei AVIXA. „Unsere neue Partnerschaft mit Caretta Research spiegelt unseren Wunsch wider, diesen Ruf nicht nur zu bewahren, sondern den Wert, den wir unseren Stakeholdern bieten, zu steigern, indem wir eine ‘End-to-End’-Sicht auf die gesamte Wertschöpfungskette der AV-Branche einnehmen - von Hardware-Herstellern und Software-Anbietern bis hin zu Anwendungsfällen im gesamten Spektrum vertikaler Märkte.“
Caretta - Spezialist für Marktanalysen, die Kauf- und Verkaufsentscheidungen in den Bereichen Medien, Rundfunk, sowie AV und Informationstechnologie unterstützen - verbindet jahrzehntelange Branchenerfahrung mit praxisorientierter Forschung. Das Netzwerk des Unternehmens aus Technologieeinkäufern und Entscheidungsträgern soll Anbietern helfen, potenzielle Märkte zu verstehen und gezielt anzusprechen, und Einkäufer dabei unterstützen, die am besten geeigneten Lösungen zu finden.
„Diese Partnerschaft stellt eine vielversprechende neue Richtung für die Pro-AV-Branche dar. Wir gehen über eine reine Tabelle hinaus, um Daten und Erkenntnisse bereitzustellen, die Geschäftsstrategien wirklich voranbringen“, sagt Robert Ambrose, Mitbegründer und CEO von Caretta Research. „Indem wir eine nachfrageseitige, ‘kundenorientierte’ Perspektive einnehmen, konzentrieren wir uns auf spezifische Branchensegmente und die tatsächlichen Bedürfnisse der Käufer, anstatt lediglich Technologiekategorien aufzulisten. Wir liefern diese Erkenntnisse, indem wir menschliches Fachwissen mit fortschrittlicher KI kombinieren, um den Markt wirklich zu verstehen.“
Der erste „Pro AV Industry Outlook“ soll im zweiten Quartal 2027 veröffentlicht werden. Initiale Ergebnisse sollen bereits auf der ISE 2027 in Barcelona vorgestellt und der vollständige „Outlook“ der gesamten Branche auf der InfoComm 2027 in Orlando präsentiert werden.
Elakustik erweitert Audio-Equipment um Electro-Voice Everse
Um sein Audio-Equipment für Events weiter auszubauen, hat Elakustik - ein auf Konferenz- und Dolmetschertechnik sowie auf die Planung und Realisierung von AV-Events für Kongresse und weitere Veranstaltungen spezialisiertes Unternehmen mit Standorten in Waiblingen und Berlin - in diesem Jahr in 48 Everse-Lautsprechersysteme von Electro-Voice investiert.
Als langjähriger Partner von Bosch-Konferenzsystemen und Mitglied im Congress Rental Network (CRN) bietet Elakustik auch Dry Hire innerhalb des Netzwerks an, wo die wetterfesten, akkubetriebenen Everse-Systeme zum Einsatz kommen können. Insgesamt 32 Everse-8- und sechzehn Everse-12-Modelle stehen zur Verfügung.
„Die Everse-Modelle bieten genau den Funktionsumfang, den wir brauchen“, sagt Mike Oskamp, Standortleiter der Niederlassung in Waiblingen bei Stuttgart. „Beide Versionen ergänzen sich ideal: Während die 8-Zoll-Modelle leicht und kompakt sind, eignen sich die 12-Zoll-Modelle mit höherer Reichweite und mehr Schalldruck für größere Beschallungsaufgaben.“
Foto: Elakustiks Mike Oskamp mit Volker Haaga, Sales Manager bei Electro-Voice. (Fotocredit: Elakustik/Electro-Voice)
Audio Music investiert in dBTechnologies Vio L1608
Der Eventdienstleister Audio Music mit Sitz in Much hat im April 2026 insgesamt 32 Einheiten des neuen Line Arrays Vio L1608 von dBTechnologies in seinen Mietpark aufgenommen. Mit dieser Investition setzt das Unternehmen von Inhaber Gerald Albrich seine langjährige Partnerschaft mit dBTechnologies fort und bietet nun nahezu das komplette Vio-Programm in seinem Verleih an.
Von Aktionärs-Meetings über Konferenzen und Messen bis hin zu Sommerfesten und Großveranstaltungen nutzt das europaweit tätige Audio-Music-Team Beschallungslösungen des italienischen Traditionsherstellers. „Mit dem Vio L1608 erweitern wir unser System-Portfolio um ein kompaktes Line-Array, mit dem wir vom kompakten Point Source bis zum großen Line Array praktisch jede Anforderung unserer Kunden abdecken“, so Albrich.
Neben dem Vio L1608 verfügt Audio Music auch über die Line Arrays Vio L212, Vio L1610 und Vio L1608, die Subwoofer Vio S118R und Vio S218, die Point Sources Vio X205, Vio X206 und Vio X310 sowie die Monitore Vio W 15T. Diese Systemtiefe erlaubt es Audio Music, skalierbare und vollständig aufeinander abgestimmte Setups bereitzustellen.
Foto (v.l.): Gerald Albrich, Geschäftsführer, Audio Music, und Michael Pötz, Senior Sales Manager, dBTechnologies (Fotocredit: dBTechnologies/Sascha Gansen)
Leat con und Future of Festivals beschließen Ticketpartnerschaft
Leat con und Future of Festivals bündeln ihre Kräfte und starten eine neue Kooperation: Beide Formate wollen einen Mehrwert schaffen, in dem sie künftigen Besuchern den Zugang zu beiden Veranstaltungen mit nur einem Ticketkauf ermöglichen. Ticketkäufer der einen Veranstaltung erhalten einen Code für ein kostenloses Ticket der anderen Veranstaltung. Das gemeinsame Kontingent ist auf 500 Tickets limitiert.
Mit dieser Zusammenarbeit möchten die Leat con, die vom 6. bis 8. Oktober 2026 in der Hamburg Messe stattfindet, und die Future of Festivals (25. bis 26. November 2026, Station Berlin) zeigen, dass die Zukunft der Eventbranche nicht in der Konkurrenz, sondern in der Kooperation liege.
Beide Veranstaltungen haben unterschiedliche Profile, sprechen teils unterschiedliche Zielgruppen an und setzen eigene inhaltliche Schwerpunkte. Genau darin liege jedoch der Mehrwert: Während die Leat con für Experience Technologies in den Bereichen Live Events, ProAV, Stage Technology, Broadcast und Telekommunikation steht, bringt die Future of Festivals Festivalveranstalter, Dienstleistet, Kulturakteure und Innovationstreiber der Festivalbranche zusammen.
Heterogene Zielgruppen also, die jedoch mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen hätten und deren Möglichkeiten in den Schnittstellen lägen, die Austausch und Zusammenarbeit unverzichtbar machten, so die Veranstalter. Gerade in einer Branche, die vor großen Veränderungsprozessen stehe, brauche es Plattformen, die zusammenarbeiten, Wissen teilen und neue Verbindungen ermöglichen. Die neue Kooperation schaffe eine Brücke, die genau das ermöglichen soll.
Die gemeinsame Ticketpartnerschaft verstehe sich daher nicht nur als Mehrwert für Besucher, sondern auch als Signal an die gesamte Eventszene, dass sich unterschiedliche Profile ergänzen könnten und Kooperation die Branche stärkte. Gemeinsam entstehe mehr Sichtbarkeit, mehr Relevanz, mehr Innovation und mehr Zukunftskraft für die gesamte Eventindustrie.
Tickets sind unter https://www.leatcon.com/tickets/ bzw. https://futureoffestivals.com/tickets/ erhältlich.
Foto (v.l.): Duc Nguyen (Leat con) und Robert Stolt (Future of Festivals) beschließen die gemeinsame Kooperation. (Fotocredit: Future of Festivals GmbH/LEaT)
Events-On investiert erneut in LCPro
Nach der Investition in den LCPro Auron One20 baut Events-On aus Münster seinen Bestand an LCPro-Produkten weiter aus. Als eines der ersten Unternehmen verfügt Events-On ab sofort über den neuen LCPro Auron Beam IP, einen IP65-zertifizierten Beam-Moving-Head für Festival-, Touring- und Outdoor-Produktionen.
Der kompakte Auron Beam IP mit Laser-Phosphor-Engine wurde speziell für professionelle Eventproduktionen entwickelt. „Er ist für mich die perfekte Festival-Lampe für elektronische Musik“, sagt Nils Ottmann von Events-On. Ottmann ist einer von drei Initiatoren der „Aura Events“, einer Pop-up-Rave-Reihe für elektronische Musik.
(Fotos: BT.innotec GmbH/LCPro)
Musikbranche präsentiert Konzept für einheitliche Kennzeichnung KI-generierter Musik auf digitalen Plattformen
Mehrere große Musikverbände und -institutionen haben gemeinsam ein einheitliches Konzept für die freiwillige Kennzeichnung von Titeln durch visuelle Symbole angekündigt, um Konsumenten klarere Informationen über den Einsatz generativer KI (GenAI) bei Musikaufnahmen zu liefern.
Die Initiative wurde von der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), sowie von der RIAA (Recording Industry Association of America), A2IM (American Association of Independent Music), WIN (Worldwide Independent Network), IMPALA (Independent Music Companies Association, vormals Independent Music Publishers and Labels Association), The Grammys, SAG-AFTRA (Screen Actors Guild - American Federation of Television and Radio Artists) und der Human Artistry Campaign ins Leben gerufen.
Die vereinbarte Kennzeichnung unterscheidet zwischen „KI-generiert“ und „KI-unterstützt“ und ist auf breite, weltweite Anwendung bei digitalen Musikdiensten und anderen Partnern ausgelegt. Das Kennzeichnungskonzept soll sich entsprechend den Veränderungen der Technologie und der Anforderungen weiterentwickeln.
„Dieser gemeinsame Aufschlag unterstreicht einmal mehr unseren Willen, als Branche voranzugehen in einem herausfordernden, von generativer KI geprägten kreativen und wirtschaftlichen Umfeld“, kommentiert der BVMI-Vorstandsvorsitzende Dr. Florian Drücke die Initiative. „Die neuen Kennzeichnungen auf der Ebene des einzelnen Tracks sind ein weiteres Element, das vor allem den Fans eine Orientierung ermöglicht, von denen sich mit 83 Prozent die große Mehrheit an dieser Stelle Klarheit und Transparenz wünschen.“
Bei der Unterscheidung zwischen „KI-generierten“ und „KI-unterstützten“ Aufnahmen sollen unterschiedliche Symbole und die folgenden empfohlenen Richtlinien zur Anwendung kommen:
„KI-generiert“ bedeutet, dass generative KI verwendet wurde, um die kreativen Elemente der Aufnahme vollständig oder zum größten Teil zu erzeugen. Dazu gehören beispielsweise von KI erzeugter Leadgesang, von KI erzeugte zentrale Instrumentalparts oder vollständig durch Prompts erzeugte Musik.
„KI-unterstützt“ bedeutet, dass die Aufnahme im Wesentlichen von Menschen erstellt wurde und Ausdruck menschlicher Kreativität ist, dass aber für einige Ausdruckselemente generative KI verwendet wurde. Der Gesang und die Hauptinstrumente wurden von Menschen eingespielt.
Diese Kennzeichnungen beziehen sich auf den Einsatz von generativer KI bei Tonaufnahmen und werden in naher Zukunft zur Verwendung bereitstehen. Der Einsatz von generativer KI in Songtexten, Kompositionen, Musikvideos oder Cover-Artworks wird vom System derzeit nicht abgedeckt.
Foto: Vorschläge für Symbole zur Kennzeichnung; links: „KI-generiert“, rechts: „KI-unterstützt“. (Fotocredit: BVMI)
PRG erweitert Equipmentbestand in EMEA und APAC
Die Production Resource Group (PRG) hat umfangreiche strategische Investitionen in der EMEA- und APAC-Region bekanntgegeben. Mit dieser Erweiterung des globalen Equipmentpools wolle das Unternehmen die Grundlage dafür stärken, Kunden mit optimalen Lösungen für Live-Entertainment, Corporate Events sowie Musik-, TV- und Sportproduktionen zu unterstützen.
PRG investierte gezielt in die Bereiche Audio, Video, Licht und Infrastruktur. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf Märkte wie Zentraleuropa, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Australien und Japan.
In Zentraleuropa erweitert PRG sein Audio-Portfolio um das neue Adamson Vergence Group Cardioid System. Das System wird voraussichtlich ab August 2026 verfügbar sein und stellt die neueste Generation der Adamson-Technologie dar.
In Deutschland baut PRG seinen Bestand an L-Acoustics-Systemen aus. Bereits im Juli wolle das Unternehmen hohe Stückzahlen der Lautsprechersysteme Kara II, Kiva II, 5XT und X8 in Betrieb nehmen, um einem steigenden Bedarf gerecht zu werden.
Darüber hinaus stärkt PRG sein Audio-Portfolio mit der Erweiterung um Yamaha-DM7-Mischpulte, Yamaha-CTL-DM7-Controller sowie Rio-D3-Stageboxen. Der Bestand dieser in Europa bereits etablierten Produkte soll nun auf die gesamte EMEA-Region ausgeweitet werden.
PRG Deutschland nimmt zudem Aura-LED-Module mit einem Pixelpitch von 1,5 mm dauerhaft in den Equipmentpool auf. Diese Produkte sind laut Unternehmensangaben für Corporate- und Broadcast-Produktionen vorgesehen.
In Australien investiert PRG in 1.100 Quadratmeter Infiled-AR4-MK2-LED-Panels für große Sportveranstaltungen, Live-Produktionen und andere Außeneinsätze.
Ein Schwerpunkt der Maßnahmen liegt im Ausbau des Lichtbestandes in den EMEA- und APAC-Regionen, den PRG in durch neue Produkte von GLP und Ayrton erzielt. In Deutschland und Belgien etwa sind seit Juni 2026 die neuen GLP-Twyn-Scheinwerfer verfügbar. Die doppelseitigen Systeme kombinieren Wash-Scheinwerfer mit JDC-Burst-Strobetechnologie.
PRG Deutschland und PRG UK erweitern ihren Equipmentbestand außerdem um den Ayrton EagleStrike, einen IP65-LED-Followspot für Stadien, Arenen und Outdoor-Events. PRG hatte zuvor bereits in den USA umfangreich in das System investiert.
In Großbritannien wird der Bestand zusätzlich um weitere GLP JDC Burst 1 erweitert, die ab August verfügbar sein sollen. Auch Japan wird seinen Bestand an GLP JDC Burst 1 weiter ausbauen und gleichzeitig sein Portfolio um die neuen Ayrton Veloce, Rivale und Nando 502 erweitern. Diese werden künftig in Tokio verfügbar sein. PRG Australien wiederum investiert erstmals in den GLP X5 IP Maxx.
Neben den Investitionen in Veranstaltungstechnik baut PRG auch seine technische Infrastruktur in der EMEA-Region aus. Dazu gehören Erweiterungen der Systeme zur Videobildverarbeitung, der Kabelbestände sowie der Flightcase-Kapazitäten. Diese Maßnahmen sollen die betriebliche Resilienz stärken und die Skalierbarkeit erhöhen.
GudSound upgrades to d&b V-Series for scalable deployment
Stage Audio Works has supplied Durban-based technical provider GudSound with a d&b Audiotechnik V-Series line array system, strengthening its capacity for live sound across South Africa.
The deployment includes twenty V8 and four V12 line array elements, sixteen B22 subwoofers, and eight D40 amplifiers. The system is delivered with Stage Plus cabling, flight cases, and integrated power distribution to enable efficient transport, fast deployment, and consistent system integrity in demanding environments.
This marks GudSound’s first investment in d&b. The V-Series is suitable for both large-format outdoor events and controlled indoor productions. The system is already positioned for use across major Durban events, including “Durban July”, alongside music and lifestyle productions such as “Bread4Soul Sessions”, “Saso’s House”, and “Pianocast”.
(Photo: GudSound)
Session Pro erwirbt 300 Furion-Leuchten von Inifinity
Die Session Pro GmbH hat in 300 Infinity-Furion-Geräte aus dem Portfolio von Highlite International investiert. „Der Markt ist zunehmend wettbewerbsintensiver geworden. Mit Infinity Furion können wir eine moderne Plattform für Außenleuchten anbieten, die hohe Lichtleistung, Vielseitigkeit und IP65-Wetterbeständigkeit vereint“, teilt das Unternehmen mit Sitz in Östringen mit.
Und weiter: „Diese Investition ermöglicht es uns, größere Produktionen zu unterstützen, mehrere Projekte gleichzeitig zu betreuen und flexibler auf die steigende Kundennachfrage zu reagieren. Sie bietet unseren Lichtdesignern und Produktionsteams außerdem mehr kreative Freiheit und Planungssicherheit.“
Die Investition umfasst die Modelle Furion S402 Spot (350-W-Spot-Moving-Head), Furion P602 Profile (600-W-Profil-Moving-Head), Furion W402 Washbeam (7-x-45-W-Wash/Beam-Moving-Head), Furion W602 Washbeam (19-x-45-W-Wash/Beam-Moving-Head), Furion B402 Beam (310-W-Beam-Moving-Head) und Furion FX402 Bar (10-x-60-W-RGBW-LED-Effektleiste mit Pixel-Stroboskop).
Highlite International lieferte die Leuchten nach Deutschland. Huub de la Haye, Gründer und Inhaber von Highlite International, übergab die Produkte an Alex Schad, Geschäftsführer der Session Pro GmbH. Die neuen Scheinwerfer sollen vor allem bei Open-Air-Veranstaltungen wie Festivals oder Konzertproduktionen sowie bei Firmenveranstaltungen und Tourneeprojekten eingesetzt werden.
(Foto: Max Baier/Highfive Productions)
BDKV und INTHEGA bündeln Kräfte für mehr Effizienz in Veranstaltungsstätten und geben „Technische Empfehlung Hallenstandards“ heraus
Kulturveranstaltungen leben von Vielfalt, Kreativität und individuellen Anforderungen. Gleichzeitig sorgen die technischen Spezifikationen von Tourneeproduktionen und Gastspielen regelmäßig für einen hohen Abstimmungsaufwand zwischen Veranstaltern, Produzenten und Spielstätten.
Um diesen Prozess künftig zu vereinfachen, haben der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) und die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA), der Fachverband der Gastspielbranche, gemeinsam die „Technische Empfehlung Hallenstandards“ entwickelt.
Die Empfehlung definiert eine praxisnahe technische Grundausstattung für Veranstaltungsorte mit bis zu 800 bzw. bis zu 2.500 Besucherplätzen. Ziel sei es, möglichst viele Anforderungen moderner Kulturproduktionen bereits im Vorfeld abzudecken und damit einen einheitlichen technischen Standard zu etablieren.
„Die Vielfalt des Kulturangebots ist heute größer denn je. Gleichzeitig bringen viele Gastspiele, Konzerte und Shows vergleichbare technische Anforderungen mit“, erläutert Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV. „Mit der gemeinsamen Empfehlung schaffen wir eine praxisnahe Orientierung für Veranstaltungsstätten, erhöhen Kosteneffizienz und erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Spielstätten und Produktionen. Wir danken der INTHEGA für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.“
INTHEGA-Geschäftsführer Bernward Tuchmann ergänzt: „Ein klar definierter Hallenstandard schafft für alle Beteiligten Planungssicherheit, reduziert Abstimmungsaufwand und trägt dazu bei, Veranstaltungen effizienter und in gleichbleibend hoher Qualität umzusetzen.“
Die technische Empfehlung orientiere sich an den Bedürfnissen kleinerer bis mittelgroßer Veranstaltungen und Produktionen und könne je nach Größe und Ausrichtung einer Spielstätte flexibel skaliert werden. Darüber hinaus biete sie Kommunen und Betreibern „eine wertvolle Grundlage für Beschaffungs- und Ausschreibungsprozesse“.
Mit der gemeinsamen Initiative wollen BDKV und INTHEGA ein Zeichen für mehr Standardisierung und Zukunftsfähigkeit in der Veranstaltungsbranche setzen. Die Empfehlung soll dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, Investitionen zielgerichteter zu gestalten und den Austausch zwischen Veranstaltungsstätten und Gastspielproduktionen nachhaltig zu verbessern.
Foto (v.l.n.r.): Johannes Everke (BDKV), Edgar Common (INTHEGA), Stephan Czuratis (Salzlandtheater Staßfurt) bei der Präsentation der neuen „Technischen Empfehlung Hallenstandards“ auf dem INTHEGA-Kongress 2026 in Bielefeld. (Fotocredit: BDKV/INTHEGA)
DMSZ und fwd: beantragen einheitliches Zertifizierungsverfahren für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement nach DIN ISO 20121
Einheitliche Standards zur Bewertung nachhaltiger Maßnahmen gewinnen in der Veranstaltungsbranche zunehmend an Bedeutung. Eine offiziell anerkannte Grundlage für deren verlässliche Prüfung gab es in Deutschland bislang nicht. Deshalb hat die Deutsche Managementsystem Zertifizierungsgesellschaft (DMSZ) mit der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft ein Konformitätsbewertungsprogramm für die DIN ISO 20121 entwickelt und zur Akkreditierung bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) eingereicht.
Die DIN ISO 20121 ist die internationale Norm für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Nachhaltigkeit strukturiert, messbar und glaubwürdig in ihre Prozesse zu integrieren. „Mit der Akkreditierung schaffen wir eine verlässliche Grundlage für die Branche“, sagt Marko Roscher, Referent Nachhaltigkeit, fwd:. „Nachhaltigkeit wird dadurch nicht nur sichtbar, sondern auch vergleichbar und überprüfbar.“
Zusätzliche Relevanz erhält die Initiative mit Blick auf die kommende EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition), deren Vorgaben ab September 2026 anzuwenden sind. Sie verschärft die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Für Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft bedeutet das vor allem, dass Nachhaltigkeitsversprechen künftig nachvollziehbar und belegbar sein müssen. Gleichzeitig sollen Greenwashing-Praktiken verhindert und belastbare, glaubwürdige Nachweise stärker in den Fokus gerückt werden. Eine akkreditierte Zertifizierung nach DIN ISO 20121 kann dabei künftig eine wichtige Grundlage bieten, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.
„Gerade im Zuge der neuen Regulierung brauchen Unternehmen eine klare Orientierung. Die DIN ISO 20121 bietet dafür einen geeigneten und strukturierten Rahmen“, sagt Hans-Werner Lortz, Zertifizierungsstellenleiter der DMSZ. „Eine nationale Akkreditierung würde diesem Rahmen zusätzlich die notwendige Glaubwürdigkeitverleihen und das Vertrauen in solche Zertifizierungen stärken.“ Ohne Akkreditierung fehlt einer Zertifizierung die unabhängige Bestätigung. Es ist dann nicht belegt, dass die Zertifizierungsstelle nach internationalen Normvorgaben arbeitet und Prüfungen fachlich kompetent, unparteilich sowie nachvollziehbar durchführt.
Das eingereichte Konformitätsbewertungsprogramm wurde in Zusammenarbeit zwischen fwd: und DMSZ entwickelt. Ziel war es, die Anforderungen der Norm praxisnah auf die Veranstaltungswirtschaft zu übertragen und gleichzeitig die Kriterien der DAkkS zu erfüllen. Während fwd: die Perspektive und Anforderungen der Veranstaltungsbranche einbringt, ergänzt die DMSZ ihre Expertise als erfahrene Zertifizierungsstelle im Bereich der akkreditierten Managementsystemzertifizierung.
Nach erfolgreicher Prüfung könnte der DMSZ die nach Kenntnis der Beteiligten erste nationale Akkreditierung zur Zertifizierung nach DIN ISO 20121 erteilt werden. Damit würden künftig einheitliche Zertifizierungsverfahren, klar definierte Anforderungen an Auditoren sowie mehr Transparenz und Vertrauen im Markt geschaffen.
M3 Magdeburger Messebau investiert in CLF Tyra
M3 Magdeburger Messebau hat in CLF Tyra von CLF Lighting investiert und die Scheinwerfer bereits auf einer großen Fachmesse eingesetzt. Die Systeme mit Schutzart IP65 waren dabei eine Woche lang im Dauerbetrieb im Einsatz. Geliefert wurden die CLF Tyra von Licht-Produktiv.
Für M3 Messebau bedeute diese jüngste Investition eine „deutliche Vereinfachung in Logistik und Lagerhaltung“, teilt das Unternehmen, das deutschlandweit Messestände plant und realisiert, mit. Die CLF Tyra böten einen geringeren Wartungsaufwand und hohe Flexibilität bei der Beleuchtung von Messeständen jeder Größe aus einem einheitlichen Bestand.
(Foto: M3 Magdeburger Messebau & Marketing GmbH)
Cosima führt EventFAQ weiter und startet neues Kompetenzzentrum
Das Fachportal EventFAQ nimmt im August seinen aktiven Betrieb wieder auf. Mit der neu gegründeten Cosima GmbH entsteht ab September zudem ein neues Kompetenzzentrum für Veranstaltungssicherheit und Veranstaltungsmanagement. Ziel ist es, das Lebenswerk von Thomas Waetke in seinem Sinne fortzuführen und die Veranstaltungsbranche mit Weiterbildung, Fachwissen und Expertise zu unterstützen.
Mit dem Tod von Thomas Waetke hat die Veranstaltungsbranche nicht nur einen anerkannten Experten für Veranstaltungsrecht verloren, sondern auch einen wichtigen Impulsgeber für mehr Sicherheit und Professionalität bei Veranstaltungen. Sein über viele Jahre aufgebautes Fachportal EventFAQ war für zahlreiche Veranstalter, Behörden und Fachkräfte eine Anlaufstelle für fundierte Informationen und rechtliche Einordnung. Dieses Erbe soll nun weitergeführt werden.
Ab August 2026 wird EventFAQ seinen Betrieb wieder aktiv aufnehmen. Die Plattform bleibt als eigenständige Marke und Kompendium bestehen und will auch künftig aktuelle Fachinformationen, Wissensbeiträge und Webinare für die Veranstaltungsbranche bieten.
Gleichzeitig startet im September 2026 die neu gegründete Cosima GmbH. Unter dem Namen Cosima - Coaching in Sicherheit & Management bündeln sieben Experten ihre jahrzehntelange Praxis- und Beratungserfahrung: Robin Bauer (Geschäftsführer Siko.Team GmbH), Dennis Eichenbrenner (Inhaber EVS-Safety), Marten Pauls (Geschäftsführer Campo Event Engineering), Daniel Schlatter (Partner Schlatter-Zahl Rechtsanwälte), Stephan Trogus (Geschäftsführer Siko.Team GmbH), Manuel Weiskopf (Geschäftsführer S-cape GmbH) und Timm Zahl (Partner SchlatterZahl Rechtsanwälte).
Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Veranstaltungen sicherer, professioneller und zukunftsfähiger zu machen. „Thomas Waetke hat die Veranstaltungsbranche mit seinem Wissen, seiner Haltung und seinem unermüdlichen Engagement nachhaltig geprägt. Uns ist bewusst, welche Verantwortung mit der Fortführung seines Lebenswerks verbunden ist“, sagt Dennis Eichenbrenner, Geschäftsführer der Cosima GmbH. „Mit EventFAQ und Cosima möchten wir diesen Weg in seinem Sinne weitergehen - unabhängig, praxisnah und mit dem Anspruch, die Veranstaltungsbranche durch fundiertes Wissen und hochwertige Weiterbildung nachhaltig zu stärken.“
Das Angebot von Cosima umfasst praxisorientierte Weiterbildungen, Seminare und Wissensvermittlung rund um Veranstaltungssicherheit, Veranstaltungsmanagement und angrenzende Fachthemen. Dabei richtet sich das Unternehmen an Veranstalter, Behörden sowie Fachkräfte der Veranstaltungsbranche.
Deutscher Bühnenverein fordert Fortsetzung des Bildungsprogramms „Kultur macht stark“ ohne Verzögerungen
In einer aktuellen Pressemitteilung bemängelt der Deutsche Bühnenverein, dass der Entwurf zum Bundeshaushalt 2027 zentrale Fragen zur Zukunft des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ offen lasse. „Dabei erreicht das bundesweit einzigartige Programm gerade jene Kinder und Jugendlichen, deren Bildungs- und Teilhabechancen besonders gefährdet sind“, so der Bundesverband der Theater und Orchester.
Jetzt brauche es eine verbindliche Zusage für eine bedarfsgerechte Finanzierung und die Fortführung des Programms. Jede Verzögerung oder Schwächung sende ein falsches Signal für Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Damit „Kultur macht stark“ ab 2028 ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann und Kinder und Jugendliche weiterhin Zugang zu den Bildungsangeboten erhalten, müsse der Bundeshaushalt 2027 die erforderlichen finanziellen und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen schaffen.
Die 27 Programmpartner fordern deshalb eine Finanzierung von mindestens fünfzig Millionen Euro jährlich sowie eine verbindliche Fortführung des Programms für mindestens weitere fünf Jahre, abgesichert durch entsprechende Verpflichtungsermächtigungen ab 2028. Damit würde die Bundesregierung zugleich die Zusage aus dem Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD einlösen.
Vor dem Hintergrund der anstehenden Haushaltsberatungen haben sich am 9. Juli 2026 die Programmpartner, zu denen auch der Deutsche Bühnenverein zählt, mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags über die Zukunft des Programms und die notwendigen Voraussetzungen für seine Fortführung ausgetauscht. Dabei sei deutlich geworden, „dass die Forderungen nach Planungssicherheit und einer verlässlichen Fortführung des Programms über Fraktionsgrenzen hinweg auf große Offenheit stoßen“.
Saskia Esken, MdB und Vorsitzende im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärte: „Bildungsgerechtigkeit steht für mich an erster Stelle, wenn es darum geht, Politik für unsere Gesellschaft zu machen. Wir brauchen bildungspolitische Konzepte, die am Wohl aller Kinder und Jugendlichen orientiert sind, und die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Bildungsangebote außerhalb von Kita und Schule tragen in großem Maße dazu bei, soziale Herkunft und Bildungserfolg zu entkoppeln. Kulturelle Bildung und die aktive Beschäftigung mit Kunst und Kultur bedeuten sowohl das Erleben von Selbstwirksamkeit und persönlichem Wachstum als auch gesellschaftliche Teilhabe. ‘Kultur macht stark’ - das trifft es auf den Punkt. Dieses Bildungsprogramm ist, auch vor dem Hintergrund unserer gesellschaftlichen Herausforderungen, wichtiger denn je.“
Der Deutsche Bühnenverein betont: „Gerade angesichts der im kürzlich veröffentlichten Bildungsbericht benannten Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung, im Ganztag und in der Medienbildung ist ‘Kultur macht stark’ ein bewährtes Instrument gegen Bildungsarmut, soziale Spaltung und ungleiche Bildungschancen.“ Allein in den ersten beiden Jahren der laufenden Förderphase seien mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche erreicht worden.
Über neunzig Prozent der Teilnehmer hätten von gestärktem Selbstvertrauen und größerer Selbstwirksamkeit berichtet. Mehr als neunzig Prozent der Bündnisakteure sähen einen Mehrwert in der Zusammenarbeit der lokalen Bündnisse, die Kinder und Jugendliche besser erreichten, kommunale Bildungslandschaften stärkten und auch über die Förderung hinaus tragfähige Netzwerke schüfen. „Gerade diese gewachsenen Strukturen machen die besondere Wirksamkeit des Programms aus. Um sie zu erhalten und Kindern und Jugendlichen auch künftig verlässliche Bildungsangebote zu ermöglichen, braucht ‘Kultur macht stark’ jetzt Planungssicherheit durch eine verbindliche Förderzusage ab 2028“, so der Verband.
Der Deutsche Bühnenverein ist mit „Zur Bühne“ seit 2013 Programmpartner von „Kultur macht stark“ und realisiert partizipative Projekte an Theatern und Orchestern in ganz Deutschland. Die Geschäftsführende Direktorin Claudia Schmitz erklärt: „Kinder und Jugendliche gestalten die Welt von heute und morgen. Dazu brauchen sie Räume, in denen sie spielerisch miteinander erproben können, wie eine solche Welt aussehen kann. Diese Möglichkeit sichert ‘Kultur macht stark’. Wenn wir an unserer Zukunft interessiert sind, müssen wir diese Räume nicht nur erhalten , sondern stärken.“
Eine Verzögerung oder Schwächung der nächsten Förderphase würde den bildungspolitischen Erfordernissen in zentralen Zukunftsfeldern entgegenlaufen, mahnt der Verband. Sie würde die Reichweite und Wirkung des Programms verringern, gewachsene lokale Strukturen schwächen und dazu führen, dass deutlich weniger Kinder und Jugendliche in Risikolagen erreicht werden. Zugleich drohe ein Förderknick: Erhielten die Programmpartner nicht rechtzeitig Planungssicherheit, müssten zahlreiche lokale Bündnisse ihre Arbeit für bis zu einem Jahr unterbrechen.
Qualifizierte Fachkräfte gingen verloren, gewachsene Netzwerke würden auseinanderbrechen und wertvolle Erfahrungen nicht in die nächste Förderphase überführt werden, was einen erheblichen Rückschritt für Bildungsgerechtigkeit und kulturelle Teilhabe in Deutschland darstelle. Damit die vierte Förderphase nahtlos beginnen könne, müssten die notwendigen Voraussetzungen jetzt geschaffen werden. Dazu gehöre, die neue Förderrichtlinie noch 2026 vorzulegen und die Bewilligungen spätestens im Sommer 2027 zu erteilen.
„Die neue Förderrichtlinie sollte dabei die bewährten Strukturen des Programms erhalten: die lokalen Bündnisse für Bildung, die Vielfalt der Programmpartner als Spiegel der außerschulischenkulturellen Bildung sowie die Verfahren der Mittelweiterleitung, Qualitätssicherung und fachlichen Begleitung“, schlägt der Bühnenverein vor. Nur so könnten die Qualität des Programms gesichert, gewachsene Strukturen erhalten und die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig gestärkt werden.
Studio Hamburg baut neue Postproduktions-Pipeline mit DaVinci Resolve Studio
Studio Hamburg Serienwerft - das Team hinter „Rote Rosen“, einer der am längsten laufenden deutschen Daily Soaps - hat seinen internen Bild- und Tonpostproduktions-Workflow auf DaVinci Resolve Studio von Blackmagic Design umgestellt hat.
Für die in der ARD ausgestrahlte Serie „Rote Rosen“ wurden seit 2006 mehr als 4.200 Folgen produziert. Seitdem liefert das Team an jedem Werktag eine 48-minütige Dramafolge. Dieses Tempo legte die Grenzen der bisherigen Legacy-Postproduktions-Pipeline offen, da der Druck, Folgen über mehrere Teams hinweg schnell umzusetzen, die starren und wartungsteuren Systeme zusehends überlastete.
„Es gab Jahre, in denen uns vor jeder Staffel gesagt wurde: ‘Das könnte die letzte sein’“, erläutert Jonathan Happ, Postproduktions-Supervisor bei Studio Hamburg Serienwerft. „Zu einem Zeitpunkt überlegten sie sogar, die Folgendauer zu kürzen, um Kosten zu sparen.“ Darauf reagierte Happ mit der Einführung von Blackmagic-Design-Tools für ausgewählte Schritte im Workflow, darunter für ADR, VFX und Audio-Cleanup.
Mit zunehmender Verwendung dieser Tools wurde immer klarer, dass die bestehende Struktur eine zusätzliche Logistikebene schuf, die der Produktion nicht mehr dienlich war. „Alles war auf AAFs, externes Grading und Tontransfers ausgelegt. Das war eine komplette Logistikschicht, die der Produktion nicht weiterhalf“, so Happ. „Wir brauchten ein einheitliches System, das uns im Edit hält, statt im Transport.“
Derselbe Mangel an Kontrolle betraf auch die Infrastruktur, da das Team für Systeme und Dienste stark auf Fremdanbieter angewiesen war. „Ein riesiger Teil des Budgets verschwand monatlich bei diesen Anbietern“, sagt Happ. „Wir besaßen weder die Tools noch die Infrastruktur.“ Ein Wendepunkt sei gekommen, als Happ die KI-Stimmtools von DaVinci Resolve Studio auf eigenem Dokumentationsmaterial testete, um starkes Hintergrundrauschen zu bereinigen.
Die Ergebnisse hätten ihn veranlasst, den Test dem erweiterten „Rote Rosen“-Team vorzustellen. „Nach diesem Test wurde dem gesamten Team klar, dass Resolve vieles von dem übernehmen kann, was wir zuvor extern ausgelagert haben“, so Happ. Dies habe ein grundlegendes Umdenken in Sachen Postproduktion ausgelöst, angeführt von Studio-Hamburg-Serienwerft-Geschäftsführer und Produzent Jan Diepers.
DaVinci Resolve Studio steht nun im Zentrum eines neuen Inhouse-Workflows, der Montage, VFX, Farbe, Audio und Export umfasst und von einem NAS-Server mit Open-Source-Software unterstützt wird. „Die Ausstattung mit Resolve gibt uns die Freiheit, eigene APIs einzubinden und Storage nach unserem Bedarf zu managen, und beseitigt noch dazu Lizenzbeschränkungen,“ erklärt Happ. „Und beim Hochskalieren muss die Infrastruktur nicht mehr verdoppelt werden wie früher.“
Studio Hamburg hat zudem API-gesteuerte Automatisierungen für Review-Exporte, Task-Management, Lieferungen an Score-Komponisten, Metadaten-Transfers und andere Routineübergaben eingeführt. Dies reduziere repetitive Supervisionsarbeit und gabe dem Post-Team eine vorhersagbare Kontrolle über den Tagesbetrieb.
Editoren können nun vorgefertigte Fusion-Templates für Effektarbeiten nutzen, die zuvor ausgelagert werden mussten, während die Produktion Grading-Styles entwickelt, die die alte Pipeline nicht leicht unterstützte. Der neue Workflow vereinfache auch die Personalrekrutierung: Happ sei aufgefallen, dass es dem Team leichter falle, bereits mit DaVinci Resolve Studio vertraute Junior-Editoren anzuwerben.
Gleichzeitig reduziere die gestraffte Pipeline die täglichen Overhead-Kosten der Postproduktion: „Das Wegfallen des Roundtripping zwischen Editing, Audio, Encoding und Effekt-Applikationen spart uns bereits zehn bis fünfzehn Stunden pro Woche“, so Happ. „Es bedeutet auch, dass wir nicht mehr im Prozess-Reaktionsmodus feststecken, sondern klarer bedenken können, was die Produktion als Nächstes braucht.“
(Fotos: Blackmagic Design/Studio Hamburg)
Parlamentarisches Frühstück des Forum Veranstaltungswirtschaft mit politischem Appell an den Deutschen Bundestag
Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat am 9. Juli 2026 Vertreter des Deutschen Bundestages zu einem Parlamentarischen Frühstück eingeladen, um über die Zukunft des Messe- und Kongressstandorts Deutschland zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die wachsenden Herausforderungen für eine Branche, die Innovation, Wirtschaftskraft und internationalen Austausch ermögliche und zugleich erheblich zur Wertschöpfung in Deutschland beitrage.
Messen und Kongresse gehörten zu den wichtigsten Plattformen für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliche Entwicklung - dennoch gerate Deutschland als international führender Messe- und Kongressstandort zunehmend unter Druck, betont das Forum Veranstaltungswirtschaft, eine Allianz aus sechs Verbänden des Wirtschaftsbereichs: BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren), FAMA (Fachverband Messen und Ausstellungen), ISDV (Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft), LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland) und VDVO (Verband der Veranstaltungsorganisatoren).
Steigende Energie- und Personalkosten, bürokratische Hürden, langwierige Visa-Verfahren sowie fehlende Investitionsanreize würden die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Standorten schwächen. Mit einem gemeinsamen Forderungskatalog appelliert das Forum Veranstaltungswirtschaft deshalb an die Bundespolitik, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Im Mittelpunkt stehen drei Handlungsfelder, welche fordern, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, einen zentralen politischen Ansprechpartner zu schaffen, die Standortbedingungen zu verbessern und Innovation sowie Investitionen gezielt zu fördern.
„Messen und Kongresse bringen Menschen, Märkte und Ideen zusammen. Damit Deutschland seine internationale Spitzenposition behaupten kann, benötigt unsere Branche wieder verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“, sagt Björn Sänger, Vorstandsvorsitzender des VDVO. „Politik muss jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit Veranstalter auch künftig in Deutschland investieren und internationale Veranstaltungen hier stattfinden können.“
FAMA-Vorstand Robert Ninnemann ergänzt: „Die Messewirtschaft ist ein zentraler Motor für Export, Innovation und Mittelstand. Wenn internationale Veranstaltungen künftig verstärkt in andere Länder abwandern, verliert Deutschland weit mehr als nur Besucherzahlen - es verliert wirtschaftliche Dynamik. Deshalb benötigen wir entschlossene Maßnahmen zur Stärkung des Standorts.“
René Tumler, Geschäftsführer des EVVC, betont: „Leistungsfähige Veranstaltungszentren sind ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Infrastruktur unseres Landes. Damit sie ihre Rolle als Orte für Innovation, Begegnung und Wertschöpfung weiterhin erfüllen können, benötigen sie verlässliche politische Rahmenbedingungen, moderne Infrastruktur und weniger bürokratische Belastungen. Die Veranstaltungswirtschaft verdient endlich einen festen Platz auf der politischen Agenda.“
Auch Michael Köhler, Geschäftsführer der RX Deutschland GmbH, konstatiert anlässlich des parlamentarischen Frühstücks: „Als global tätiger Messeveranstalter sehen wir täglich, wie stark der internationale Wettbewerb um führende Veranstaltungsformate geworden ist. Deutschland hat mit seiner industriellen Stärke, Innovationskraft und leistungsfähigen Messeplätzen beste Voraussetzungen. Doch diese Position muss aktiv gesichert werden. Damit internationale Leitveranstaltungen auch in Deutschland künftig weiter wachsen können, braucht es wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen - für die ausstellende Wirtschaft wie für die Besucher, die aus der ganzen Welt zu unseren Veranstaltungen reisen.“
Das Forum Veranstaltungswirtschaft sieht in einem kontinuierlichen Dialog zwischen Politik und Branche eine wesentliche Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nachhaltig zu sichern. Ziel des Parlamentarischen Frühstücks sei es, konkrete Lösungsansätze mit politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren und die Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft als Zukunftsbranche stärker im politischen Bewusstsein zu verankern.
(Foto: Forum Veranstaltungswirtschaft)
www.forumveranstaltungswirtschaft.org
VTFF kritisiert Kürzung der Filmförderung scharf
Mit „Unverständnis und großer Enttäuschung“ hat der Verband Technischer Betriebe Film & Fernsehen (VTFF) auf die Kürzung der Filmförderung durch die Bundesregierung reagiert. Im vom Kabinett Anfang der Woche verabschiedeten Haushaltsentwurf für 2027 wurde die für 2026 auf 250 Millionen Euro aufgestockte Filmförderung wieder um 36 Millionen Euro gekürzt.
Zu hören sei außerdem, dass durch die globalen Sparauflagen über alle Bundesministerien hinweg die Gesamtsumme für die Filmförderung weiter auf rund 200 Millionen Euro sinke, so der Verband. Die Kürzungen seien ein „fatales Signal“ für die heimische Film- und Fernsehwirtschaft und „ein Schlag für die internationale Reputation des Filmstandorts Deutschland“.
Mitte vergangenen Jahres hatten sich der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil darauf geeinigt, ab 2026 rund 250 Millionen Euro jährlich für den Filmstandort Deutschland bereitzustellen - nahezu eine Verdoppelung der Fördermittel für den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und den German Motion Picture Fund (GMPF). Jetzt allerdings kürzt die Bundesregierung die wirtschaftliche Förderung auf rund 200 Millionen Euro herunter.
„Der Schlingerkurs der Bundesregierung ist rational kaum noch nachvollziehbar“, sagt VTFF-Geschäftsführer Achim Rohnke (Foto). „Nach dem Aufbruchsignal kommt jetzt der Sparhammer.“ Diese Form der Politik sei das Gegenteil einer zukunftsfesten, Vertrauen und Investitionsbereitschaft in den Produktionsstandort Deutschland schaffenden Rahmensetzung. Sie erzeuge Frust und Verunsicherung in der (internationalen) Film- und Fernsehindustrie, vor allem aber bei den technisch-kreativen Dienstleistern, die dringend auf mehr Aufträge und höhere Auslastung angewiesen seien.
„Viele der zumeist kleinen und mittleren Dienstleister stecken in der Krise. Wir erleben seit Jahren eine Insolvenzwelle“, so Rohnke. Das Zusammenstreichen der Fördermittel beeinträchtige auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts Deutschland: „Die komplizierte deutsche Förderpolitik ist ausländischen Partnern ohnehin schwer vermittelbar. Jetzt müssen Investoren aus dem Ausland erleben, dass zugesagte Fördergelder einmal mehr nicht zur Verfügung stehen. Das kostet Investitionen und schädigt die Reputation der heimischen Film- und Fernsehindustrie.“
Der VTFF-Geschäftsführer fordert die Politik daher auf, das Zusammenstreichen der Filmförderung auf dem weiteren parlamentarischen Weg zu korrigieren. „Der Haushaltsentwurf kann in dieser Form nicht im Deutschen Bundestag beschlossen werden“, mahnt Rohnke.
(Foto: VTFF)
Messe Stuttgart schließt 2025 besser als erwartet ab
Die Messe Stuttgart hat das Geschäftsjahr 2025 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stabil abgeschlossen. Insgesamt wurden 39 Eigen- und zwanzig Gastveranstaltungen mit insgesamt 16.030 ausstellenden Unternehmen und 1.064.518 Besuchern durchgeführt, teilt das Unternehmen mit.
Mit einem Umsatz von 134,6 Millionen Euro - ein überdurchschnittliches Ergebnis für ein turnusgemäß veranstaltungsärmeres, ungerades Jahr - und einem operativen Ergebnis (EBITDA) von minus 2,9 Millionen Euro schnitt das Unternehmen deutlich besser ab als prognostiziert. „2025 hat gezeigt, dass wir auch unter anspruchsvollen Bedingungen verlässlich liefern“, bilanziert Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Das über den Erwartungen liegende Ergebnis sei das Resultat „konsequenter Budgetdisziplin und richtiger strategischer Entscheidungen“.
Neben etablierten Publikumsmessen wie der CMT, den Frühjahrsmessen und dem Stuttgarter MesseHerbst prägten zahlreiche Fachmessen und Kongresse das Messejahr 2025. Die LogiMAT setzte als Leitmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement zusätzliche Impulse. Der inhaltliche Fokus lag bei den Fachmessen auf Zukunftstechnologien. Im Oktober waren dies die parallel stattfindenden Messen Hy-fcell und Quantum Effects als Plattform für Wasserstoff- und Quantentechnologie. Im Auslandsgeschäft feierte die R+T Asia in Shanghai ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Rekordbeteiligung bei ausstellenden Firmen und Besuchern, während die LogiMAT India sich weiter erfolgreich in dem Wachstumsmarkt Indien etablierte.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet die Messe Stuttgart turnusbedingt wieder mit deutlich höheren Veranstaltungs- und Umsatzzahlen. Nach einem starken Jahresauftakt durch die CMT im Januar und die Gastronomiemesse Intergastra im Februar folgen im Herbst mit der AMB (Metallbearbeitung) und der Vision (Bildverarbeitung) zwei weitere wichtige Leitmessen.
Die Messe Stuttgart bleibt im Bereich der Neuproduktentwicklung besonders aktiv. Drei neue Formate erweitern im laufenden Jahr das Portfolio: die XR Expo und die MTO Days, welche im April bzw. Juni bereits ihre Premieren feierten, sowie die noch anstehende EFX.
Die XR Expo (April 2026), eine Fachmesse für Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR), zog auf das Messegelände um und verzeichnete 61 ausstellende Firmen aus über 25 Ländern sowie 1.350 Fachbesucher.
Die MTO Days (Juni 2026), eine neue Einkäufermesse für Präzisionsteile, wurde parallel zur CastForge und der Battery Show Europe platziert, um branchenweite Synergien zu nutzen.
Die EFX - Expo for Electronics Manufacturing (6. bis 8. Oktober 2026), ein neues Branchenevent für die Elektronikfertigung, findet zeitgleich mit der Vision, der Quantum Effects sowie der Motek und Bondexpo statt.
Auch und gerade vor dem Hintergrund einer schwachen Inlandsnachfrage gewinne die Beteiligung ausländischer Einkäufer besondere Bedeutung, so die Messe Stuttgart. Zum erfolgreichen Verlauf der Messen in 2025 habe die hohe Auslandsbeteiligung entscheidend beigetragen. Die wichtigsten Herkunftsländer kamen dabei aus der EU, gefolgt von China, Indien und Nordamerika.
Global meldet die Messe Stuttgart in 2026 neue Impulse bei ihrem Auslandsmesseprogramm. Im April beteiligte sich die Messe Stuttgart in Shenzhen (China) als internationaler Partner an der Roboticsmesse Fair plus. Im November folgt mit der R+T Southeast Asia in Bangkok (Thailand) eine weitere Premiere innerhalb der globalen R+T Alliance. Das Messeportfolio in Indien wurde im laufenden Jahr durch den Erwerb der Cable & Wire verstärkt.
Anfang 2027 erweitert die Messe Stuttgart ihr internationales Portfolio um die Neuveranstaltung GrindingHub Americas und verstärkt damit die in Stuttgart stattfindende, weltweit führende Fachmesse für Schleiftechnik und Superfinishing, GrindingHub.
Neues Vorstandsteam für fwd:-Landesvertretung NRW
Die regionale Interessenvertretung der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat sich personell neu formiert. Inhaltliche Schwerpunkte lägen künftig auf der Mitgliedergewinnung, der Arbeitgeberattraktivität, dem Gattungsmarketing sowie der politischen Interessenvertretung.
Dem im Mai 2026 neu gewählten Vorstandsteam gehören Henrik Bollmann, Studieninstitut für Kommunikation GmbH, Jörn Busch, Satis&fy AG, Daniel Gaudigs, GuestOne GmbH, Tanja Schäfer, Fischer and Friends GmbH, Melanie Schobel, Brand Cue GmbH, und Silke Schulte, fwd: Servicegesellschaft mbH, an.
Im Mittelpunkt der kommenden Amtsperiode sollen die Ansprache und Einbindung weiterer Mitglieder, die Positionierung der Veranstaltungswirtschaft als attraktive Arbeitgebermarke, die gemeinsame Kommunikation für die Branche sowie eine starke Interessenvertretung gegenüber der Politik stehen. Zugleich soll das Netzwerk weiter aktiviert und die Zusammenarbeit der Mitglieder untereinander vertieft werden.
„Die Veranstaltungswirtschaft lebt von Begegnungen, Zusammenarbeit und dem Engagement ihrer Menschen“, sagt Tanja Schäfer, Vorsitzende der Landesvertretung NRW. „In den vergangenen Jahren ist in Nordrhein-Westfalen ein starkes Netzwerk entstanden, auf das wir sehr stolz sind. Gemeinsam möchten wir daran anknüpfen, neue Impulse setzen und die Interessen unserer Branche sichtbar und wirksam vertreten.“
Foto (v.l.): Henrik Bollmann, Tanja Schäfer, Jörn Busch, Melanie Schobel, Daniel Gaudigs. (Fotocredit: fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft e.V.)
Audio-Technica übernimmt Vertrieb von Linea Research
Audio-Technica übernimmt den Vertrieb von Linea Research in Deutschland und Spanien. In Zukunft wird sich Benedikt Partl gemeinsam mit den Außendienstteams von Audio-Technica Deutschland um die Verstärker und DSP-Systeme aus England kümmern.
„Als Teil der Focusrite Audio Reproduction Group ist es ein logischer Schritt für uns, nach den immersiven TiMax-Systemen nun auch Linea Research in unser Vertriebsprogramm aufzunehmen und damit unser Portfolio im Live- und Installationsbereich abzurunden“, kommentiert Matthias Exner, Managing Director der Audio-Technica Deutschland GmbH.
Benedikt Partl betreut zukünftig Linea Research als Brand Manager. Im Zusammenspiel mit seinen anderen Marken - Martin Audio und TiMax - fungiert er als Ansprechpartner für Bühnen- und Installations-Beschallungssysteme. „Alle drei Marken ermöglichen uns einen ganzheitlichen Zugang zu den verschiedensten Projekten und geben den Kunden die Möglichkeiten, vollständige Systeme aus einer Hand zu erhalten“, so Partl.
(Foto: Audio-Technica/Linea Research)
Studieninstitut für Kommunikation und Hochschule Schmalkalden bieten Zertifikatslehrgang „Digital Marketing Manager (FH)” an
Künstliche Intelligenz ist im Digital Marketing längst im Arbeitsalltag angekommen. Sie unterstützt bei der Content-Erstellung, optimiert Kampagnen, segmentiert Zielgruppen, analysiert große Datenmengen und automatisiert wiederkehrende Aufgaben. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Fachkräfte: Wer KI sinnvoll einsetzen will, muss Ergebnisse kritisch einordnen, strategisch nutzen und verantwortungsvoll in Marketingprozesse integrieren können.
Diese Entwicklung greift der neue Zertifikatslehrgang „Digital Marketing Manager (FH)” des Studieninstituts für Kommunikation in Kooperation mit der Hochschule Schmalkalden auf. Der berufsbegleitende Online-Lehrgang startet zum Wintersemester 2026/2027 und vermittelt Digital-Marketing-Kompetenzen auf Hochschulniveau mit besonderem Fokus auf KI-Einsatz, Performance Marketing und Marketing Automation.
Der Lehrgang richtet sich an Berufstätige aus Marketing, Kommunikation, Agenturen, Unternehmen und angrenzenden Bereichen, die ihre digitalen Kompetenzen ausbauen möchten. Er dauert zwei Semester, umfasst dreißig ECTS und schließt mit dem Hochschulzertifikat der Hochschule Schmalkalden sowie dem Diploma of Advanced Studies (DAS) ab.
Weitere Informationen und der Immatrikulationsantrag sind unter https://www.studieninstitut.de/digital-marketing-manager-fh bzw. https://www.hsm-fernstudium.de/hochschulzertifikate/management/digital-marketingmanager-fh zu finden.
Vorstellung der „Zukunftsagenda Musikstreaming“ im BKM
Bei der Vorstellung der „Zukunftsagenda Musikstreaming - All together now“ am 8. Juli 2026 im Bundeskanzleramt hat der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Dr. Florian Drücke, den von Kulturstaatsminister Weimer initiierten strukturierten Dialog und eine Einbeziehung verschiedener Blickwinkel begrüßt und festgestellt, es gebe mehr Gemeinsames als Trennendes.
Zugleich unterstrich er eine zentrale Bedeutung von unternehmerischem Risiko und Investitionen der Mitgliedsunternehmen in professionelle Musikkarrieren. „Es wird auch in Zukunft auf die Nachfrage der Fans und auf die Bezahlung ankommen“, sagte Drücke. „Ganz aktuell ist der Umgang mit KI-generierter Musik zentral, hier braucht es auf Transparenz beruhende innovative, individuelle Lizenz-Partnerschaften unter Einbeziehung der Künstlerinnen und Künstler, die auf dem Urheberrecht fußen.“
„Darüber hinaus gilt es, Streaming-Fraud weiter konsequent zurückzudrängen“, so Drücke weiter. In der jetzt angestoßenen Dialogphase werde es darum gehen, „in den Arbeitsgruppen endlich konkret an den Themen zu arbeiten, um dann auf dieser Basis in neuer Klarheit den Wettbewerb um die Gunst der Fans, innovative Formen des Musikkonsums und Wachstum im Markt angehen zu können, mit vollem Fokus auf die Zukunft“.
Mit der „Zukunftsagenda Musikstreaming“ soll der vom Kulturstaatsminister im Dezember 2025 begonnene moderierte Dialog zum Thema Musikstreaming in die Arbeitsphase geführt werden, in der unter Moderation des BKM „gemeinsam brancheneigene Antworten auf aktuelle Herausforderungen des Musikstreamings“ entwickelt werden sollen.
Unterzeichnet haben die „Zukunftsagenda Musikstreaming“ neben BKM und BMJV stellvertretend für Kreative, Labels und Musikstreamingdienste die Verbände BVMI, Bitkom, DMV, Pro Musik und VUT sowie die Akademie für Populäre Musik, die Initiative Fair Share und die GEMA. Im Dezember 2026 sollen der Fortschritt bewertet und die nächsten Schritte vereinbart werden.
Deutscher Bühnenverein veröffentlicht Werkstatistik 2024/25
Die neue Ausgabe der Werkstatistik „Wer spielte was?“ für die Spielzeit 2024/25 des Deutschen Bühnenvereins ist ab sofort erhältlich. Sie basiert auf Daten, die 441 professionelle Theater aus Deutschland, Österreich und der Schweiz übermittelt haben, und steht kostenlos als PDF-Download auf der Website des Bühnenvereins zur Verfügung.
Stabilität kennzeichnet die Ergebnisse der 78. Ausgabe der Werkstatistik. Mit diesem Begriff lassen sich die Entwicklungen bei Aufführungen, Inszenierungen und Besuchen der Saison 2024/25 am treffendsten zusammenfassen. Die Zahl der Inszenierungen blieb in Deutschland mit 6.936 konstant gegenüber dem Vorjahr (6.358). Die Zahl der Aufführungen blieb mit 74.679 gegenüber 74.794 in 2023/24 ebenfalls fast unverändert, während die Zahl der Besuche um fast 800.000 auf 20.854.689 anstieg.
Für Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins, ist dieser Zuwachs mit Blick auf die leicht rückläufige Zahl der Aufführungen umso bemerkenswerter, weil weniger Vorstellungen mehr Publikum anzogen: „Die Zunahme der Besuchszahlen um fast vier Prozent ist ein weiteres Anzeichen für die kontinuierliche Wiedergewinnung des Publikums nach dem Corona-Einschnitt in Zeiten multipler Krisen“, sagt sie. „Diese Zahlen dürften in unsicheren politischen Zeiten mehr denn je relevant sein. Deshalb danken wir allen Theatern herzlich für die verlässliche Übermittlung ihrer Daten.“
Stabilität ist auch das Stichwort, das die Spielpläne der Saison 2024/25 zusammenfasst. Im Schauspiel hat Georg Büchners „Woyzeck“ mit 25 Inszenierungen seine allein führende Position zwar eingebüßt, dafür hat Suzie Millers „Prima Facie“ mit ebenfalls 25 Inszenierungen deutlich zugelegt. Bei den Uraufführungen im Schauspiel erreichte Roland Schimmelpfennigs Wormser Nibelungen-Adaption „See aus Asche“ in der Regie von Mina Salehpour mit 23.328 Zuschauern ein größeres Publikum als alle anderen Inszenierungen. In der Oper hat sich „Hänsel und Gretel“ mit dreißig laufenden Inszenierungen vor „Die Zauberflöte“ geschoben, die immerhin vier Inszenierungen mehr zu verzeichnen hat als im Vorjahr.
Die Redaktion des Theatermagazins „Die Deutsche Bühne“ hatte erstmals für die Spielzeit 2014/15 ein Datenportal zur Erfassung der Zahlen eingerichtet. So lassen sich inzwischen zehn Jahre vergleichen und programmatische Veränderungen im Theaterbetrieb erkennen: Im Schauspiel zum Beispiel werden klassische Autoren weniger gespielt (und besucht): Die Zahl der Shakespeare-Inszenierungen hat sich über die letzten zehn Spielzeiten fast halbiert, ebenso die Inszenierungszahl von Goethes „Faust“.
Hingegen ist die Zahl der Bearbeitungen von Shakespeare-Stücken ebenso gestiegen wie die von Überschreibungen zu Goethes „Faust“. Detlev Baur, Chefredakteur der „Deutschen Bühne“ , erkennt in dieser Entwicklung „einen Trend weg vom klassischen Repertoire hin zu alternativen Begegnungen mit dem traditionellen Kanon“. In einem jüngst erschienenen Sonderheft des Magazins werden weitere Veränderungsprozesse in Repertoire und Strukturen der Häuser mit Hilfe ausgewerteter Daten aus Theaterstatistik und Werkstatistik anschaulich gemacht.
Comm-Tec eröffnet neuen AV-Showroom in der Brain Embassy in Warschau
Comm-Tec hat seinen ersten Showroom in Polen im Büro- und Coworking-Komplex Brain Embassy in der Al. Jerozolimskie 181 in Warschau eröffnet. Der neue Standort ist als ganzheitliches, vernetztes Technologiekonzept angelegt und bietet Integratoren, Partnern und Endkunden die Möglichkeit, AV-, Collaboration- und Digital-Signage-Lösungen in einer realen Arbeitsumgebung zu erleben.
Die Infrastruktur des Showrooms basiert auf einer AV-over-IP- und Netzwerklösung von WyreStorm und Netgear, die eine skalierbare Signalverteilung über den gesamten Showroom ermöglicht. Für Präsentation und Steuerung sorgen zentrale Lösungen von RTI, ergänzt durch Montage- und Trägersysteme von Smart Media Solutions (SMS).
In den Meeting- und Collaboration-Bereichen kommen Maxhub-Displays und interaktive Lösungen zum Einsatz. Drahtlose Präsentation realisiert Barco, während KI-gestützte PTZ-Kameras von Lumens und Audiotechnik von Yamaha und Sennheiser für die gewünschte Bild- und Sprachqualität sorgen.
Digital-Signage-Anwendungen werden über BrightSign-Player umgesetzt. Workplace- und Raumbuchungslösungen von Humly sowie Sensorik von Nexmosphere runden das Ökosystem ab, ergänzt durch Infrastruktur- und Arbeitsplatzlösungen aus dem Comm-Tec-eigenen Portfolio.
Der Showroom in Warschau ist für Integratoren, Partner und Endkunden zugänglich und soll künftig auch für Schulungen, Workshops und Technologie-Events genutzt werden.
(Foto: Comm-Tec)
AV Company invests in Robe
South African technical production service and design specialist AV Company has added Robe Esprites and more Robe LEDBeam 350s to its rental inventory. The company is headquartered in Durban, with bases in Johannesburg and Cape Town.
Owned and run by Craig Browning and his son Keagan, as well as Warren Loots, AV Company supplies all aspects of event production - lighting, audio, LED screens, staging, structures, rigging and power - for corporates, which make up around seventy percent of their business, live events, music shows and concerts, which account for the remaining thirty percent. To cover this range of applications, Craig Browning is always on the lookout for multifunctional lighting solutions.
The first eight Esprites were delivered by Robe’s Southern Africa distributor DWR at the beginning of 2025. Four more were added earlier this year, together with another sixteen LEDBeam 350s, taking their total to 32 LEDBeam 350s. AV Company now has over eighty Robe moving lights available. The first ones they bought were ColorSpot 575s, LEDWash 300s and 300E Spots, followed by Pointes, with purchases dating back over ten years.
The kit is moved between all three branches according to needs. The Esprites were recently used at the SAMA (South African Medical Association) Health Summit staged at the Southern Sun Elangeni & Maharani hotel in Durban. They then went on to singer-songwriter Lloyiso’s “Elephant in the Room” show at the Moses Mabhida Stadium in Durban, which was part of a national tour.
The rig there comprised sixteen Esprites, 36 LEDBeam 350s, 24 LEDBeam 150s, twelve Pointes, and twelve LEDWash 600s, plus other lamps, and was designed by Keegan Adams. AV Company also supplied an L-Acoustics PA for that same gig.
Pictured (left to right): Craig Browning, junior technician Thabiso and AV Company Johannesburg branch manager Yan Margestein. (Photo: Louise Stickland/Paul Clarke)

























