Business News
Business News Schlagzeilen
JEM invests in Robe
11/06/2026
Pearle*-Mitgliederversammlung in Helsinki
04/06/2026
EtherCAT baut führende Rolle weiter aus
03/06/2026
Shure partners with Edge Sound Research
02/06/2026
Unipol Dome in Mailand offiziell eröffnet
29/05/2026
Harting feiert Jubiläum in Mexiko
27/05/2026
Panasonic übernimmt Hive
26/05/2026
Die Ärzte kündigen Tour in 2027 an
15/04/2026
Thomas Riedel übernimmt Arri
14/04/2026
Nordlite investiert in Roxx
13/04/2026
JEM invests in Robe
JEM Audiovisual Events & Installations - based in Apeldoorn, the Netherlands, and headed by owner and founder Justin Engelman - specialises in supplying sporting events, corporate and dance competitions, together with theatrical and cultural productions. JEM also creates the visual design for ninety percent of its shows and has grown substantially since 2022 after moving into the current warehouse space.
In that time, moving into a new phase of development, they started investing in Robe moving lights with the latest purchase being eight Esprite Profiles that join the LEDBeam 150s and LEDWash 600s already in their fleet since 2022. These Esprites have made a big difference to the scope of their lighting designs, according to Engelman.
JEM was started in 2010 to focus on producing creative lighting and visual designs. Engelman’s first contact with Robe was in 2011 when working for Koninklijke Nederlandse Gymnastiek Unie (KNGU), the Royal Dutch Gymnastics Union, as a lighting programmer and operator. The company had purchased Robe’s first generation DLX Spot luminaires and Engelman decided to acquire these fixtures from KNGU.
After COVID, four LEDWash 600s and ten LEDBeam 150s joined the JEM inventory. Then Engelman needed a workhorse profile fixture and organised a shootout for potential contenders. This was organised from Robe’s side by Benelux distributor Controllux. Following the shootout, JEM chose Esprites, which colour-matched their existing Robe fixtures.
Since the purchase, JEM’s Esprites have been used on numerous events, including the Dutch Artistic Gymnastics Championships competition at the Ahoy in Rotterdam.
Pictured: JEM’s Justin Engelman in the middle, flanked by Maikel Sakkers on the left and Twan Schipper on the left, both from Controllux. (Photo: Louise Stickland/Paul Clarke)
LiveKomm: „Großer Durchbruch für Clubkultur im Baurecht greifbar, Parlament am Zug“
Musikclubs waren im deutschen Baurecht bislang nur in wenigen Gebietskategorien grundsätzlich zulässig - selbst in Industriegebieten nicht. Der Gesetzesentwurf zur Baurechtsreform könnte dies ändern und die prekäre Lage der Musikspielstätten insgesamt verbessern.
Jedoch bedarf es nach Ansicht des Bundesverbandes LiveMusikKommission (LiveKomm) für den „großen Wurf“ einiger entscheidender Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren. Der Verband erkenne im aktuellen Kabinettsbeschluss zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts „wertvolle Anpassungen“ und setze für eine baurechtliche Behandlung von Musikclubs zugleich auf „weitere Verbesserungen im parlamentarischen Verfahren“.
In verschiedenen Stellungnahmen zum Referentenentwurf skizzierte eine Allianz aus dem Deutschen Musikrat, dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) sowie der LiveKomm „relevante Handlungsbedarfe“, die vom Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen (BMWSB) im Gesetzesentwurf in Teilen aufgegriffen wurden.
Neben verbesserten Gebietszulässigkeiten in urbanen, Gewerbe- und Industriegebieten sind nun zusätzlich auch Ansiedlungen in dörflichen Wohngebieten ausnahmsweise vorgesehen. Zudem enthalte der Regierungsentwurf „leicht präzisere und konsistentere“ Formulierungen, was für die spätere Auslegung durch Kommunen und Gerichte „hilfreich“ sein könne.
Das BMWSB sehe Musikclubs jedoch weiterhin nicht zugehörig zur Kategorie „Anlagen für kulturelle Zwecke“, wie Theater, Opern oder Konzerthäuser, sondern strebe mit einer eigenen Nutzungskategorie eine neue, rechtliche Sonderrolle an. Damit verfolge die Verwaltung „weiterhin nicht dem bekundeten Willen des Verordnungsgebers“ und ignoriere die Kulturentwicklung.
Im Entschließungsantrag aus dem Jahr 2021 forderte der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend, dass die Baunutzungsverordnung dahingehend angepasst wird, dass „Clubs und Livespielstätten mit nachweisbarem kulturellen Bezug nicht mehr als Vergnügungsstätten, sondern als Anlagen für kulturelle Zwecke definiert werden“.
Thore Debor, stellvertretender Vorsitzender der LiveKomm, kommentiert: „Wir stehen für die Clubkultur in Deutschland kurz vor einem historischen Moment. Erstmals werden Musikclubs im Bundesbaurecht gesondert ausgeführt. Damit erfolgt eine überfällige Abgrenzung zu Vergnügungsstätten. Es gilt, diese einmalige Chance für spürbare Effekte in der Stadtentwicklung zu nutzen und im weiteren Gesetzgebungsverfahren weiter vorhandene Verbesserungspotenziale zu erzielen.“ Debor appelliert dabei insbesondere an die baupolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen.
Die LiveKomm-Arbeitsgruppe Kulturraumschutz sieht in der Reformdebatte weiterhin erforderliche Anpassungs- und Ergänzungsbedarfe, etwa die Einstufung von Musikclubs als Anlagen kultureller Zwecke, weitere Begriffsschärfungen im Begründungstext, Erweiterungen der Gebietszulässigkeiten (insbesondere eine ausnahmsweise Zulässigkeit in allgemeinen Wohngebieten) sowie die Fortführung und Ausweitung des Bundesschallschutzprogramms.
Auch eine „gesetzliche Verankerung zur Einführung eines Bundes-Club/Kultur-Katasters zur Lokalisierung schon bestehender Clubkultur in der Planung (Ergänzung des § 1 Abs. 6 Nr. 3 BauGB) und die Berücksichtigung eines entsprechenden Bundesprojekts zum Strukturaufbau im Haushalt“ wird von der Arbeitsgruppe gefordert.
Zudem sei weiterhin kein Gesetzesvorhaben zur Anpassung der Schallregularien und TA Lärm in Sicht. Hier bedürfe es unter anderem einer Positionierung des Bundesumweltministers Carsten Schneider und der weiteren Überarbeitung der 1968 entworfenen Richtlinie. Ohne diese Schritte seien „weitere Konflikte und unnötige Schließungen von Clubs“ zu erwarten.
Distributionspartnerschaft zwischen Ateis Deutschland GmbH und Monacor International
Monacor International hat die Marke Ateis in sein Vertriebsportfolio aufgenommen. Seit 1. Juni 2026 übernimmt das Unternehmen die Distribution von Beschallungsanlagen aus der Produktreihe Prima des niederländischen Herstellers. Monacor will damit seine Position im Segment normkonformer Beschallungsanlagen für professionelle Audio- und Installationsanwendungen stärken.
Ateis, ein multinationales Unternehmen mit europäischem Headquarter in den Niederlanden, entwickelt und produziert elektronische Lösungen für die Märkte Commercial Audio, Kommunikation und Sprachanlagen. „Mit Ateis gewinnen wir einen Partner, der konsequent auf Normenkonformität und Systemintegration setzt“, sagt Thomas Mikus, Managing Director von Monacor International. „Damit können wir unseren Kunden im Bereich Beschallungsanlagen leistungsfähige und zukunftssichere Lösungen anbieten, die heute schon geltende Normen erfüllen.“
LED Project invests in Robe for World Cup fan zones
Mexican rental and installation company LED Project, run by Sergio Serrano (who worked for many years as a production manager for the Mexican alt rock/art-rock band Café Tacuba), has made a major new purchase of Robe moving lights. These will be deployed at various Mexican fan zones during the 2026 FIFA World Cup, staged this summer in three host countries - Canada, Mexico and the USA.
So far, the fan parks being lit by LED Project will feature six RoboSpot systems, 64 Robe Fortes and 54 iSpiider wash beams, plus 32 iFortes, which will be ordered shortly via Robe’s Mexican distributor Showco. Once the tournament is over, the lights will be part of LED Project’s available rental stock.
The company’s primary sectors of business are music tours, concerts and festivals, together with corporate events and conventions. There are now sixty full-time staff at the Mexico City headquarters and the company works all over Mexico, Latin America and the US.
Serrano is a long-time supporter of Robe, and his influence in the Mexican production industry community has been instrumental in helping the brand become established in this marketplace. LED Project was one of the very first companies in Mexico to purchase Robe’s Pointe back in 2013, shortly after this product was launched, and Serrano has been a Robe advocate ever since.
LED Project was also the first rental house with LEDBeam 1000s and CycFX 8s, Robe’s original moving LED batten. The current LED Project rental inventory includes many Robe products - all the above plus LEDWash 300s and 600s, standard Spiiders, MegaPointes, BMFL Spots and some MiniMe digital moving projectors.
(Photos: Louise Stickland/Paul Clarke)
AUMA-Vorsitzender Harting: „Echte Wirtschaftspolitik muss bis Jahresende spürbar werden“
Die Wirtschaftsflaute in Deutschland schlägt laut Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) nun auch auf die deutsche Messewirtschaft durch. Nach Jahren des Gegen-Trends zur negativen wirtschaftlichen Entwicklung vieler Branchen hierzulande schwäche sich nun auch das Wachstum erster Kennzahlen der Messewirtschaft ab.
Die Prognose des Verbands der deutschen Messewirtschaft für das messestarke erste Quartal 2026 zeige, dass die Zahlen der Aussteller (-2,3 Prozent) und der vermieteten Standfläche (-4,6 Prozent) verglichen mit ihren Vorveranstaltungen ins Negative rutschen. Zugleich wüchsen die Besucherzahlen weiter (+0,9 Prozent). Gut 200 der insgesamt 319 Messen in diesem Jahr haben bis Monatsende stattgefunden, 120 Messen stehen im zweiten Halbjahr in Deutschlands Messekalender.
Die wirtschaftliche Lage auf dem Messeplatz Deutschland wird Top-Thema des jährlichen Spitzentreffens der deutschen Messewirtschaft am 9. Juni 2026. Mehr als 330 Persönlichkeiten der Branche werden in Berlin zusammenkommen, Ehrengast ist die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Martina Englhardt-Kopf.
Die Schlussrechnung der Messen 2025 ist noch durchgehend positiv: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden rund 192.000 ausstellende Unternehmen gezählt, was einem Plus von 0,7 Prozent gegenüber den Vorveranstaltungen entspricht. Über 6,9 Millionen Quadratmeter Standfläche wurden gemietet - ein Plus von 0,4 Prozent. Mehr als 12,7 Millionen Besucher sorgten für ein Plus von 1,9 Prozent.
Besonders deutlich fällt dieser Zuwachs auf den Messen mit großer internationaler Beteiligung im Fachbesucher-Segment (B2B) aus. Mehr als 99.000 Aussteller aus dem Ausland präsentierten sich auf Messen in Deutschland (+1,5 Prozent), fast 2,8 Millionen internationale Besucher (+2,9 Prozent) wurden gezählt. Damit macht Deutschland erneut seine Stellung als weltweit führender Messeplatz klar: 2025 kamen 66 Prozent aller Aussteller und über 33 Prozent aller Besucher aus dem Ausland.
„Es ist eine bemerkenswerte Resilienz in turbulenten Zeiten: Das Messeland Deutschland bleibt Weltspitze beim internationalen Publikum“, sagt Philip Harting, Vorsitzender des AUMA. „Doch die Wirtschaftsflaute in Deutschland sorgt für immer mehr Vorsicht und Zurückhaltung. Eine echte Wirtschaftspolitik für die heimischen Unternehmen muss bis zum Jahresende spürbar werden. Der schleichende Abbau von Außenwirtschaftsförderung, hohe Standortkosten und überbordende Berichtspflichten sind verzichtbare, hausgemachte Probleme. Angesichts der Eskalation von Krisen und Konflikten weltweit schlagen diese zusätzlich auf Zukunftsinvestitionen wie Messeteilnahmen durch. Kontinuierlich steigende Besucherzahlen zeigen jedoch, dass der Treff- und Knotenpunkt Messe dringend notwendig ist, um im Gespräch zu bleiben.“
Top-Aussteller-Nation 2025 ist China mit mehr als 18 Prozent Anteil, gefolgt von Italien (rund 11 Prozent) und den Niederlanden (5 Prozent), Spanien (4,5 Prozent), den USA und der Türkei (jeweils 4,4 Prozent). China rangiert mit 4,5 Prozent auch bei den ausländischen Besucher-Nationen unter den Top 5, allerdings hinter den Niederlanden (7,3 Prozent), Österreich (7,1 Prozent), Italien (6,8 Prozent) und der Schweiz (6,4 Prozent).
Trotz aller Verunsicherungen investieren die Messeplätze in Deutschland bis 2030 rund eine Milliarde Euro in die Modernisierung ihrer Infrastruktur, sogar Neubauten sind geplant. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des AUMA hervor. Auch zwölf Neuveranstaltungen von Messen hat es 2025 gegeben, diese vor allem im Investitionsgüterbereich. Für das laufende Jahr sind weitere elf Messepremieren geplant.
Foto: IFAT Munich, Weltleitmesse für Umwelttechnologien. (Fotocredit: Markus Broenner/Messe München GmbH)
ProAudio Eventing erweitert Technikpark um Elation-Movinglights und Litecraft Truss
ProAudio Eventing erweitert seinen Lichtbestand erneut und investiert in aktuelle Movinglights von Elation: Im Mittelpunkt der jüngsten Investition steht der Rebel Wash 12; daneben nahm das Unternehmen auch Fuze PFX sowie weitere Fuze Wash 500 in den Bestand auf.
Darüber hinaus wurde auch der Bestand an Litecraft Truss erweitert. Seit rund fünf Jahren nutzt ProAudio Eventing die Traversensysteme der LMP-Eigenmarke. Mittlerweile umfasst der Bestand rund 450 laufende Meter sowie etwa sechzig Boxcorner der LT34-Serie.
ProAudio Eventing ist technischer Dienstleister für Corporate Events, Live-Entertainment, Messeproduktionen und Konferenzformate. Das familiengeführte Unternehmen aus Neustadt/Wied wurde im Jahr 2004 von den Brüdern Jörg und Nils Röser gegründet.
(Foto: LMP Lichttechnik)
Pearle*-Mitgliederversammlung in Helsinki
Im Mai 2025 trafen sich die Mitglieder von Pearle*, dem Verband der europäischen Arbeitgeberverbände für darstellende Künste, in Helsinki, Finnland, zur Frühjahrsmitgliederversammlung.
Die gemeinsam vom Verband finnischer Theater (Stefi) und dem Verband finnischer Sinfonieorchester (Suosio) ausgerichtete Konferenz begann mit einer Podiumsdiskussion zum nordischen Kooperationsmodell. Die nordischen Länder tauschen sich eng über ihre Aktivitäten aus, ähnlich wie die Länder der DACH-Region, die sich einmal im Jahr zur Sitzung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Theater (IAdT) treffen.
In Helsinki erhielten die Pearle*-Mitglieder Einblick in den finnischen Ansatz zur umfassenden Sicherheit - gerade in einer Zeit, in der die Grundlagen der Demokratie in Europa und weltweit unter Druck stehen. Kultur ist in Finnland in nationale Verteidigungsstrategien eingebettet, und kulturelle Einrichtungen sowie Künstler werden in das nationale Bereitschaftsmodell integriert. Gleichzeitig wurde betont, dass Kunst und Kultur die psychische Resilienz stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern können.
Außerdem begrüßte Pearle* die Europaabgeordnete Li Andersson, Vorsitzende des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) des Europäischen Parlaments, zu einer exklusiven Sitzung über Beschäftigungs- und Sozialpolitik in Europa sowie zu einem Austausch über eine künftige EU-Künstlercharta (Culture Compass for Europe). Andersson gewährte in ihrem Vortrag Einblicke hinter die Kulissen der EU-Initiative.
Die nächste Pearle*-Konferenz wird im November 2026 auf Einladung des Deutschen Bühnenvereins, einem Präsidiumsmitglied von Pearle*, in Hamburg stattfinden.
(Foto: Maarit Kytöharju)
EtherCAT baut führende Rolle weiter aus
Mit 105,2 Millionen Knoten hat EtherCAT die 100-Millionen-Marke überschritten und seine marktführende Stellung im Bereich industrieller Echtzeit-Ethernet-Systeme weiter gefestigt. Im Jahr 2025 waren nach Angaben des Unternehmens 16,9 Millionen neue Knoten hinzugekommen.
Die Daten basieren auf den von den Chipherstellern gemeldeten Stückzahlen und folgen einer bewusst konservativen Methodik: Multiprotokoll-Chips werden nur anteilig berücksichtigt, FPGA-Implementierungen fließen mit lediglich zehn Prozent in die Zählung ein, und modulare Ein-/Ausgabe-Baugruppen werden nicht mitgezählt. Dadurch sollen die Zahlen den tatsächlichen EtherCAT-Markt realistisch wiedergeben und Überschätzungen vermeiden.
„Dass 16,9 Millionen neue Knoten in einem Jahr hinzugekommen sind, spricht eine deutliche Sprache: Die Lagerbestände nach der Chipkrise wurden abgebaut, und das organische Wachstum von EtherCAT hält an“, kommentiert Martin Rostan, Executive Director der EtherCAT Technology Group (ETG). „Unsere Methode enthält einen gewissen zeitlichen Versatz, weil nicht jeder gelieferte Chip sofort in einem ausgelieferten Gerät landet. Die Chiphersteller melden jedoch realistische Zahlen, da Übertreibungen finanzielle Folgen hätten. Bei den Multiprotokoll-Chips sind wir sehr konservativ vorgegangen: Der tatsächlich für EtherCAT genutzte Anteil dürfte in der Praxis höher liegen.“
Mehrere Faktoren trügen zum anhaltenden Erfolg von EtherCAT bei: technische Vorteile (kurze Zykluszeiten, hohe Deterministik und geringe Latenz durch effizienten Datendurchsatz; ermöglicht durch das EtherCAT-Funktionsprinzip der Verarbeitung im Durchlauf), eine einfache Inbetriebnahme (flexible, skalierbare Topologie, automatische Adressvergabe, keine Switche, kein IT-Know-how nötig), breite Einsatzfelder (Fertigungsautomation, Robotik, Verpackungstechnik, Halbleiterfertigung, Energie- und Gebäudetechnik, Medizintechnik, Mess- und Prüftechnik und Transport) sowie ökonomische Attraktivität (kostengünstige Implementierung, robuste Interoperabilität, größte Gerätevielfalt im Markt).
Die ETG erwartet, dass das Wachstum von EtherCAT weiter an Tempo gewinnt - gestützt durch die zunehmende Bedeutung von Cybersicherheit und durch neue Anwendungen in Robotik, Fertigungsautomatisierung und Intralogistik. Bei EtherCAT ist die Lizenzgebühr direkt im Chip enthalten. Über Beckhoff Automation - Erfinder und Lizenzgeber von EtherCAT - finanzieren EtherCAT-Chiphersteller damit die ETG und so das Ökosystem der Technologie. Für Anwender und Anbieter bleibt die Mitgliedschaft in der ETG kostenfrei; die Finanzierung erfolgt über die in den Chips enthaltenen Lizenzbeiträge. Dieses Modell soll Neutralität, offene Zusammenarbeit und schnelle Verbreitung der Technologie unterstützen.
(Foto: EtherCAT Technology Group)
Körber Studio Junge Regie zeichnet Elisa Künast und Niyousha Azari aus
Beim Theaterfestival Körber Studio Junge Regie (KSJR) haben Studierende deutschsprachiger Regiehochschulen im Thalia in der Gaußstraße sowie am Campus Barmbek, dem Standort der Theaterakademie Hamburg, ihre Inszenierungen und künstlerische Arbeitsweisen des Theaternachwuchses präsentiert.
Als Laboratorium für neue Theaterformen macht das Festival unterschiedliche ästhetische Ansätze sichtbar und eröffnet Austausch über Inszenierungsweisen und Arbeitsprozesse. Das Festival gilt als wichtigste Plattform für den Regienachwuchs im deutschsprachigen Raum. Die fünfköpfige Jury diskutierte im Anschluss an die letzte Vorstellung öffentlich im Thalia in der Gaußstraße über die gezeigten Inszenierungen. Zur Jury gehörten in diesem Jahr Janis El-Bira (Theaterjournalist, u.a. „Nachtkritik“, Deutschlandfunk Kultur), Tamira Kalmbach (Regisseurin, Teilnehmerin KSJR 2025), Kathrin Tiedemann (Künstlerische Leitung FFT Düsseldorf), Johanna Vater (Dramaturgin Thalia Theater) und Kay Voges (Regisseur, Intendant Schauspiel Köln).
Die 22. Ausgabe des KSJR endete mit der Verleihung des Jurypreises an Elisa Künast von der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt für die Inszenierung „Ich vermisse sie halt schon - oder: Die ostdeutsche Fassung bewahren“. Die Jury zur Entscheidung: „Theater ist am schönsten, wenn es bereit ist, alle Sicherheiten hinter sich zu lassen und dem geordneten Chaos die Tür zu öffnen. Elisa Künast wagt mit ihrer Inszenierung ‘Ich vermisse sie halt schon - oder: Die ostdeutsche Fassung bewahren’ über das Szenario eines Wohnungsumzugs die Annäherung an ein verschwundenes Land. Dabei basiert die Inszenierung vor allem auf Interviews mit der Mutter und Großmutter der in Jena geborenen Regisseurin. Während das Publikum der Performerin Anna Stiede dabei hilft, die Objekte ihrer Erinnerung an die DDR zu sortieren und in Umzugskisten zu packen, transformiert sich der gesamte Bühnenraum in ein Wimmelbild des kollektiven Abschiedsprozesses. Ein Abend von großer Leichtigkeit, den man als gewandelte Gemeinschaft verlässt.“
Künast-Inszenierungen waren zuletzt unter anderem am Saarländischen Staatstheater, am Mousonturm und beim Plug&Play Festival in Mainz zu sehen. Sie ist seit 2023 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Der mit einem Produktionskostenzuschuss von 10.000 Euro dotierte Preis der Körber-Stiftung unterstützt die Gewinnerin bei einer neuen Regiearbeit an einem Stadt- oder Staatstheater bzw. alternativ in der Freien Szene.
Insgesamt dreizehn Inszenierungen waren während des Regieschultreffens vom 27. bis 31. Mai 2026 im Thalia in der Gaußstraße und am Campus Barmbek zu sehen. Neben den Theaterhochschulen aus München (Otto-Falckenberg-Schule und Theaterakademie August Everding), Hamburg, Berlin, Essen, Frankfurt, Hildesheim, Gießen, Ludwigsburg, Wien, Zürich und Salzburg nahm die Faculty of Dramatic Arts (FDA) der Universität Belgrad, Serbien, als internationale Gasthochschule außerhalb des Wettbewerbs teil.
Das KSJR 2026 wurde auch vom Publikum mit großem Interesse verfolgt: Über 2.400 Besucher sahen die dreizehn Vorstellungen, was einer Auslastung von 99 Prozent entspricht. Der undotierte Publikumspreis geht in diesem Jahr an „Postharãm“; Regie führte Niyousha Azari von der Theaterakademie Hamburg. Azari, geboren 2001 in Teheran, studiert Regie Schauspiel an der Theaterakademie der HfMT Hamburg. Zuvor studierte sie im Iran Schauspiel. Ihre interdisziplinären Arbeiten bewegen sich zwischen Theater, Performance, Tanz und Installation.
Das KSJR ist ein Gemeinschaftsprojekt des Thalia Theaters, der Körber-Stiftung und der Theaterakademie Hamburg unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins.
Fotos: Elisa Künast mit Eva Nemela (Körber-Stiftung); Niyousha Azari mit Barbara Müller-Wesemann (Theaterakademie); KSJR-Festivaljury. (Fotocredits: Studio Fabian Hammerl)
Shure partners with Edge Sound Research
Shure has become a minority investor in Edge Sound Research, a start-up company who is developing new experiential audio technologies to redefine how many audiences consume sound.
The company was founded in 2019 by two University of California, Riverside students, Ethan Castro and Valtteri Salomaki. Castro was inspired by his life experiences as a hard-of-hearing music producer and engineer; Salomaki has been focused on information systems and marketing strategy.
Shure and Edge Sound Research have already been collaborating on new innovations. Shure’s DCA901, the first array microphone tailored for broadcast, delivers an improved immersive experience with the help of Edge Sound Research’s Virtual Sound Engine (VSE). VSE software analyzes the detailed audio from games captured by the DCA901 and automatically identifies and isolates the sound objects that define emotion, pace, and connection.
“We’re excited to be partnering with such an established audio leader like Shure”, comments Valtteri Salomaki, Co-Founder and CEO of Edge Sound Research. “The most iconic moments in history have been captured by Shure microphones, and we’re thrilled about the possibilities of creating the new generation of sound experiences.”
Shure and Edge Sound Research are working to deliver something new for specific groups, such as sports leagues, broadcasters, teams and venues, and fans. The NBA, MLS, and U.S. Tennis Association have all been working with Edge Sound Research to enhance their broadcasts for fans.
(Photo: Edge Sound Research/Shure)
Unipol Dome in Mailand offiziell eröffnet
Mit einem Konzert des italienischen Rockmusikers Luciano Ligabue vor 16.000 Besuchern ist in diesem Monat der von CTS Eventim entwickelte, realisierte und betriebene Unipol Dome in Mailand, Italien, in den Live-Betrieb gestartet.
Am Nachmittag vor dem Konzert hatte Klaus-Peter Schulenberg, CEO von CTS Eventim, gemeinsam mit Unipol-Präsident Carlo Cimbri, Luciano Ligabue und politischen Vertretern des Landes Italien, der Region Lombardei sowie der Stadt Mailand den Unipol Dome im Rahmen einer offiziellen Zeremonie mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes eröffnet.
Rund 1.000 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport erhielten dabei Einblicke in das Venue, darunter die Premium- und Hospitality-Bereiche mit Lounges, Restaurants und Skyboxen. Auch sie erlebten im Anschluss das Konzert von Ligabue.
Mit bis zu 16.000 Plätzen, einer hochmodernen Produktionsinfrastruktur sowie optimierten Sichtlinien und Akustikbedingungen ist der Unipol Dome auf die Anforderungen internationaler Touring-Produktionen und Major-Sport-Events ausgelegt. Eine große Piazza erweitert das Nutzungsspektrum um Open-Air-Formate für bis zu 20.000 Besucher.
Die Medienfassade macht den Unipol Dome zu einem weithin sichtbaren Blickfang; mit mehr als 2,4 Millionen LEDs und einer Gesamtfläche von 7257 Quadratmetern zählt sie zu den größten ihrer Art in Europa. Eine LEED-Nachhaltigkeitszertifizierung in Gold wird angestrebt.
Foto (v.l.): Gianmarco Mazzi (Italiens Minister für Tourismus), Luciano Ligabue, Klaus-Peter Schulenberg, Giuseppe Sala (Bürgermeister von Mailand), Attilio Fontana (Präsident der Region Lombardei), Federica Picchi (Staatssekretärin für Sport und Jugend der Region Lombardei), Carlo Cimbri, Tommaso Sacchi (Mailands Stadtrat für Kultur). (Fotocredits: Alberto Fanelli/Linda Provini/Aria Ruffini)
Groh-P.A. investiert in Roxx Neo und Roxx Icon
Groh-P.A. Veranstaltungstechnik aus Buchholz bei Hamburg investiert in Scheinwerfer der Neo- und Icon-Serien von Roxx. Groh-P.A. realisiert Produktionen unterschiedlicher Größe - bis hin zu Arena-Touren - und ist zugleich stark im Bereich Dry Hire tätig.
Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Roxx sei „die Kombination aus technischer Auslegung und Marktfähigkeit der Scheinwerfer“ gewesen, so das Unternehmen. Die Zumietbarkeit innerhalb bestehender Netzwerke sowie die Akzeptanz der Produkte im Markt seien zentrale Kriterien bei der Produktauswahl gewesen.
Mit der Neo-Serie erweitert Groh-P.A. seinen Bestand im Bereich moderner LED-Wash- und Floodlights. Roxx Neo, Neo Mini und Neo Lite sollen dabei unterschiedliche Anforderungen innerhalb eines konsistenten, nahtlos kombinierbaren Systems abdecken.
Mit Icon F6 und Icon F8 investiert Groh-P.A. parallel in die neueste Fresnel-Scheinwerfergeneration für klassische Anwendungen in der Bühnen- und Personenbeleuchtung. Besonders „die mittels Full-Lense-Illumination homogene Ausleuchtung ohne sichtbaren Hotspot und die zum Patent angemeldeten Torblenden“ hätten das Team von Groh-P.A. überzeugt.
Auch die Erfahrungen mit der bereits im Bestand befindlichen Cluster-Serie von Roxx seien in die jüngste Entscheidung mit eingeflossen. „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Roxx weiter auszubauen“, konstatiert Jan Grohmann-Falke, Geschäftsführer von Groh-P.A.
Foto (v.l.): Jan „Groh“ Grohmann-Falke, Fynn Heidutzek. (Fotocredit: Groh-P.A. Veranstaltungstechnik)
Harting feiert Jubiläum in Mexiko
Die Harting Technologiegruppe hat das zehnjährige Bestehen ihres Standortes in Silao, Mexiko, gefeiert. Aus einem Team von circa dreißig Mitarbeitern in den Anfangstagen ist mittlerweile ein Standort mit 700 Beschäftigten geworden, die von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Kundendienst die gesamte Wertschöpfungskette abbilden. Das Team feierte das Jubiläum gemeinsam mit Lieferanten, Partnern und Vertretern aus der Politik.
Im Jahr 2016 hatte das zunächst kleine Harting-Team das circa 1.200 Quadratmeter große Gelände in Silao bezogen. Schnell habe sich gezeigt, dass die Entscheidung für den Standort die richtige gewesen sei. Führende Automobilhersteller und -zulieferer eröffneten ebenfalls in Mexiko ihre Werke und beschleunigten damit das Wachstum.
„So hatten wir von Beginn an den Finger am Puls dieses wichtigen Marktes“, sagt Philip Harting, CEO der Harting Technologiegruppe. „Auch in den nächsten Jahren setzen wir alles darauf, die Anforderungen unserer Kunden nach individuellen Anschlusslösungen zu erfüllen. Wir freuen uns aber auch auf zusätzliche Wachstumsimpulse aus ganz unterschiedlichen Branchen wie Energie, Mobilität oder Infrastruktur.“
Der Standort Silao stehe beispielhaft für Hartings Ansatz „In the region - for the region“. Mit Entwicklung, Produktion und Service vor Ort richte sich das Unternehmen an den Anforderungen der regionalen Märkte aus. Die Nähe zu Kunden ermögliche kurze Wege, enge Abstimmung und schnelle Reaktionszeiten, von der ersten Idee bis zur Serienfertigung. Gleichzeitig stärke Harting mit dem Standort die industrielle Wertschöpfung in der Region Guanajuato und schaffe langfristige Perspektiven für Mitarbeiter, Partner und Kunden.
(Foto: Harting Technologiegruppe)
Profox investiert in Global-Truss-PreRig-System
Der Veranstaltungstechnik-Dienstleister Profox ApS aus Svenstrup, Dänemark, hat umfassend in das PreRig-Truss-System von Global Truss investiert und damit seinen Bestand für Touring-, Event- und Produktionsanwendungen weiter ausgebaut.
Bereits im März 2026 entschied sich Profox nach Prüfung des Systems im Vorfeld der Integrated Systems Europe für die Anschaffung von über siebzig Sets der PreRig-Touringtraverse. Die Investition umfasst unter anderem dreißig Sets mit 240 cm Länge, zwanzig Sets mit 200 cm Länge sowie jeweils zehn Sets in den Längen 160 cm und 300 cm, jeweils inklusive passendem Dolly.
Damit möchte Profox seine Kapazitäten im Bereich professioneller Rigging- und Touringlösungen stärken. Ergänzend befinden sich bereits zahlreiche Global-Truss-Standardtraversen im Vermietpark des Unternehmens, die regelmäßig bei Tourproduktionen im Einsatz sind.
„Anstatt zwei unterschiedliche Systeme auf Lager nehmen zu müssen, können wir mit der PreRig-Traverse von Global Truss alle relevanten Anwendungsfälle mit einem Produkt abbilden“, sagt Frederik Østergaard Lisborg, technischer Projektleiter bei Profox.
(Foto: Global Truss/Profox)
Panasonic übernimmt Hive
Die Panasonic Projector & Display Corporation hat 100 Prozent der ausgegebenen Anteile des britischen Medientechnologie-Unternehmens Hive Media Control Ltd. übernommen. Panasonic will damit seine Kompetenzen in den Bereichen Medienwiedergabe und -steuerung für immersive und fest installierte Umgebungen stärken.
Die Übernahme markiert einen weiteren Schritt in Panasonics Entwicklung vom Hardware-orientierten Hersteller hin zu einem Anbieter umfassender visueller Lösungs-Ökosysteme und erweitert das Angebot über Projektion und Display hinaus auf Software-, Workflow- und integrierte Medienbereitstellungslösungen.
Gleichzeitig wird Hive weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit einem herstellerneutralen Marktansatz operieren. Panasonic will das Wachstum von Hive unterstützen und dabei die gewünschte Unabhängigkeit bewahren. Dies gewährleiste Kontinuität für die bestehenden Kunden und Partner von Hive, einschließlich jener, die Hive zusammen mit Projektor- und LED-Display-Marken außerhalb von Panasonic einsetzen.
Mit Hive erweitert Panasonic seine Möglichkeiten, Kunden sowohl am Display-Endpunkt als auch über weite Teile des Workflows hinweg - von der Inhaltswiedergabe und -steuerung bis hin zur Bereitstellung und zum Betrieb - zu unterstützen. Die BeeBlade-Plattform von Hive basiert auf dem Intel-Smart-Display-Module-Standard und ermöglicht die direkte Integration mit Projektoren, Direct-View-LED-Displaysystemen und professionellen Displays.
„Diese Partnerschaft gibt uns die Größe und Reichweite, um unsere Vision schneller voranzubringen, während wir die Offenheit und den Plattform-unabhängigen Ansatz bewahren, auf den unsere Kunden vertrauen“, kommentiert Mark Calvert, Mitgründer und CEO von Hive Media Control Ltd. „Ich möchte auch meinen Mitgründern Dave Green und Trey Harrison sowie unserem großartigen Hive-Team danken - ihr Vertrauen und ihr Engagement bedeuten, dass wir dieses nächste Kapitel gemeinsam angehen.“
(Foto: Hive/Panasonic)
Qvest schließt Partnerschaft mit Rise Women in Broadcast in der MENA-Region
Qvest, Anbieter medienfokussierter Services, unterstützt die Organisation Rise beim Aufbau ihres neuen MENA-Chapters. Im Fokus der Partnerschaft steht ein dediziertes Mentoring-Programm, das darauf abzielt, Frauen in der regionalen Broadcast- und Medienindustrie zu stärken.
Rise ist eine globale Interessenvertretung, die 2017 gegründet wurde und sich der Förderung von Frauen in der Broadcast- und Medientechnologie verschrieben hat. Nach der Teilnahme am Rise-Mentoring-Programm 2025 in Australien und Neuseeland engagiert sich Qvest nun als Headline-Partner der Rise Community in der MENA-Region. Ziel dieser Partnerschaft ist der Aufbau einer neuen Plattform, die Frauen in der Broadcast- und Medienbranche durch Fachwissen, Ressourcen und starkes lokales Engagement stärkt.
Seit der Gründung hat Rise bereits Hunderte von Frauen in Europa, Nordamerika, der ANZ-Region, APAC und Indien begleitet und gefördert. Das Rise-Mentoring-Programm in der MENA-Region startet offiziell im September 2026 und bietet strukturierte Mentoring-Formate, Networking-Möglichkeiten, Austauschplattformen und Speaker-Slots auf Branchenveranstaltungen sowie Initiativen zur gezielten Weiterbildung und Karriereentwicklung.
„Wir freuen uns sehr, Qvest als Partner willkommen zu heißen und gemeinsam die Mission von Rise Women in Broadcast in der MENA-Region weiter voranzutreiben“, kommentiert Deborah Cross, Operations Director bei Rise Women in Broadcast. „Das Engagement von Qvest stärkt unser peerbasiertes Mentoring-Netzwerk - eine Plattform, auf der Frauen in allen Karrierestufen die Kontakte und die Einblicke erhalten, die sie benötigen, um in der Broadcast- und Medienindustrie selbstbewusst und erfolgreich zu sein.“
„Bei Rise setzen wir uns dafür ein, Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen, indem wir Räume schaffen, in denen Frauen Expertise teilen, aus Erfahrungen lernen und mit Klarheit und Zielstrebigkeit Führungsrollen übernehmen können“, so Cross weiter. „Das Engagement von Qvest spiegelt eine gemeinsame Überzeugung in inklusives Wachstum und nachhaltigen Fortschritt der Branche wider. Gemeinsam erweitern wir Chancen, verstärken Stimmen und erzielen nachhaltige Wirkung für Chancengleichheit von Frauen.“
Pilar Márquez, Head of Project Management bei Qvest, wird als Mentorin im MENA-Programm tätig sein. „Die Initiative unterstützt und befähigt Frauen in allen Phasen ihrer beruflichen Entwicklung - von der Ausbildung bis in höchste Führungspositionen“, so Márquez. „Mentoring ist ein starker Treiber für Selbstvertrauen, Sichtbarkeit und langfristige Karriereentwicklung. In einer sich schnell entwickelnden Medienlandschaft wie der MENA-Region ist es entscheidend, Talente aktiv zu fördern und strukturierte Wege zu schaffen, die es Frauen ermöglichen, sich zu entfalten und Führungsverantwortung zu übernehmen.“
Die Zusammenarbeit mit Rise ist auf eine langfristige Partnerschaft ausgelegt. Aufbauend auf den ersten Aktivitäten planen beide Organisationen gemeinsame Initiativen auf der Cabsat 2026 sowie bei weiteren regionalen Veranstaltungen, um Plattformen für Austausch, Sichtbarkeit und Chancen für Frauen in der Medientechnologiebranche zu schaffen.
Fotos (v.l.): Pilar Márquez, Deborah Cross. (Fotocredits: Qvest/Rise)
Bundeskanzler Merz besucht Harting-Stand auf Hannover Messe
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich auf der Hannover Messe über Highlights der Harting Technologiegruppe informiert. Mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität, Valdis Dombrovskis, besuchte Merz den Harting-Stand am frühen Morgen.
Im Fokus standen Lösungen für eine widerstandsfähige und nachhaltige Energieversorgung, für intelligente Digitalisierung sowie für flexible Automatisierung. Am Abend des ersten Messetages informierte die Technologiegruppe Journalisten über aktuelle Geschäftsentwicklungen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
Bundeskanzler Merz und die Delegation ließen sich unter anderem zuverlässige Anschlüsse für Energiespeicher zeigen. Harting setzt selbst auf die Technologie: In Kooperation mit dem Startup Reverion entsteht derzeit am Standort Espelkamp eine Brennstoffzellen-Pilotanlage, die die bestehenden Biogas- und Photovoltaikanlagen ergänzen wird. Zunächst wird die Anlage das lokal produzierte Biogas direkt in Strom umwandeln und so die Energieversorgung des Standorts Espelkamp effizienter und klimaneutraler machen. Künftig soll sie dann auch die erzeugte regenerative Energie in Form von grünem Wasserstoff zwischenspeichern und diesen bedarfsgerecht wieder in nutzbare Energie umwandeln. Die Anlage bietet einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu achtzig Prozent. Im Innern befinden sich außerdem Steckverbinder von Harting: Han-HPR-Gehäuse sowie Han-Modular-Einsätze.
„Die neue Brennstoffzellen-Anlage ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit. So können wir künftig Versorgungsengpässen vorbeugen“, erklärt Philip Harting, CEO der Technologiegruppe. Dies bekräftigte er vor dem Hintergrund der geopolitischen Rahmenbedingungen, andauernder Handelskonflikte und einer zunehmenden Regionalisierung von Wertschöpfungsketten auch während der Pressekonferenz auf dem Messestand.
„Industrie und Wirtschaft durchleben tiefgreifende Veränderungen. Es gilt, sich frühzeitig anzupassen und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen“, erläutert Harting. „Unsere Vision, ‘Wir wollen die Zukunft mit Technologien für Menschen gestalten’, gibt uns dabei Orientierung über kurzfristige Entwicklungen hinaus. Denn eins steht fest: Fortschritt braucht weiterhin zuverlässige Steckverbinder- und Kabellösungen für die Übertragung von Strom und Daten.“
Aktuell entwickele sich das Geschäft der Technologiegruppe positiv. Harting rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis (1,1 Milliarden Euro): „Einen Aufwärtstrend haben wir bereits prognostiziert. Dieser setzt sich aktuell fort. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir nachhaltig aufgestellt und global präsent sind.“
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Technologiegruppe, wie moderne Verbindungstechnik Energiesysteme, Datenflüsse und automatisierte Prozesse intelligent koppelt. Durch das Zusammenspiel sollen robuste, skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen entstehen, die flexibel auf neue Anforderungen angepasst werden können.
Die Technologiegruppe präsentiert auf der Messe, wie sich belastbare Energiestrukturen aufbauen lassen. Dazu gehören Komponenten, die eine sichere Stromversorgung gewährleisten, Lasten flexibel steuern und dezentrale Versorgungskonzepte einbinden. So lassen sich Versorgungsschwankungen ausgleichen und Energie effizienter nutzen.
Modularität und Flexibilität sind entscheidend für moderne Produktionskonzepte. Harting zeigt in Hannover Verbindungstechnik, mit der sich Maschinen und Anlagen einfacher erweitern, vernetzen oder umrüsten lassen. Standardisierte Schnittstellen und robuste, flexible Verkabelungen sollen Fertigungsprozesse dynamisch anpassbar machen - von kleinen Produktionszellen bis zu vernetzten Anlagenverbünden.
Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Anforderungen an industrielle Kommunikationssysteme. Die Technologiegruppe zeigt in der Messewoche Lösungen, die hohe Datenraten sicher übertragen und in bestehende industrielle Umgebungen integrierbar sind. Dadurch sollen sie den Aufbau langfristig planbarer Netzwerkinfrastrukturen, auch in anspruchsvollen industriellen Umgebungen, unterstützen.
Digitale Werkzeuge helfen dabei, industrielle Anwendungen schneller zu planen, flexibler zu konfigurieren und transparenter zu dokumentieren. Harting präsentiert neue Tools, die Engineering-Prozesse vereinfachen, Entscheidungsprozesse unterstützen und Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts bereitstellen. So sollen sich Entwicklungszeiten reduzieren und Abläufe effizienter gestalten lassen.
Der Harting-Stand auf der Hannover Messe ist vom 20. bis 24. April 2026 in Halle 27 (Stand J50) zu finden.
Sportway und Broadcast Solutions übernehmen Studio Automated
Die Sportway Media Group, ein Unternehmen für KI-automatisierte Sportproduktionen, und Broadcast Solutions, ein Systemintegrator und Anbieter innovativer Lösungen für die Broadcast- und Medienbranche, haben bekanntgegeben, Studio Automated, einen Anbieter von KI-Technologien für automatisierte und Remote-Live-Sportproduktionen, gemeinsam zu übernehmen.
Mit diesem Kauf wollen Sportway und Broadcast Solutions nach eigenen Angaben einen „entscheidenden Schritt“ in Richtung Aufbau einer der weltweit fortschrittlichsten und skalierbarsten Plattformen für die Produktion und Distribution von Live-Sport gehen. Durch die Kombination aus KI-gestützter Technologie, softwaredefinierten Workflows, hochwertiger Broadcast-Hardware und globaler operativer Expertise zielt die Partnerschaft darauf ab, das gesamte Spektrum der Sportproduktion abzudecken - von Wettbewerben im Breitensport bis hin zu internationalen Top-Events.
Studio Automated bringt seine KI-Software ein, die bereits tausende Kameras an Veranstaltungsorten in ganz Europa steuert. Die Technologie ermöglicht einen hohen Automatisierungsgrad in der Multikamera-Liveproduktion sowie in Remote-Workflows und unterstützt eine Vielzahl von Sportarten, darunter Fußball, Eishockey, Basketball und Handball. Die Plattform hat sich als Baustein für effiziente, skalierbare und nachhaltige Live-Sportproduktionen etabliert und unterstützt die globalen Ziele einer „Green Production“.
Sportway steuert eine der weltweit größten Produktionslandschaften für Live-Sport bei und realisiert jährlich hunderttausende Spiele über zahlreiche Sportarten, Ligen und Märkte hinweg. Durch diese operativen Strukturen stellt Sportway reale Produktionsumgebungen bereit, in denen KI-basierte Workflows kontinuierlich trainiert, weiterentwickelt und im großen Maßstab eingesetzt werden.
Broadcast Solutions ergänzt die Partnerschaft als Systemintegrator und Technologieanbieter mit der Lieferung von Ü-Wagen, Remote-Produktionsinfrastrukturen, VAR-Lösungen und Broadcast-Workflows für große internationale Sportereignisse. Durch die Übernahme von Egripment B.V., einem Spezialisten für Kamerabewegungssysteme in Sport, Live-Entertainment und Broadcast, im vergangenen Jahr erhält die Partnerschaft direkten Zugang zu spezieller Kameratechnik, Engineering-Kompetenz und einer erweiterten End-to-End-Wertschöpfungskette.
Alle drei Partner - Sportway, Broadcast Solutions und Studio Automated - arbeiten seit mehreren Jahren eng mit DMC Production im Bereich Live-Sportproduktion zusammen. DMC spielte dabei eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der KI-basierten Multikamera-Produktionssoftware von Studio Automated im Rahmen realer Sportproduktionen. Diese langfristige Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass die Technologie unter realen, dynamischen Produktionsbedingungen umfassend erprobt wird und zuverlässig funktioniert.
Gemeinsam ermöglicht die Übernahme ein integriertes „Glass-to-Glass“-Produktionsökosystem, das KI-gestützte Produktion, Software-Steuerungsebenen, Kamerasysteme, Infrastrukturplanung und skalierbare Content-Distribution miteinander vereint. Mit Blick auf die Zukunft soll die gemeinsame Technologie-Roadmap die Fähigkeiten der Plattform weiter ausbauen. Durch die Echtzeiterkennung von Events direkt aus Live-Videofeeds sollen künftig Highlights, Clips und Replays bereits während laufender Spiele automatisiert erstellt werden, um die Fan-Interaktion zu steigern, neue Content-Formate zu erschließen und zusätzliche Einnahmequellen für Broadcaster, Ligen und Rechteinhaber zu schaffen.
„Die Integration zentraler Softwarekompetenzen entlang der gesamten Produktionswertschöpfungskette ist ein bedeutender Schritt in der Weiterentwicklung der Sportway Media Group“, sagt Daniel Franck, CEO von Sportway. „Wir arbeiten seit mehr als sieben Jahren eng mit Studio Automated zusammen. Eine gemeinsame Technologie-Roadmap ermöglicht es uns, unser Angebot weiter zu stärken.“
„Live-Produktion ist Teil unserer DNA“, ergänzt Rainer Kampe, CTO von Broadcast Solutions. „Wir haben gezielt nach Möglichkeiten gesucht, Software- und KI-basierte Produktionswerkzeuge für volumenstarke Live-Sportumgebungen einzusetzen - mit Fokus auf alle Spielklassen unterhalb der Top-Ligen. Die Kombination aus den KI-Algorithmen von Studio Automated mit unserer Kameratechnik und Broadcast-Workflows schafft starke Synergien.“
„Unsere globalen Aktivitäten eröffnen Studio Automated einen deutlich größeren internationalen Markt für seine Lösungen“, fügt Stefan Breder, Co-CEO von Broadcast Solutions, hinzu. „Indem wir diese KI-Technologien direkt in unsere Projekt-, Rental- und System-Workflows integrieren, bringen wir sie schneller und breiter in die Live-Sportproduktion.“
Die Mitbegründer von Studio Automated, Paul Valk und Paul van den Haak, sehen die Übernahme als einen entscheidenden Schritt, um das Wachstum zu beschleunigen, die Marktpräsenz auszubauen und die Position des Unternehmens im Bereich der KI-gestützten Sportproduktion zu stärken. „Wir sind sehr stolz auf das, was wir in den letzten sechs Jahren aufgebaut haben, und unterstützen voll und ganz die Vision der Sportway Media Group und von Broadcast Solutions, Studio Automated auf die nächste Stufe zu heben“, so Paul Valk.
Showmatrix investiert in Drohnentechnologie und KI
Die Showmatrix GmbH mit Sitz in Elz (Hessen) hat in die neueste Drohnengeneration Damoda V4 investiert. Mit diesem strategischen Schritt will das Unternehmen seine technologischen Kapazitäten erweitern und seine Position als einer der führenden Anbieter für Drohnenshows in Europa stärken.
Die Damoda V4 steht für die nächste Evolutionsstufe professioneller Showdrohnen: Höhere Leuchtkraft, gesteigerte Effizienz und verbesserte Flugpräzision sollen spektakulärere Inszenierungen ermöglichen. Showmatrix plant, künftig noch komplexere Choreografien, größere Formationen und visuell eindrucksvollere Shows zu realisieren, insbesondere bei großflächigen Events und anspruchsvollen Produktionen.
Mittels der vergrößerten Drohnenflotte sieht sich das Unternehmen in der Lage, Shows mit noch höheren Drohnenzahlen gleichzeitig umzusetzen und Veranstaltungen jeder Größenordnung zu bedienen - von internationalen Großevents bis hin zu exklusiven Markeninszenierungen.
Parallel zur technologischen Aufrüstung hat Showmatrix auch seine Design-Abteilung ausgebaut. Ein erweitertes, interdisziplinäres Kreativteam arbeitet zunehmend mit KI-gestützten Design- und Simulationsprozessen, um kreative Konzepte schneller zu entwickeln, visuell zu optimieren und bereits in frühen Phasen realitätsnah zu testen. Projekte sollen dadurch vollständig in-house umgesetzt werden können.
„Mit der Investition in die Damoda V4 und dem Ausbau unserer Designkompetenz erhöhen wir gezielt unsere Innovationskraft und Geschwindigkeit“, kommentiert Nico Haas, Geschäftsführer der Showmatrix GmbH. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden europaweit die leistungsfähigsten und kreativsten Drohnenshows zu bieten.“
(Fotos: Showmatrix GmbH)
Swisson ehrt Focon Showtechnic als weltweit treuesten Distributor
Im Rahmen der diesjährigen ISE in Barcelona haben der Schweizer Hersteller Swisson und der deutsche Distributor Focon Showtechnic ein besonderes Jubiläum gefeiert: Für die über zwei Jahrzehnte währende Zusammenarbeit wurde Focon mit dem „Longest Standing Distributor Award“ ausgezeichnet.
Die Partnerschaft begann im Jahr 2002, als Swisson lediglich vier Produkte im Portfolio führte. Seitdem hat sich Focon Showtechnic als strategischer Schlüsselpartner etabliert und tausende Geräte in den deutschen Markt - von Theatern bis hin zu großen TV-Studios - geliefert. Heute zählt Focon zu den umsatzstärksten Swisson-Distributoren weltweit.
„Die Partnerschaft mit Swisson ist ein Paradebeispiel für Beständigkeit in einer sich schnell drehenden Branche“, sagt Frank Rethmann, Geschäftsführer von Focon Showtechnic. „Wir haben gemeinsam miterlebt, wie aus einer innovativen Idee ein globaler Standard für Zuverlässigkeit in Theatern, Fernsehstudios und bei Rental-Unternehmen wurde.“
Thomas Gottschlich, Senior Business Development Manager bei Swisson, überreichte den Award und bedankte sich für die loyale Zusammenarbeit, die maßgeblich zum Wachstum von Swisson beigetragen habe. Beide Unternehmen wollen die Kooperation fortsetzen.
Foto (v.l.): Oliver Daake (Focon Showtechnic), Thomas Gottschlich und Frank Rethmann bei der feierlichen Award-Übergabe auf der ISE 2026. (Fotocredit: Focon Showtechnic)
Die Ärzte kündigen Tour in 2027 an
Die Rockband Die Ärzte aus Berlin hat eine Tournee für das kommende Jahr angekündigt. Der Vorverkauf für die Konzertreise mit dem Titel „Die Ärzte: Eine Gänsehaut nach dem andern! - Tour 2027“ startet am 15. April 2026 um 10 Uhr ausschließlich online unter www.bademeister.opm-shop.com.
Tourdaten:
8. und 9. April 2027 - Berlin, Max-Schmeling-Halle
12. bis 14. April 2027 - Dortmund, Westfalenhalle
17. April 2027 - Chemnitz, Messe
20. und 21. April 2027 - Leipzig, Quarterback Immobilien Arena
24. April 2027 - Düsseldorf, PSD Bank Dome
26. und 27. April 2027 - München, Olympiahalle
29. und 30. April 2027 - Köln, Lanxess Arena
4. und 5. Mai 2027 - Hamburg, Barclays Arena
8. und 9. Mai 2027 - Bremen, ÖVB-Arena
12. und 13. Mai 2027 - Wien (Österreich), Stadthalle
15. und 16. Mai 2027 - Frankfurt, Festhalle
19. und 20. Mai 2027 - Zürich (Schweiz), Hallenstadion
24. und 25. Mai 2027 - Stuttgart, Schleyer-Halle
27. Mai 2027 - Freiburg, Sick-Arena
29. und 30. Mai 2027 - Erfurt, Messe
1. und 2. Juni 2027 - Hannover, ZAG Arena
5. und 6. Juni 2027 - Berlin, Parkbühne Wuhlheide
Thomas Riedel übernimmt Arri
Thomas Riedel, Gründer und Inhaber von Riedel Communications und der Riedel Group, übernimmt Arri, Hersteller von Kamera- und Lichttechnik für Film und Live-Entertainment mit Sitz in München. Der Wuppertaler Unternehmer überzeugte mit seinem Konzept für eine neue Heimat von Arri und setzte sich damit auch im internationalen Umfeld durch. Mit der Übernahme realisiert er zugleich die bislang größte Akquisition seiner unternehmerischen Laufbahn.
Durch die Übernahme von Arri schafft Thomas Riedel eine enge strategische Verbindung zwischen Arri und der Riedel Group und erweitert die gemeinsame Expertise entlang der gesamten Produktionskette - von der Kameraoptik bis zur Ausspielung. Das Arri-Ökosystem aus Kamera-, Beleuchtungs- und Systemtechnologie ergänze das bestehende Portfolio der Riedel Group ideal und eröffne neue technologische und marktstrategische Perspektiven für beide Unternehmen, so Riedel.
Seit seiner Gründung im Jahr 1917 befindet sich Arri in Familienbesitz und gilt als weltweit führender Hersteller professioneller Filmtechnik, ausgezeichnet mit zwanzig wissenschaftlichen und technischen Awards der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. „Arri steht seit über einem Jahrhundert für Ingenieurskunst, Innovationskraft und höchste Qualität. Diese Erfolgsgeschichte wird nun fortgeschrieben und verbleibt in deutscher Unternehmerhand“, so Dr. Walter Stahl, Geschäftsführer der Arri GmbH und Mitglied der Gründerfamilie.
In enger Zusammenarbeit wollen Arri und Riedel neue Wachstumsfelder erschließen, vor allem im Bereich Live-Entertainment und Sport. Durch die Zusammenführung von Arri- und Riedel-Technologien sollen integrierte Lösungen entstehen, die Kunden neue kreative und technische Möglichkeiten eröffnen. Ein erstes gemeinsames Projekt ist die Premiere von Arri-Kameratechnik beim Eurovision Song Contest, mit Riedel als Technologiepartner und NEP als Produktionsdienstleister.
Thomas Riedel übernimmt die Rolle des Inhabers. Das bestehende Management-Team von Arri soll den bereits begonnenen Transformationsprozess des Unternehmens fortführen und weiterentwickeln. Dabei bleibt Arri ein eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München.
„Thomas Riedel hat ein Familienunternehmen in erster Generation aufgebaut und steht für unternehmerische Kontinuität und langfristiges Denken“, sagt Chris Richter, Geschäftsführer von Arri. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem erfolgreichen Entrepreneur und die sich daraus ergebenden Marktchancen und -zugänge - sowohl in bestehenden als auch in neuen Märkten.“
David Bermbach, Geschäftsführer von Arri, ergänzt: „Die Riedel Group bringt spannende, sich ideal ergänzende Technologien und umfassende Expertise in Live-Produktion in die Partnerschaft ein. Das stärkt unsere strategische Neuausrichtung als ‘Trusted Technology Leader for the Next Generation of Media & Entertainment’.“
Thomas Riedel selbst konstatiert: „Meine unternehmerische Geschichte ist seit jeher eng mit der von Arri verbunden. Diese Übernahme ist für mich der bislang größte persönliche Meilenstein. Sie erfüllt mich mit großem Respekt vor der Marke, den Produkten und dem Team. Gleichzeitig sehe ich enormes Potenzial und freue mich darauf, Arri gemeinsam weiterzuentwickeln und neue Wachstumsimpulse zu setzen.“
Foto (v.l.): Christian Richter, Frank Eischet (CFO, Riedel), Thomas Riedel, David Bermbach und Christoph Stahl (Mitglied der Gründerfamilie, Arri). (Fotocredit: Arri/Riedel Group)
Krieg am Golf hat Konsequenzen für deutsche Unternehmen auf Auslandsmessen
Die jüngste militärische Eskalation in der Golf-Region wirkt sich auf die Auslandsmessaktivitäten der deutschen Wirtschaft aus. Dies berichtet der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA).
Seit Beginn der Kämpfe im Iran und den arabischen Nachbarstaaten werden Messen in der Golf-Region verschoben - mit direkten Folgen für die gemeinsamen Messeauftritte deutscher Unternehmen. Stand heute werden bereits acht deutsche Gemeinschaftsstände auf Messen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien, die ursprünglich für April und Mai 2026 geplant waren, auf die zweite Jahreshälfte verschoben.
Dies geht aus einer ersten Analyse des Verbandes der deutschen Messewirtschaft hervor, der die Auslandsmesseaktivitäten der deutschen Wirtschaft im Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundeswirtschaftsministeriums koordiniert. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien gehörten zu den derzeit wichtigsten Zielmärkten des Förderprogramms für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen. In diesem und dem kommenden Jahr seien in der Krisen-Region jeweils 31 deutsche Gemeinschaftsstände auf Messen vorgesehen.
2027 sollen 191 geförderte Beteiligungen in 42 Ländern realisiert werden. Das sind 31 Beteiligungen weniger als in diesem Jahr, ein Minus von vierzehn Prozent. Grund für die Schrumpfung seien gekürzte Bundesmittel: Das Budget soll von 44 Millionen Euro auf 42,3 Millionen Euro sinken. Derweil seien die Kosten für Auslandsmesseteilnahmen in den vergangenen Jahren um bis zu vierzig Prozent gestiegen. Der AUMA warnt vor den Folgen dieses Negativtrends für die exportorientierte Wirtschaft.
„Die schleichende Schrumpfung des bewährten AMP ist ein völlig falsches Signal für die unter Druck stehende Exportnation Deutschland und den heimischen Mittelstand“, sagt AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier. „Die Kürzung steht im Widerspruch zu dem im Koalitionsvertrag erhobenen Anspruch, die Instrumente der Außenwirtschaftsförderung finanziell zu stärken. Mehr als dreißig Messebeteiligungen weniger bedeuten rund 20.000 Geschäftschancen weniger. Die deutsche Messewirtschaft fordert die Aufstockung des AMP auf 49 Millionen Euro, damit deutsche Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten neue Absatz- und Beschaffungsmärkte erschließen können.“
Wichtigste Weltregion der staatlichen Förderung bleibt 2027 Süd-Ost-Zentralasien mit rund siebzig Messebeteiligungen, gefolgt vom Nahen und Mittleren Osten und Nordamerika. Die wichtigsten Einzelländer sind die USA (27 Beteiligungen), die Vereinigten Arabischen Emirate (23), China und Indien (je fünfzehn) sowie Saudi-Arabien und die Türkei (je acht). Der Bund übernimmt rund fünfzig Prozent der direkten Messekosten, alle weiteren Ausgaben tragen die ausstellenden Unternehmen selbst.
Studien belegen laut AUMA die hohe Wirksamkeit des Programms: Jeder investierte Steuer-Euro generiere im Schnitt 216 Euro Wertschöpfung und trage zur Sicherung von Produktion, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen in Deutschland bei. Pro Messebeteiligung erzielten die geförderten Unternehmen fünf Neukunden oder Geschäftsabschlüsse.
Jährlich nutzen bis zu 5.000 deutsche Unternehmen diese Unterstützung des Bundes. Seit dem Start des Programms 1949 haben mehr als 215.000 kleine und mittelständische Unternehmen auf diese Weise an Auslandsmessen teilgenommen.
Nordlite investiert in Roxx
Die Nordlite Event Solutions GmbH aus Hamburg erweitert ihren Bestand um Scheinwerfer von Roxx und baut damit die Verfügbarkeit der Marke im norddeutschen Markt aus.
Die Investition umfasst mit den Icon-F6- und Icon-F8-Fresnel-Scheinwerfern, den LED-Washlights Neo lite und Neo mini sowie den Blindern Cluster B2FC und Cluster B4FC mehrere Produktfamilien des Herstellers. „Unsere Kunden haben die Marke aktiv nachgefragt“, sagt Oliver Sperling, Geschäftsführer bei Nordlite. „Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sich Roxx im Markt so etabliert hat, dass ein Investment für uns auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.“
Während des Entscheidungsprozesses hatte es einen praxisnahen Vergleich von LED-Fresnelscheinwerfern bei Nordlite gegeben. Nach einem ersten Eindruck der neuen Icon-Serie auf der ISE in Barcelona führte das Unternehmen einen Shootout durch, bei dem Produkte mehrerer Hersteller gegenübergestellt wurden. Letztlich entschied sich Nordlite für Roxx.
Ein wesentlicher Treiber der Investition sei der Wunsch gewesen, das bestehende LED-Fluter-Setup durch langlebige Lösungen zu ergänzen. Von den kompakte LED-Washlights Neo lite und Neo mini verspricht sich das Unternehmen eine konstante Performance im täglichen Einsatz.
Mit Cluster B2FC und Cluster B4FC erweitert Nordlite den Bestand zudem um vollfarbige Blinder, denen das Unternehmen vor allem im Dry-Hire-Geschäft großes Potenzial zuschreibt. Gleichzeitig sehe Nordlite die Produkte nicht ausschließlich im Vermietgeschäft, auch innerhalb der eigenen Produktion würden bereits Einsatzmöglichkeiten diskutiert.
Neben den Produkten selbst hebt Nordlite auch die Zusammenarbeit mit Roxx hervor. „Es geht nicht darum, einfach Kartons zu kaufen, sondern gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Genau diesen partnerschaftlichen Ansatz haben wir in der Zusammenarbeit mit Roxx von Anfang an gespürt“, so Sperling.
Foto: die Nordlite-Geschäftsführer Joe Gruber (links) und Oliver Sperling. (Fotocredit: Nordlite Event Solutions GmbH)
Infiled strengthens North American team with promotion and key appointments
Infiled has announced a series of leadership changes within its North American operations. Henry Ambrose has been promoted to President and General Manager, while Chris Donaldson joins as Senior Vice President of Sales, North America, and Bryan Boehme takes on the role of Senior Business Development Manager for Location Based Entertainment in the Americas.
Henry Ambrose originally joined Infiled as Vice President of Business Development to launch its North American operations, and has since built the business from the ground up, developing strategic market initiatives, assembling a cross-functional team, and positioning the company as a trusted provider of LED display solutions across rental, fixed installation, and experiential environments. His promotion to President and General Manager recognizes more than three decades of experience in engineering, product development, and executive leadership, including nearly fourteen years at Video Equipment Rentals (VER), most recently as the Executive Director of LED Install, and earlier in roles at Barco and Sharp Electronics.
Chris Donaldson brings more than 27 years of professional AV industry experience to his new role as Senior Vice President of Sales, North America. He has built a strong reputation for developing sales teams, strengthening channel partnerships, and delivering sustained commercial growth in competitive markets. In his new position, he will lead US sales strategy and execution, with a focus on channel development, expanding market share, and aligning Infiled’s portfolio with the evolving needs of the North American AV community.
Bryan Boehme, who joins the team as Senior Business Development Manager for Location Based Entertainment in the Americas, brings more than two decades of global sales leadership to the role, having previously served as Vice President of Global Sales at Christie Digital, where he partnered with leaders in themed entertainment, live events, and enterprise environments. At Infiled, he will focus on deepening the company’s engagement with creative studios, integrators, designers, and operators across the LBE ecosystem.
(Photo: Infiled/Zhuoqing Lian)































