Business News
Business News Schlagzeilen
Panelrunde beim Green Tech Day des VTFF begrüßt Investitionspakt und fordert schnelle Umsetzung
17/02/2026
Live Nation Entertainment to participate in Morgan Stanley’s Technology, Media & Telecom Conference
17/02/2026
Forum Veranstaltungswirtschaft hält Ifo-Daten zur Veranstaltungswirtschaft für „stark ausbaufähig“
16/02/2026
Von Epicto und Borussia Dortmund entwickelter Trikot-Customizer für UX Design Awards nominiert
12/02/2026
dBTechnologies liefert erstes Vio-L1608-Line-Array an Marko Giese Veranstaltungsservice aus
11/02/2026
Audio Reference übernimmt Vertrieb von SME
10/02/2026
D.Live jetzt ISO-50001-zertifiziert
05/02/2026
L-Acoustics opens Americas regional headquarters in Nashville
L-Acoustics has opened its first dedicated Americas regional headquarters in Nashville, Tennessee. Located within the CAA Creative Office Building at Nashville Yards, the new 11,100-square-foot facility features the first L-Acoustics Showroom with Hyriss on the American continent and an L-Acoustics Creative Studio equipped with L-ISA and L-Acoustics DJ technology.
“L-Acoustics is claiming our place in the heart of Music City and will be a driving force in this new modern entertainment industry hub”, says Laurent Vaissié, CEO at L-Acoustics. “With neighbors like CAA, AEG Presents, and Amazon Music, this facility is proof that L-Acoustics is a creative technology company building the future of how people experience audio, whether that’s at a festival, a sports venue, in their home, or in a club. Nashville gives us the platform to show the industry that sound is essential to the shared live experience.”
The facility functions as both operational headquarters and innovation showcase, welcoming 23 team members by year’s end as the Americas team relocates from the West Coast and expands. The Nashville facility features only the second L-Acoustics Showroom with Hyriss globally, following London’s 2024 opening.
The showroom gives architects, interior designers, luxury developers, and integrators direct access to the technology alongside L-Acoustics application specialists. It’s a working space where partners can bring their clients to experience firsthand how Hyriss may be used for residential projects, hospitality suites, or superyacht installations.
“This showroom lets our partners walk in with a developer or yacht owner and demonstrate how one space can transform from a morning meditation room to an evening cinema to a late-night listening lounge - all without changing a single piece of furniture”, says Bryan Bradley, CEO Americas at L-Acoustics.
The L-Acoustics Creative Studio represents the latest evolution of the format launched in Lititz, Pennsylvania, in 2024 and Singapore in 2025. The studio features both L-ISA Immersive Hyperreal Sound technology and L-Acoustics DJ, the company’s latest innovation for club and festival environments.
This is where touring artists can prepare immersive mixes for their live productions, where DJs can craft spatial sets, and where sound designers can try to push the boundaries of creativity with immersive audio. It’s a production facility built for serious creative work. The Creative Studio serves L-Acoustics’ Americas network: touring productions, festivals, theaters, clubs, houses of worship, theme parks, and premium hospitality venues.
“We’ve always delivered the sound for the world’s most important stages, from Adele’s residencies to the Philharmonie de Paris”, says Bradley. “In Nashville, we’re not waiting for the entertainment industry to come to us. We’re positioning ourselves at the center of where creative decisions are made, where artists are managed, where tours are planned, and where the future of live entertainment is being written. Nashville is central to our Americas operations and where the business of music lives. That’s exactly where L-Acoustics needs to be.”
Additionally, L-Acoustics is establishing a 3PL-managed warehouse in the greater Nashville area in 2026 to improve logistics and service delivery across the Eastern United States. Combined with the Los Angeles office, Nashville gives L-Acoustics comprehensive coast-to-coast operational coverage.
The Nashville headquarters joins L-Acoustics’ global office spaces spanning Paris, Los Angeles, London, and Singapore, and manufacturing spaces across France and Germany in supporting the company’s 1,000+ team members worldwide.
Pictured: L-Acoustics officially opens its first dedicated Americas regional headquarters at Nashville Yards - from left to right: Hervé Guillaume, CEO L-Acoustics Group; Anne Hamlett, Chief People Officer; Bryan Bradley, CEO Americas; Laurent Vaissié, CEO L-Acoustics; Cédric Montrezor, Executive Director of Application. (Photos: Chelsea Kornse)
Deutscher Musikrat informiert anlässlich der Reform des Statusfeststellungsverfahrens zu Selbstständigkeit im Musikbereich
Das Statusfeststellungsverfahren soll durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales reformiert werden. Dieses Prüfverfahren der Deutschen Rentenversicherung ermittelt den Sozialversicherungsstatus einer Person, um Scheinselbständigkeit zu vermeiden und Klarheit über die Versicherungspflicht zu schaffen.
Hierzu gehört, dass die Übergangsregelung für Lehrtätigkeiten (§ 127 SGB IV) ab 2027 neu geregelt wird. Laut Deutschem Musikrat, dem Dachverband der Musikkultur für die Interessen von rund siebzehn Millionen musizierenden Menschen in Deutschland, hätten diese neuen Regelungen „fundamentale Auswirkungen“ auf das Musikleben. Deshalb veröffentlicht der Verband hierzu sein Positionspapier „Selbstständigkeit im Musikbereich“.
„Der Deutsche Musikrat appelliert dringend an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, MdB, die Anforderungen des Musiklebens beim Reformprozess des Statusfeststellungsverfahrens zu berücksichtigen“, betont Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats. „Im Falle einer ‘One-fits-all-Lösung’ sind dramatische Auswirkungen auf das Musikleben, insbesondere auf die musikalische Bildung in Deutschland, zu befürchten.“
„Bei Musikschulen zum Beispiel wären deutliche Einschränkungen in der Vielfalt angebotener Unterrichtsfächer und Instrumente, dem gemeinschaftlichen Ensemblemusizieren und der Studienvorbereitung absehbar“, so Valentin weiter. „An Musikhochschulen würde die derzeit geplante Regelung einen erheblichen Rückgang bei den Lehrbeauftragten und damit eine weitere Verringerung der zwingend notwendigen Ausbildungskapazitäten erwarten lassen.“
Freiberufliche, über die Künstlersozialkasse versicherte Musiker hätten bei musikpädagogischen Tätigkeiten und kurzfristigen Aushilfetätigkeiten in Orchestern „große Hürden“ zu nehmen. Es brauche daher „eine faire und transparente Regelung, die der Realität und Vielfalt von Musikberufen gerecht wird und nicht das Musikleben in existenzielle Bedrängnis bringt“.
In dem Positionspapier fordert der Deutsche Musikrat mit Blick auf die im Musikleben häufig vorkommenden Mischformen von abhängiger Beschäftigung und Selbstständigkeit unter anderem, dass nachweisbar sozialversicherungspflichtig abgesicherte Beschäftigte für freiberufliche Nebentätigkeiten von der Sozialversicherungspflicht und dem Statusfeststellungsverfahren befreit werden.
Gefordert wird ebenfalls, dass die besondere Rolle des Künstlersozialversicherungsgesetzes und der Künstlersozialkasse bei der Reform berücksichtigt und „mit dem Sozialgesetzbuch IV in Kongruenz“ gebracht werden. Der Deutsche Musikrat fordert eigene Regelungen für den Status freiberuflicher Dozenten und Lehrbeauftragter an Universitäten und Hochschulen, welche zur Ergänzung der Lehre eingesetzt werden.
Allen & Heath kooperiert mit Audio-Technica für die Steuerung von Mikrofonen und Funksystemen über AHM-Matrix-Prozessoren
Allen & Heath hat eine neue Partnerschaft mit Audio-Technica bekanntgegeben, deren Ziel es ist, die Funktionalität der AHM-Audio-Matrix-Prozessoren sowie die Steuerung der Engineered-Sound-Wireless-Systeme (ESW) und des ATND1061-Beamforming-Decken-Array-Mikrofons zu erweitern.
Konzipiert für ein breites Anwendungsspektrum - von Corporate und Hospitality bis hin zum Bildungswesen und Houses of Worship -, erweitert die Kompatibilität der AHM-Serie mit den Lösungen von Audio-Technica die Möglichkeiten für vollständig integrierte Audiosysteme.
In Verbindung mit dem ATND1061 ermöglicht der AHM-Prozessor die Steuerung und Überwachung von Funktionen wie Mute, Preset-Recall und -Speicherung, Automatic Echo Cancellation (AEC) sowie Automatic Gain Control (AGC). Bei Produkten der ESW-Serie kann AHM die Mute-Funktion sowie den Hochpassfilter steuern und Informationen zum Batteriestatus anzeigen.
Nutzer können zudem Funktionen im AHM System Manager und in der plattformübergreifenden Custom-Control-App von Allen & Heath hinzufügen, die individuell auf Projektanforderungen zugeschnitten sind. Die tiefe Integration des AHM-Systems soll sicherstellen, dass Anwender stets über den aktuellen Status informiert sind; so werden etwa Mute-LEDs sowohl auf dem AHM-Bedienfeld als auch an den Mikrofoneinheiten selbst synchron angezeigt.
„Diese Zusammenarbeit mit Allen & Heath integriert die Mikrofondaten von Audio-Technica in das AHM-Prozessor-Ökosystem“, sagt Matt Markgraf, Global Strategic Partnerships & Alliance Manager bei Audio-Technica. „Dies vereinfacht die Steuerung, ermöglicht ein flexibles Monitoring und verbessert das programmierbare Raumverhalten basierend auf Echtzeitbedingungen.“
Samantha Potter, Install & Commercial Audio Manager bei Allen & Heath, fügt hinzu: „Die Partnerschaft mit Audio-Technica war aus vielerlei Gründen ein logischer Schritt. Wir hoffen, dass Kunden und Anwender durch diese neuen Funktionen einen besseren Zugriff auf die Tools und Marken erhalten, die sie schätzen.“
(Foto: Allen & Heath/Audio-Technica)
DEAG übernimmt Mehrheit an Musikfestival „Juicy Beats“
Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) baut ihre Geschäftsaktivitäten im Festival-Bereich weiter aus und stärkt ihre Marktstellung in diesem Bereich mit der Durchführung des Musikfestivals „Juicy Beats“ in Dortmund.
Die künftige Durchführung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der Expansionsstrategie der DEAG. Die DEAG erwartet durch diese Akquisition Synergieeffekte im Live-Entertainment- und Ticketing-Geschäft, insbesondere mit den eng zusammenarbeitenden weiteren Veranstaltungen und Verantwortlichen aus dem Festival-Segment der Gesellschaft, darunter „Sputnik Spring Break“, „Nature One“, „Ruhr-in-Love“, „Airbeat One“ und „Kessel Festival“.
Positive Impulse werden zudem durch die Kooperation mit District Live, Booking-Agentur und Tourneeveranstalter im Bereich Urban Music und Hip-Hop innerhalb des DEAG-Konzerns, erwartet. Myticket.de, die konzerneigene Ticketing-Plattform der DEAG, hat als exklusiver Ticketing-Partner von „Juicy Beats“ bereits mit dem Vorverkauf für das Festival 2026 begonnen.
Die Geschäftsführung der neu gegründeten Popmodern Juicy Beats GmbH, künftig Veranstalter von „Juicy Beats“, besteht aus Carsten Helmich, Gründer und Geschäftsführer von „Juicy Beats“, Benedikt Alder, Executive Vice President der DEAG für das Segment Festivals, und Oliver Vordemvenne, CEO I-Motion Events & Communication.
„Juicy Beats“ findet seit 1996 im Dortmunder Westfalenpark statt und gehört mit jährlich zehntausenden Besuchern zu den größten Musikfestivals in Nordrhein-Westfalen. Das Festival vereint auf mehreren Bühnen ein abwechslungsreiches Live-Programm mit Schwerpunkt auf Urban, Electronic Dance Music und Indie Pop. 2026 werden unter anderem Künstler wie Ikkimel, Filow und das DJ-Duo HBz auftreten. In den vergangenen Jahren gehörten Künstler wie Deichkind, Kraftklub, K.I.Z. und Tream zu den Headlinern.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Carsten Helmich und seinem Team“, sagt Detlef Kornett, Group CEO der DEAG. „‘Juicy Beats’ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Musikfestivals in Deutschland entwickelt.“ Carsten Helmich ergänzt: „Gemeinsam mit der DEAG werden wir ‘Juicy Beats’ weiterentwickeln und in eine neue Ära führen. Unsere Wurzeln liegen im Ruhrgebiet. Wir kommen aus Dortmund - und hier wollen wir bleiben. Mit der DEAG an unserer Seite werden wir Besuchern auch in Zukunft unvergessliche Erlebnisse bieten.“
Intelligente Videoüberwachung schraubt Anforderungen an HDDs nach oben
„Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade die Videoüberwachung und erschließt ihr ganz neue Anwendungsbereiche“, sagt Rainer W. Kaese (Foto), Senior Manager, HDD Business Development bei Toshiba Electronics Europe. „In der Fertigung lassen sich KI-basierte Videoanalysen beispielsweise nutzen, um automatisiert Beschädigungen an Produkten zu erkennen, Teile zu tracken oder analoge Anzeigen abzulesen.“
Im Handel wiederum erlaube es die Auswertung von Videomaterial mit KI unter anderem, vergriffene und falsch platzierte Waren im Regal in Echtzeit aufzuspüren oder Mitarbeiter zu benachrichtigen, wenn sich Kunden im Kassenbereich stauen. Die Flut an neuen Use Cases gehe jedoch mit einer Flut an Daten einher und stelle Überwachungssysteme vor neue Herausforderungen.
„Zum einen zeichnen Unternehmen mehr und mehr Daten auf und speichern diese - zumindest teilweise - auch länger als bisher, um ihre KI-Modelle regelmäßig mit neuen Situationen nachtrainieren zu können“, führt Kaese aus. „Angesichts hochauflösender Kameras mit bis zu 8K, die 100 Mbit/s und mehr liefern, müssen größere Datenmengen als je zuvor zuverlässig aufgefangen werden. Zum anderen kommen zu den hohen sequentiellen Schreiblasten nun auch viele zufällige Lesezugriffe, wenn Videos für KI-Analysen oder KI-Trainings abgerufen werden.“
Was sich im ersten Moment nach einem Szenario für SSDs anhöre, sei nach wie vor ein typischer Anwendungsfall für HDDs. Nur sie seien in der Lage, die riesige Datenflut wirtschaftlich zu speichern - zumal das Schreiben sequentieller Datenströme ohnehin eine ihrer Stärken sei und ihnen auch das regelmäßige Überschreiben des Videomaterials nichts ausmache. Unternehmen sollten nach Ansicht Kaeses allerdings darauf achten, zu Surveillance-Modellen zu greifen, die für den KI-Einsatz entwickelt wurden, da diese für die speziellen Anforderungen des KI-Zeitalters optimiert seien.
„Sie bieten Kapazitäten von über 20 TB und kommen mit bis zu 64 Videostreams sowie bis zu 32 KI-Streams zurecht“, so Kaese. „Dafür sorgen etwa Verbesserungen am Vibrationsschutz, durch den die Geschwindigkeit in Systemen mit mehreren Laufwerken seltener aufgrund unerwünschter Schwingungen gedrosselt werden muss, sowie spezielle Mechanismen zur Fehlerkorrektur, die Frame-Verluste bei hohen KI-Arbeitslasten verhindern.“
Darüber hinaus seien Surveillance-HDDs äußerst robust und zuverlässig, sodass sie für geschäftskritische Anwendungen, zu denen viele der neuen KI-Use-Cases zählten, geeignet seien. „Unternehmen können sich darauf verlassen, dass ihre Videodaten korrekt aufgefangen werden und jederzeit für die unterschiedlichsten Auswertungen abrufbar sind“, betont Kaese abschließend.
(Foto: Toshiba Electronics Europe)
www.toshiba.semicon-storage.com
Research Centre for Future Meeting Studies analysiert „Ecosystem DNA“
Das neue Research Centre for Future Meeting Studies (RCFMS) startet mit seinem ersten Forschungsschwerpunkt und widmet sich dabei dem Thema „Ecosystem DNA - Die Zukunft der Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern“.
Der gemeinsamen Initiative des German Convention Bureau (GCB) und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO haben sich bereits über zwanzig Organisationen als Research Fellows angeschlossen - eine wachsende Zahl, denn der Einstieg ist weiterhin möglich. Das RCFMS ist eine Weiterentwicklung des Innovationsverbundes „Future Meeting Space“, der von GCB und Fraunhofer IAO bereits 2015 initiiert wurde.
Die Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern für Business-Events verändert sich dynamisch: Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Datenverfügbarkeit, Erlebnisqualität und Sicherheit werden zunehmend entscheidungsrelevant.
„Angesichts dieser wachsenden Komplexität benötigen Veranstalter objektive, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen. Gleichzeitig müssen sich Anbieter klarer differenzieren und ihre Attraktivität anhand transparenter Modelle belegen“, sagt Matthias Schultze, Managing Director des GCB. „Genau dieses Ziel verfolgen wir mit der kommenden RCFMS-Forschung: Wir wollen allen Stakeholdern am Tagungs- und Kongressstandort Deutschland künftig objektive Entscheidungen ermöglichen und zugleich deren internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität sichern.“
Im Zentrum der RCFMS-Premiere stehe daher die Frage, welche Faktoren künftig die Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern beeinflussen. Unmittelbar damit verbunden sei die Frage, wie sich die entsprechenden Kriterien systematisch erheben, priorisieren und in Entscheidungsmodelle überführen lassen. Zu berücksichtigen seien hier unter anderem Aspekte wie Nachhaltigkeit, Technologie, der Einsatz von Plattformen sowie die Rolle des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
„Mit unserem Untersuchungsdesign wollen wir ein Attraktivitätsprofil von Destinationen, Locations und Dienstleistern erstellen, das sowohl die Sicht der Anbieter als auch die Entscheidungsfaktoren der Veranstalter berücksichtigt“, erklärt Dr. Stefan Rief, Leiter des Forschungsbereichs Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO. „Im Fokus stehen harmonisierte Auswahlprozesse, um Effizienz, Vergleichbarkeit und Sichtbarkeit zu erhöhen.“
Für die Research Fellows soll am Ende des Forschungsprozesses ein konkreter Nutzen für ihre Positionierung im Markt entstehen: Anbieter sollen ein klares, datenbasiertes Verständnis der wichtigsten Faktoren erhalten, die Destinationen, Locations und Dienstleister im Ökosystem für Business Events attraktiv machen und die Entscheidungen von Veranstaltern beeinflussen.
Dazu gehören auch transparente und vergleichbare Bewertungsmaßstäbe, die die Auswahl, Positionierung und Investitionsentscheidungen nachvollziehbar strukturieren sollen. Dadurch sollen Reibungsverluste und Fehlentscheidungen sinken, weil Erwartungen und Leistungsversprechen besser aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig sollen Veranstalter ihre Scouting und Sourcing-Prozesse effizienter und qualitativ besser gestalten können, mittels einheitlicher Kriterien, klarer Gewichtungen und evidenzbasierter Entscheidungsmodelle.
Neben dem Engagement im Research Fellowship zu „Ecosystem DNA“ haben sich bereits acht Partner zusätzlich für einen vertiefenden Advanced Research Track entschieden. Interessenten für eine Beteiligung an der Trend- und Zukunftsforschung im RCFMS sind weiterhin eingeladen, sich an das Team des GCB zu wenden. Eine Übersicht der aktuellen Forschungspartner findet sich unter www.rcfms.org.
ViewSonic verteidigt erneut Spitzenposition am Markt für interaktive Displays
ViewSonic hat im dritten Jahr in Folge die Marktführerschaft im Bereich interaktiver Displays errungen. Dies geht aus dem neuen Bericht von Futuresource Consulting hervor. Demnach hielt ViewSonic von 2023 bis 2025 weltweit den höchsten Marktanteil (ohne China).
Maßgeblich für diesen Erfolg sei die hohe Nachfrage nach interaktiven ViewBoard-Displays zwischen 80 und 100 Zoll im Bildungssektor gewesen. „Interaktive Displays sind aus modernen Lernumgebungen nicht mehr wegzudenken“, sagt Dominic Mein, Regional Manager DACH & Benelux bei ViewSonic. „Unsere Führungsposition basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der skalierbare Hardware mit stabiler Software kombiniert, um eine zukunftssichere Basis für den Unterricht zu schaffen.“
Die Nachfrage nach großformatigen Displays wächst stetig, da Bildungseinrichtungen ihre digitalen Lernmodelle konsequent erweitern. Gerade im Kontext des „DigitalPakt Schule 2.0“ gewinnen investitionssichere Lösungen an Bedeutung. Große interaktive Displays sind dabei der Schlüssel für moderne, flexible Raumkonzepte: Sie garantieren eine optimale Sichtbarkeit, egal ob im klassischen Frontalunterricht, in dynamischen Gruppenarbeitsphasen oder bei variablen Sitzordnungen. Damit unterstützen sie das kollaborative Arbeiten als Grundvoraussetzung für hybride Lernumgebungen.
Als Branchenvorreiter führt ViewSonic auf ausgewählten ViewBoard-Modellen Android 16 ein. Das Betriebssystem ist speziell für großformatige Displays optimiert und ermöglicht eine flüssige Touch-Interaktion, anpassbare Layouts und effizientes Multitasking. Die Nutzung des neuesten Android-Frameworks soll eine langfristige Systemleistung sowie einen erweiterten Support-Zeitraum gewährleisten, um Bildungseinrichtungen die Standardisierung ihrer IT-Infrastruktur zu erleichtern und kontinuierliche Sicherheitsupdates zu garantieren.
Über die Hardware hinaus bietet ViewSonic ein integriertes Ökosystem aus Software wie MyViewBoard, MyViewBoard Manager und AirSync. Diese Tools sollen die Zusammenarbeit der Schüler, das Gerätemanagement und die Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden optimieren.
(Foto: ViewSonic)
SAM Production investiert in Ayrton Stradale Profile
Die SAM Production GmbH, Dienstleister für Veranstaltungstechnik mit Sitz in Wilsdruff-Kesselsdorf nahe Dresden, hat ihren Lichttechnik-Rentalbestand um Ayrtons Stradale Profile erweitert. Bezogen wurden die Geräte über den deutschen Vertrieb BT.innotec.
Die neuen Stradale Profile sollen für Corporate Events, Showproduktionen, Messeauftritte sowie Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen genutzt werden. Ausschlaggebend für die Investition sei die Kombination aus kompakter Bauform, IP65-Schutzklasse und hoher Performance der Geräte gewesen.
„Ausstattung, Lichtoutput und Flexibilität eröffnen uns neue kreative Möglichkeiten bei gleichzeitig effizienter Logistik und schnellerem Handling auf Produktionen“, sagt Alexander Zobel, Projektleitung SAM Production GmbH.
(Foto: BT.innotec GmbH)
Messe Augsburg generiert über 85 Mio. Euro Gesamtumsatz- und sozioökologische Effekte für Stadt und Region
Die Messe Augsburg legt mit einer aktuellen Umwegrentabilitätsstudie umfassende Zahlen zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung des Standortes vor. Die Analyse berücksichtigt alle direkten und indirekten Effekte der Messeaktivitäten und zeigt, dass die Messe Augsburg nicht nur einen Veranstaltungsort, sondern einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die Region darstellt.
In der Umwegrentabilitätsstudie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (DWIF) wurden für die Messe Augsburg für das Jahr 2024 die gesamt- und regionalökonomischen Ausgabenimpulse und die daraus resultierenden Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzeffekte ermittelt. Die Studie berücksichtigt nicht nur den Umsatz und Betrieb der Messe selbst, sondern auch die Ausgaben von Ausstellern und Besuchern sowie die Folgewirkungen in der regionalen Wirtschaft.
Die Messeaktivitäten generierten demnach 2024 eine gesamtwirtschaftliche Wirkung von 85,2 Millionen Euro. Besonders stark profitiere die regionale Wirtschaft von den von der Messe beauftragten Leistungen: Rund neunzig Prozent der Ausgaben, die allein die Messe für Dienstleister und Betrieb des Geländes ausgibt, verblieben direkt in Stadt und Region. Auch die Ausgabe von Ausstellern und Messegästen konzentrierten sich zu einem großen Teil auf die regionale Wirtschaft. Darüber hinaus sichere die Messe rund 1.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze.
„Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie stark die Messe Augsburg in das wirtschaftliche Gefüge von Stadt und Region eingebettet ist“, so Messe-Geschäftsführer Lorenz A. Rau. „Wir schaffen Wert weit über das Messegelände hinaus - für Hotellerie, Gastronomie, Handel, Dienstleister und viele weitere Branchen. Jede Veranstaltung, die auf unserem Messegelände durchgeführt wird, entfaltet ökonomische Dynamik und sichert Arbeitsplätze.“
Auch Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber betont die Bedeutung der Messe für Stadt und Region. Für jeden Euro, der durch die Messe Augsburg eingenommen wird, flössen rund 9,10 Euro durch Vorleistungen, Aussteller und Besucher in die Wirtschaft. „Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, wie sehr unsere Stadtgesellschaft von den Aktivitäten der Messe profitiert - wirtschaftlich, gesellschaftlich und als Magnet für Besucher und Unternehmen“, so Weber.
Panelrunde beim Green Tech Day des VTFF begrüßt Investitionspakt und fordert schnelle Umsetzung
Beim Green Tech Day des Verbands der Technischen Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) verfolgten am 16. Februar 2026 rund 260 Zuhörer im vollbesetzten Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zwei Panels, auf denen über die derzeitige Situation der Film- und Fernsehindustrie diskutiert wurde.
Vor den Diskussionen begrüßte VTFF-Geschäftsführer Achim Rohnke den Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer. Weimer war die treibende Kraft hinter einem Investitionspakt, der künftig Streamer und Sender zu Investitionen in den Filmstandort Deutschland verpflichten soll. In diesem Zusammenhang lobte der Minister besonders die engagierte Rolle des VTFF beim Zustandekommen des aktuellen Kompromisses.
Weimer sehe schon jetzt positive Auswirkungen der Initiative, die nur in Eckpunkten vorliegt und noch im Bundeskabinett beschlossen werden muss: „Wir haben durch die Erhöhung der Förderquote auf 30 Prozent schon jetzt bis zu 35 Prozent mehr Anträge bei der Filmförderung.“ Mit der endgültigen Verabschiedung eines Investitionsverpflichtungsgesetzes mit Öffnungsklauseln für individuelle Branchenvereinbarungen rechne er „wahrscheinlich im Herbst“.
Die 250 Millionen Euro Fördermittel, von denen die Hälfte bislang durch das Bundesfinanzministerium geblockt waren, würden schnellstens freigegeben und seien auch langfristig gesichert. „Es wird in den nächsten Jahren sehr viel besser werden“, so Weimers Prognose für den Produktionsmarkt Deutschland. Nach der Politik sehe er jetzt die Film- und TV-Branchen am Zug: „Die Studios müssen investieren, die Produzenten loslegen“.
Achim Rohnke verwies in diesem Zusammenhang auf die angespannte Kapitalkraft von Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Es müsse eine Verstetigung der Produktionstätigkeit gelingen, damit sich Investitionen in neue Technologien amortisieren können.
In der anschließenden, von Journalist Christian Meier moderierten Diskussion „Wieder im Rennen - wird der Produktionsstandort Deutschland im europäischen Wettbewerb aufschließen?“ wurde der Investitionspakt von den Experten fast einhellig als Initialzündung begrüßt. „Die Hängepartie ist vorbei, wir können nach vorne schauen und müssen so schnell wie möglich handeln“, erklärte Jörg Bachmaier, Vorstandvorsitzender von Studio Babelsberg. Alles hänge jetzt von der Ausgestaltung des Gesetzes und seiner konkreten Umsetzung ab, war sich die Runde einig.
„Wir müssen zu Modellen kommen, die für beide Seiten wirtschaftlich sind“, erklärte Inga Moser von Filseck, Head of Media Policy des Streamers Amazon, die das kommende Gesetz noch kritisch sieht. Jolinde Sawahn, stellvertretende Vorständin Förderung bei der Filmförderanstalt (FFA), kündigte an, die „historisch gewachsenen“ Förderrichtlinien zu vereinfachen.
Auch die noch zu treffenden Branchenvereinbarungen dürften nicht zu kompliziert sein. Dies erfordere die Initiative aller Stakeholder. „Wenn alle sich einbringen, bin ich zuversichtlich“, so Sawahn. Michael Polle, Geschäftsführer und Produzent von Polle Hofmann Pictures betonte, dass die Förderinstrumente DFFF und GMPF nur durch eine zügige Richtlinienanpassung wieder wettbewerbsfähig würden.
Sven Pannicke, Managing Director des Visual-Effects-Studios Rise und VFX-Vorstand im VTFF, drängte mit Hinweis auf die prekäre Situation der technisch-kreativen Dienstleister zur Eile: „Was mir Sorgen macht, ist die Zeitschiene. Das nächste Jahr ist für viele Dienstleister zu spät. Bis dahin gehen bei vielen Unternehmen die Lichter aus.“ Er plädierte für eine „Übergangslösung“, die die Zeit vor der endgültigen Verabschiedung der Richtlinien überbrücken solle.
Die Revitalisierung des Filmstandortes Deutschland sah die Runde als Aufgabe der gesamten Branche. „Lasst uns so schnell wie möglich den Gesetzestext sehen und uns gegenseitig abstimmen“, forderte Thomas Schreiber, Geschäftsführer der Degeto. „Wir können das nur gemeinsam stemmen. Es geht nur miteinander und nicht gegeneinander.“ Das Allerwichtigste sei jedoch, „dass der unerträgliche Limbo vorbei ist“, so Helge Albers, Chef der Moin Filmförderung aus Hamburg. „Wir brauchen europaweit einheitliche ökologische Standards. Da müssen wir hin!“
Im zweiten großen Panel des Green Tec Day - „Grenzenlos grün? Nachhaltigkeit bei internationalen Koproduktionen“ - zogen Experten aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Schweden eine positive Bilanz: Die Bestrebungen einzelner europäischer Länder, durch Einführung ökologischer Standards die CO2-Emissionen von audiovisuellen Produktionen zu reduzieren, zeigten überall Erfolg. Als Ziel formulierte das Podium die Harmonisierung dieser unterschiedlichen nationalen Regelungen hin zu einem einheitlichen europäischen ökologischen Standard.
Zu der Diskussion hatte der Arbeitskreis Green Shooting eingeladen. Carl Bergengruen, Leiter des Arbeitskreises, führte aus, was mit der Einführung von deutschen ökologischen Standards in 2022 durch den Arbeitskreis erreicht werden konnte. Die deutsche Film- und TV-Branche würde bei allen Genres, von der Kochshow bis zum Spielfilm, etwa durch Vermeidung von Flügen, Einweggeschirr und Diesel-Generatoren sowie den Einsatz von Ökostrom und vielen weiteren Maßnahmen ihre CO2-Emmissionen deutlich reduzieren.
Der Arbeitskreis und die deutsche Filmförderung setzten sich aktiv für eine Harmonisierung aller europäischen ökologischen Standards ein: „Internationale Film- und TV-Koproduktionen brauchen europaweit einheitliche ökologische Standards, kein Nebeneinander von unterschiedlichen Regelungen“, so Bergengruen.
„Die deutschen ökologischen Standards haben uns sehr inspiriert“, erklärte Patrik Axén, Initiator der gemeinsamen Nordic Ecological Standards, die in Schweden, Dänemark, Island, Norwegen und Finnland Anfang des Jahres eingeführt wurden. Eine Vereinheitlichung hin zu einer europäischen Lösung sei als mittelfristiges Ziel geeignet.
„Wir brauchen bei Filmproduktionen eine Kultur der Nachhaltigkeit mit mehr Trainings für die Filmcrews und mehr Green Consultants“, forderte Alissa Aubenque, Directrice des Opérations et de L’international Ecoprod, aus Frankreich. Es gebe in Frankreich leider zwei ökologische Standards für audiovisuelle Produktionen. Den ersten habe die Branche, den zweiten die nationale Fördereinrichtung CNC erlassen und zur allgemeinen Fördervoraussetzung gemacht. Eine Angleichung dieser beiden Standards sei wünschenswert, ebenso eine gegenseitige Anerkennung des unterschiedlichen Regelwerks aus verschiedenen Ländern.
Es müsse „mehr Solidarität und engere Kooperationen“ über alle europäischen Länder hinweg geben, ergänzte Nina Hauser, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Österreichischen Filminstituts: „Wir müssen mehr über Strategie nachdenken, nicht nur über Standards“.
Melina Grahovac, Green Consultant der internationalen Koproduktion „Keep Her Quiet“, berichtete von der in vier europäischen Ländern (Schweden, Österreich, Schweiz und Deutschland) realisierten Produktion. Die Einhaltung von verschiedenen europäischen Standards in diesen Ländern sei für die Produktion eine große Herausforderung gewesen. „Ein einheitlicher europäischer Standard ist unbedingt wünschenswert“, fügte sie hinzu.
Moderiert wurde das Panel vom Green-Shooting-Experten Philip Gassmann, Professor an der HFF München.
(Fotos: Dirk Bleicker)
Harry the Hirer Productions makes large Robe iForte investment
Australian rental company Harry the Hirer Productions (HTH) has invested in eighty Robe iFortes, which have been added to its extensive lighting rental stock.
These fixtures will be used mainly for the company’s touring and event-based work and will travel between HTH’s three large branches in Melbourne, Sydney, and Brisbane. The fixtures were delivered via Robe ANZ, part of distributor LSC Control Systems, which is the new distribution setup for Robe in the ANZ area, headed by Darren McLanders.
Harry the Hirer Productions’ General Manager Simon Finlayson explains that, as a business, they like to trailblaze trends but were also acutely aware of mature products in demand, particularly in the US, so they were keen to get a fixture that was being regularly specified on international riders. They were also searching generally for a long-throw profile fixture.
After considering all the options, iForte was identified as the best current option for brightness and longevity, says Finlayson, adding that their calculations are based on at least three years of constant work to get the full ROI, going up to a lifespan of ideally six years for full value. Much of Harry the Hirer Productions’ work involves supplying international artists on the Australasian leg of their tour, and they also service numerous large and high-profile business and major events.
“We put time and money into the research of our investments, and also consult our international connections, so we know what is happening in the US, the UK and Europe, which is where a lot of the touring specs tend to start. This is another good indicator of what we should be purchasing”, states Finlayson.
Eddie Welsh, General Manager of the New South Wales branch, adds that the iForte’s IP65 rating was important, given that a substantial amount of their concert and major event work is outdoors. “The lumens-per-kilo ratio is another consideration”, says Welsh, with roof weight loading often restricted in venues.
HTH’s iFortes have been out constantly since they were delivered by Robe ANZ. Fifty units were recently used by lighting designer Ziggy Ziegler of ZZ Creative Australia on a project for a major Australian bank at the ICC Sydney, as part of a lighting rig comprising 250 static and moving LED lights, primarily rigged on overhead trusses.
Pictured: Some of the team in Harry The Hirer’s Sydney warehouse facility. (Photo: Louise Stickland/Paul Clarke)
Live Nation Entertainment to participate in Morgan Stanley’s Technology, Media & Telecom Conference
Joe Berchtold, Live Nation Entertainment’s President and Chief Financial Officer, will be presenting at Morgan Stanley’s Technology, Media & Telecom Conference on March 3, 2026, at 1:05 p.m. PT.
A live webcast of the session will be accessible from the “News/Events” section of the company’s website at www.investors.livenationentertainment.com.
www.livenationentertainment.com
Forum Veranstaltungswirtschaft hält Ifo-Daten zur Veranstaltungswirtschaft für „stark ausbaufähig“
Die letzten Jahre haben in der Veranstaltungsbranche einiges durcheinandergewirbelt. Langfristige Planungsmöglichkeiten und ausreichend qualifiziertes Personal am Markt sind keine Selbstverständlichkeiten mehr. Austausch, Networking und der Blick über den eigenen Tellerrand sind nach Auffassung des Forums Veranstaltungswirtschaft daher 2026 wichtiger denn je.
Um den Fokus einzelner Unternehmen über die eigene Situation hinaus gezielt zu schärfen, brauche es neben Ehrgeiz und Selbstreflexion auch eine übergreifende und solide Datenbasis. Die Umfragewerte des durch das Ifo Institut herausgegebenen Geschäftsklimaindex bieten hier bereits seit 1991 Unterstützung bei der Einordnung des individuellen Blickwinkels. Bezogen auf die deutsche Wirtschaft ist er über die Jahre zum wichtigsten Marker für die langfristige wirtschaftliche Planung von Unternehmen in Deutschland avanciert.
Branchenspezifisch funktionierten diese Auswertungen und Prognosen jedoch nur, wenn sich genug Betriebe durch das Bereitstellen der eigenen Daten an entsprechenden Umfragen beteiligen, so das Forum Veranstaltungswirtschaft weiter. Aktuell beteiligen sich jedoch lediglich 220 Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft an den Konjunkturumfragen des Ifo Instituts. Bei etwa 243.000 infrage kommenden Unternehmen bedeutet dies also eine aktuelle Beteiligung von nicht einmal 0,1 Prozent. Für einen aussagekräftigen Branchen-Index ist das zurzeit nicht repräsentativ.
Das Forum Veranstaltungswirtschaft fordert deshalb einen eigenständigen Geschäftsklimaindex für die Veranstaltungsbranche. Denn bei dieser Branche handele es sich aufgrund ihrer hohen Diversität sowie gesamtwirtschaftlichen Bedeutung um einen mit anderen Wirtschaftszweigen nur schwer vergleichbaren Spezialfall. Die im Auftrag der IGVW durchgeführte und 2020 veröffentlichte RIFEL-Studie identifizierte die Veranstaltungsbranche als sechstgrößte Wirtschaftsbranche bundesweit mit einem Umsatz von 129 Milliarden Euro, die von knapp 1,5 Millionen Menschen erwirtschaftet werden. Dies erfordere einen individuellen Blickwinkel, so das Forum Veranstaltungswirtschaft.
Bereits seit Mai 2021 berechnet das Ifo Institut auf Basis seiner Konjunkturumfragen auch Konjunkturindikatoren speziell für die deutsche Veranstaltungswirtschaft. Dies sei für die gesamte Branche eine richtungsweisende Chance mit echtem Mehrwert. Durch lediglich zehn Minuten Aufwand pro Monat profitierten registrierte Unternehmen unmittelbar von valide ausgewerteten Zahlen und Fakten zur aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Branche. Vor allem die daraus hervorgehenden Frühwarnindikatoren könnten bei der eigenen Aufstellung im Markt zur wichtigen Entscheidungshilfe werden.
Das Forum Veranstaltungswirtschaft und die angeschlossenen Branchenverbände plädieren daher für eine aktivere Teilnahme an den Umfragen des Ifo Instituts. Aussagekräftige Zahlen könnten nur aus einer soliden und repräsentativen Datenbasis hervorgehen.
Das Forum Veranstaltungswirtschaft ist eine Allianz aus sechs Verbänden des Wirtschaftsbereichs: BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren), FAMA (Fachverband Messen und Ausstellungen), ISDV (Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft), LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland) und VDVO (Verband der Veranstaltungsorganisatoren).
(Foto: Forum Veranstaltungswirtschaft/Ifo Institut)
www.forumveranstaltungswirtschaft.org
Ueberkopf erhält Nachhaltigkeitszertifizierung
Nach einem zweistufigen Audit ist der Riggingservice- und Veranstaltungstechnik-Anbieter Ueberkopf erfolgreich nach DIN ISO 20121:2024 zertifiziert worden.
Der Auditor der CEA Certification GmbH bescheinigte, dass Nachhaltigkeit in den Ueberkopf-Arbeitsabläufen fest verankert sei und die Ziele und Maßnahmen des Unternehmens den Anforderungen der Norm entsprächen.
„Diese Zertifizierung ist für uns ein wichtiger Meilenstein und der Beweis, dass Nachhaltigkeit bei Ueberkopf nicht nur ein Schlagwort ist, sondern gelebter Teil unserer Unternehmenskultur“, kommentiert Marie-Luise El-Sayegh, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Ueberkopf.
Geschäftsführer Jan Thommen ergänzt: „Vielen Dank an das gesamte Team für die großartige Unterstützung und den starken Zusammenhalt! Diese Auszeichnung motiviert uns, unseren Weg konsequent weiterzugehen - mit Verantwortung, Qualität und Innovationsgeist.“
Breakthrough-Artists mit mehr als einer Milliarde Streams nachhaltig erfolgreich
Der Breakthrough-Award ehrt seit Januar 2025 jeden Monat Künstler, die auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Breakthrough Artist-Charts landen und damit ihren Durchbruch feiern. Der Award wurde als gemeinsame Initiative von GfK Entertainment und dem Bundesverband Musikindustrie (BVMI) gestartet.
Einige der prämierten Songs entwickelten sich binnen kurzer Zeit zu großen Hits, und es blieb oftmals nicht bei diesem einen Erfolg: Alex Warren („You'll Be Alright, Kid”, Platz 7) und Lola Young („I’m Only F**king Myself“, Platz 11) etwa räumten mit ihren Alben ebenso ab wie WizTheMc mit seinem Folge-Track „Take My Mind“ (Platz 23). In den aktuellen Single-Charts sind die Breakthrough-Artists weiterhin präsent und zeichnen für ein Zehntel aller Platzierungen verantwortlich.
Die zwölf bisherigen Preisträger des Breakthrough-Award kommen mit ihren jeweiligen Gewinnersongs zusammengerechnet auf 1,1 Milliarden Streams und standen bis dato über 400 Wochen in den Offiziellen Deutschen Single-Charts. Breakthrough-Artists sind Acts, die vorher noch nie in den Top 20 der Single-Charts oder Top 50 der Album-Charts platziert waren - weder Solo noch als Teil einer Band oder als erstgenannter Artist einer Kollaboration.
„Die Arbeit unserer Mitglieder beginnt häufig schon lange vor dem kommerziellen Erfolg: mit dem Entdecken neuer Talente, die sie dann mit Blick auf eine langfristige und nachhaltige Etablierung im Musikmarkt aufbauen und begleiten“, sagt Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI. „Die Breakthrough-Artist-Charts erweitern die Chart-bezogenen Auszeichnungen um eine wichtige und aussagekräftige Dimension und machen diese besondere Phase in der Partnerschaft sichtbar.“
Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment, ergänzt: „Neue Künstlerinnen und Künstler brauchen eine Bühne! Die Breakthrough-Artist-Charts, vor genau einem Jahr eingeführt, wollten und wollen ein bescheidener Beitrag sein, um den Erfolg neuer aufstrebender musikalischer Talente entsprechend herauszustellen und zu würdigen. Wir freuen uns, dass Charts und Award so gut angenommen werden und für die prämierten Acts hoffentlich ein Ansporn sind, ihren eingeschlagenen Weg mutig weiterzugehen. Wir sind gespannt, welche kreativen Stimmen künftig den Breakthrough-Award entgegennehmen und die Musiklandschaft nachhaltig prägen werden.“
Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des BVMI ermittelt. Sie decken neunzig Prozent aller Musikverkäufe ab und sind ein zentrales Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen.
Von Epicto und Borussia Dortmund entwickelter Trikot-Customizer für UX Design Awards nominiert
Der von Epicto gemeinsam mit Borussia Dortmund entwickelte BVB-Trikot-Customizer ist für die UX Design Awards 2026 in der Kategorie „Produkt“ nominiert.
Mit der interaktiven In-Store-Installation können Fans ihr Trikot nicht nur konfigurieren, sondern das Produkt in Echtzeit erleben: am Touchscreen, dreidimensional und live visualisiert. Der Customizer ermöglicht eine Echtzeit-3D-Visualisierung des Trikots direkt im Store und nahtlose Backend-Integration sowie direkte, durchgängig digitale Bestellungen vor Ort und mobiles Status-Tracking nach dem Kauf.
Im Rahmen des Public Votings der UX Design Awards kann ab sofort unter https://ux-design-awards.com/winners/awards-spring-2026 abgestimmt werden.
(Fotos: Borussia Dortmund)
Sony eröffnet Digital Media Production Center in Japan
Sony wird im Februar 2026 sein weltweit drittes Digital Media Production Center (DMPC) eröffnen. Im DMPC Japan sollen Medienproduktionen gemeinsam mit Kreativen vorangetrieben und realisiert werden. Das Center befindet sich innerhalb der Sony-Group-Zentrale in Minato-ku, Tokio. Weitere DMPC-Standorte befinden sich in Los Angeles und London.
Das DMPC Japan ermöglicht eine umfassende Überprüfung des gesamten Medienproduktions-Workflows - vom Testen der neuesten Filmausrüstung über virtuelle Produktionsaufnahmen, die Erstellung von XR-basierten räumlichen Inhalten bis hin zur Postproduktion und Testvorführungen. Durch die Zusammenarbeit mit den bestehenden DMPCs in den USA und Großbritannien soll der neue Standort den gegenseitigen Austausch von globalen Produktionstechniken, Fachwissen und Erfolgsbeispielen erleichtern.
Außerdem soll das DMPC Japan als Treffpunkt dienen, an dem Fachleute - darunter Kameraleute, Kameraführer und Postproduktionsteams aus aller Welt - zusammenkommen, sich austauschen, lernen und durch Dialog und gemeinsame Arbeit zusammenarbeiten können.
Die Einrichtung wird zunächst professionellen Kreativen zur Verfügung stehen und soll später als Basis für die Förderung der nächsten Generation von Kreativen dienen. Ein Fokus wird auf der Erstellung räumlicher Inhalte liegen.
Die Studios sind vollständig ausgestattet, um vielfältige Drehbedürfnisse zu erfüllen, und verfügen über die CineAlta-Kamera Venice 2, die Cinema-Line-Kameraserie und verschiedene Beleuchtungsgeräte. Sie umfassen auch ein Produktionsdesign-Set, das von der Japan Film and Television Art Directors Association betreut wird und Testaufnahmen möglich macht.
Das DMPC Japan verfügt über den Referenzmonitor BVM-HX3110, der eine präzise Farbbewertung und professionelle Farbkorrekturen ermöglicht. Außerdem umfasst es einen Bravia 9, der als Kundendisplay zur Überprüfung der Bildqualität auf einem Großbildfernseher dient. Während Produktionsstudios und Postproduktionsstudios in der Regel getrennt voneinander untergebracht sind, befinden sich im DMPC Japan beide innerhalb derselben Einrichtung.
Das DMPC Japan beherbergt ein mit der Crystal-LED-Wand Verona ausgestattetes In-Camera-VFX-Studio. In Kombination mit dem Ocellus-Kameratracking-System, der CineAlta-Venice-2-Kamera und dem Virtual-Production-Tool-Set, einer Software-Suite für die virtuelle Produktion, unterstützt die Anlage das Testen virtueller Produktionsworkflows. Außerdem sind Multi-Kamera-Live-Schaltungen für Broadcasts möglich, etwa mit der Systemkamera HDC-F5500 und dem Live-Produktionsmischer MLS-X1.
Da die Nachfrage nach 3DCG-Produktionstechnologien (3D-Computergrafik) und -Umgebungen parallel zur zunehmenden Nutzung von XR in der virtuellen Produktion wächst, verfügt die Einrichtung über die XYN-Lösungssuite zur Unterstützung beim Erstellen räumlicher Inhalte. Besucher können auch neue Möglichkeiten der Erstellung räumlicher Inhalte mit der XYN-Spatial-Capture-Lösung (Beta) erkunden, die 3DCG-Produktionen, Filmproduktionen unter Verwendung von Motion-Capture-Technologie über XYN Motion Studio und den Mocopi-Professional-Modus sowie die 3D-Wiedergabe ohne Brille mit Spatial-Reality-Displays ermöglicht.
Vor der offiziellen Eröffnung im Februar fand im Januar 2026 eine Masterclass im Rahmen des Programms „Cinematic Quantum“ statt, das von der Agentur für kulturelle Angelegenheiten, dem Japanischen Kunstrat und der Japanischen Gesellschaft der Kameraleute (JSC) organisiert wurde. In diesem Seminar zur Förderung internationaler Kameraleute fungierte Kameramann Oren Soffer als Dozent und bot eine praxisorientierte Fortbildung für Fachleute an.
„Die Eröffnung des DMPC Japan ist eine Gelegenheit, eine Bildungsplattform für Kameraleute und Filmemacher in der japanischen Filmindustrie zu schaffen", sagt Soffer. "Das DMPC in Hollywood dient seit vielen Jahren als solche Basis für die Filmemacher-Community in den Vereinigten Staaten. Es hat wunderbare Veranstaltungen organisiert, die die Filmemacher-Community zusammenbrachten und eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten und Einblicke in neue Kinotechnologien boten. Ich freue mich sehr, dass die japanische Film-Community nun Zugang zu einer solchen Einrichtung hat, um die Zusammenarbeit und Bildungsmöglichkeiten für die aktuelle und die nächste Generation von Filmemachern zu fördern.“
Das DMPC Japan wird künftig als Basis für praktische Technologiedemonstrationen und als Ort dienen, an dem Kreative lernen und sich mit der Medienproduktionsbranche vernetzen können.
(Foto: Sony)
Netgear Academy expands into industry-wide IP training platform
Netgear is transforming its training platform, Netgear Academy, into the industry’s most comprehensive source for AV-over-IP-based professional education. The 3rd Party Manufacturer Training Program launches with training content from AVB Academy, Crestron, Dante by Audinate, Lightware, Powersoft, Q-Sys, SDVoE Alliance, and Sennheiser, with more to come.
Partners’ content features video demonstrations of solutions and best practices, interactive quizzes for knowledge reinforcement, and detailed PDF materials for technical reference. All training stays free for learners. The expanded Netgear Academy marks a major shift from traditional isolated training methods to a collaborative ecosystem where manufacturers share knowledge to speed up IP adoption across the AV and broadcast industries.
With over 1,000 new professionals joining each month, the platform gives partners unmatched reach while providing learners with centralized access to expert training from multiple industry leaders. “The IP transformation of broadcast and Pro AV calls for a new approach to education”, says Gus Marcondes, Global Training Manager at Netgear Enterprise. “We’re building a platform where shared knowledge boosts everyone’s success. When IT professionals, commercial AV integrators, and broadcast engineers understand how IP infrastructure supports modern AV solutions, the whole industry benefits.”
The program tackles a key industry issue: knowledge fragmentation across various professional fields. While IT teams excel at network architecture, they often lack a deeper understanding of the intricacies of real-time AV protocols. Broadcast professionals are experts in content delivery but may miss infrastructure details. Commercial integrators know deployment, but could improve their knowledge of the entire IP ecosystem.
“This collaborative approach reflects how IP-based AV actually functions”, says Richard Jonker, VP of marketing and business development at Netgear AV. “Success in networked AV environments depends less on proprietary secrets and more on understanding how interconnected systems collaborate. Educated customers become better customers, and shared knowledge leads to stronger solutions.”
Netgear Academy will keep adding partner content and expanding its scope across commercial AV integration, live and broadcast production, and IT professional communities.
ACB setzt 2026 auf Innovation, Nachhaltigkeit und Kooperation
Das Jahr 2026 steht beim Austrian Convention Bureau (ACB) nach eigenen Angaben ganz im Zeichen der Innovation, inhaltlich wie programmatisch. „Die Branche ist im Aufschwung und wir möchten weiterhin aktiv mitgestalten“, sagt ACB-Präsidentin Renate Androsch-Holzer. „Es braucht jetzt neue Ideen, kreative Formate und mutige Wege, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Österreich als internationalen Tagungsstandort weiter zu stärken.“
Die Convention4u, das jährliche „Tagungslabor“ des Verbands für alle Mitarbeiter im Tagungs- und Business Meeting Sektor, welches von 22. bis 24. Juni 2026 im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See stattfindet, wird sich daher diesem zentralen Thema unter dem Motto „Loslassen. Neudenken.“ widmen. Am Abend vor dem offiziellen Kongressstart richtet das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus die feierliche Verleihung des Österreichischen Innovationspreises Tourismus (ÖIT) aus, bei der innovative Projekte und Persönlichkeiten der Branche gewürdigt werden.
Ein zentrales Projekt 2026 ist die Entwicklung eines neuen Kommunikationsformats für die Branche. Das ACB plant die Herausgabe eines audiovisuellen, dynamisch aufbereiteten Magazins, das aktuelle Entwicklungen, Best Practices und Impulse in innovativer Form präsentieren soll. „Unser Ziel ist es, ein Medium zu schaffen, das nicht nur informiert, sondern inspiriert - und dabei neue Wege der Kommunikation geht“, sagt ACB-Geschäftsführerin Marie Lechner. Das neue Format „MeetUP by ACB“ soll für Austausch, Dialog und Begegnung jenseits klassischer Printmagazine stehen und unterschiedliche Perspektiven aus der Meetingindustrie vereinen.
Auch 2026 bleibt Nachhaltigkeit ein zentrales Anliegen des Verbands. Als aktiver Partner bringt sich das Austrian Convention Bureau in den Weiterentwicklungsprozess der Umweltzeichen-Richtlinie UZ62 für Green Meetings & Green Events ein, um ein Signal für verantwortungsvolles Veranstalten zu setzen. Darüber hinaus sollen Kooperationen intensiviert werden, mit dem Ziel, Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam größere Wirkung zu erzielen. „Es ist essenziell, dass wir als Branche zusammenstehen, voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen“, so Androsch-Holzer.
dBTechnologies liefert erstes Vio-L1608-Line-Array an Marko Giese Veranstaltungsservice aus
Nach der internationalen Premiere auf der NAMM Show und der ISE ist das neue Line-Array-System Vio L1608 von dBTechnologies nun auch in der Praxis angekommen: Marko Giese Veranstaltungsservice hat als erster deutscher Veranstaltungstechnik-Dienstleister in das jüngste Mitglied der Vio-Familie investiert. Ab sofort können Marko Gieses Kunden insgesamt sechzehn Vio-L1608-Line-Array-Module nutzen.
Giese und dBTechnologies verbindet eine langjährige Partnerschaft. „Wir nutzen seit T4-Zeiten dBTechnologies-Produkte und haben die Entwicklung von T4 über T8, T12 und Vio L208 bis hin zum neuen L1608 aktiv begleitet“, sagt Marko Giese. „Die Kompatibilität der Vio-Systeme ist ein wichtiger Punkt für den reibungslosen Einsatz in der Praxis. Alle Systeme sind kompatibel und lassen sich mit der Aurora-Net-Steuerung bis in jeden Parameter hinein steuern.“
„Dass Marko Giese Veranstaltungsservice das Vio L1608 so früh in den Bestand aufgenommen hat, freut uns sehr“, sagt Jochen Gotzen, Technical Director dBTechnologies. „Gerade erfahrene Anwender, die unsere Systeme seit vielen Jahren begleiten, geben uns wichtiges Feedback aus dem Einsatz in der Praxis, die wir für neue Entwicklungen nutzen.“
Mit der ersten Auslieferung ist der Startschuss für den breiteren Markteintritt des Vio L1608 gefallen, weitere Installationen bei Rental- und Touring-Unternehmen seien bereits in Planung. Das Vio L1608 steht zudem in der dBTechnologies Audio Arena zum Antesten bereit.
Foto (v.l.): Jonas Wambeck, Alex Musiol, Marko Giese (Marko Giese Veranstaltungsservice). (Fotocredit: dBTechnologies)
Sonical partners with Newcastle University to accelerate breakthroughs for people living with tinnitus
Sonical, creator of the Remora hearing platform, has announced a strategic research partnership with Newcastle University to develop and rapidly deploy new technologies designed to support people living with tinnitus.
The collaboration brings together Sonical’s pioneering Remora device with neuroscience expertise from Newcastle University, led by Dr William Sedley, an expert in auditory perception and tinnitus neuroscience. Together, the partners aim to tackle one of the most pressing challenges in hearing health: translating promising tinnitus research into practical help for real people at a pace that matches the scale of the problem.
Tinnitus affects hundreds of millions of people worldwide, causing persistent ringing or buzzing in the ears that can have a profound impact on sleep, concentration and quality of life. Yet despite decades of research, progress toward effective support remains slow. Clinical trials are often limited in size, fragmented, and measured in years rather than months.
“For people living with tinnitus, the pace of innovation simply hasn’t been fast enough”, says Gary Spittle, Founder and CEO of Sonical, who also has to deal with the condition on a daily basis. “Too many are left waiting for solutions that may never reach them. We’re on a mission to change that.”
The partnership with Newcastle University is designed to create a faster, more practical path from research lab to everyday life. Using Remora, Sonical’s AI-powered hearing computer, new therapeutic approaches developed by Sedley’s team can be delivered directly to users at scale, without reliance on a smartphone, and without needing to visit a specialist clinic or research lab. This enables rapid testing, iteration and data collection with large populations, rather than small, time-limited studies.
Unlike conventional earbuds and headphones, Remora is a personal computing device capable of running advanced audio processing and customised therapeutic algorithms directly on the hardware. This makes it suited to tinnitus support: always available, discreet, and independent of other devices.
“What is perhaps most appealing is the potential for Remora to apply real-time modifications to its audio output, effectively turning everything the user is already listening to into sound therapy to help quieten their tinnitus”, says Sedley. “The idea of people being able to quieten their tinnitus just by going about their normal daily activities is very exciting.”
Experts increasingly recognise that tinnitus is a complex and highly individual condition. There is unlikely to be a single solution that works for everyone. Sonical and Newcastle University believe progress depends on exploring a wide range of approaches, including those that may only help a small proportion of sufferers, and those with modest and moderate effects that can be combined with other approaches.
“If a new method helps even ten percent of people with tinnitus, that’s still millions of lives improved”, says Spittle. “We can’t afford to wait for perfect answers. Our goal is to get promising ideas into the real world quickly, learn from real users, and keep moving forward.”
The collaboration will initially focus on deploying and evaluating Newcastle University’s latest tinnitus research through the Remora platform, gathering large-scale, real-world data to inform future development. While tinnitus is the immediate priority, both organisations see this as the beginning of a broader partnership aimed at transforming how auditory and brain-related hearing conditions are understood and supported.
Audio Reference übernimmt Vertrieb von SME
Audio Reference hat den Vertrieb des britischen HiFi-Herstellers SME in Deutschland übernommen. Der Markenname SME steht für technisch hochwertige Tonarme und Laufwerke mit langer Historie im High-End.
Gegründet wurde SME im Jahr 1946 als The Scale Model Equipment Company von Alastair Robertson-Aikman. Das Unternehmen fertigte präzise Modelle, feinmechanische Teile und auch Flugzeuginstrumente. 1959 entwickelte die Firma den ersten Tonarm. Schnell wurde das Potenzial zur Serienproduktion erkannt und das Unternehmen auf audiophilen Kurs gebracht.
Bereits in den frühen 1960er-Jahren brachte SME mit den Tonarmen der Series II, insbesondere den Modellen 3009 (9 Zoll) und 3012 (12 Zoll), technisch wegweisendes Plattenspieler-Zubehör auf den Markt und setzte damit Maßstäbe in der Tonarmtechnik. Die hierfür genutzte Headshell-Montage wurde zu einer Art Branchenlösung und ist bis heute auf vielen Geräten zu finden.
Später folgten weiterentwickelte Serien wie der Series-V-Tonarm (1986). Darauf aufbauende Varianten, wie der Tonarm der Series VA (Advanced), kommen heute bei den aktuellen SME-Plattenspielern zum Einsatz. Mit ihnen setzt SME das Erbe der V-Serie fort und ersetzt das Metallarmrohr durch ein resonanzoptimiertes Polymermaterial.
Im Bereich kompletter Plattenspieler startete SME 1991 mit dem Model 30. Es folgten das Model 20, kompaktere Geräte sowie das aktuelle Flaggschiff Model 60, mit VA-Tonarm. Eine Besonderheit bei SME ist, dass kein klassisches „reines Masselaufwerk“ zum Einsatz kommt, sondern auf ein System zurückgegriffen wird, das Masse und mechanische Entkopplung kombiniert - ein weiterentwickeltes Subchassis-Prinzip mit hochwertiger Dämpfung und Isolation.
Die Vertriebspartnerschaft mit Audio Reference umfasst Tonarme und Plattenspieler. Damit bringt Audio Reference die analoge Kompetenz von SME wieder in den deutschen Markt.
DMT RideGuard erhält Deutschen Exzellenz-Preis
DMT RideGuard, ein KI-gestütztes System zur Echtzeit-Überwachung von Fahrgeschäften in Freizeitparks, ist mit dem Deutschen Exzellenz-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Das von DMT, einem Unternehmen der TÜV Nord Group, entwickelte Monitoringsystem erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Digitale Lösungen & KI“.
Der Preis wird vom Deutschen Institut für Service-Qualität gemeinsam mit dem Unternehmer-Magazin „DUP“ vergeben und zeichnet Unternehmen aus, die mit innovativen Produkten und Services messbare Wirkung erzielen. Der Deutsche Exzellenz-Preis wird jährlich verliehen und zählt zu den bedeutenden Wirtschaftsauszeichnungen in Deutschland. Schirmherrin der Auszeichnung ist die ehemalige Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.
In der achten Auflage des Deutschen Exzellenz-Preises bewarben sich mehr als 100 Unternehmen, Start-ups und Organisationen. Die Auswahl der Preisträger erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren durch eine unabhängige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Bewertet wurden insbesondere Innovationsgrad, Nutzen und praktische Relevanz der eingereichten Lösungen.
Mit DMT RideGuard bietet DMT das weltweit erste KI-gestützte System zur Zustandsüberwachung von Fahrgeschäften. Sensoren erfassen während des Betriebs kontinuierlich Schwingungs- und Bewegungsdaten, die automatisiert mithilfe von KI-Algorithmen ausgewertet werden. So können Abweichungen frühzeitig erkannt, Wartungsmaßnahmen gezielt geplant und die Betriebssicherheit erhöht werden.
(Fotos: Offenblende/Marc Metzler)
www.deutscherexzellenzpreis.de
Olympische Premiere für neue Arena in Mailand
CTS Eventim hat am 5. Februar 2026 in Mailand pünktlich und einsatzbereit zu den Olympischen Winterspielen Italiens größte, modernste und nachhaltigste Indoor-Arena für Live-Entertainment und Sport in Betrieb genommen.
Die Mehrzweckhalle, die während der Olympischen und Paralympischen Winterspiele den Namen „Milano Santagiulia Ice Hockey Arena“ trägt, feierte ihre Premiere mit einem Vorrundenspiel im olympischen Eishockeyturnier der Frauen zwischen Italien und Frankreich.
Entwickelt, realisiert und künftig betrieben von CTS Eventim, gilt die Arena als Meilenstein für die Weiterentwicklung Mailands als europäische Kulturmetropole. Der erste Spatenstich erfolgte am 28. November 2023. In kurzer Bauzeit entstand ein hochmodernes Gebäude, das die funktionalen, technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen eines olympischen Großereignisses sowie zukünftiger Major-Events vollumfänglich erfüllt.
Mit ihrer Formensprache und Europas größter LED-Medienfassade ihrer Art könnte sich die Arena zu einem neuen Wahrzeichen Mailands entwickeln. Nach Abschluss der Olympischen und Paralympischen Winterspiele wird sie final für ihre dauerhafte Nutzung im Live-Entertainment und Sportbetrieb vorbereitet. Unter dem Namen „Unipol Dome“ soll sie künftig ein zentraler Ort für große Shows, internationale Tourneen und Major-Sports-Events sein.
Die offizielle Eröffnung des Unipol Dome findet am 6. Mai 2026 mit einem Konzert des italienischen Rockmusikers Ligabue statt.
D.Live jetzt ISO-50001-zertifiziert
Das Veranstaltungsunternehmen D.Live hat zum Jahresende 2025 die Zertifizierung nach ISO 50001 erfolgreich abgeschlossen. Der international anerkannte Standard für Energiemanagementsysteme wurde für den Bereich „Betrieb und Vermarktung multifunktionaler Veranstaltungsstätten für Sport-, Kultur- und Eventformate“ vergeben und umfasst sämtliche feststehenden Venues von D.Live: die Merkur Spiel-Arena, den PSD Bank Dome, die Mitsubishi Electric Halle, das Castello Düsseldorf und die Rheinterrasse.
Mit der Einführung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 wurde ein Meilenstein in der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie erreicht. Das System ermöglicht es, den Energieverbrauch in sämtlichen Bereichen systematisch zu erfassen, zu analysieren und kontinuierlich zu optimieren - vom Lichtkonzept in den Arenen bis zur Klimatisierung in den Veranstaltungsräumen.
„Die Zertifizierung nach ISO 50001 ist ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Christian Pasch, Chief Technical Officer, D.Live. „Sie gibt uns ein wirksames Werkzeug an die Hand, um Energieverbräuche präzise zu erfassen, Einsparpotenziale zu erkennen und Prozesse kontinuierlich zu verbessern - und das über alle Gewerke und Venues hinweg.“
Die Einführung des Energiemanagementsystems folgt nicht nur ökologischen Überzeugungen, sondern auch wirtschaftlicher und gesetzlicher Notwendigkeit: Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtenergieverbrauch von über 7.500.000 kWh sind laut Energieeffizienzgesetz verpflichtet, ein Energiemanagementsystem zu implementieren.
Der strukturierte Umgang mit Energie reduziere laut D.Live nicht nur den CO2-Fußabdruck, sondern schaffe auch betriebliche Effizienz sowie Transparenz über Energieflüsse und stärke das Vertrauen bei Kunden, Partnern und Veranstaltern. Schon heute zeigten erste Maßnahmen aus dem System Wirkung, etwa die Umrüstung auf effizientere Beleuchtung oder die Optimierung/Erneuerung technischer Anlagen sowie Anpassung der Verhaltensprozesse.
Foto (v.l.): Christian Pasch, Chief Technical Officer, mit Patricio Valtonen, Projektleiter Energie. (Fotocredit: D.Live)
































