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Business News Schlagzeilen
Die Ärzte kündigen Tour in 2027 an
15/04/2026
Thomas Riedel übernimmt Arri
14/04/2026
Riedel Networks modernisiert Backbone
09/04/2026
Spotify setzt Forderung von Pro Musik um
26/03/2026
Seat Unique übernimmt P1 Travel
23/03/2026
EVVC sieht Nachbesserungsbedarf bei Rahmenbedingungen für die Eventbranche in Rheinland-Pfalz
19/03/2026
Musikindustrie unterstreicht zentrale Bedeutung ihrer Investitionen für Künstlerkarrieren
12/03/2026
Barco to acquire VerVent Audio Holding
09/03/2026
Qvest schließt Partnerschaft mit Rise Women in Broadcast in der MENA-Region
Qvest, Anbieter medienfokussierter Services, unterstützt die Organisation Rise beim Aufbau ihres neuen MENA-Chapters. Im Fokus der Partnerschaft steht ein dediziertes Mentoring-Programm, das darauf abzielt, Frauen in der regionalen Broadcast- und Medienindustrie zu stärken.
Rise ist eine globale Interessenvertretung, die 2017 gegründet wurde und sich der Förderung von Frauen in der Broadcast- und Medientechnologie verschrieben hat. Nach der Teilnahme am Rise-Mentoring-Programm 2025 in Australien und Neuseeland engagiert sich Qvest nun als Headline-Partner der Rise Community in der MENA-Region. Ziel dieser Partnerschaft ist der Aufbau einer neuen Plattform, die Frauen in der Broadcast- und Medienbranche durch Fachwissen, Ressourcen und starkes lokales Engagement stärkt.
Seit der Gründung hat Rise bereits Hunderte von Frauen in Europa, Nordamerika, der ANZ-Region, APAC und Indien begleitet und gefördert. Das Rise-Mentoring-Programm in der MENA-Region startet offiziell im September 2026 und bietet strukturierte Mentoring-Formate, Networking-Möglichkeiten, Austauschplattformen und Speaker-Slots auf Branchenveranstaltungen sowie Initiativen zur gezielten Weiterbildung und Karriereentwicklung.
„Wir freuen uns sehr, Qvest als Partner willkommen zu heißen und gemeinsam die Mission von Rise Women in Broadcast in der MENA-Region weiter voranzutreiben“, kommentiert Deborah Cross, Operations Director bei Rise Women in Broadcast. „Das Engagement von Qvest stärkt unser peerbasiertes Mentoring-Netzwerk - eine Plattform, auf der Frauen in allen Karrierestufen die Kontakte und die Einblicke erhalten, die sie benötigen, um in der Broadcast- und Medienindustrie selbstbewusst und erfolgreich zu sein.“
„Bei Rise setzen wir uns dafür ein, Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen, indem wir Räume schaffen, in denen Frauen Expertise teilen, aus Erfahrungen lernen und mit Klarheit und Zielstrebigkeit Führungsrollen übernehmen können“, so Cross weiter. „Das Engagement von Qvest spiegelt eine gemeinsame Überzeugung in inklusives Wachstum und nachhaltigen Fortschritt der Branche wider. Gemeinsam erweitern wir Chancen, verstärken Stimmen und erzielen nachhaltige Wirkung für Chancengleichheit von Frauen.“
Pilar Márquez, Head of Project Management bei Qvest, wird als Mentorin im MENA-Programm tätig sein. „Die Initiative unterstützt und befähigt Frauen in allen Phasen ihrer beruflichen Entwicklung - von der Ausbildung bis in höchste Führungspositionen“, so Márquez. „Mentoring ist ein starker Treiber für Selbstvertrauen, Sichtbarkeit und langfristige Karriereentwicklung. In einer sich schnell entwickelnden Medienlandschaft wie der MENA-Region ist es entscheidend, Talente aktiv zu fördern und strukturierte Wege zu schaffen, die es Frauen ermöglichen, sich zu entfalten und Führungsverantwortung zu übernehmen.“
Die Zusammenarbeit mit Rise ist auf eine langfristige Partnerschaft ausgelegt. Aufbauend auf den ersten Aktivitäten planen beide Organisationen gemeinsame Initiativen auf der Cabsat 2026 sowie bei weiteren regionalen Veranstaltungen, um Plattformen für Austausch, Sichtbarkeit und Chancen für Frauen in der Medientechnologiebranche zu schaffen.
Fotos (v.l.): Pilar Márquez, Deborah Cross. (Fotocredits: Qvest/Rise)
Bundeskanzler Merz besucht Harting-Stand auf Hannover Messe
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich auf der Hannover Messe über Highlights der Harting Technologiegruppe informiert. Mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität, Valdis Dombrovskis, besuchte Merz den Harting-Stand am frühen Morgen.
Im Fokus standen Lösungen für eine widerstandsfähige und nachhaltige Energieversorgung, für intelligente Digitalisierung sowie für flexible Automatisierung. Am Abend des ersten Messetages informierte die Technologiegruppe Journalisten über aktuelle Geschäftsentwicklungen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
Bundeskanzler Merz und die Delegation ließen sich unter anderem zuverlässige Anschlüsse für Energiespeicher zeigen. Harting setzt selbst auf die Technologie: In Kooperation mit dem Startup Reverion entsteht derzeit am Standort Espelkamp eine Brennstoffzellen-Pilotanlage, die die bestehenden Biogas- und Photovoltaikanlagen ergänzen wird. Zunächst wird die Anlage das lokal produzierte Biogas direkt in Strom umwandeln und so die Energieversorgung des Standorts Espelkamp effizienter und klimaneutraler machen. Künftig soll sie dann auch die erzeugte regenerative Energie in Form von grünem Wasserstoff zwischenspeichern und diesen bedarfsgerecht wieder in nutzbare Energie umwandeln. Die Anlage bietet einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu achtzig Prozent. Im Innern befinden sich außerdem Steckverbinder von Harting: Han-HPR-Gehäuse sowie Han-Modular-Einsätze.
„Die neue Brennstoffzellen-Anlage ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit. So können wir künftig Versorgungsengpässen vorbeugen“, erklärt Philip Harting, CEO der Technologiegruppe. Dies bekräftigte er vor dem Hintergrund der geopolitischen Rahmenbedingungen, andauernder Handelskonflikte und einer zunehmenden Regionalisierung von Wertschöpfungsketten auch während der Pressekonferenz auf dem Messestand.
„Industrie und Wirtschaft durchleben tiefgreifende Veränderungen. Es gilt, sich frühzeitig anzupassen und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen“, erläutert Harting. „Unsere Vision, ‘Wir wollen die Zukunft mit Technologien für Menschen gestalten’, gibt uns dabei Orientierung über kurzfristige Entwicklungen hinaus. Denn eins steht fest: Fortschritt braucht weiterhin zuverlässige Steckverbinder- und Kabellösungen für die Übertragung von Strom und Daten.“
Aktuell entwickele sich das Geschäft der Technologiegruppe positiv. Harting rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis (1,1 Milliarden Euro): „Einen Aufwärtstrend haben wir bereits prognostiziert. Dieser setzt sich aktuell fort. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir nachhaltig aufgestellt und global präsent sind.“
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Technologiegruppe, wie moderne Verbindungstechnik Energiesysteme, Datenflüsse und automatisierte Prozesse intelligent koppelt. Durch das Zusammenspiel sollen robuste, skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen entstehen, die flexibel auf neue Anforderungen angepasst werden können.
Die Technologiegruppe präsentiert auf der Messe, wie sich belastbare Energiestrukturen aufbauen lassen. Dazu gehören Komponenten, die eine sichere Stromversorgung gewährleisten, Lasten flexibel steuern und dezentrale Versorgungskonzepte einbinden. So lassen sich Versorgungsschwankungen ausgleichen und Energie effizienter nutzen.
Modularität und Flexibilität sind entscheidend für moderne Produktionskonzepte. Harting zeigt in Hannover Verbindungstechnik, mit der sich Maschinen und Anlagen einfacher erweitern, vernetzen oder umrüsten lassen. Standardisierte Schnittstellen und robuste, flexible Verkabelungen sollen Fertigungsprozesse dynamisch anpassbar machen - von kleinen Produktionszellen bis zu vernetzten Anlagenverbünden.
Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Anforderungen an industrielle Kommunikationssysteme. Die Technologiegruppe zeigt in der Messewoche Lösungen, die hohe Datenraten sicher übertragen und in bestehende industrielle Umgebungen integrierbar sind. Dadurch sollen sie den Aufbau langfristig planbarer Netzwerkinfrastrukturen, auch in anspruchsvollen industriellen Umgebungen, unterstützen.
Digitale Werkzeuge helfen dabei, industrielle Anwendungen schneller zu planen, flexibler zu konfigurieren und transparenter zu dokumentieren. Harting präsentiert neue Tools, die Engineering-Prozesse vereinfachen, Entscheidungsprozesse unterstützen und Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts bereitstellen. So sollen sich Entwicklungszeiten reduzieren und Abläufe effizienter gestalten lassen.
Der Harting-Stand auf der Hannover Messe ist vom 20. bis 24. April 2026 in Halle 27 (Stand J50) zu finden.
Sportway und Broadcast Solutions übernehmen Studio Automated
Die Sportway Media Group, ein Unternehmen für KI-automatisierte Sportproduktionen, und Broadcast Solutions, ein Systemintegrator und Anbieter innovativer Lösungen für die Broadcast- und Medienbranche, haben bekanntgegeben, Studio Automated, einen Anbieter von KI-Technologien für automatisierte und Remote-Live-Sportproduktionen, gemeinsam zu übernehmen.
Mit diesem Kauf wollen Sportway und Broadcast Solutions nach eigenen Angaben einen „entscheidenden Schritt“ in Richtung Aufbau einer der weltweit fortschrittlichsten und skalierbarsten Plattformen für die Produktion und Distribution von Live-Sport gehen. Durch die Kombination aus KI-gestützter Technologie, softwaredefinierten Workflows, hochwertiger Broadcast-Hardware und globaler operativer Expertise zielt die Partnerschaft darauf ab, das gesamte Spektrum der Sportproduktion abzudecken - von Wettbewerben im Breitensport bis hin zu internationalen Top-Events.
Studio Automated bringt seine KI-Software ein, die bereits tausende Kameras an Veranstaltungsorten in ganz Europa steuert. Die Technologie ermöglicht einen hohen Automatisierungsgrad in der Multikamera-Liveproduktion sowie in Remote-Workflows und unterstützt eine Vielzahl von Sportarten, darunter Fußball, Eishockey, Basketball und Handball. Die Plattform hat sich als Baustein für effiziente, skalierbare und nachhaltige Live-Sportproduktionen etabliert und unterstützt die globalen Ziele einer „Green Production“.
Sportway steuert eine der weltweit größten Produktionslandschaften für Live-Sport bei und realisiert jährlich hunderttausende Spiele über zahlreiche Sportarten, Ligen und Märkte hinweg. Durch diese operativen Strukturen stellt Sportway reale Produktionsumgebungen bereit, in denen KI-basierte Workflows kontinuierlich trainiert, weiterentwickelt und im großen Maßstab eingesetzt werden.
Broadcast Solutions ergänzt die Partnerschaft als Systemintegrator und Technologieanbieter mit der Lieferung von Ü-Wagen, Remote-Produktionsinfrastrukturen, VAR-Lösungen und Broadcast-Workflows für große internationale Sportereignisse. Durch die Übernahme von Egripment B.V., einem Spezialisten für Kamerabewegungssysteme in Sport, Live-Entertainment und Broadcast, im vergangenen Jahr erhält die Partnerschaft direkten Zugang zu spezieller Kameratechnik, Engineering-Kompetenz und einer erweiterten End-to-End-Wertschöpfungskette.
Alle drei Partner - Sportway, Broadcast Solutions und Studio Automated - arbeiten seit mehreren Jahren eng mit DMC Production im Bereich Live-Sportproduktion zusammen. DMC spielte dabei eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der KI-basierten Multikamera-Produktionssoftware von Studio Automated im Rahmen realer Sportproduktionen. Diese langfristige Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass die Technologie unter realen, dynamischen Produktionsbedingungen umfassend erprobt wird und zuverlässig funktioniert.
Gemeinsam ermöglicht die Übernahme ein integriertes „Glass-to-Glass“-Produktionsökosystem, das KI-gestützte Produktion, Software-Steuerungsebenen, Kamerasysteme, Infrastrukturplanung und skalierbare Content-Distribution miteinander vereint. Mit Blick auf die Zukunft soll die gemeinsame Technologie-Roadmap die Fähigkeiten der Plattform weiter ausbauen. Durch die Echtzeiterkennung von Events direkt aus Live-Videofeeds sollen künftig Highlights, Clips und Replays bereits während laufender Spiele automatisiert erstellt werden, um die Fan-Interaktion zu steigern, neue Content-Formate zu erschließen und zusätzliche Einnahmequellen für Broadcaster, Ligen und Rechteinhaber zu schaffen.
„Die Integration zentraler Softwarekompetenzen entlang der gesamten Produktionswertschöpfungskette ist ein bedeutender Schritt in der Weiterentwicklung der Sportway Media Group“, sagt Daniel Franck, CEO von Sportway. „Wir arbeiten seit mehr als sieben Jahren eng mit Studio Automated zusammen. Eine gemeinsame Technologie-Roadmap ermöglicht es uns, unser Angebot weiter zu stärken.“
„Live-Produktion ist Teil unserer DNA“, ergänzt Rainer Kampe, CTO von Broadcast Solutions. „Wir haben gezielt nach Möglichkeiten gesucht, Software- und KI-basierte Produktionswerkzeuge für volumenstarke Live-Sportumgebungen einzusetzen - mit Fokus auf alle Spielklassen unterhalb der Top-Ligen. Die Kombination aus den KI-Algorithmen von Studio Automated mit unserer Kameratechnik und Broadcast-Workflows schafft starke Synergien.“
„Unsere globalen Aktivitäten eröffnen Studio Automated einen deutlich größeren internationalen Markt für seine Lösungen“, fügt Stefan Breder, Co-CEO von Broadcast Solutions, hinzu. „Indem wir diese KI-Technologien direkt in unsere Projekt-, Rental- und System-Workflows integrieren, bringen wir sie schneller und breiter in die Live-Sportproduktion.“
Die Mitbegründer von Studio Automated, Paul Valk und Paul van den Haak, sehen die Übernahme als einen entscheidenden Schritt, um das Wachstum zu beschleunigen, die Marktpräsenz auszubauen und die Position des Unternehmens im Bereich der KI-gestützten Sportproduktion zu stärken. „Wir sind sehr stolz auf das, was wir in den letzten sechs Jahren aufgebaut haben, und unterstützen voll und ganz die Vision der Sportway Media Group und von Broadcast Solutions, Studio Automated auf die nächste Stufe zu heben“, so Paul Valk.
Showmatrix investiert in Drohnentechnologie und KI
Die Showmatrix GmbH mit Sitz in Elz (Hessen) hat in die neueste Drohnengeneration Damoda V4 investiert. Mit diesem strategischen Schritt will das Unternehmen seine technologischen Kapazitäten erweitern und seine Position als einer der führenden Anbieter für Drohnenshows in Europa stärken.
Die Damoda V4 steht für die nächste Evolutionsstufe professioneller Showdrohnen: Höhere Leuchtkraft, gesteigerte Effizienz und verbesserte Flugpräzision sollen spektakulärere Inszenierungen ermöglichen. Showmatrix plant, künftig noch komplexere Choreografien, größere Formationen und visuell eindrucksvollere Shows zu realisieren, insbesondere bei großflächigen Events und anspruchsvollen Produktionen.
Mittels der vergrößerten Drohnenflotte sieht sich das Unternehmen in der Lage, Shows mit noch höheren Drohnenzahlen gleichzeitig umzusetzen und Veranstaltungen jeder Größenordnung zu bedienen - von internationalen Großevents bis hin zu exklusiven Markeninszenierungen.
Parallel zur technologischen Aufrüstung hat Showmatrix auch seine Design-Abteilung ausgebaut. Ein erweitertes, interdisziplinäres Kreativteam arbeitet zunehmend mit KI-gestützten Design- und Simulationsprozessen, um kreative Konzepte schneller zu entwickeln, visuell zu optimieren und bereits in frühen Phasen realitätsnah zu testen. Projekte sollen dadurch vollständig in-house umgesetzt werden können.
„Mit der Investition in die Damoda V4 und dem Ausbau unserer Designkompetenz erhöhen wir gezielt unsere Innovationskraft und Geschwindigkeit“, kommentiert Nico Haas, Geschäftsführer der Showmatrix GmbH. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden europaweit die leistungsfähigsten und kreativsten Drohnenshows zu bieten.“
(Fotos: Showmatrix GmbH)
Swisson ehrt Focon Showtechnic als weltweit treuesten Distributor
Im Rahmen der diesjährigen ISE in Barcelona haben der Schweizer Hersteller Swisson und der deutsche Distributor Focon Showtechnic ein besonderes Jubiläum gefeiert: Für die über zwei Jahrzehnte währende Zusammenarbeit wurde Focon mit dem „Longest Standing Distributor Award“ ausgezeichnet.
Die Partnerschaft begann im Jahr 2002, als Swisson lediglich vier Produkte im Portfolio führte. Seitdem hat sich Focon Showtechnic als strategischer Schlüsselpartner etabliert und tausende Geräte in den deutschen Markt - von Theatern bis hin zu großen TV-Studios - geliefert. Heute zählt Focon zu den umsatzstärksten Swisson-Distributoren weltweit.
„Die Partnerschaft mit Swisson ist ein Paradebeispiel für Beständigkeit in einer sich schnell drehenden Branche“, sagt Frank Rethmann, Geschäftsführer von Focon Showtechnic. „Wir haben gemeinsam miterlebt, wie aus einer innovativen Idee ein globaler Standard für Zuverlässigkeit in Theatern, Fernsehstudios und bei Rental-Unternehmen wurde.“
Thomas Gottschlich, Senior Business Development Manager bei Swisson, überreichte den Award und bedankte sich für die loyale Zusammenarbeit, die maßgeblich zum Wachstum von Swisson beigetragen habe. Beide Unternehmen wollen die Kooperation fortsetzen.
Foto (v.l.): Oliver Daake (Focon Showtechnic), Thomas Gottschlich und Frank Rethmann bei der feierlichen Award-Übergabe auf der ISE 2026. (Fotocredit: Focon Showtechnic)
Die Ärzte kündigen Tour in 2027 an
Die Rockband Die Ärzte aus Berlin hat eine Tournee für das kommende Jahr angekündigt. Der Vorverkauf für die Konzertreise mit dem Titel „Die Ärzte: Eine Gänsehaut nach dem andern! - Tour 2027“ startet am 15. April 2026 um 10 Uhr ausschließlich online unter www.bademeister.opm-shop.com.
Tourdaten:
8. und 9. April 2027 - Berlin, Max-Schmeling-Halle
12. bis 14. April 2027 - Dortmund, Westfalenhalle
17. April 2027 - Chemnitz, Messe
20. und 21. April 2027 - Leipzig, Quarterback Immobilien Arena
24. April 2027 - Düsseldorf, PSD Bank Dome
26. und 27. April 2027 - München, Olympiahalle
29. und 30. April 2027 - Köln, Lanxess Arena
4. und 5. Mai 2027 - Hamburg, Barclays Arena
8. und 9. Mai 2027 - Bremen, ÖVB-Arena
12. und 13. Mai 2027 - Wien (Österreich), Stadthalle
15. und 16. Mai 2027 - Frankfurt, Festhalle
19. und 20. Mai 2027 - Zürich (Schweiz), Hallenstadion
24. und 25. Mai 2027 - Stuttgart, Schleyer-Halle
27. Mai 2027 - Freiburg, Sick-Arena
29. und 30. Mai 2027 - Erfurt, Messe
1. und 2. Juni 2027 - Hannover, ZAG Arena
5. und 6. Juni 2027 - Berlin, Parkbühne Wuhlheide
Thomas Riedel übernimmt Arri
Thomas Riedel, Gründer und Inhaber von Riedel Communications und der Riedel Group, übernimmt Arri, Hersteller von Kamera- und Lichttechnik für Film und Live-Entertainment mit Sitz in München. Der Wuppertaler Unternehmer überzeugte mit seinem Konzept für eine neue Heimat von Arri und setzte sich damit auch im internationalen Umfeld durch. Mit der Übernahme realisiert er zugleich die bislang größte Akquisition seiner unternehmerischen Laufbahn.
Durch die Übernahme von Arri schafft Thomas Riedel eine enge strategische Verbindung zwischen Arri und der Riedel Group und erweitert die gemeinsame Expertise entlang der gesamten Produktionskette - von der Kameraoptik bis zur Ausspielung. Das Arri-Ökosystem aus Kamera-, Beleuchtungs- und Systemtechnologie ergänze das bestehende Portfolio der Riedel Group ideal und eröffne neue technologische und marktstrategische Perspektiven für beide Unternehmen, so Riedel.
Seit seiner Gründung im Jahr 1917 befindet sich Arri in Familienbesitz und gilt als weltweit führender Hersteller professioneller Filmtechnik, ausgezeichnet mit zwanzig wissenschaftlichen und technischen Awards der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. „Arri steht seit über einem Jahrhundert für Ingenieurskunst, Innovationskraft und höchste Qualität. Diese Erfolgsgeschichte wird nun fortgeschrieben und verbleibt in deutscher Unternehmerhand“, so Dr. Walter Stahl, Geschäftsführer der Arri GmbH und Mitglied der Gründerfamilie.
In enger Zusammenarbeit wollen Arri und Riedel neue Wachstumsfelder erschließen, vor allem im Bereich Live-Entertainment und Sport. Durch die Zusammenführung von Arri- und Riedel-Technologien sollen integrierte Lösungen entstehen, die Kunden neue kreative und technische Möglichkeiten eröffnen. Ein erstes gemeinsames Projekt ist die Premiere von Arri-Kameratechnik beim Eurovision Song Contest, mit Riedel als Technologiepartner und NEP als Produktionsdienstleister.
Thomas Riedel übernimmt die Rolle des Inhabers. Das bestehende Management-Team von Arri soll den bereits begonnenen Transformationsprozess des Unternehmens fortführen und weiterentwickeln. Dabei bleibt Arri ein eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München.
„Thomas Riedel hat ein Familienunternehmen in erster Generation aufgebaut und steht für unternehmerische Kontinuität und langfristiges Denken“, sagt Chris Richter, Geschäftsführer von Arri. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem erfolgreichen Entrepreneur und die sich daraus ergebenden Marktchancen und -zugänge - sowohl in bestehenden als auch in neuen Märkten.“
David Bermbach, Geschäftsführer von Arri, ergänzt: „Die Riedel Group bringt spannende, sich ideal ergänzende Technologien und umfassende Expertise in Live-Produktion in die Partnerschaft ein. Das stärkt unsere strategische Neuausrichtung als ‘Trusted Technology Leader for the Next Generation of Media & Entertainment’.“
Thomas Riedel selbst konstatiert: „Meine unternehmerische Geschichte ist seit jeher eng mit der von Arri verbunden. Diese Übernahme ist für mich der bislang größte persönliche Meilenstein. Sie erfüllt mich mit großem Respekt vor der Marke, den Produkten und dem Team. Gleichzeitig sehe ich enormes Potenzial und freue mich darauf, Arri gemeinsam weiterzuentwickeln und neue Wachstumsimpulse zu setzen.“
Foto (v.l.): Christian Richter, Frank Eischet (CFO, Riedel), Thomas Riedel, David Bermbach und Christoph Stahl (Mitglied der Gründerfamilie, Arri). (Fotocredit: Arri/Riedel Group)
Infiled strengthens North American team with promotion and key appointments
Infiled has announced a series of leadership changes within its North American operations. Henry Ambrose has been promoted to President and General Manager, while Chris Donaldson joins as Senior Vice President of Sales, North America, and Bryan Boehme takes on the role of Senior Business Development Manager for Location Based Entertainment in the Americas.
Henry Ambrose originally joined Infiled as Vice President of Business Development to launch its North American operations, and has since built the business from the ground up, developing strategic market initiatives, assembling a cross-functional team, and positioning the company as a trusted provider of LED display solutions across rental, fixed installation, and experiential environments. His promotion to President and General Manager recognizes more than three decades of experience in engineering, product development, and executive leadership, including nearly fourteen years at Video Equipment Rentals (VER), most recently as the Executive Director of LED Install, and earlier in roles at Barco and Sharp Electronics.
Chris Donaldson brings more than 27 years of professional AV industry experience to his new role as Senior Vice President of Sales, North America. He has built a strong reputation for developing sales teams, strengthening channel partnerships, and delivering sustained commercial growth in competitive markets. In his new position, he will lead US sales strategy and execution, with a focus on channel development, expanding market share, and aligning Infiled’s portfolio with the evolving needs of the North American AV community.
Bryan Boehme, who joins the team as Senior Business Development Manager for Location Based Entertainment in the Americas, brings more than two decades of global sales leadership to the role, having previously served as Vice President of Global Sales at Christie Digital, where he partnered with leaders in themed entertainment, live events, and enterprise environments. At Infiled, he will focus on deepening the company’s engagement with creative studios, integrators, designers, and operators across the LBE ecosystem.
(Photo: Infiled/Zhuoqing Lian)
Riedel Networks modernisiert Backbone
Riedel Networks modernisiert sein globales Backbone und investiert in die neuen Router-Generationen Cisco Serie 8010 und Cisco 8400-G2.
Mit der umfassenden Modernisierung seiner Netzwerkinfrastruktur - von zentralen Verteilungspunkten bis hin zu Kunden- und Bürostandorten - reagiert Riedel Networks auf steigende Sicherheitsanforderungen in der Medien- und Broadcastbranche. Gleichzeitig richtet das Unternehmen seine Systeme auf die Post-Quanten-Ära aus.
Die neuen Router-Plattformen Cisco 8010 und Cisco 8400-G2 ermöglichen künftig die Integration NIST-konformer Verfahren der Post-Quanten-Kryptografie (PQC). Damit schafft Riedel Networks die Grundlage für die sichere Übertragung sensibler Datenströme - von globalen Live-Produktionen und Motorsport-Events bis hin zu Unternehmensnetzwerken mit strengen Compliance-Vorgaben.
„Quantencomputing ist keine ferne Zukunft mehr, sondern eine absehbare Herausforderung für die IT-Sicherheit“, sagt Michael Martens, CEO von Riedel Networks. „Wer Daten langfristig schützen will, muss seine Infrastruktur schon heute darauf vorbereiten.“
Die fortschreitende Digitalisierung von Produktions- und Distributionsprozessen vergrößert die Angriffsfläche in der Medienbranche erheblich. Aktuelle Analysen wie der „OOPS H2-2025 Report“ zeigen, dass Cyberangriffe weiter zunehmen, immer professioneller organisiert sind und erhebliche operative sowie wirtschaftliche Schäden verursachen können.
„Ransomware-Angriffe auf Postproduktionshäuser, Phishing-Kampagnen gegen Streaming-Dienste oder gezielte Netzwerkattacken während Live-Events zeigen, wie verwundbar digitale Produktionsumgebungen geworden sind“, sagt Julia Kirk, Teamleader Sales Media & Events bei Riedel Networks. „Ein Sicherheitsvorfall kann nicht nur Produktionen stören, sondern auch das Vertrauen nachhaltig beschädigen.“
Seit 1987 ist Riedel Networks in der Medien- und Broadcastbranche tätig und unterstützt internationale Sportproduktionen sowie große Live-Events mit Netzwerken. Der Fokus liegt auf stabiler, sicherer Signalübertragung in geschäftskritischen Umgebungen. Ergänzend bietet das Unternehmen Managed Security Services an, darunter ein Security Operations Center (SOC), kontinuierliches Monitoring und Incident Response.
Während viele Unternehmen noch auf klassische Verschlüsselung setzen, richtet Riedel Networks seine Infrastruktur bereits heute auf zukünftige kryptografische Standards aus. Ziel ist eine resiliente und langfristig sichere Medieninfrastruktur für globale Datenströme.
Fotos: Julia Kirk, Michael Martens. (Fotocredit: Nicole Effinger Fotografie)
Hell begeistert investiert in LED-Scheinwerfer von Elation
Seit über dreißig Jahren realisiert die Hell begeistert GmbH aus Ötigheim Projekte in den Bereichen Messe, Kongress, Gala, Architektur-Inszenierung und Bühnenproduktion, technisch und kreativ aus einer Hand. Neben Messe- und Industrieveranstaltungen entwickelt der Eventdienstleister aus dem Raum Karlsruhe Lichtkonzepte für Theaterproduktionen, Konzerte und künstlerische Installationen, von der Konzeption über das Lichtdesign bis zur technischen Umsetzung.
Zuletzt hat das Unternehmen stark in moderne LED-Beleuchtung investiert und seinen Bestand auf eine dreistellige Stückzahl des Elation KL PAR FC IP ausgebaut. Die ersten 24 Geräte wurden bereits im Frühsommer 2024 angeschafft, ein weiterer Schlüsselmoment folgte später im gleichen Jahr mit der Produktion „Gaia“ in der Stadtkirche Karlsruhe.
Eigentlich hätten für das Probe-Leuchten andere LED-PARs zum Einsatz kommen sollen, doch diese seien nicht verfügbar gewesen. „Also haben wir die KL PAR FC IP mitgenommen, um die Kirchenwände in blaues Licht zu tauchen“, sagt Geschäftsführer Martin Bruckmayer. Was als Improvisation begann, habe die Vielseitigkeit des Scheinwerfers bestätigt, insbesondere in Architekturanwendungen.
Als technischer Dienstleister der Messe Karlsruhe für Rigging und Beleuchtung betreut Hell begeistert unter anderem die Kunstmesse „Art Karlsruhe“. Hier gilt es, bis zu 10 x 10 Meter große Skulpturenstände auszuleuchten - eine Aufgabe, die bislang klassisch mit PAR64 CP62 umgesetzt worden ist. „Mit Blick auf die Nachhaltigkeitsziele der Messe entstand allerdings die Anforderung, auf LED-Beleuchtung umzustellen“, so Bruckmayer.
Im Rahmen der Evaluierung habe das Unternehmen zahlreiche Geräte getestet, unter anderem die vorhandenen KL PAR FC IP. „Auch diese Aufgabe haben die Geräte sehr gut gemeistert, sodass wir nochmals eine größere Stückzahl in unseren Bestand aufnahmen“, sagt Bruckmayer.
Ein zentrales Argument für die Investition sei die optionale, drehbare elliptische Linse im CP62-Stil gewesen. „Wir lieben diese Linse - so etwas gibt es unseres Wissens bei keinem anderen Hersteller“, erklärt Bruckmayer. Das Wechsellinsensystem ermöglicht eine schnelle Anpassung des Abstrahlwinkels und macht den KL PAR FC IP als Führungs-, Füll- oder Flächenlicht einsetzbar.
(Foto: Hell begeistert GmbH)
CTS Eventim übertrifft erstmals 3 Milliarden Euro Umsatz
CTS Eventim hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Wachstumskurs fortgesetzt und erstmals einen Konzernumsatz von mehr als 3 Milliarden Euro erzielt. Erst zwei Geschäftsjahre zuvor war die Schwelle von 2 Milliarden Euro Konzernumsatz überschritten worden.
Treiber dieser Entwicklung waren laut Unternehmensangaben die fortschreitende Internationalisierung, die Skalierung der technologischen Plattform sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Live-Erlebnissen weltweit. CTS Eventim profitiere dabei von seinem integrierten Ökosystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Ticketvermarktung über Daten- und Technologielösungen bis hin zur Durchführung von Live-Events und dem Betrieb von Veranstaltungsstätten. Parallel dazu investiere CTS Eventim gezielt in den Ausbau seiner Technologieorganisation sowie in datenbasierte Anwendungen und KI, um Wachstumspotenziale künftig noch schneller zu erschließen und international auszurollen.
Der Konzernumsatz für das Gesamtjahr 2025 legte um 9,6 Prozent auf 3,079 Milliarden Euro zu. Das Adjusted EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 584 Millionen Euro. Die Adjusted-EBITDA-Marge betrug 19,0 Prozent. Das EBT lag unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen auf Effekte im Finanzergebnis zurückzuführen sei. Diese hätten insbesondere aus der Bewertung von Put-Optionen, Währungseffekten sowie dem Wegfall von Dividendenerträgen aus der Autoticket GmbH resultiert. Die operative Entwicklung des Konzerns sei hiervon unberührt geblieben.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Umsatz des 4. Quartals 2025 um 19,2 Prozent auf 930,9 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA stieg um 12,2 Prozent auf 246,2 Millionen Euro. Die Adjusted-EBITDA-Marge lag bei 26,4 Prozent. Das erfolgreiche Schlussquartal unterstreiche eine hohe operative Dynamik und eine anhaltend starke Nachfrage in beiden Segmenten.
Im Segment Ticketing wuchs der Jahresumsatz 2025 um 11,0 Prozent auf 977,1 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA legte um 8,9 Prozent auf 453,7 Millionen Euro zu. Die Adjusted-EBITDA-Marge lag bei 46,4 Prozent. Das Segment habe insbesondere von der fortschreitenden Digitalisierung des Ticketvertriebs, der Integration internationaler Märkte sowie operativen Hebeleffekten im Plattformgeschäft profitiert.
Im 4. Quartal 2025 stieg der Umsatz im Segment Ticketing verglichen mit dem Vorjahresquartal um 11,1 Prozent auf 350,3 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA wuchs um 11,4 Prozent auf 195,9 Millionen Euro, wodurch die Adjusted-EBITDA-Marge auf 55,9 Prozent stieg. Die Marge belege die strukturelle Stärke und Skalierbarkeit des digitalen Geschäftsmodells.
Das Segment Live Entertainment erzielte 2025 einen Umsatz von 2,152 Milliarden Euro (+9,2 Prozent). Das Adjusted EBITDA wuchs um 3,7 Prozent auf 130,3 Millionen Euro, die Adjusted-EBITDA-Marge betrug 6,1 Prozent. Das Segment habe von einer weiterhin hohen Nachfrage nach Live-Erlebnissen sowie von einem starken eigenen Veranstaltungsportfolio profitiert. CTS Eventim wolle auch sein Venue-Geschäft weiterentwickeln, um seine Position entlang der Wertschöpfungskette zu stärken.
Der Umsatz im Segment Live Entertainment stieg im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,6 Prozent auf 594,7 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA lag bei 50,3 Millionen Euro (+15,5 Prozent), die Adjusted-EBITDA-Marge bei 8,5 Prozent. Das Schlussquartal reflektiere insbesondere eine hohe Nachfrage nach Veranstaltungen sowie die erfolgreiche Durchführung zahlreicher Events aller Größenordnungen.
Vor dem Hintergrund des nachhaltigen Geschäftsverlaufs wollen CTS-Eventim-Vorstand und -Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 27. Mai 2026 vorschlagen, 138,2 Millionen Euro als Dividende an die Anteilseigner auszuschütten. Sie entspricht wie gewohnt 50 Prozent des Konzernergebnisses bzw. 1,44 Euro je Aktie. Für das Geschäftsjahr 2026 rechne CTS Eventim bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Anstieg von Gesamtumsatz und Adjusted EBITDA.
Dolby erneut eine der „World’s Most Innovative Companies“
Dolby Laboratories wird zum vierten Mal auf der Liste der „World’s Most Innovative Companies“ des Business-Magazins „Fast Company“ geführt. Die jährlich erscheinende Liste ehrt Unternehmen, die durch innovative Beiträge Industrie und Kultur mitgestalten. Dolby wird in der Kategorie „Consumer Electronics“ für Dolby Vision 2 hervorgehoben.
Die Redakteure und Autoren des Magazins berücksichtigen bei ihrer Auswahl aus tausenden Bewerbern, wie stark Unternehmen weltweit und branchenübergreifend den Fortschritt vorantreiben. Das Ergebnis ist als Guide zu den wichtigsten Innovationen von heute gedacht, von Startups im Frühstadium bis hin zu einigen der wertvollsten Unternehmen der Welt.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und betrachten sie als Bestätigung unserer Position als Technologie-Pioniere, die aktiv gestalten, wie das Publikum Entertainment wahrnimmt“, sagt Todd Pendleton, Senior Vice President and Chief Marketing Officer von Dolby Laboratories. „Dolby Vision 2 setzt einen neuen Standard für Bildqualität und ermöglicht ein lebendigeres, immersives Erlebnis.“ Seit der Einführung der neuen Technologie auf der IFA 2025 haben bereits drei der weltgrößten TV-Hersteller ihre Unterstützung des Formats angekündigt.
Die Liste der „World’s Most Innovative Companies“ soll in der „Fast Company“-Print-Ausgabe am 31. März 2026 erscheinen und parallel online veröffentlicht werden.
Spotify setzt Forderung von Pro Musik um
Spotify kommt einer langjährigen Forderung des Verbandes freier Musikschaffender, Pro Musik, nach, alle Mitwirkenden an einem Werk in der App zu nennen.
Mit dem kürzlich eingeführten neuen SongDNA-Tool (Beta) in der Spotify-App werden Nutzern nun alle Beteiligten an einem Song angezeigt - von Hauptkünstlern über Songwriter und Produzenten bis hin zu Sessionmusikern und dem an der Aufnahme beteiligten Studiopersonal.
Dies sei „nicht einfach nur eine Spielerei in der App, sondern elementar für die Sichtbarkeit aller Mitwirkenden“, so Pro Musik. Es sei zudem „eine Frage des Respekts gegenüber der Leistung der Beteiligten“, diese auch zu nennen, was Spotify zuvor nicht getan hat.
„Es ist nicht der Umbruch im Musikstreamingsystem, aber wir freuen uns dennoch, dass endlich Bewegung hineinkommt“, kommentiert Nina Graf, Vorsitzende von Pro Musik. „Die Umsetzung unserer Forderung zeigt, dass wir und unsere Mitglieder gehört werden. Die Abbildung aller Mitwirkenden war eine wichtige Forderung unseres Verbands.“
Christopher Annen, ebenfalls Pro-Musik-Vorsitzender, ergänzt: „Jetzt erwarten wir, dass wir auch bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit im Streamingsystem und der Fragen um KI im Sinne unserer Mitglieder weiterkommen. Wir sind für Gespräche bereit.“
TPV Technology strengthens commitment to supporting workers’ human rights and ethical sourcing of materials with new partnerships
As part of an ongoing commitment to meeting the requirements of the EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), TPV Technology - and subsidiaries TP Vision, MMD-Monitors & Displays, and AOC, together with PPDS - has partnered with leading membership organisations focused on social sustainability and human rights, The Mekong Club, and the EPRM.
Stefan van Sabben (pictured), Global Director of CSR and Sustainability at TPV Technology, comments: “We are a production oriented organisation with a worldwide network of locations and suppliers. Our responsibility focuses not only on our own sphere of influence but also on processes further down the supply chain. We believe in working both as a community and as a part of communities to amplify our efforts. That is certainly the case with our social responsibility.”
Founded in 2011 in Hong Kong, The Mekong Club is a not-for-profit organisation that works together with member companies to combat modern slavery, forced labour, and human trafficking. Its members span multiple industries, including manufacturing, finance, and hospitality, reflecting a shared determination to drive meaningful change. Members include global brands including Mattel, Decathlon, Unilever, Amazon, and The Walt Disney Company. Membership provides access to expert guidance, practical tools, and a network of like-minded organisations committed to addressing these challenges.
“We strictly prohibit all forms of forced labour and modern slavery in both our own operations and in our supply chains. Membership of the Mekong Club will help us ensure forced labour is never used in the scope of our business”, notes van Sabben. “To address modern slavery challenges across sectors and industries, collaboration with other organisations is key. We look forward to collaborating with The Mekong Club and fellow members to deepen our knowledge and to exchange ideas and learnings with other businesses that are serious about making a difference.”
TP Vision, MMD-Monitors & Displays, AOC, and PPDS follow the human rights and labour standards set by the United Nations Global Compact (UNGC), the International Labour Organisation (ILO), and the Responsible Business Alliance (RBA). Meanwhile, the European Partnership for Responsible Minerals (EPRM) concentrates on human rights and environmental challenges linked to mineral extraction and processing, an area at the very start of TPV Technology’s supply chains. Set up in 2016, key areas of focus for the ERPM include artisanal and small scale mining in conflict affected and high risk areas.
By bringing together companies, governments, and civil society organisations, the EPRM works to improve working conditions and environmental practices. It also promotes responsible sourcing of key minerals such as tin, tantalum, tungsten, and gold. Through on the ground projects and collaborative support, the initiative helps supply chain participants strengthen their responsible sourcing practices.
Members include blue chip organisations such as Royal Philips, NXP, Samsung, Intel, and Fairphone, as well as other supply chain actors, such as Valcambi (a refiner), Gold by Gold Colombia (a gold purchaser and trader), and the Responsible Minerals Initiative (RMI - of which TPV is also a member). Civil society members include Solidaridad, Terre des hommes, and Pact.
TPV Technology publishes an annual Conflict Minerals report that outlines its commitment, policy and procedures regarding the responsible sourcing of minerals, with the company committed to not purchasing raw materials, subassemblies or supplies that are known to contain conflict minerals that directly or indirectly finance or benefit armed groups in the DRC or other CAHRAs (conflict affected and high risk areas).
Furthermore, the company has been a member of the Responsible Minerals Initiative (RMI) since 2015 and a member of the International Tin Supply Chain Initiative (ITSCI) since early 2023. Since December 2023 - and recently renewed for another three years - it has actively funded and supported ITSCI’s responsible and inclusive mining governance projects in the Democratic Republic of Congo.
“For us at TPV Technology, joining the EPRM reinforces our commitment to responsibly sourcing the minerals used in our products and continuously strengthening our mineral due diligence practices”, states Marcella Klinker, Sustainability Specialist - Human Rights and Supply Chains at TPV Technology. “We look forward to collaborating with the EPRM and other members on developing innovative partnerships and initiatives that enhance due diligence practices and support more responsible mineral supply chains.”
(Photo: TPV Technology)
Hofton Veranstaltungstechnik investiert in L-Acoustics Kara II
Hofton Veranstaltungstechnik aus Hamburg hat sein Audio-Portfolio um ein L-Acoustics-Kara-II-System erweitert. Die Investition umfasst neben den Kara-II-Fullrange-Lautsprechern auch KS21-Subwoofer sowie die neuen LA4X-Endstufen. Die Beschaffung und Beratung erfolgte über Groh Distribution, den autorisierten Distributor für L-Acoustics in Deutschland, aus Buchholz bei Hamburg.
Mit dem Kara-System setzt Hofton auf ein kompaktes 2-Wege-Line-Source-Element. In Kombination mit den 21-Zoll-Subwoofern und den Amplified Controllern entsteht ein vielseitig einsetzbares System, das Hoftons steigenden Anforderungen im Live-Entertainment gerecht werden soll.
Das Kara-II-System ergänzt die bereits vorhandene A-Serie von L-Acoustics im Bestand von Hofton und bietet dem Unternehmen neue Möglichkeiten bei der Beschallung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnung. Während die A-Serie für kleinere bis mittlere Produktionen konzipiert ist, will Hofton mit Kara II auch anspruchsvolle Konzerte und größere Events abdecken.
„Die Entscheidung für das Kara-II-System war für uns ein logischer Schritt“, sagt Marten Tönshoff, Inhaber von Hofton Veranstaltungstechnik. „Mit Kara II können wir unseren Kunden nun auch bei größeren Projekten ein System anbieten, das perfekt zu unserer vorhandenen A-Serie passt.“
Hofton bietet seinen Kunden Full-Service-Eventtechnik für Live-Events, von der Planung über die technische Umsetzung bis hin zum Dry-Hire professionellen Equipments. Tönshoff und sein Team betreuen Veranstaltungen verschiedenster Art im Hamburger Raum und darüber hinaus.
Foto (v.l.): Jan Grohmann-Falke (Groh Distribution), Marten Tönshoff (Hofton Veranstaltungstechnik), Jan-Philipp Ziefle (Groh Distribution). (Fotocredit: Groh Distribution)
Seat Unique übernimmt P1 Travel
Seat Unique hat P1 Travel übernommen, einen Anbieter von Premium-Tickets und Hospitality-Paketen für Sportveranstaltungen weltweit. Durch die Übernahme werden zwei Marktführer zusammengeführt, um eine der umfassendsten globalen Plattformen für Premium-Live-Erlebnisse zu schaffen.
Dies soll das internationale Wachstum beschleunigen, es Rechteinhabern ermöglichen, ein breiteres Publikum zu erreichen, und Fans Zugang zu mehr offiziellen Paketen als zuvor bieten. Die Übernahme erfolgt in einer Phase starken Wachstums im Markt für Premium-Live-Events, angetrieben durch eine steigende Nachfrage innerhalb der Experience Economy.
Die Konsumausgaben für Luxus-Erlebnisse nehmen weiterhin zu, wobei die Preise im Ultra-Luxussegment seit 2019 weltweit um 90 Prozent gestiegen sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Verschiebung hin zu erlebnisorientierten Ausgaben. Dieser Trend zeigt sich auch im Konsumentenverhalten: 78 Prozent der Millennials priorisieren Erlebnisse gegenüber materiellen Gütern, und 61 Prozent der Fans geben an, Premium-Hospitality gegenüber Standard-Sitzplätzen zu bevorzugen.
Infolgedessen stehen Clubs, Veranstaltungsorte und Promoter zunehmend unter Druck, ihr Premium-Angebot zu diversifizieren, den sich wandelnden Erwartungen der Konsumenten gerecht zu werden und ihre Reichweite auf wachsende globale Zielgruppen auszudehnen.
Vor diesem Hintergrund werden Seat Unique und P1 Travel weiterhin als eigenständige Marken operieren und ihre jeweiligen Stärken bündeln, um einen globalen Marktführer im Bereich Premium-Live-Erlebnisse aufzubauen. Seat Unique bringt seine Technologie und Direct-to-Consumer-Plattform ein, die es Fans erleichtern soll, offizielle Premium-Pakete zu entdecken und zu buchen, unterstützt durch eine starke Kundenbasis im Vereinigten Königreich in den Bereichen Sport und Musik.
P1 Travel bringt seine eigene Technologie ein, die sich bei der Bereitstellung nahtloser, hochkonvertierender Buchungserlebnisse für Fans, die zu den größten Sportveranstaltungen Europas reisen, etabliert hat, sowie Expertise im Spitzenfußball und in der Formel 1 und ein internationales Vertriebsnetzwerk, das Rechteinhaber mit internationalen Käufern verbindet.
Gemeinsam arbeitet die Gruppe direkt mit mehr als 140 offiziellen Partnern aus Sport und Musik zusammen, wobei Erlebnisse an Kunden in über 150 Ländern verkauft werden. Fans haben nun Zugang zu mehr als einer halben Million offizieller Hospitality-Pakete für Events, darunter Arsenal FC, AC Milan, Real Madrid, das Wembley-Stadion und die meisten Grand-Prix-Rennen. Mit einem gemeinsamen Fokus auf 24/7-Online-Buchung und Zugang über direkte sowie Partnerkanäle will die Gruppe die zugänglichste und umfassendste globale Plattform für Premium-Live-Erlebnisse aufbauen.
Die Übernahme folgt auf den Erwerb des in Großbritannien ansässigen Unternehmens Circuit Hospitality durch Seat Unique im Oktober 2025.
EVVC sieht Nachbesserungsbedarf bei Rahmenbedingungen für die Eventbranche in Rheinland-Pfalz
Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) weist vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz auf die Bedürfnisse der Veranstaltungswirtschaft im Bundesland hin. Rheinland-Pfalz sei ein bedeutender Standort für Tourismus, Kultur und Business-Events - insbesondere bei den Rahmenbedingungen für seine Veranstaltungsbranche, die bundesweit zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen zähle, bestehe jedoch unter einer neuen Landesregierung Nachbesserungsbedarf.
Rheinland-Pfalz besitze bereits eine ausgeprägte Kulturförderung, was lobenswert sei. Aus Sicht des EVVC ist es notwendig, eine einheitliche Vorgehensweise der Bundesländer für einen spezifischen Veranstaltungs- und Kongressfonds zu vereinbaren, um die Ausrichtung von Messen, Kongressen und anderen Business-Events gezielt zu fördern. Ziel sei es, insbesondere die regionale Wertschöpfung zu steigern: Veranstaltungen stärkten nicht nur den Tourismus, sondern auch Hotellerie, Gastronomie und zahlreiche Dienstleistungsbereiche im Land. „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Veranstaltungen sind Motoren für den Tourismus und die lokale Wirtschaft“, sagt Ilona Jarabek, Präsidentin des EVVC.
Auch weist der Verband auf die angespannte Lage zahlreicher Veranstaltungsstätten in kommunaler Trägerschaft hin: „Viele kommunale Veranstaltungs-Centren in Rheinland-Pfalz stehen unter erheblichem Kostendruck, der weiter zunimmt“, sagt René Tumler, Geschäftsführer des EVVC. „Ursache sind insbesondere steigende Infrastrukturkosten für Instandhaltung, energetische Sanierung und Modernisierung der Gebäude. Dabei sind Stadthallen, Kulturzentren sowie Messe- und Kongressstandorte zentrale Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Austauschs - gerade im ländlich geprägten Rheinland-Pfalz mit seiner dezentralen Struktur.“
Neben finanziellen Aspekten sei auch ein verlässlicher rechtlicher Rahmen entscheidend für den erfolgreichen Betrieb von Veranstaltungsstätten. Hierbei spiele die Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO), deren konkrete Ausgestaltung Ländersache ist, eine zentrale Rolle. Der EVVC empfiehlt eine enge Orientierung an der kommenden Novelle der MVStättVO und eine praxisnahe Umsetzung im Sinne der Betreiber von Veranstaltungsstätten in Rheinland-Pfalz.
Ziel müsse es sein, rechtssichere, zugleich aber praktikable Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur so könnten auch künftig erfolgreiche Veranstaltungen gewährleistet werden, die Menschen zusammenbringen und einen echten Mehrwert schaffen - ökonomisch wie sozial.
Fotos: Ilona Jarabek, René Tumler. (Fotocredit: Christof Mattes)
Eventim Live baut mit Pierre-Alexandre Vertadier Präsenz im französischen Live-Entertainment-Markt aus
Nach Bekanntgabe seines Ausscheidens bei Décibels Productions gründet Pierre-Alexandre Vertadier in Partnerschaft mit CTS Eventim das neue Promoter-Unternehmen PAV Prod. Diese Partnerschaft markiert laut CTS Eventim einen „bedeutenden Schritt“ in der strategischen Weiterentwicklung der Eventim-Live-Gruppe in Frankreich, einem der wichtigsten europäischen Märkte für Kultur und Live-Entertainment.
Pierre-Alexandre Vertadier zählt zu den erfahrensten Managern der französischen Live-Branche. Nach zehn Jahren bei den Plattenlabels Delabel und EMI France sowie neun Jahren an der Seite von Thierry Suc bei TS3 wechselte er 2014 zu Décibels Productions, einer Tochter von Warner Music France. In den vergangenen zwölf Jahren baute er zahlreiche Künstler auf, brachte große Tourneen auf die Bühne, prägte damit maßgeblich den französischen Live-Markt und förderte das nationale Repertoire.
Mit PAV Prod schafft Pierre-Alexandre Vertadier nun eine neue Plattform für die nachhaltige Entwicklung von Künstlern sowie Live-Produktionen, mit besonderem Fokus auf die Musikszene Frankreichs. Darüber hinaus wird PAV Prod künftig auch ausgewählte Produktionen von Eventim Live sowie international entwickelte Shows und Tourneen für das französische Publikum realisieren.
Musikindustrie unterstreicht zentrale Bedeutung ihrer Investitionen für Künstlerkarrieren
Im Rahmen einer Gesprächsrunde zum Musikstreaming, die am 12. März 2026 im Bundeskanzleramt mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und Vertretern kleiner und großer Musiklabels stattfand, hat der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) den Dialogprozess grundsätzlich begrüßt. Gleichzeitig mahnte er an, dass marktwirtschaftliche Gegebenheiten und unternehmerische Perspektiven in der Debatte stärker einbezogen werden müssten.
So sei bisher weitgehend unberücksichtigt geblieben, dass einer Studie des BVMI von 2024 zufolge die Zahlungen der Musikindustrie an Künstler zwischen 2010 und 2022 um 132 Prozent gestiegen seien, dass die Firmen jedes Jahr ein Drittel ihrer Einnahmen in die Entwicklung und Vermarktung neuer Talente und neuer Musik investierten und dass sich der Anteil der Künstler an den Einnahmen der Firmen durch direkte Zahlungen wie Vorschüsse und Lizenzzahlungen von rund 21 Prozent (2010) auf rund 43 Prozent im Jahr 2022 verdoppelt habe.
Musikstreaming hat der gesamten Musikbranche nach dem Einbruch durch die Digitalisierung zur Jahrtausendwende neue Impulse gegeben und zu erheblicher Dynamik und Wachstum verholfen, davon profitieren in erheblichem Maß auch professionell Musikschaffende, wie die Studie zeigt. Es gibt heute nie dagewesene Möglichkeiten, Fans zu erreichen, mit oder ohne Partner, von denen es ganz unterschiedliche gibt.
Der Vorstandsvorsitzende des BVMI, Dr. Florian Drücke, stellte fest: „Wir hatten erstmals die Möglichkeit, dem Kulturstaatsminister unsere komplexe und auf diversen partnerschaftlichen Beziehungen aufgebaute Branche in der Tiefe zu erklären. Dass er diesen Raum geschaffen und dadurch einen offenen und konstruktiven Austausch ermöglicht hat, begrüße ich sehr. In zentralen Bereichen, wie beispielsweise dem Thema Streaming-Fraud und den Herausforderungen durch die Entwicklung und Nutzung generativer KI sowie auch der grundsätzlichen Notwendigkeit, Marktwachstum zu stimulieren und die Sichtbarkeit von lokalem Repertoire zu stärken, bestand unmittelbare Einigkeit.
„Auch die zentrale Herausforderung, die bislang in der Debatte nicht ausreichend berücksichtigt wurde, kam zur Sprache: Es kann heute potenziell jeder Mensch ein weltweites Publikum erreichen“, so Drücke weiter. „Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit ist enorm, professionell Musikschaffende treffen auf Amateure, und es wird immer noch nicht von allen verstanden, dass der Upload von Musik allein noch keinen Hit macht. Für eine professionelle Karriere bedarf es starker Partnerschaften, die Künstlerinnen und Künstler freiwillig eingehen und die sie dabei unterstützen, in diesem komplexen Umfeld hör- und sichtbar zu sein.“
„In der Debatte über Vergütung scheinen marktwirtschaftliche Prinzipien zunehmend unter Druck zu geraten. Aus unserer Sicht ist gerade mit Blick auf die zunehmende Durchdringung des Musikmarktes durch generative KI entscheidend, dass wir uns einem gemeinsamen Verständnis der ökonomischen Realitäten unserer Branche nähern und betrachten, wer in Musik investiert und entsprechend ins unternehmerische Risiko geht - auch das muss Teil einer ‘Fairness-Debatte’ sein“, konstatiert Drücke abschließend. „Gerade diesen Dialog wollen wir mit dem Kulturstaatsminister weiterführen, um das Wachstum zu fördern, an dem die gesamte Branche partizipiert.“
Dritte Runde im Festivalförderfonds entschieden
In der dritten Runde des Festivalförderfonds erhalten 134 Festivals aus allen sechzehn Bundesländern eine Förderzusage. Für die aktuelle Förderrunde standen 4 Millionen Euro aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung.
Auch in dieser Runde standen kleine und mittlere Festivals klar im Fokus. Besonders sichtbar wird ihre Bedeutung außerhalb der Metropolen: 71 Prozent der geförderten Festivals sind in ländlichen Regionen verortet.
„Der Festivalförderfonds setzt genau dort an, wo kulturelle Vielfalt nicht allein durch Marktmechanismen gesichert werden kann“, erklärt Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien. „Damit stärken wir Musikfestivals als innovative Impulsgeber und tragende Säulen unseres Musiklebens. Der Festivalförderfonds ist in diesem Sinne ein deutliches kulturpolitisches Bekenntnis der Bundesregierung zu den Musikfestivals in Deutschland. Ich danke dem Deutschen Bundestag für die konsequente Unterstützung und die Ermöglichung der dritten Förderrunde.“
Festivals sind nicht nur kulturelle Begegnungsorte, sie stärken auch die Wirtschaft vor Ort und entfalten zugleich überregionale Strahlkraft. Die Förderung zielt darauf ab, kulturelle Strukturen nachhaltig auszubauen und Festivals als kreative Plattformen sowie Impulsgeber für die Kultur- und Kreativwirtschaft mit überregionaler und bundesweiter Bedeutung langfristig zu stärken.
Julia Gause, Festivalveranstalterin, Nachhaltigkeitsexpertin und Organisationsentwicklerin, berichtet aus ihren Erfahrungen als Jurymitglied: „Auch in der dritten Runde des Festivalförderfonds wird deutlich: Das beeindruckende Maß an ehrenamtlicher Leidenschaft ist das Rückgrat der deutschen Festivallandschaft. Es ist zutiefst beeindruckend, wie viele meist nicht an Profit interessierte Initiativen mit unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz Räume für Begegnung und kleine Utopien schaffen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung ist es essenziell, diese Möglichkeitsräume zu stützen, denn die hier gesetzten Impulse für ein wertschätzendes Miteinander wirken weit über das Festivalgelände hinaus als inspirierende Kraft in unseren Alltag. Wir brauchen den Festivalförderfonds daher mehr denn je, um die Vielfalt unserer Kultur- und Festivallandschaft nachhaltig abzusichern.“
Mit 463 eingereichten Anträgen war die Nachfrage erneut hoch. Rund 29 Prozent der Antragsteller erhielten eine Förderung. Eine weitere Förderrunde des Festivalförderfonds ist für September 2026 geplant. Im Bundeshaushalt wurden hierfür erneut 4 Millionen Euro etatisiert. Details zum genauen Antragsstart für in 2027 stattfindende Festivals sowie den Förderbedingungen werden über die Kanäle der Initiative Musik bekanntgegeben.
Festivalförderfonds, Februar 2026
Liste der geförderten Musikfestivals, sortiert nach Bundesländern (in Klammern: Veranstalter - Festivalort):
Baden-Württemberg
- 40. Umsonst & Draußen Festival Mössingen (Monokultur e.V. - Mössingen)
- 47. Konstanzer Jazzherbst (Jazzclub Konstanz e.V. - Konstanz)
- EineArtFestival (EineArtEnsemble e.V. - Freiburg)
- FreeFlow Festival 2026 (Free Flow GmbH - Biberach)
- Keep It Real Jam 2026 (Keep It Real Entertainment GmbH - Stuttgart)
- La Figue - Festival zum internationalen Frauen*Kampftag (Panorama e.V. - Karlsruhe)
- Ract!festival (Kreisjugendring Tübingen e.V. - Tübingen)
- Rock am Bach (Autonomes Jugendzentrum Kirchzarten e.V. - Kirchzarten)
- Seegrasfestival (Trägerverein Freies Kinderhaus e.V. - Nürtingen)
- Trans4Jazz-Festival (Jazztime Ravensburg e.V. - Ravensburg)
Bayern
- Ab geht die Lutzi Festival (FC Einigkeit Rottershausen e.V. - Rottershausen)
- Beem Festival (Beem Festival und Freizeit e.V. - Westerngrund)
- Freiraum Black Moon Festival (Freiraum e.V. - Übersee)
- Hoi Festival (Walden Kulturwirtschaft - Nordendorf, OT Blankenburg)
- Jazzfestival Horizont:Innen (Rieblwirt - Die Zentrale - Landshut)
- Klangtherapie Festival (Cripo GmbH - Plankenfels)
- Kontakt - Das Kulturfestival (AStA Bamberg e.V. - Bamberg)
- Kulturspektakel Gauting (Kulturspektakel Gauting e.V. - Gauting)
- Moments Festival (Bernd Söldner - Seeon-Seebruck)
- Noisehausen Festival (Noisehausen GbR - Schrobenhausen)
- Plasma Festival (Plasma Festival GbR - Zusmarshausen)
- Ritournelle (Blitz Club GmbH & Co. KG - München)
- Sweet Spot Festival (Saalmitte GmbH - Bayreuth)
- Trägertal Festival (Trägertal GmbH - Thyrnau)
- U&D Karlstadt (Troja e.V. - Karlstadt)
- Wasted! Openair (Turbojugend Schlachthaus e.V. - Obernzenn)
- Wild Tunes Festival (Bamberger Festivals e.V. - Bamberg)
- Wudzdog Open Air (Waldgeister Dornstadt e.V. - Auhausen, OT
Dornstadt)
- Wunstock (Wunstock e.V. - Wunsiedel)
Berlin
- AL.Festival.2026 (AL.Berlin GbR - Berlin)
- Eclipse Afrique - A Three-Part Afrofuturist Journey (Maaya Event GmbH - Berlin)
- Luxoria - Frauen ab 50 ins Licht (CoolTUR030 e.V. - Berlin)
Brandenburg
- Akzeptanzfestival 2026 (Einzelfallhilfe-Manufaktur e.V. - Potsdam)
- Chimaera Festival (Chimaera e.V. - Friedland, OT Chossewitz)
- Kmehlen Klänge (SV Aufbau Großkmehlen e.V. - Großkmehlen)
- Kultur.Farm.Festival (Kultursystem gGmbH - Groß Pankow)
- Laut gegen Nazis - Campus Open Air 2026 (Studentischer Event- und Kulturverein Cottbus e.V. - Cottbus)
- Liederlauschen am Rand (Braumeister e.V. - Oderaue)
- Live! The Electric Sublime (E-Werk Luckenwalde, Niederlassung der Performance Electrics gGmbH - Luckenwalde)
- Sägewerk Festival 2026 (Khisdapaze e.V. - Jänschwalde)
Bremen
- Breminale (Concept Bureau UG - Bremen)
Hamburg
- Schanze Open Air (STP Hamburg Konzerte GmbH - Hamburg)
- Altonale (Altonale GmbH - Hamburg)
- Hastam - Just Because I Am (Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg - Hamburg)
- It’s Got to Be You Festival (Molotow Musik Club GmbH - Hamburg)
- MS Dockville (Kopf & Steine GmbH - Hamburg)
Hessen
- Fragments of Urban Culture (Kreativfabrik Wiesbaden e.V. - Wiesbaden)
- Golden Leaves Festival (Bedroomdisco UG - Darmstadt)
- Herzberg Festival (Herzberg Festival GmbH - Breitenbach am Herzberg)
- Kulturzelt Kassel (Zeltkultur gGmbH - Kassel)
- Musikschutzgebiet Festival Bühnen und Rahmenprogramm (Musikschutzgebiet e.V. - Homberg, Efze)
- Open Noise Festival 2026 (Open Noise - Kunst und Kultur Main-Kinzig e.V. - Rodenbach)
- Seepogo Festival #13 (Kulturverein Lago Alfredo - Club kultureller Notwendigkeit e.V. - Selters)
- Sound of the Forest (Sound of the Forest e.V. - Oberzent)
- Stadt ohne Meer Festival (Stadt ohne Meer Festival gUG - Gießen)
- Starkenburg Festival (Netzwerk für Musik, Kultur und Soziales e.V. - Heppenheim)
- Trebur Open Air (Kulturverein Trebur e.V. - Trebur)
- Wisselsheim Rockt (Schönes Dorfleben e.V. - Bad Nauheim)
Mecklenburg-Vorpommern
- 3000 Grad Festival (3000 Grad Musik & Kultur e.V. - Feldberger Seenlandschaft)
- KM28 Forstfest (Weft e.V. - Arnstadt)
- Miteinander laut - Welziner Kultursommer 2026 (Actiontouren - leben.lernen. e.V. - Welzin)
- Pura Vida Festival Retreat (Pura Vida - Transformation in Gemeinschaft e.V. - Nieklitz)
- Zwischentöne (Kulturevolution e.V. - Lübz, OT Burow)
Niedersachsen
- Hill of Dreams (Dream-Eventservice GmbH & Co. KG - Bruchhausen-Vilsen)
- Appletree Garden (Nicht weit vom Stamm GmbH - Diepholz)
- MSNT Festival (Reso e.V. - Gorleben)
- Rock for Tolerance Open Air (Rock for Tolerance e.V. - Hann. Münden)
- KiezKultur Festival 2026 (KiezKultur e.V. - Hannover)
- 34. Jazzwoche Hannover - „Sharp#Attitudes“ (JMI Hannover e.V. - Hannover)
- Internationales 1. Mai-Fest (Faust e.V. - Hannover)
- Zytanien Open Air Festival (Zytanien gGmbH - Lehrte)
- Flimmertal Festival (Flimmertal UG - Melle)
- Moyn (Abro Team GmbH - Oyten)
- HöpenAir 2026 (Stadtjugendring Schneverdingen e.V. - Schneverdingen)
- Gracy’s Bash Reggae Festival (Yard Kultur e.V. - Varel)
- Für Hilde Festival 2026 (KuRamBa - Verein zur Förderung der Kultur an der Ramme e.V. - Wohnste)
Nordrhein-Westfalen
- 20. Afrika-Tage Düsseldorf (Enije for Afrika e.V. - Düsseldorf)
- Balarock (Rockpalast Laasphe e.V. - Bad Laasphe)
- Chance Festival 2026 (Serge&Nina Interkulturelle Musikprojekte gUG - Düsseldorf)
- DiS Festival - 10. Dortmunder inklusives Soundfestival (Gesamtkunstwerk e.V. - Dortmund)
- Ehrenhof Village (New Fall Festival gGmbH - Düsseldorf)
- EselRock Umsonst & Draußen (EselRock e.V. - Wesel)
- Freedom Sounds Festival 2026 (Freedom Sounds e.V. - Köln)
- Future-now-Festival (Verein zur Förderung der Bergischen Heimatkultur e.V. - Wuppertal)
- Getoese Festival (MusikZehner e.V. - Rietberg)
- Haldern Pop Festival (Raum 3 Konzertveranstaltungs GmbH - Rees-Haldern)
- Kösk - Stapelkiosk am Innenhafen (47 e.V. - Duisburg)
- Metal Diver Festival (Metal Diver e.V. - Marsberg)
- MitAfrika Festival 2026 (Mama Afrika. Westafrikanischer Kulturverein e.V. - Köln)
- Platzhirsch Festival (Kultursprung e.V. - Duisburg)
- Tag am See (Club 574 Kulturgesellschaft e.V. - Olpe)
- Tiba Festival 2026 (Tiba Movement e.V. - Köln)
- Treibhaus Festival (Simon Burgmer - Essen)
- Zugvøgel Festival (Zugvögel e.V. - Hellenthal)
Rheinland-Pfalz
- Campen in Hain (Campen in Hain e.V. - Niederdürenbach)
- Eurofolkfestival Ingelheim (Freunde des Eurofolkfestivals Ingelheim e.V. - Ingelheim)
- La Boum (Rheinhessischer Elektronischer Musikverein e.V. - Wörrstadt)
- Oben Air Festival (Oben & Unten Kulturveranstaltungen e.V. - Pünderich)
- Pferdefestival (Verein für Kunst, Kultur und Inklusion e.V. - Piesport)
Saarland
- Block Party Festival (Street Kultur Saarland e.V. - St. Wendel)
Sachsen
- Back To Future Festival/Glaubitz Open Air (Verein für Kunst und Kultur im ländlichen Raum, Glaubitz e.V. - Glaubitz)
- Festival L*abore (Borwaerk e.V. - Heinsdorfergrund, Hauptmannsgrün)
- Fuego a la Isla Festival (Fuego e.V. - Chemnitz)
- Good2U (Good2U gUG - Görlitz)
- Lonesome Lake Festival (Morning Glory Concerts e.V. - Zittau)
- Meta Solis (Meta Solis e.V. - Miltitz)
- MusicMatch Festival (Scheune e.V. - Dresden)
- Musikmeile Chemnitz (Bandbüro Chemnitz e.V. - Chemnitz)
- Polimagie Festival 2026 (Beatpol Dresden e.V. - Dresden)
- Störfaktor Festival Zwickau (Roter Baum e.V. Zwickau - Zwickau)
- Toen 6 (KulturOrt e.V. - Bischofswerda)
Sachsen-Anhalt
- Con:action Festival (Vereinfacht e.V. - Annaburg)
- Funkloch Festival (Kultur-Camping e.V. - Dardesheim)
- Hexenwerk (Matthias Miehe - Oberharz am Brocken)
- Kombinat Festival (Kulturbühne Neustadt e.V. - Halle/Saale)
- Kulturbrücke Festival (Kulturbrücke Magdeburg e.V. - Magdeburg)
- Mahagoni-Festival (Mahagoni Concepts GmbH - Teutschenthal)
- Rock im Garten (Rock im Garten e.V. - Osterwieck, OT Rohrsheim)
- Rocken am Brocken (Rocken am Brocken UG - Elend bei Sorge)
- Scheppern auf Brettern (Klangkollektiv Braunschweig e.V. - Harzgerode)
- Sensus Festival (Sensus Kultur e.V. - Straguth)
- Tarmac Festival (Tarmac e.V. - Allstedt)
Schleswig-Holstein
- Avantgarde Festival (Avantgarde Schiphorst e.V. - Schiphorst)
- Honey Lake Sessions (Honey Lake Sessions e.V. - Honigsee)
- Norden - The Nordic Arts Festival (Hejnorden GmbH - Schleswig)
- Skandaløs Festival (Kulturflut Skandaløs e.V. - Neukirchen)
- Wurmloch Festival (Wurmloch e.V. - Krumstedt)
Thüringen
- Auerworld Festival (Auerworld Festival e.V. - Bad Sulza, OT Auerstedt)
- Bach-Advent 2026 (Stadtkern e.V. - Arnstadt)
- Kocolores (Nochson e.V. - Erfurt)
- Kulturgarten Open Air (Kulturgarten Themar e.V. - Themar)
- Medival Open Air Festival (SHC-Events GmbH - Gerstungen, OT Lauchröden)
- Rock am Berg Open Air (Rock am Berg Merkers e.V. - Krayenberggemeinde)
- Villa K Openair 2026 (Kulturverein Villa K e.V. - Schmalkalden)
Barco to acquire VerVent Audio Holding
Barco has reached an agreement in principle to acquire 100 percent of the shares of VerVent Audio Holding, a French-British audio company active in high-end audio systems, headphones and automotive OEM audio solutions, with audio brands Focal and Naim.
“By welcoming VerVent and its Focal and Naim brands into the Barco family, we accelerate our strategy to deliver fully integrated solutions where image and sound reinforce each other seamlessly”, comments An Steegen, CEO of Barco. “The addition of high-fidelity audio strengthens the overall experience of our offering across high-end residential and broader consumer/home entertainment environments, as well as in professional markets. This combination expands our reach, deepens our technology capabilities, and positions us to capture new opportunities across the audiovisual value chain.”
VerVent, headquartered in Saint-Étienne, France, is an audio group with a long heritage in designing and manufacturing audio systems under its Focal and Naim brands. Its portfolio spans loudspeakers, immersive and active audio solutions, headphones, studio monitors and automotive and yachting OEM systems, complemented by a growing custom installation and home theatre offering. VerVent’s global retail and distribution network includes more than eighty boutiques and thousands of sales points.
The Enterprise Value of the acquisition is approx. €135 million. The transaction is planned to be financed with Barco’s own funds. VerVent generates annual revenues of around €110 million. Barco expects to realize synergies over the next years. Including this acquisition, Barco reconfirms its long-term EBITDA margin guidance of 15 percent by 2028.
After closing, VerVent will be integrated into Barco’s Entertainment division. The completion of the transaction remains subject to the prior information and consultation of the employee representative bodies, in accordance with applicable legislation, as well as customary closing conditions.
L-Acoustics opens Americas regional headquarters in Nashville
L-Acoustics has opened its first dedicated Americas regional headquarters in Nashville, Tennessee. Located within the CAA Creative Office Building at Nashville Yards, the new 11,100-square-foot facility features the first L-Acoustics Showroom with Hyriss on the American continent and an L-Acoustics Creative Studio equipped with L-ISA and L-Acoustics DJ technology.
“L-Acoustics is claiming our place in the heart of Music City and will be a driving force in this new modern entertainment industry hub”, says Laurent Vaissié, CEO at L-Acoustics. “With neighbors like CAA, AEG Presents, and Amazon Music, this facility is proof that L-Acoustics is a creative technology company building the future of how people experience audio, whether that’s at a festival, a sports venue, in their home, or in a club. Nashville gives us the platform to show the industry that sound is essential to the shared live experience.”
The facility functions as both operational headquarters and innovation showcase, welcoming 23 team members by year’s end as the Americas team relocates from the West Coast and expands. The Nashville facility features only the second L-Acoustics Showroom with Hyriss globally, following London’s 2024 opening.
The showroom gives architects, interior designers, luxury developers, and integrators direct access to the technology alongside L-Acoustics application specialists. It’s a working space where partners can bring their clients to experience firsthand how Hyriss may be used for residential projects, hospitality suites, or superyacht installations.
“This showroom lets our partners walk in with a developer or yacht owner and demonstrate how one space can transform from a morning meditation room to an evening cinema to a late-night listening lounge - all without changing a single piece of furniture”, says Bryan Bradley, CEO Americas at L-Acoustics.
The L-Acoustics Creative Studio represents the latest evolution of the format launched in Lititz, Pennsylvania, in 2024 and Singapore in 2025. The studio features both L-ISA Immersive Hyperreal Sound technology and L-Acoustics DJ, the company’s latest innovation for club and festival environments.
This is where touring artists can prepare immersive mixes for their live productions, where DJs can craft spatial sets, and where sound designers can try to push the boundaries of creativity with immersive audio. It’s a production facility built for serious creative work. The Creative Studio serves L-Acoustics’ Americas network: touring productions, festivals, theaters, clubs, houses of worship, theme parks, and premium hospitality venues.
“We’ve always delivered the sound for the world’s most important stages, from Adele’s residencies to the Philharmonie de Paris”, says Bradley. “In Nashville, we’re not waiting for the entertainment industry to come to us. We’re positioning ourselves at the center of where creative decisions are made, where artists are managed, where tours are planned, and where the future of live entertainment is being written. Nashville is central to our Americas operations and where the business of music lives. That’s exactly where L-Acoustics needs to be.”
Additionally, L-Acoustics is establishing a 3PL-managed warehouse in the greater Nashville area in 2026 to improve logistics and service delivery across the Eastern United States. Combined with the Los Angeles office, Nashville gives L-Acoustics comprehensive coast-to-coast operational coverage.
The Nashville headquarters joins L-Acoustics’ global office spaces spanning Paris, Los Angeles, London, and Singapore, and manufacturing spaces across France and Germany in supporting the company’s 1,000+ team members worldwide.
Pictured: L-Acoustics officially opens its first dedicated Americas regional headquarters at Nashville Yards - from left to right: Hervé Guillaume, CEO L-Acoustics Group; Anne Hamlett, Chief People Officer; Bryan Bradley, CEO Americas; Laurent Vaissié, CEO L-Acoustics; Cédric Montrezor, Executive Director of Application. (Photos: Chelsea Kornse)
Deutscher Musikrat informiert anlässlich der Reform des Statusfeststellungsverfahrens zu Selbstständigkeit im Musikbereich
Das Statusfeststellungsverfahren soll durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales reformiert werden. Dieses Prüfverfahren der Deutschen Rentenversicherung ermittelt den Sozialversicherungsstatus einer Person, um Scheinselbständigkeit zu vermeiden und Klarheit über die Versicherungspflicht zu schaffen.
Hierzu gehört, dass die Übergangsregelung für Lehrtätigkeiten (§ 127 SGB IV) ab 2027 neu geregelt wird. Laut Deutschem Musikrat, dem Dachverband der Musikkultur für die Interessen von rund siebzehn Millionen musizierenden Menschen in Deutschland, hätten diese neuen Regelungen „fundamentale Auswirkungen“ auf das Musikleben. Deshalb veröffentlicht der Verband hierzu sein Positionspapier „Selbstständigkeit im Musikbereich“.
„Der Deutsche Musikrat appelliert dringend an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, MdB, die Anforderungen des Musiklebens beim Reformprozess des Statusfeststellungsverfahrens zu berücksichtigen“, betont Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats. „Im Falle einer ‘One-fits-all-Lösung’ sind dramatische Auswirkungen auf das Musikleben, insbesondere auf die musikalische Bildung in Deutschland, zu befürchten.“
„Bei Musikschulen zum Beispiel wären deutliche Einschränkungen in der Vielfalt angebotener Unterrichtsfächer und Instrumente, dem gemeinschaftlichen Ensemblemusizieren und der Studienvorbereitung absehbar“, so Valentin weiter. „An Musikhochschulen würde die derzeit geplante Regelung einen erheblichen Rückgang bei den Lehrbeauftragten und damit eine weitere Verringerung der zwingend notwendigen Ausbildungskapazitäten erwarten lassen.“
Freiberufliche, über die Künstlersozialkasse versicherte Musiker hätten bei musikpädagogischen Tätigkeiten und kurzfristigen Aushilfetätigkeiten in Orchestern „große Hürden“ zu nehmen. Es brauche daher „eine faire und transparente Regelung, die der Realität und Vielfalt von Musikberufen gerecht wird und nicht das Musikleben in existenzielle Bedrängnis bringt“.
In dem Positionspapier fordert der Deutsche Musikrat mit Blick auf die im Musikleben häufig vorkommenden Mischformen von abhängiger Beschäftigung und Selbstständigkeit unter anderem, dass nachweisbar sozialversicherungspflichtig abgesicherte Beschäftigte für freiberufliche Nebentätigkeiten von der Sozialversicherungspflicht und dem Statusfeststellungsverfahren befreit werden.
Gefordert wird ebenfalls, dass die besondere Rolle des Künstlersozialversicherungsgesetzes und der Künstlersozialkasse bei der Reform berücksichtigt und „mit dem Sozialgesetzbuch IV in Kongruenz“ gebracht werden. Der Deutsche Musikrat fordert eigene Regelungen für den Status freiberuflicher Dozenten und Lehrbeauftragter an Universitäten und Hochschulen, welche zur Ergänzung der Lehre eingesetzt werden.
Allen & Heath kooperiert mit Audio-Technica für die Steuerung von Mikrofonen und Funksystemen über AHM-Matrix-Prozessoren
Allen & Heath hat eine neue Partnerschaft mit Audio-Technica bekanntgegeben, deren Ziel es ist, die Funktionalität der AHM-Audio-Matrix-Prozessoren sowie die Steuerung der Engineered-Sound-Wireless-Systeme (ESW) und des ATND1061-Beamforming-Decken-Array-Mikrofons zu erweitern.
Konzipiert für ein breites Anwendungsspektrum - von Corporate und Hospitality bis hin zum Bildungswesen und Houses of Worship -, erweitert die Kompatibilität der AHM-Serie mit den Lösungen von Audio-Technica die Möglichkeiten für vollständig integrierte Audiosysteme.
In Verbindung mit dem ATND1061 ermöglicht der AHM-Prozessor die Steuerung und Überwachung von Funktionen wie Mute, Preset-Recall und -Speicherung, Automatic Echo Cancellation (AEC) sowie Automatic Gain Control (AGC). Bei Produkten der ESW-Serie kann AHM die Mute-Funktion sowie den Hochpassfilter steuern und Informationen zum Batteriestatus anzeigen.
Nutzer können zudem Funktionen im AHM System Manager und in der plattformübergreifenden Custom-Control-App von Allen & Heath hinzufügen, die individuell auf Projektanforderungen zugeschnitten sind. Die tiefe Integration des AHM-Systems soll sicherstellen, dass Anwender stets über den aktuellen Status informiert sind; so werden etwa Mute-LEDs sowohl auf dem AHM-Bedienfeld als auch an den Mikrofoneinheiten selbst synchron angezeigt.
„Diese Zusammenarbeit mit Allen & Heath integriert die Mikrofondaten von Audio-Technica in das AHM-Prozessor-Ökosystem“, sagt Matt Markgraf, Global Strategic Partnerships & Alliance Manager bei Audio-Technica. „Dies vereinfacht die Steuerung, ermöglicht ein flexibles Monitoring und verbessert das programmierbare Raumverhalten basierend auf Echtzeitbedingungen.“
Samantha Potter, Install & Commercial Audio Manager bei Allen & Heath, fügt hinzu: „Die Partnerschaft mit Audio-Technica war aus vielerlei Gründen ein logischer Schritt. Wir hoffen, dass Kunden und Anwender durch diese neuen Funktionen einen besseren Zugriff auf die Tools und Marken erhalten, die sie schätzen.“
(Foto: Allen & Heath/Audio-Technica)
DEAG übernimmt Mehrheit an Musikfestival „Juicy Beats“
Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) baut ihre Geschäftsaktivitäten im Festival-Bereich weiter aus und stärkt ihre Marktstellung in diesem Bereich mit der Durchführung des Musikfestivals „Juicy Beats“ in Dortmund.
Die künftige Durchführung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der Expansionsstrategie der DEAG. Die DEAG erwartet durch diese Akquisition Synergieeffekte im Live-Entertainment- und Ticketing-Geschäft, insbesondere mit den eng zusammenarbeitenden weiteren Veranstaltungen und Verantwortlichen aus dem Festival-Segment der Gesellschaft, darunter „Sputnik Spring Break“, „Nature One“, „Ruhr-in-Love“, „Airbeat One“ und „Kessel Festival“.
Positive Impulse werden zudem durch die Kooperation mit District Live, Booking-Agentur und Tourneeveranstalter im Bereich Urban Music und Hip-Hop innerhalb des DEAG-Konzerns, erwartet. Myticket.de, die konzerneigene Ticketing-Plattform der DEAG, hat als exklusiver Ticketing-Partner von „Juicy Beats“ bereits mit dem Vorverkauf für das Festival 2026 begonnen.
Die Geschäftsführung der neu gegründeten Popmodern Juicy Beats GmbH, künftig Veranstalter von „Juicy Beats“, besteht aus Carsten Helmich, Gründer und Geschäftsführer von „Juicy Beats“, Benedikt Alder, Executive Vice President der DEAG für das Segment Festivals, und Oliver Vordemvenne, CEO I-Motion Events & Communication.
„Juicy Beats“ findet seit 1996 im Dortmunder Westfalenpark statt und gehört mit jährlich zehntausenden Besuchern zu den größten Musikfestivals in Nordrhein-Westfalen. Das Festival vereint auf mehreren Bühnen ein abwechslungsreiches Live-Programm mit Schwerpunkt auf Urban, Electronic Dance Music und Indie Pop. 2026 werden unter anderem Künstler wie Ikkimel, Filow und das DJ-Duo HBz auftreten. In den vergangenen Jahren gehörten Künstler wie Deichkind, Kraftklub, K.I.Z. und Tream zu den Headlinern.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Carsten Helmich und seinem Team“, sagt Detlef Kornett, Group CEO der DEAG. „‘Juicy Beats’ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Musikfestivals in Deutschland entwickelt.“ Carsten Helmich ergänzt: „Gemeinsam mit der DEAG werden wir ‘Juicy Beats’ weiterentwickeln und in eine neue Ära führen. Unsere Wurzeln liegen im Ruhrgebiet. Wir kommen aus Dortmund - und hier wollen wir bleiben. Mit der DEAG an unserer Seite werden wir Besuchern auch in Zukunft unvergessliche Erlebnisse bieten.“




























