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Business News Schlagzeilen
d&b Audiotechnik übernimmt Arva Group
12/12/2025
Baden-Baden Awards 2025 verliehen
10/12/2025
ANTevents investiert in Roxx Neo Mini
10/12/2025
71. Förderrunde der Initiative Musik abgeschlossen, nächste Antragsphase startet am 17. Dezember
10/12/2025
LiTG wählt neuen Vorstand und verleiht Nachwuchspreis
Auf der Hauptversammlung der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft (LiTG) am 21. November 2025 wurde ein neuer Vorstand für die nächste Wahlperiode von 2026 bis 2029 gewählt. Zudem wurde der LiTG-Nachwuchspreis verliehen. Die Veranstaltung endete nach Vorträgen zum Thema Künstliche Intelligenz mit einem Netzwerkforum.
Der neuer Vorstand setzt sich aus Peter Dehoff (1. Vorsitz), Melanie Helmer (2. Vorsitz) und Peter Reuff (Finanzvorstand) zusammen. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Meike Barfuß, Jörg Bartholomäus, Sebastian Beck, Ulf Greiner Mai, Nils Haferkemper, Jens Langner, Jörg Minnerup, Swnatje Nicolaisen, Meggy Rentsch und Mathias Wambsganß.
Auch im Bereich der Geschäftsführung gibt es personelle Änderungen: Stephan Lauer tritt die Position des Geschäftsführers an - neben seiner Tätigkeit bei Wieland Electric - und übernimmt damit die Arbeit von Regina Reddmann. Reddmann bleibt der LiTG im Hintergrund für die Buchhaltung und Abrechnung weiterhin erhalten. Sie ist seit über zwanzig Jahren bei der LiTG aktiv, 2012 übernahm sie die Position der Geschäftsführung.
Der Nachwuchspreis wurde in diesem Jahr an vier Arbeiten vergeben. Die Preisträger stellten ihre Projekte in kurzen Vorträgen vor. Zwei weitere Vorträge - „KI in der Praxis: Grundlagen und Werkzeuge“ von Heiner Giefers (HS Südwestfalen) und „Künstliche Intelligenz im Lichtdesign“ von Julian Neuhauser (NeuLoom, Österreich) - gaben den Teilnehmern der Versammlung Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz.
Night of the Proms mit Award der Lanxess Arena ausgezeichnet
Die diesjährige Ausgabe der Night of the Proms verabschiedete sich mit Konzerten am 19. und 20. Dezember 2025 in der Lanxess Arena in Köln. Zugleich wurde ein besonderer Meilenstein gefeiert: Seit dem ersten Konzert im Jahr 1998 besuchten nun über 600.000 Gäste das Erfolgsformat in der größten Multifunktionshalle Deutschlands.
Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher überreichte den Veranstaltern P.S.E. Germany und Konzertbüro Schoneberg aus diesem Anlass den Lanxess-Arena-Award für die geknackte Marke von über 600.000 Zuschauern. „Night of the Proms gehört seit fast drei Jahrzehnten zum festen Bestandteil unseres Eventkalenders und ist für viele Fans ein vorweihnachtliches Highlight“, sagte Löcher. „Die einzigartige Mischung aus Klassik und Pop begeistert seit 1998 jedes Jahr aufs Neue - und hat längst Kultstatus erreicht.“
„Dass wir nun gemeinsam mit der P.S.E. Germany und dem Konzertbüro Schoneberg den Meilenstein von über 600.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Lanxess Arena feiern dürfen, erfüllt uns mit großem Stolz“, so Löcher weiter. „Dieser Erfolg ist nicht nur ein Beleg für die Qualität und Beliebtheit des Formats, sondern auch für die außergewöhnliche Treue unserer Gäste. Wir danken dem Veranstalter und allen Beteiligten für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit - und freuen uns schon jetzt auf die Wiederkehr im nächsten Jahr.“
Am 4. und 5. Dezember 2026 soll die Night of the Proms erneut in der Lanxess Arena gastieren. Der allgemeine Vorverkauf läuft bereits.
Foto (v.l.): Jan Vereecke, Stefan Löcher, Lukas Hohmeyer, Dirk Hohmeyer. (Fotocredit: Arena Management GmbH)
Astor Grand Cinema Hannover eröffnet erstes Dolby Cinema in Niedersachsen
Das Astor Grand Cinema in Hannover, betrieben von Flebbe und Lochmann Filmtheater, hat das erste Dolby Cinema in Niedersachsen eröffnet. Es ist das vierte Dolby Cinema in Deutschland und das achte im deutschsprachigen Raum.
Der Saal des Astor Grand Cinema mit 197 Sitzen bietet modernste Projektionstechnik und Raumakustik mit Dolby-Vision-Laserprojektion und Dolby Atmos. „Als langjähriger Partner von Dolby sind wir stolz darauf, mit dem ersten Dolby Cinema in Niedersachsen die Zukunft des Kinos aktiv mitzugestalten“, kommentiert Tom Flebbe.
Friedrich Deininger, Senior Director Cinema and Partner Management EMEA and India bei Dolby Laboratories, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, mit Flebbe und Lochmann Filmtheater zusammenzuarbeiten und die Eröffnung des ersten Dolby Cinema in Niedersachsen gemeinsam zu feiern. Mit mittlerweile acht Dolby-Cinema-Standorten in deutschsprachigen Ländern zeigen wir, dass Premium-Erlebnisse die Zukunft des Kinos sind.“
Das Dolby Cinema im Astor Grand Cinema Hannover wurde am 17. Dezember 2025 mit der Premiere von „Avatar: Fire and Ash“ in 3D offiziell eröffnet.
Knw und Bernard Gruppe bündeln Expertise bei Sicherheits-Updates für Veranstaltungen im öffentlichen Raum
Knw und die Bernard Gruppe eröffnen ein neues Leistungsfeld: ganzheitliche Sicherheitslösungen für Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Durch die Kombination von Personenfluss- und Verkehrsanalyse sollen Mehrwerte für Städte, Veranstalter und Besucher entstehen, für mehr Sicherheit und bessere Steuerung.
Die Sicherheit von Veranstaltungen im öffentlichen Raum steht heute mehr denn je im Fokus. Ob Stadtfeste, Wochenmärkte oder kulturelle Großevents - überall dort, wo Menschen zusammenkommen, entstehen Herausforderungen: Überfüllte Bereiche, unkontrollierte Fahrzeugbewegungen und fehlende Echtzeitinformationen erschweren die Arbeit von Sicherheitsdiensten und Veranstaltern.
Klassische Maßnahmen wie Absperrungen und zusätzliches Personal reichen oftmals nicht mehr aus, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Besonders deutlich wird das bei stark frequentierten Events wie Weihnachtsmärkten, die in der Adventszeit Millionen Besucher anziehen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, haben sich Knw und die Bernard Gruppe zusammengeschlossen.
Die Zusammenarbeit vereint zwei Welten: die Verkehrsanalyse der Bernard Gruppe und die Personenfluss-Erkennung von Knw. Gemeinsam entsteht eine Lösung, die Mobilität und Sicherheit integriert und neue Maßstäbe für Veranstaltungsmanagement setzen soll. Die gemeinsame Technologie basiert auf KI-gestützten Systemen, die sowohl Personenströme als auch Fahrzeugbewegungen in Echtzeit erfassen und analysieren. So können kritische Situationen frühzeitig erkannt und Maßnahmen sofort eingeleitet werden.
Veranstalter und Städte erhalten damit ein Instrument, das nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch das Besuchererlebnis verbessern soll. Die Lösung ist DSGVO-konform, arbeitet ohne personenbezogene Daten und lässt sich in bestehende Kamera-Infrastrukturen integrieren. Für die Praxis bedeutet das: präzise Erfassung von Besucherzahlen und Bewegungsrichtungen, Analyse von Durchfluss-Mengen und Laufgeschwindigkeiten,Warnungen bei kritischen Peaks sowie Fahrzeug-Erkennung und Klassifizierung vom Auto über Fahrräder bis hin zu E-Scootern.
Die Bernard Gruppe bringt ihre langjährige Expertise in der Verkehrszählung und Mobilitätsplanung ein. Das international tätige Ingenieurunternehmen bietet unter anderem intelligente Mobilitätslösungen und SmartCity-Konzepte an. Durch die Integration von KI-Technologien bietet die Bernard Gruppe präzise Analysen für Verkehrsströme. Knw ergänzt dies mit Lösungen für Crowd-Management und Event-Performance-Analytics.
Knw ist darauf spezialisiert, Besucherströme zu analysieren und Echtzeitdaten für Veranstalter bereitzustellen. Mit KI-Algorithmen, die auch verdeckte Personen erkennen, liefert das Unternehmen Zahlen, wo das menschliche Auge an Grenzen stößt. Die Systeme sind skalierbar und nutzen vorhandene Infrastruktur.
Nawumo 2025 kürt Lisa Marie Schmidt zur Siegerin
Der Nawumo, ein Nachwuchswettbewerb für junge Moderationstalente, fand in diesem Jahr zum dreizehnten Mal statt. Seit 2012 fördern der „BlachReport“ und das Studieninstitut für Kommunikation die nächste Generation von Moderatoren und geben ihnen die Chance, ihr Können vor einer Fachjury zu zeigen und Praxiserfahrung zu sammeln.
Beim diesjährigen Live-Casting am 16. Dezember 2025 stellten sich acht junge Talente der Herausforderung, die Jury mit Energie, Persönlichkeit und Leidenschaft für das Moderieren zu begeistern. Zur Jury gehörten unter anderem Vorjahressiegerin Milena Neumes, Moderator Aljoscha Höhn sowie Peter Blach („BlachReport“) und Michael Hosang (Studieninstitut für Kommunikation).
Am Ende setzte sich Lisa Marie Schmidt aus Nürnberg durch. Die 24-jährige Moderatorin darf nun am 14. Januar 2026 die Verleihung des BrandEx Fresh Awards in Dortmund moderieren. „Ich bin unglaublich dankbar, dass es Formate wie den Nawumo zur Förderung junger Talente gibt“, sagt Lisa Marie Schmidt. „Das Vertrauen der Jury für die Moderation bei den BrandEx Awards ehrt mich sehr, und ich freue mich auf die Bühne im Januar.“
Neben der Hauptauszeichnung wurden auch Sonderpreise vergeben: Der 29-jährige Felix Fromm aus Frankfurt am Main moderiert am 14. und 15. Januar 2026 die „Safety & Security“-Bühne auf der BOE International, während die 23-jährige Leonora Metaj aus Hagenbach am 14. Januar die „Career Hub“-Bühne übernimmt.
Tickets für die Auftritte der neuen Nawumo-Gewinnerin sowie der beiden Sonderpreisträger im Rahmen der BOE International bzw. der BrandEx Awardshow sind noch verfügbar. Ein kostenfreies Messeticket ist über die Website des Studieninstituts erhältlich. Für die BrandEx Awardshow am Abend ist ein gesondertes Ticket erforderlich.
Fotos: Lisa Marie Schmidt; Gruppenbild mit Felix Fromm, Lisa Marie Schmidt und Leonora Metaj (sitzend, v.l.n.r.). (Fotocredits: Studieninstitut für Kommunikation)
Clair Global opens new sustainably-designed Lititz HQ and expands manufacturing
Clair Global has announced the official opening of its new global headquarters and the expansion of its manufacturing capabilities in Lititz, Pennsylvania.
The company has reimagined its workspace to optimize operational efficiency and enhance unity across its Events, Integration and Product divisions, and has repurposed its previous site into a fully-fledged factory for the Cohesion brand and other internal manufacturing needs.
“Our new workflow in Lititz allows us to better adapt to the diverse solutions our teams deliver and the variety of markets we serve”, comments Matt Clair, EVP Business Operations. “The workforce can respond rapidly to urgent client needs more than ever before.” Ron Sadd, Clair Global Operations Manager, adds: “With our new building design, our resources have been pulled together. Operationally, our staff can work more efficiently and collaboratively, knowledge sharing in real time, which is a powerful asset for our teams.”
“Pennsylvania is where our roots are”, furthers Clair. “It was important for us to be able to stay here, grow our footprint as part of the Rock Lititz Campus, and be central to the industry community. Not only does the new headquarters allow us to better service our Events and Integration clients, but it has enabled the expansion of our internal manufacturing aptitude. Beyond the Cohesion brand, we’re now better placed to design, build and supply equipment such as custom racks, cables, cases and any related hardware needs to our Clair affiliates around the globe.”
The new Lititz headquarters has been constructed with sustainable design practices and harnesses solar energy through an integrated rooftop system. Additionally, the entire facility is climate-controlled using a geothermal energy system which offsets electrical energy consumption over the calendar year. To further support employee and visitor sustainability, Clair Global’s social responsibility extends to the implementation of electric vehicle charging points.
The new base also supports Clair Global’s Road Staff in Training (RIT) program, an audio technician training curriculum that educates on the skills required to deploy large-scale event sound systems, live production communications and data services. The new training areas include a full-scale grid that can install two arena-size PA systems simultaneously, and practical training spaces that allow up to three training sessions to take place concurrently.
“We’ve really been able to scale up our training, which is essential to supporting the next generation of professionals in our industry”, notes Dave Lester, Clair Global Director of Education & Safety.
(Photos: Clair Global)
d&b Audiotechnik übernimmt Arva Group
d&b Audiotechnik verstärkt seine Präsenz auf dem skandinavischen Markt mit der Übernahme des langjährigen Vertriebspartners Arva Group, einen im Jahr 1989 gegründeten Anbieter von Pro-Audio-Technik in der nordischen Region mit Niederlassungen in Stockholm, Malmö, Aarhus, Oslo und Helsinki.
Mittels eines Netzwerks strategischer Partnerschaften bietet Arva Audiolösungen für verschiedene Marktsegmente an, darunter Tonstudios, große Live-Veranstaltungen sowie Performance- und Commercial-Audio-Installationen. Die Tochtergesellschaften in Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland sind auf die jeweiligen lokalen Marktbedürfnisse ausgerichtet.
„Arva und d&b stehen für dieselben Werte“, kommentiert Olof Arvidsson, CEO und Gründer der Arva Group. „Mit dieser Akquisition sichern wir Kontinuität für unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Belegschaft. Das Team bleibt unverändert.“
Die Übernahme gründet auf einer langjährigen Partnerschaft und integriert die Zusammenarbeit unter dem Dach der Marke d&b Audiotechnik. Die Finalisierung der Akquisition unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen.
Foto: Olof Arvidsson, CEO Arva Group, und Jaakko Kaivonen, CRO d&b Audiotechnik. (Fotocredit: d&b Audiotechnik)
Pro Musik fordert Transparenz und Fairness bei KI-Deals der Musikindustrie
Die aktuellen Vereinbarungen zwischen großen Musiklabels sowie Streaming- und KI-Anbietern markieren einen Wendepunkt für die kreative und wirtschaftliche Basis vieler Musikschaffender, doch sie erfolgen bislang ohne ausreichende Transparenz und mit ungelösten Fragen zur Rechtsgrundlage, moniert der Verband Pro Musik.
In den letzten Monaten berichteten Medien darüber, dass die großen Majors - darunter Universal Music Group, Warner Music Group und Sony Music Group - gemeinsam mit dem Streamingdienst Spotify sowie KI-Unternehmen wie Suno AI bzw. Udio Lizenzverträge verhandeln, mit dem Ziel, den Einsatz von Musik zum KI-Modellentraining und zur Generierung neuer Werke auf eine vertragliche Basis zu stellen.
Gleichzeitig kündigte Spotify an, mit Labels und Rechtevertretern „künstlerzentrierte“ KI-Produkte zu entwickeln - mit Aussagen wie: „Copyright is essential. Musicians’ rights matter.“ Doch die Umsetzung bleibt laut Pro Musik vage, viele Fragen seien offen. Deshalb fordert der Verband: volle Transparenz gegenüber allen Musikschaffenden; keine Kopplung von Kompensation und Opt-In bei KI-Programmen; eine gesicherte rechtliche Grundlage und faire Vergütungssysteme; sowie den Schutz aller Musikschaffenden - gesignt oder nicht.
Pro Musik fordert, dass Rahmenbedingungen solcher KI-Deals öffentlich gemacht und nachvollziehbar offengelegt werden. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass ein exklusiver Kreis von Großakteuren sich den Kuchen teilt, während die breite Masse der Kreativen, mit deren Werken ebenfalls KI-Tools trainiert wurden, außen vor bleibt und Bedingungen für KI-Nutzung bestimmt werden, ohne die Beteiligten einzubeziehen.
Es sei entscheidend, dass eine Auszahlung oder Vergütung nicht davon abhängig gemacht werden darf, ob Musikschaffende einem speziellen KI-Programm aktiv zustimmen („Opt-In“). Es bestehe die Gefahr, dass gerade jene, die nicht bewusst oder formell zustimmen, leer ausgehen - obwohl ihre Werke eventuell zur Datenbasis oder Produktion herangezogen werden können oder bereits wurden.
Bisher sei unklar, auf welcher gesetzlichen oder vertraglichen Grundlage die künftigen KI-Nutzungen erfolgen sollen - etwa Training von Modellen, Generierung von Musik-Passagen, Nutzung von Stimmen oder Samples. Ebenso drängt der Pro Musik darauf, dass das Vergütungssystem nicht rückwärtsgewandt (als Nachzahlung) verläuft, sondern vorausschauend, fair und nachvollziehbar ausgestaltet wird - etwa mit höherer Transparenz bei Tracking von Nutzung und Verteilung.
Die Entwicklungen dürften nicht entlang der Achse „Major-Acts“ vs. „nicht Major-gesignte/ungesignte Acts“ verlaufen. Alle Künstler, Songwriter und Produzenten müssten gleichermaßen in diesen Strukturwandel eingebunden werden - mit Aussicht auf faire Teilhabe und Mitsprache bei den Bedingungen.
Die Verhandlungen zwischen den großen Labels und KI-Anbietern wie Suno bzw. Udio gelten als potenzieller Präzedenzfall dafür, wie Musik künftig in der KI-Ära genutzt, lizenziert und vergütet wird. Gleichzeitig mahnen Fachtexte an, dass zwar große Deals gemeldet werden, die tatsächliche Wirkung für Künstler jedoch noch unklar bleibt. Wenn hier nicht systematisch fair geregelt werde, drohten tiefgreifende Folgen für die Arbeitsrealität von Kreativen, etwa durch unfaire Nutzung, mangelnde Vergütung und die Einschränkung kreativer Selbstbestimmung, betont Pro Musik.
Der Verband werde die Entwicklungen weiter beobachten und erwarte von allen Beteiligten - Labels, Streaming- und KI-Anbieter, Politik und Verbände - aktive Mitwirkung an einem inklusiven, transparenten und gerechten Regelwerk für die KI-Nutzung und -Vergütung im Musikbereich. Pro Musik schlägt zudem vor, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, in der unabhängige Musikschaffende gleichberechtigt mitwirken, um Rahmenbedingungen und faire Teilnahmebedingungen mitzugestalten.
ProDVX Europe und Sennheiser stärken gemeinsam barrierefreie Audioerlebnisse
Sennheiser bringt zusammen mit ProDVX Europe die MobileConnect-Lösung direkt auf die Android-Panel-PCs von ProDVX für den Einsatz in Schulen oder Büros. MobileConnect ist eine Smartphone-basierte Lösung, die barrierefreien Zugang zu Audioinhalten ermöglicht; sie besteht aus drei Kernkomponenten: der MobileConnect Station, der MobileConnect App für Android und dem MobileConnect Manager.
Durch die neue Integration können MobileConnect-Stationen ihren spezifischen QR-Code nun direkt auf ProDVX-Android-Panel-PCs anzeigen. Nutzer erhalten auf diese Weise sofort Zugang zu Hörunterstützungen oder anderen lokalen Audiostreams. Mittels Scannen des Code mit der MobileConnect-App ist eine Verbindung ohne weitere Einstellungen oder technischen Support möglich.
„Wir setzen uns dafür ein, Lernumgebungen inklusiver zu gestalten“, sagt Charlie Jones, Senior Partner Relations Manager bei Sennheiser. „Durch die Zusammenarbeit mit ProDVX wird MobileConnect in Hochschulen und Unternehmen noch leichter zugänglich. So erhalten alle, die es brauchen, mit nur wenigen Schritten Zugang zu Hörunterstützungen und interaktiven Hörfunktionen.“
Michael Theophanous, Sales Manager bei ProDVX Europe, ergänzt: „Unsere Geräte sind für den Dauereinsatz konzipiert. Mit dem direkten Zugriff auf MobileConnect helfen wir Institutionen, Räume zu schaffen, die für alle besser vernetzt, zugänglicher und einladender sind.“
Die MobileConnect Station überträgt Audio mit niedriger Latenz über WLAN an bis zu 100 verbundene Smartphones. Mit der MobileConnect App können Nutzer ihr Hörerlebnis individuell anpassen und die Audience-Mic-Funktion nutzen, um Feedback oder Fragen zu teilen. Der MobileConnect Manager ermöglicht eine sichere, zentrale Steuerung und lässt sich für mehrere Räume oder den gesamten Campus skalieren.
Die Android-Panel-PCs von ProDVX kommen häufig bei interaktiven Digital-Signage-Anwendungen zum Einsatz, von Raumreservierungen, Bedienfeldern und Self-Service-Kiosken bis hin zu Besuchermanagement und digitaler Rezeption. Sie sind in Größen von 7 bis 32 Zoll erhältlich und bieten mit Android 13 eine kommerzielle Leistung, die sich besonders für Campus- und Unternehmensumgebungen eignet.
(Foto: Erica/ProDVX/Sennheiser)
Fagerhults ReLight ermöglicht Wiederaufbereitung von Lichtkonzepten im Bestand
Mit ReLight präsentiert das schwedische Beleuchtungsunternehmen Fagerhult auf dem deutschen Markt eine kreislauforientierte Initiative, nach der technisch veraltete Leuchten im Bestand zu effizienten und leistungsfähigen Lichtlösungen weiterentwickelt werden.
ReLight versetzt herkömmliche Leuchten damit auf den Qualitätsstandard eines Neuprodukts. Statt die Leuchten vollständig auszutauschen, wird das Leuchtengehäuse weitgehend erhalten, während moderne LED-Technologie, eine neue lichttechnische Optik und, je nach Bedarf, Fagerhults Lichtsteuerungssystem Organic Response integriert werden.
Nach erfolgreicher Wiederaufbereitung werden die Leuchten im hauseigenen Produktlabor normgerecht CE-zertifiziert, sodass sie sich gleich einem Neuprodukt zuverlässig in Projekte integrieren lassen. Das Produktlabor von Fagerhult ist seit 1993 offiziell anerkannt, alle für die CE-Zertifizierung notwendigen Tests selbst durchzuführen. Fagerhult prüft und überarbeitet neben den eigenen Produkten auch Leuchten anderer Hersteller und öffnet das Verfahren damit für den gesamten Markt.
Im Rahmen einer ersten Überprüfung wird entschieden, ob die Leuchte die grundlegenden Anforderungen für eine sichere und normgerechte Wiederaufbereitung, etwa eine ausreichend robuste Konstruktion und geeignete Voraussetzungen für moderne LED-Technik erfüllt. Erst danach entscheidet das Fagerhult-Team, ob ein von Fagerhult standardisiertes Kit eingesetzt werden kann, wie es für einige der eigenen Produktfamilien zur Verfügung steht.
Falls die Leuchte nicht für ein Standardkit geeignet ist, wird eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt, um die spezifischen Anforderungen der Leuchte und des Projekts zu erfüllen. Um den Ressourcenverbrauch zu minimieren, bleibt das Leuchtengehäuse im ReLight-Prozess weitgehend erhalten. Es wird gereinigt und auf seine Funktionsfähigkeit überprüft, wobei Bauteile, die nicht mehr den Anforderungen entsprechen, ersetzt oder erneuert werden.
Anschließend wird die Leuchte mit der aktuellen LED-Technologie ausgestattet. Zudem wird die Optik der Leuchte optimiert, um eine bessere Lichtverteilung zu gewährleisten und Blendeffekte zu vermeiden. Auf Kundenwunsch und bei Erfüllung der erforderlichen Kriterien kann zudem Organic Response integriert werden. Dieses System nutzt Präsenz- und Tageslichtsensoren, um die Beleuchtung adaptiv zu steuern und so den Energieverbrauch weiter zu reduzieren.
Seit 2022 hat Fagerhult bereits 38.000 Leuchten aus Büro-, Gesundheits- und Bildungsgebäuden mit ReLight wiederaufbereitet, darunter das Mehrfamilienhaus „Greenhouse Malmö“ mit 2.700 wiederverwendeten Leuchten und die „Smedjan“-Parkgarage mit 600 modernisierten Bestandsleuchten. Der Gedanke hinter ReLight knüpft direkt an die Herkunftsgeschichte des Unternehmens an: Schon die erste Leuchte, die Fagerhult-Gründer Bertil Svensson für seine Großmutter entwickelte, entstand aus vorhandenen Materialien.
(Fotos: Fagerhult)
PRG erweitert LED-Portfolio um ROE Vanish V4ST
Die Production Resource Group (PRG) erweitert ihren globalen LED-Bestand um Vanish-V4ST-Panels von ROE Visual. Die Panels sollen ab Februar 2026 in allen PRG-Märkten verfügbar sein.
Diese Investition ermöglicht es PRG, Video-Inhalte in Broadcast-Qualität im Outdoor-Bereich umfassender bereitzustellen. Die Formate reichen von Festivals über Corporate Events bis hin zu TV-Produktionen. Der wetterbeständige Vanish V4ST wurde speziell für großformatige Anwendungen konzipiert und bietet 4,6 mm Pixelpitch.
PRG investiert in 2.500 Quadratmeter V4ST-Panels, die strategisch in Nordamerika, Großbritannien und Europa verteilt werden. Alle Panels stammen aus derselben Charge, wodurch eine überregionale visuelle Konsistenz gewährleistet und die Logistik globaler Tourneen vereinfacht werden soll.
„Eine Tournee kann in Großbritannien beginnen und in Übersee fortgesetzt werden, ohne dass große Mengen an Equipment über Kontinente hinweg verschifft werden müssen“, sagt Yvonne Donnelly Smith, PRG Sales Director Music. „Das spart Zeit, Kosten und reduziert die Umweltbelastung.“
Randy Hutson, PRG SVP Music, ergänzt: „Die Nachfrage unserer globalen Kunden im Entertainmentbereich war noch nie höher, und diese Investition unterstreicht unser Engagement für den Markt sowie unsere kontinuierliche Reinvestition in unser Unternehmen.“
(Foto: PRG/ROE Visual)
FAMA-Messefachtagung und B2C-Fachforum in Münster
Im Rahmen der FAMA-Messefachtagung im Messe- und Congress-Centrum Halle Münsterland in Münster diskutierten 130 Tagungsteilnehmer zwei Tage lang über die Lage und Herausforderungen im Messegeschäft. Ihre Botschaft: Trotz Transformation und technologischer Disruption sind Live-Erlebnisse das, was Menschen suchen - auch auf Messen.
Von einer „Selbstbesinnung auf den Markenkern von Messen“ sprach Henning Könicke, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands Messen und Ausstellungen (FAMA). Wie das aussehen kann, zeigten Beispiele aus Des Moines, Iowa/USA und aus Münster selbst. Auch das Zukunftsinstitut von Matthias Horx war involviert.
Junge Festival-Formate liegen im Trend, etwa die „Data:unplugged“, ein „junges“ Format, entstanden während Corona, ursprünglich als Podcast und inzwischen Europas größtes Festival für Daten und KI - bis zu 15.000 Teilnehmer werden im kommenden März zur nächsten Ausgabe im MCC Halle Münsterland erwartet. Gestartet war „Data:unplugged“ mit einem Masterclass-Treffen, zu dem etwas mehr als fünfzig Personen kamen, erinnern sich die beiden Gründer Dr. Bernard Sonnenschein und Marcel Windau: „Keine Kohle, keine Ahnung von Events, dafür viel Drive und Mut zum Risiko, daraus hat sich ‘Data:unplugged’ entwickelt. Dessen Kern sind Business, Education und Entertainment, die Form dafür ist bunt, divers, laut und trotzdem sehr professionell.“
Inzwischen sind mehr als 150 Unternehmen (Großkonzerne, E-Commerce-Unternehmen, Digital-Startups, deutsche Mittelständler) dabei, wenn in der Münsterlandhalle auf fünf Bühnen und in vierzig Masterclasses mehr als 200 Speaker ihr Digital-Know-how teilen. Zwischendurch gibt es Musik und Comedy. Ein Konzept, das an die Online Marketing Rockstars und das OMR Festival in Hamburg erinnert: mehr als 70.000 Teilnehmer kommen inzwischen jährlich zum europaweit größten Marketing- und Digital-Festival an die Elbe. Auch dieses Festival hatte einmal mit weniger als 200 Teilnehmern begonnen - das ist vierzehn Jahre her, seitdem geht es bergauf. Erst vor einigen Jahren hatte OMR-Gründer Philipp Westermeyer das OMR-Konzept auf der FAMA-Messefachtagung in Frankfurt am Main präsentiert.
Für Henning Könicke sind beide ein Beleg dafür, wie jung das Medium ist, wenn relevante Inhalte in neu definierten Formaten präsentiert werden. In dem Fall sei die Mischung aus Education und Entertainment ein Faktor: „Das ist zwar keine Blaupause zum Erfolg, doch der Trend nimmt zu. Trotz wachsendem Einsatz von KI und Big Data liegt inzwischen wieder ein verstärkter Fokus auf den Live-Experience-Qualitäten von Messen und Ausstellungen“, so der FAMA-Vorstandsvorsitzende.
In Iowa hat das eine lange Tradition: Seit 1846 findet hier eine der größten, traditionsreichsten und populärsten Shows der USA statt - fast 1,2 Millionen Besucher kamen im vergangenen August zur Iowa State Fair. Auf einer Fläche von mehr als 1,6 Millionen Quadratmetern ist sie landwirtschaftliche Ausstellung, Volksfest, Konzerthalle, Competition und „Celebration of Agriculture“ in einem, sagt Jeremy Parsons, Manager der Iowa State Fair, der auf der FAMA-Messefachtagung 2025 live aus Des Moines zugeschaltet wurde. Seine Faustformel „Achtzig Prozent Tradition, zwanzig Prozent neue Highlights und Events“ wurde in Münster zum geflügelten Wort. Auch im anschließenden Deep Dive, in dem unter anderem Reto Gertsch das Konzept der BEA vorstellte, die als größte Publikumsmesse der Schweiz in Bern mit 330.000 Besuchern in Format und Machart viel Ähnlichkeit mit der Iowa State Fair hat.
Zwischen Innovation und Tradition - für Theresa Schleicher ist das kein Widerspruch. Sie gilt als eine der führenden Handels-Zukunftsforscherinnen in der DACH-Region und ist für das Zukunftsinstitut tätig. Ihr Befund auf der FAMA-Messefachtagung: „In der gegenwärtigen Omnikrise, bedingt durch Kriege, Rezession, Geopolitik und Klima, sind Faktoren wie neue Regionalität, Wellbeing und Health sowie das Erleben starker Communities positive Anker, die an Bedeutung gewinnen werden.“
Im Zeithorizont bis 2040 erwartet Schleicher fünf wirksam werdende Mega-Trends, die einen Impact auf Messen und Ausstellungen haben werden. Dazu zählen neben der Dynamik regenerativer Lösungen („Green Tech“) und dem steigenden Einsatz autonomer Systeme („Tech Evolution“) die Trends Health, Diversität und Regionalität sowie Community und Kommunikation. Hier sieht sie trotz der weiterhin anhaltenden Konsumzurückhaltung Chancen zum New Growth. Ein Konsum-Booster sei die Suche nach Schönheit und die Befriedigung hedonistischer Bedürfnisse.
Darauf scheine selbst in der Krise Verlass zu sein, auch wenn Hendrik Hochheim, Leiter Messen Deutschland im Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA), angesichts der aktuellen Konsumzurückhaltung „eher eine Seitwärtsbewegung“ bei den Publikumsmessen in Deutschland erkennt. Der Berliner Verband unterstützt das B2C-Fachforum, das im Rahmen der Messefachtagung 2025 am zweiten Tag stattfand.
Das Fachforum steht traditionell im Zeichen der offenen Diskussion aus Perspektive von Veranstaltern, Ausstellern und Besuchern. „Schluss mit alten Mustern“ hieß es beispielsweise im Workshop der Veranstalter. Hier wurden im World-Café-Format Themen wie die Messe-Markenführung und Fragen der Inszenierung und Dramaturgie diskutiert. Die Markenkommunikation - von Social Media über Außenwerbung bis zum Newslettering - standen im Fokus von Workshop 2. Hier ging es nach einem Impulsvortrag von Creative Director Bernd Schiller („Nett hier, aber waren Sie schon mal...“) vor allem um die Perspektive von Besuchern. Im dritten Workshop gab „Kochblume“-Chef Mark Deneberger als „Heavy User“ von Verkaufsmessen einen tiefen Einblick in die Ansichten eines Ausstellers. Christian Poell stellte KI-Tools und die „Ausbildung“ von AI-Sales-Agenten vor.
Bilanzierend sagte Frank Mertz, Vertriebs-Chef der Messe Essen, es sei vielleicht an der Zeit „Dinge neu vom Kopf auf die Füße zu stellen und zu befreien von den Zwängen des Denkens in den Kategorien des Controllings und der (Selbst-)Regulatorik“.
Die nächste Fachtagung findet - dann wieder als DACH-Messefachtagung, veranstaltet von FAMA, Messen Austria und der Swiss LiveCom Association Expo Event - an der Bernexpo am 22. und 23. Juni 2026 statt.
(Fotos: FAMA)
German Music Export startet 2026 mit neu ausgerichteten Förderprogrammen
Ab März 2026 startet die Initiative Musik ihre neuausgerichteten Förderprogramme unter der Dachmarke German Music Export. Ziel der Reform sei es, Unternehmen und Künstler mit niederschwelligen, strategisch wirksamen Förderangeboten beim internationalen Wachstum zu unterstützen. Damit reagiert die Initiative Musik auf die wachsenden Anforderungen des internationalen Musikmarkts und stärkt die deutsche Musikszene.
Mit dem neu gestalteten Programm „Internationale Exportförderung für Musikunternehmen“ bietet German Music Export erstmals ein gebündeltes Angebot für Musikunternehmen und Musik-Professionals. Das Programm umfasst höhere Budgets, eine degressive Förderquote (die Förderhöhe sinkt mit zunehmender Fördersumme), zwei bis drei jährliche Antragsrunden sowie flexible Maßnahmenpakete zur internationalen Positionierung von Künstlern aus Deutschland. Dazu gehören beispielsweise die Teilnahme an Branchenevents, Songwriting- und Kooperationsformate, Marketing- und PR-Aktivitäten im Ausland sowie die Inanspruchnahme externer Dienstleistungen. Die Unterstützung für Unternehmen soll dadurch planbarer und zielgerichteter werden. Vollständig digitale Antrags- und Vertragsprozesse sollen zudem bürokratischen Aufwand reduzieren. Das neue Förderprogramm ersetzt die bisherigen Programme „GO! Export“ und „DO! Export“.
„Mit der Überarbeitung unserer Exportprogramme modernisieren wir unsere Angebote und schaffen hoffentlich passgenaue Förderinstrumente für die Musikschaffenden und Unternehmen, die im Ausland aktiv werden möchten“, sagt Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik. „Unsere Szene ist vielfältig, agil und global vernetzt, hier unterstützt die Initiative Musik gerne vielversprechende Vorhaben.“ Die Programme sollen Unternehmen und Künstlern die Planungssicherheit und Mittel geben, die sie dafür benötigen.
Die bisherige „Internationale Tourförderung“ wird nun durch das neue Programm „Internationale Live- und Showcaseförderung“ ersetzt. Es richtet sich gezielt an Künstler mit internationalem Entwicklungspotenzial und unterstützt Auftritte im Ausland - darunter Showcases, Support-Touren und strategisch wichtige Konzerte - durch pauschalierte Zuschüsse. So stärkt das Programm die Professionalität von Live-Gigs im Ausland und eröffnet den Weg zu wichtigen internationalen Bühnen. Anträge sollen jederzeit digital gestellt und finanzielle Mittel flexibel abgerufen werden können.
„Wir haben in den letzten Jahren intensiv mit der Branche gesprochen und vieles davon in die Neugestaltung der Programme übersetzt: klarere Strukturen, bessere Budgets, digitale Prozesse und ein deutlicher Fokus auf Exportstrategien“, sagt Neus López, Leiterin German Music Export. „Uns war wichtig, dass die Förderung nicht nur finanzielle Entlastung schafft, sondern echte internationale Entwicklung ermöglicht. Die neue Architektur gibt Raum für nachhaltige Netzwerke, fundierte Kooperationen und professionelles Wachstum.“
Präsentiert wird das neue Förderangebot unter anderem bei vier digitalen Informationsveranstaltungen am 23. Februar 2026 und 3. März 2026 zur „Internationalen Live- und Showcaseförderung“ sowie am 25. Februar 2026 und 5. März 2026 zur „Internationalen Exportförderung für Musikunternehmen“, jeweils von 16:00 bis 17:30 Uhr. Die Antragstellung für die überarbeitete Exportförderung soll ab März 2026 starten. Weitere Informationen, Programmdetails und Termine sind unter www.initiative-musik.de/german-music-export zu finden.
2.000 Elation-KL-Fresnel-LED-Stufenlinsen bei Corental verfügbar
Corental hat seinen Bestand an Elation-KL-LED-Stufenlinsen weiter ausgebaut und verfügt nun über 2.000 Geräte der KL-Serie im Vermietpark am Standort Hilden. Gefeiert wurde dieser Meilenstein gemeinsam mit dem Hersteller Elation und dem Deutschland-Vertrieb LMP Lichttechnik auf der LEaT con 25.
Die Zusammenarbeit zwischen Corental, LMP und Elation begann im Oktober 2018, als Corental die ersten Modelle - KL 4 und KL 6 in Warmweiß- und Kaltweiß-Versionen - in den Vermietbestand aufnahm. KL 8 folgten im Frühjahr 2019. Seitdem ist die Serie kontinuierlich gewachsen und umfasst jetzt alle Varianten von KL 4 bis KL 8 einschließlich aller Farbvarianten.
Bei Corental werden die Geräte der KL-Fresnel-Serie vor allem in Produktionen aus den Bereichen TV und Messe eingesetzt. Die jüngste Investition erfolgte erneut in mittlerer dreistelliger Stückzahl.
Foto (v.l.): Marc Petzold (LMP), Ecky Zudrop (LMP), Niklas Wegner (Corental), Marc Librecht (Elation). (Fotocredit: LMP Lichttechnik)
Baden-Baden Awards 2025 verliehen
Der Baden-Baden Award zeigte auch in diesem Jahr, wie bunt die Welt derjenigen ist, die sonst im Schatten arbeiten. Normalerweise sorgen sie dafür, dass andere glänzen. Sie bauen Bühnen auf, schaffen Welten, verwandeln Gesichter, zähmen Timelines und tragen Verantwortung, bekommen aber selten Applaus.
Beim Baden-Baden Award in der Akademiebühne der EurAka allerdings gelten andere Regeln: Hier dürfen und müssen die Backstage-Heldinnen und -Helden ins Licht treten. Der Baden-Baden Award wird seit sechzehn Jahren gemeinsam von der IHK Karlsruhe, der Baden-Baden Award GmbH, dem SWR und der EurAka Baden-Baden ausgelobt und veranstaltet.
Oberlaudatorin Nicola May, Intendantin des Theaters Baden-Baden, eröffnete die diesjährige Gala. Der Abend unter dem Motto „Varieté Galop“ zeigte, wie vielfältig und spektakulär die Gewerke jenseits des Applauses tatsächlich sind. Die Requisiteurinnen etwa erwiesen sich als wahre Zauberinnen, die Dinge herbeischaffen können, von denen Künstlerinnen und Künstler oft gar nicht wissen, dass sie sie brauchen. Die Veranstaltungstechnikerinnen und -techniker gleichen akrobatischen Möglichmachern, die Konstruktionen, Licht und Ton souverän im Gleichgewicht halten, während die Veranstaltungskaufleute mit der Präzision von Dompteuren Deadlines, Budgets und Programmabläufe dirigieren.
Durch das Programm führte Sebastian Müller vom SWR, der mit sichtlicher Freude verkündete: „Wir haben eine Band!“, und das nicht nur einmal. Die musikalischen Einlagen von Radiocast wurden durch Artistik ergänzt: Handstand-Akrobatin Alexa Payette zeigte, wie flexibel Menschen sein können, während Zauberer Lukas Hilken bewies, dass unsichtbare Barhocker und ein verblüfftes Publikum eine durchaus harmonische Kombination ergeben. Selbst die Leiterin der Aus- und Weiterbildung der IHK fand sich plötzlich auf der Bühne wieder, auf einem gelben Hocker.
IHK-Präsident Volker Hasbargen erinnerte sich im Interview mit sichtlicher Begeisterung an seine eigenen Maskenbild-Erfahrungen, als er einst mit so vielen Schichten Make-up in einen Nikolaus verwandelt wurde, dass ihn die eigene Frau nicht mehr erkannte. Später zeigte Jongleur Christoph Sellenmerten sein Können, und Moderator Müller motivierte den Ersten Bürgermeister von Baden-Baden, Alexander Wieland, dazu, selbst drei Bälle in die Luft zu werfen.
Im Mittelpunkt des Abends standen aber die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren Arbeiten. Bei den Bühnenplastikerinnen und Bühnenmalern sorgten ein Schimpanse und ein detailreicher Styropor-Gepard für Begeisterung. Der siegreiche Schimpansen-Schaffer befand sich allerdings im Urlaub in Laos, weshalb seine Mutter die Dankesworte übernahm.
Auch die Maskenbildnerinnen präsentierten beeindruckende Arbeiten, in denen Korallenriffe und Mottenwesen zum Leben erwachten. Sieg und Publikumspreis gingen an Maskenbildnerin Mara Lang vom Nationaltheater Mannheim, die sich über ein Wochenende im Robinson Club freuen durfte. Die Mediengestalterinnen und Mediengestalter Bild und Ton kamen in diesem Jahr allesamt aus Hamburg und überzeugten mit filmischen Arbeiten. Gewonnen hat eine Komödie rund um eine Trennungsszene, die sich schließlich völlig anders entwickelt als geplant.
In der Kategorie Veranstaltungskaufleute setzte sich mit Aysuhan Cakici eine Absolventin der EurAka Baden-Baden durch, die mit „Smash! - The Game Show“ ein energiegeladenes, publikumsnahes Konzept präsentierte. Beim gleichen Betrieb ist auch die Drittplatzierte der Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Antje Zirngast, beschäftigt. Finn Dinger, Zweitplatzierter in derselben Kategorie, ist im Theater Baden-Baden beschäftigt. Sabrina Geisert, Drittplatzierte der Maskenbildnerinnen, hat im Badischen Staatstheater Karlsruher ihre Ausbildung absolviert.
(Foto: Fotoatelier Christiane)
ANTevents investiert in Roxx Neo Mini
ANTevents aus Mühlacker im Enzkreis hat seinen Fluterbestand modernisiert und in 24 kompakte Neo-Mini-IP65-Washlights von Roxx investiert. Das Unternehmen um Inhaber Daniel Ritter hatte zuvor bereits Produkte aus Roxx’ E.Show-Serie im Bestand.
ANTevents realisiert Corporate Events sowie Live-Veranstaltungen für Kunst und Kultur. Dazu zählen regelmäßig Veranstaltungen im UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn sowie rund um Mühlacker mit seinen Enzgärten, der Burgruine und dem Kulturprogramm.
(Foto: ANTevents)
Branchenpreis Best Of Live Award würdigt Exzellenz im Live-Entertainment
Zum ersten Mal wurden im Rahmen des Gala-Dinners zur Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) im Hotel Palace Berlin die Preisträger des Best Of Live Award (BOLA) gefeiert.
In acht Kategorien sowie der Sonderkategorie „Die Legende“ würdigt der BDKV herausragende Leistungen im Live-Entertainment - von Klassik über Pop, Comedy und Shows bis hin zu innovativen Konzepten, nachhaltigem Handeln und Persönlichkeiten, die die Branche prägen.
Nach mehr als 130 Einreichungen, intensiver Juryarbeit und der Abstimmung durch die BDKV-Mitglieder standen die diesjährigen Gewinner fest. Alle Preisträger sind unter www.bestofliveaward.de zu finden. Der Verleihung der Preise wohnten über 250 Gäste bei. Die Moderation der Award-Show in Berlin übernahmen Jan van Weyde und Jeannine Michaelsen.
Foto (v.l.): Sonia Simmenauer, BDKV-Präsidentin und BOLA-Juryvorsitzende; Michael Herrmann, Preisträger „Die Legende“; Dr. Matthias von Hülsen, Laudator. (Fotocredit: Markus Nass)
71. Förderrunde der Initiative Musik abgeschlossen, nächste Antragsphase startet am 17. Dezember
Die Initiative Musik unterstützt in ihrer vierten und letzten Förderrunde des Jahres mit über 920.000 Euro insgesamt 104 Musikprojekte aus Pop, Jazz, Indie und weiteren Genres. Die Künstlerförderung richtet sich an aufstrebende Talente, die ihre musikalische Karriere professionell weiterentwickeln wollen. Gefördert werden unter anderem Studioaufnahmen, Tourplanung, Videoproduktionen und maßgeschneiderte Marketingaktivitäten.
Viele Acts nutzen die Unterstützung der Initiative Musik, um entscheidende Karriereschritte zu meistern und national wie international durchzustarten. Zartmann, zuletzt 2024 gefördert, feierte nach seinem Durchbruch mit der Single „Tau mich auf“ große Erfolge: Sein Debüt brachte ihm Auszeichnungen wie „Bester Künstler“ und „Bester Song“ bei der „1Live Krone“ ein. Nach einer ausverkauften Tour 2025 trat der Berliner Musiker auf zahlreichen Festivalbühnen auf und landete mit seiner „Schönhauser EP“ auf Platz 1 der deutschen Album-Charts.
Ebenfalls erfolgreich ist Vandalisbin aus München, die als „Beste Newcomerin“ mit dem „VIA Award“ ausgezeichnet wurde. Ihre Debüt-EP fand auf Independent- und queeren Festivals großen Anklang, und bei der diesjährigen Verleihung des „Applaus“-Awards trat sie gemeinsam mit ihrer Band auf. 2025 erhielt sie Förderung für die Produktion ihres Debütalbums.
Die Kölner Band The Red Flags hat 2025 ihre Position in der deutschen Indie- und Rockszene weiter ausgebaut. Mit ihrem Debütalbum „Self-Centred And Delusional“ erreichten sie hohe Streamingzahlen und standen auf den Bühnen zahlreicher ausverkaufter Clubs und Festivals, darunter „Rock am Ring“. Mit Hilfe der Unterstützung der Initiative Musik konnten sie ihr Debütalbum mit voller Kraft promoten. Für 2025 steht bereits die nächste Runde an: Eine weitere Förderzusage sichert ihnen sowohl Liveauftritte als auch die Produktion und Vermarktung ihres zweiten Albums.
In der nächsten Antragsphase, vom 17. Dezember 2025 bis 7. Januar 2026, können Künstler erneut ihre Projektideen einreichen. Die Projektmittel für die Förderung stellt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zur Verfügung. Die Initiative Musik wird getragen von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und dem Deutschen Musikrat sowie finanziell unterstützt von GVL und GEMA.
Alle Acts der 71. Förderrunde
In Klammern: Bundesland und Antragsteller (Partnerunternehmen oder Soloantrag)
1 Akryl (Baden-Württemberg, Jugendstil Management)
2 Alice Dee (Berlin, Budde Music Publishing)
3 Aly Keita (Berlin, Musik Agentur Urban Lys)
4 Andrea Tichy (Baden-Württemberg, Soloantrag)
5 Ausgestorben (Hamburg, Soloantrag)
6 Baby Of The Bunch (Berlin, Kick The Flame Publishing)
7 Bärchen und die Milchbubis (Hamburg, Bureau B/Tapete Musik)
8 Ben Osborn (Berlin, Nonostar Records)
9 Canto Diáspora (Berlin, Man Recordings)
10 Caramelo (Nordrhein-Westfalen, Motor Songs)
11 Cellz (Bayern, Soloantrag)
12 Charlotte Colace (Berlin, Soloantrag)
13 Christin Nichols (Berlin, Buback Tonträger)
14 Conic Rose (Berlin, Handshake Booking)
15 Daily Thompson (Nordrhein-Westfalen, Soloantrag)
16 Dalee (Berlin, Joscha Baltes)
17 Die Heiterkeit (Berlin, Soloantrag)
18 Eli Riccardi (Berlin, Spicy Management)
19 Eva Klesse Quartett (Sachsen, Enja Yellowbird)
20 Faira (Nordrhein-Westfalen, Papercup Records Wilmking-Purushotham GbR)
21 Farhot (Hamburg, Kabul Fire Records GmbH)
22 Finn Moriz (Hamburg, PIAS Germany)
23 Finna (Hamburg, Audiolith International)
24 Fluppe (Hamburg, Rookie Records)
25 Franz Hermann (Berlin, Staatsakt Rec.)
26 Freundlich (Baden-Württemberg, Soloantrag)
27 Friso (Hamburg, Celina Spanier/Bettersweet Mgmt)
28 Gereon (Baden-Württemberg, Soloantrag)
29 GiGi Girls (Nordrhein-Westfalen, Papercup Records Wilmking-Purushotham GbR)
30 Grell (Schleswig-Holstein, Soloantrag)
31 Henri Schappert (Rheinland-Pfalz, Soloantrag)
32 Heron (Sachsen, O*RS Label)
33 Herr Ulrich (Sachsen-Anhalt, Gumo Mgmt)
34 Himitzu (Nordrhein-Westfalen, Soloantrag)
35 HumanKind (Hessen, Reigning Phoenix Music)
36 Ike (Berlin, Soloantrag)
37 Joules the Fox (Niedersachsen, Soloantrag)
38 Jungstötter (Berlin, Soloantrag)
39 Kabasse (Bayern, Soloantrag)
40 Kahyah (Berlin, Soloantrag)
41 Kargo (Niedersachsen, Christoph Heide)
42 Keshia (Hamburg, Soloantrag)
43 Kiki (Berlin, Bussi Baba Management)
44 Kira Grohs (Nordrhein-Westfalen, Soloantrag)
45 Kuoko (Hamburg, Soloantrag)
46 La Rat (Berlin, South of North)
47 Lara Hulo (Berlin, Soloantrag)
48 Lena Stoehrfaktor (Berlin, Soloantrag)
49 Lina-Mariah (Hamburg, Soloantrag)
50 Liska (Berlin, Good Luck Kid)
51 Luis Reich (Nordrhein-Westfalen, Soloantrag)
52 Luna Simao (Schleswig-Holstein, Jugendstil Management)
53 Lyhyre (Berlin, Soloantrag)
54 Mamoré (Sachsen, Soloantrag)
55 Maria Basel (Nordrhein-Westfalen, Listenrecords)
56 Mariana Zwarg & Johannes von Ballestrem (Berlin, Soloantrag)
57 Marita (Berlin, Soloantrag)
58 Martyna Kubicz/MIN t (Berlin, Soloantrag)
59 Max Kelm (Nordrhein-Westfalen, Soloantrag)
60 Mika Noé (Berlin, Die Bude)
61 Minivan (Berlin, Soloantrag)
62 Momcore (Berlin, Soloantrag)
63 Nae (Hessen, Soloantrag)
64 Not Even Noticed (Hessen, Tartelet Records)
65 Nymmer (Berlin, Soloantrag)
66 Oacis (Berlin, Soloantrag)
67 Omar Jatta (Nordrhein-Westfalen, Greta Kimich)
68 Ove (Hamburg, Soloantrag)
69 Packed Rich (Bayern, Soloantrag)
70 Pauline Réage (Sachsen, Soloantrag)
71 Peki Momés (Sachsen, Planet Rock/Christoph Linder)
72 Persian Empire (Baden-Württemberg, Soloantrag)
73 Phea (Baden-Württemberg, Jugendstil Management)
74 Pulsar Trio (Brandenburg, Soloantrag)
75 Rasha Nahas (Berlin, Soloantrag)
76 Ray Lozano (Nordrhein-Westfalen, Melting Pot Music GmbH)
77 Remote Bondage (Berlin, Zuendstoff Booking)
78 Rika Bender (Baden-Württemberg, k22 Music)
79 Roomer (Berlin, Squama)
80 Ruski53 (Nordrhein-Westfalen, Soloantrag)
81 Semia (Niedersachsen, Soloantrag)
82 Sexschweiss (Bayern, Target Concerts)
83 Shelly Coral (Berlin, Frankl & Siebert/Orgel Enterprise)
84 Shuteen Erdenebaatar (Berlin, Soloantrag)
85 Skrt Cobain (Bayern, Soloantrag)
86 Sofi Paez (Berlin, Opia Community)
87 Strob (Baden-Württemberg, Soloantrag)
88 The Magic Mumble Jumble (Bayern, VEB Musik)
89 The Melmacs (Sachsen, Bakraufarfita Records)
90 The Ocean (Berlin, Soloantrag)
91 The Sirens (Berlin, Soloantrag)
92 Tulpe (Berlin, PRK-DreamHaus)
93 Tunde Alibaba (Berlin, Soloantrag)
94 Ukai Ndame (Berlin, Passe Par2)
95 Valentin Hansen (Berlin, Soloantrag)
96 Valentin Schuster (Berlin, Soloantrag)
97 Wa22ermann (Berlin, Female Force Mgmt GbR)
98 Wanja Slavin/Libelle (Brandenburg, Soloantrag)
99 Widersacher aller Liedermacher (Bayern, Soloantrag)
100 Wooden Peak (Sachsen, Teleskoptonvertrieb Bode & Wolter)
101 Yeija (Hamburg, Soloantrag)
102 Youcallmecarla (Baden-Württemberg, Good Luck Kid)
103 Yuri Haal (Berlin, Soloantrag)
104 Zavet (Berlin, Soloantrag)
Thum + Mahr und Broadcast Solutions Produkte und Service verschmelzen zu Broadcast Solutions Connect
Der Systemintegrator Broadcast Solutions bündelt sein Know-how für Workflow und Systemplanung in der Broadcast Solutions Connect GmbH, die Beratungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die Medienindustrie anbietet.
Broadcast Solutions Connect entsteht aus der Verschmelzung der Thum + Mahr GmbH, einem Systemintegrationsspezialisten, der bereits zuvor zur Unternehmensgruppe gehörte, sowie der Broadcast Solutions Produkte und Service GmbH. Durch die Verschmelzung sollen Synergien ausgebaut und gemeinsame Ressourcen besser genutzt werden.
Broadcast Solutions Connect hat seinen Hauptsitz in Monheim am Rhein, mit einem weiteren Standort in Frankfurt am Main sowie Vertretungen in Großbritannien und Frankreich. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf spezialisierten Dienstleistungen für die Broadcast- und Medienbranche, darunter Consulting, Systemarchitektur und Workflow-Lösungen, Projektmanagement, Managed Services, Coaching und Support, ergänzt durch ein breites Portfolio an professionellem Broadcast-Equipment.
Die Leitung von Broadcast Solutions Connect übernimmt Maximilian Breder, Co-CEO der Broadcast Solutions Gruppe. Unterstützt wird er im Führungsteam von Bernhard Steinhoff, vormals COO von Thum + Mahr, und Martin Schwöri, vormals COO von Broadcast Solutions Produkte und Service, die beide nun als COOs der Broadcast Solutions Connect GmbH fungieren.
Broadcast Solutions Connect startet mit rund zwanzig Mitarbeitern und nimmt seine Arbeit ab Januar 2026 auf.
(Foto: Broadcast Solutions)
Sommer Cable veröffentlicht Bildpreisliste für Elektrogroßhändler
Sommer Cable bietet mit der aktuellen Bildpreisliste jedem Elektrogroßhändler eine Orientierungshilfe für die Kalkulation im Verkauf rund um Elektroinstallationen. Die Bildpreisliste ermöglicht einen schnellen Überblick zentraler Produktgruppen wie Kabel-Meterware, Steckverbinder, Anschlusskabel, Clip-In-Schalterrahmenserie und Modulare Mediensysteme.
Die Preisliste kann direkt auf der Website als interaktives PDF-File heruntergeladen oder über das Katalogbestellformular in gedruckter Form bestellt werden. Neben Deutsch stehen Versionen in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch zur Verfügung. Die interaktive PDF-Version verknüpft Artikel mit der entsprechenden Produktseite im Online-Shop.
Mit einem Klick gelangen Anwender zu technischen Daten, Produktabbildungen und Ausschreibungstexten. So können alle relevanten Informationen sofort eingesehen oder für Projekte weiterverarbeitet werden. Außerdem können Händler hier ihre individuellen Rabatt- oder Preisfaktoren direkt in das Dokument eintragen. Das System berechnet anschließend automatisch die jeweiligen Einkaufspreise.
(Foto: Sommer Cable)
The Helm und Arri kündigen strategische Partnerschaft an
The Helm, Experte für cineastische Live-Übertragungen und High-End-Produktions-Workflows, und Arri, Entwickler und Hersteller professioneller Kamerasysteme für die Filmproduktion, gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die Vereinbarung formalisiert eine langjährige Zusammenarbeit und etabliert The Helm als ersten globalen Live Solution Partner von Arri.
Im Rahmen der neuen Partnerschaft fungiert The Helm als globaler Integrationspartner von Arri für Live-Produktionen und bietet schlüsselfertige Lösungen und Projektmanagement-Expertise. Die Zusammenarbeit stellt sicher, dass Arri Live Solutions als Managed Service in jedes Projekt integriert und bereitgestellt werden können. Zudem soll sie die Einführung der Live-Broadcast-Lösungen von Arri als umfassendes Serviceangebot beschleunigen und Produktionen sowie Content-Ersteller bei der Integration der Technologie in den Bereichen Konzerttourneen, Live-Übertragungen, Film und Fernsehen sowie Corporate Events unterstützen.
Die beiden Unternehmen wollen an gemeinsamen Initiativen in den Bereichen Marketing, technische Entwicklung, Schulung und Pilotprojekte arbeiten, um die nahtlose Integration cineastischer Kameralösungen in Broadcast-Workflows sicherzustellen. Die Partnerschaft soll zudem die technische Innovation und Produktentwicklung beschleunigen, Produktionen einen zentralen Ansprechpartner für globale Lösungen bieten und die Einstiegshürden für den Zugang zu Arri-Technologie senken.
The Helm bringt umfassende Erfahrung in die Zusammenarbeit ein und verfügt über eine Erfolgsbilanz im Einsatz von Arri-Technologie, einschließlich des Alexa-35-Live-Multicam-Systems. The Helm hat zahlreiche Produktionen weltweit unterstützt, darunter die erste globale Live-Implementierung der Alexa 35 Live in Zusammenarbeit mit VA Hire.
„Unsere Zusammenarbeit mit The Helm stellt einen wichtigen Schritt dar, um Arris cineastische Technologie in großem Maßstab in die Live-Produktion zu bringen“, kommentiert Chris Richter, Geschäftsführer von Arri. „Wir ermöglichen Broadcast- und Event-Produzenten, den Arri-Look in Echtzeit zu liefern - von großen Sportereignissen und Konzerten bis hin zu umfangreichen Broadcast-Produktionen, ohne die kreative Intention zu beeinträchtigen.“
„Diese Partnerschaft ist die natürliche Weiterentwicklung unserer Beziehung zu Arri“, ergänzt Josh Moffat, Mitbegründer und CEO von The Helm. „Wir setzen Arri-Systeme seit Jahren in unzähligen Produktionen ein.“
Foto (v.l.): Chris Richter und Josh Moffat besiegeln die strategische Partnerschaft am Arri-Hauptsitz in München. (Fotocredit: Arri/The Helm)
Stage Audio Works invests in manufacturing capabilities
Stage Audio Works (SAW), an international supplier, manufacturer and distributor of complete technology solutions, is closing out its 25th anniversary year with a series of major investments in the manufacturing capabilities at its headquarters in Johannesburg, South Africa.
The company has expanded its in-house production capacity through investment in several new pieces of machinery, including a direct-to-material printer, a new CNC machine, an aluminium extrusion rolling machine and a dedicated embroidery machine. These developments consolidate more processes under one roof to enhance quality control, speed up production times and encourage creative flexibility.
“The recent purchase of a direct-to-material printer is the latest in a line of several investments to improve our manufacturing operations”, says Gustav Barnard, COO at Stage Audio Works. “Together, these upgrades strengthen our in-house manufacturing capabilities for our group brands, including Stage Plus, Pixel Plus and Plus Audio, allowing us to deliver products more quickly in response to customer demands.”
Whilst previously outsourced screen printing required a several-day turnaround, the new direct-to-object printer allows for designs to be reproduced in minutes. “This printer gives us the ability to produce custom branding and identification solutions almost instantly”, says Nils Perreira, Service Manager at Stage Audio Works.
The purchase of a new CNC machine further strengthens SAW’s in-house production capabilities. “Our CNC upgrade unlocks many new opportunities”, says Arnold Serumula, Stage Plus Factory Manager at Stage Audio Works. “It allows us to achieve consistency in the products we are producing, whilst improving production workflows, in turn, delivering our customers better products, faster.”
New aluminium extrusion rolling capabilities mean that group brands such as Stage Plus no longer need to rely on outsourced parts to produce their range of trussing and stage deck solutions. “Rolling has always been outsourced, but with our machine, we now have full control and creativity in-house”, says Serumula. “This not only speeds up production but also lets us expand our Stage Plus range with new shapes and custom solutions.”
Finally, bringing custom embroidery in-house with the new embroidery machine enables tighter control over quality assurance and faster production timelines. “We’re now equipped to handle very large international orders and support our clients and partners across more projects without relying on third-party suppliers”, concludes Gustav Barnard. “As we expand our manufacturing facility, we’re also growing opportunities and developing specialised manufacturing skills within the local community. We’re proud to celebrate our 25th year with these milestones and look forward to what the next chapter brings.”
(Photos: Stage Audio Works)
BOE International 2026: Neue Aussteller, neue Impulse
Für die BOE International 2026 formiert sich laut Veranstalter ein weiter wachsendes, international geprägtes Ausstellerfeld. Zahlreiche Unternehmen seien erstmals in Dortmund dabei. Mit ihnen wachse nicht nur die Vielfalt, sondern auch die internationale Strahlkraft der Leitmesse für innovative Eventlösungen.
Unter dem Leitmotiv „People. Events. Innovations.“ zeigt die BOE International die ganze Bandbreite der Eventindustrie. Von Messebau und Ausstattung über Eventtechnik und -IT bis hin zu Sicherheit, Locations, Catering und Acts werden zahlreiche Neuheiten und Messepremieren präsentiert.
Zu den Neuausstellern zählen unter anderem Metafox, Oceandiva, On The Rock Veranstaltungskonzepte und Chapman Freeborn Airmarketing. Mit dabei sind auch zahlreiche internationale Unternehmen wie Snapsight (Singapur), ExpoPlatform (England), Happy Print Oy (Finnland), AV Drop (Spanien), Odiho - Sound in Silence (Frankreich) oder Greenbox (Niederlande).
Die neuen Aussteller decken alle Segmente der Eventbranche ab: In den Bereichen Messebau, Equipment und Design setzen unter anderem Koziol Ideas for Friends und Gilnhammer Akzente. In den Feldern Eventtechnik, IT und Digitalisierung bringen AirLST, die eBrain Technology Group oder Trihow aus der Schweiz frische Impulse von smarter Teilnehmerverwaltung bis zu modernen Produktions-Workflows ein. Im Entertainment- und Acts-Segment erweitern unter anderem die German Speaker Association (GSA) und Kesch Brand Experience das Portfolio, während Chapman Freeborn im Bereich Eventlogistik & Services zusätzliche internationale Erfahrung auf die Messe bringt.
Gemeinsam mit zahlreichen etablierten Branchenvertretern wie Party.Rent, Satis&fy, Aventem, Event Rent, Skyliner oder Twenty4hrs sowie Partnern und Verbänden wie der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft als ideellem Träger, dem Bundesverband Veranstaltungssicherheit (BVVS), dem Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) oder dem Verband der Kongress- und Seminarwirtschaft (Degefest) entsteht ein Line-up, das Trends und Standards für die kommenden Jahre setzen soll.
Das neue digitale BOE-Magazin begleitet diesen Aufbruch redaktionell. In Reportagen, Interviews und Best Practices zeigt es, wie sich Themen wie „Messebau 2030“, „KI im Eventmarketing“ oder „Multisensorische Markenerlebnisse“ in die Praxis übersetzen lassen.
Die BOE International 2026 findet vom 14. bis 15. Januar 2026 in der Messe Dortmund statt, um Entscheider, Kreative, Techniker, Dienstleister und Nachwuchstalente aus allen Bereichen der Eventindustrie zusammenzubringen.
Roxx und PRG Belgium prägen belgischen Festivalsommer
PRG Belgium, einer der führenden belgischen Anbieter für Event- und Live- Produktionen, hat im Festivalsommer 2025 für diverse Produktionen auf den größten Bühnen des Landes die IP65-zertifizierten Leuchten des deutschen Herstellers Roxx verwendet. Vor allem die Neo- und Cluster-Serien von Roxx kamen in großer Zahl zum Einsatz. PRG Belgium hatte in Zusammenarbeit mit dem Distributor Luxillag zuvor intensiv in Neo und Cluster investiert.
Den Auftakt der belgischen Festival-Saison machte im Juni 2025 das Graspop Metal Meeting im flämischen Dessel mit mehr als 135.000 Besuchern. Auf der South Stage des Hardrock- und Metal-Festivals nutzte PRG Belgium 92 Roxx Cluster B2 FC.
Im Juli zog Rock Werchter mit einem Line-up aus Rock-, Indie-, Pop- und EDM-Acts rund 160.000 Besucher an. In den Hallen Klub C und The Barn kamen zwölf Roxx Neo sowie 26 Cluster B2 FC zum Einsatz. Die kleinere Bühne The Slope wurde mit weiteren neun Neo ausgestattet. Darüber hinaus prägten 140 Neo und zwölf Neo FX die Atmosphäre der gesamten Festivalumgebung.
Ebenfalls im Juli fand das Dour Festival mit mehr als 240.000 Besuchern statt. Kaum ein anderes Festival vereint so viele Stilrichtungen: von Hip-Hop und Electro über Indie und Punk bis hin zum Reggae. In der Last Arena sorgten achtzehn Roxx Cluster B2 FC mit Blinder- und Flächenlooks für Akzente.
Seinen Höhepunkt fand der Festivalsommer im August mit dem Pukkelpop in Hasselt-Kiewit. Mit knapp 300.000 Besuchern über vier Tage hinweg gehört das Festival zu den größten Multi-Genre-Events Europas und vereint Indie, Rock, Pop, Hip-Hop und elektronische Sounds. PRG Belgium nutzte hier ein besonders umfangreiches Roxx-Setup: Auf der Mainstage leuchteten 220 Neo und dreißig Cluster B2 FC, während die Marquee Stage mit 38 weiteren Cluster-Blindern ausgestattet wurde. Auf der Wave Stage sorgten zehn Neo FX für zusätzliche Effekte.
(Foto: Behangmotief/Kevin Meyvaert)
GCB und VDR starten zentrale Plattform für Blended Travel in Deutschland
Berufliche Mobilität befindet sich im Wandel: Mitarbeiter fordern heute mehr Flexibilität, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und eine bessere Balance zwischen Arbeit und Privatleben. Die Vermischung von Geschäfts- und Freizeitanteilen auf Reisen - bekannt als „Blended Travel“ oder „Bleisure“ - gewinnt an Bedeutung.
Bereits 2023 machten Bleisure-Reisen laut IPK World Travel Monitor 53 Prozent aller weltweiten Geschäftsreisen aus - ein Marktvolumen von 62 Millionen Reisen, bei denen berufliche und private Anlässe kombiniert wurden. Deutschland steht dabei an dritter Stelle der wichtigsten globalen Reiseziele für Bleisure-Reisen, hinter den USA und Mexiko.
„Deutschland ist als Geschäfts- und MICE-Reisedestination bereits hervorragend positioniert und bietet ideale Voraussetzungen, um Blended Travel als Zukunftskonzept weiter auszubauen“, sagt Matthias Schultze, Geschäftsführer des German Convention Bureau (GCB). „Um zukünftigen Herausforderungen optimal zu begegnen, ist es entscheidend, das Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln und gezielt auf die sich wandelnde Nachfrage auszurichten.“
Schon heute hat nach Angaben des IPK World Travel Monitor mehr als jede dritte internationale Geschäftsreise nach Deutschland einen Bleisure-Anteil (34 Prozent). Und auch in den deutschen Unternehmen steht laut Geschäftsreiseanalyse des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) das Thema längst auf der Agenda: Über die Hälfte (55 Prozent) beschäftigt sich aktuell mit Blended-Travel-Konzepten, zeigt dabei jedoch oft eine ambivalente Haltung - sichtbar in widersprüchlichen Reiserichtlinien.
Vor diesem Hintergrund haben GCB und VDR gemeinsam die Initiative „Blend it!“ ins Leben gerufen. „Blended Travel und Workation sind kein Nice-to-have, sondern eine notwendige Antwort auf die veränderte Arbeitswelt“, betont Jens Schließmann, Geschäftsführer des VDR. „Unsere Initiative unterstützt Unternehmen, Anbieter und Politik dabei, sich auf diese Arbeitsformen auszurichten und sie gemeinsam zu gestalten.“
Bereits am 4. September 2025 fand ein interner Kick-off mit über 160 Teilnehmern aus dem GCB- und VDR-Netzwerk statt. Mit dem offiziellen Startschuss am 1. Dezember 2025 präsentiert sich der Blended Travel Hub „Blend it!“ nun unter gemeinsamer Marke und eigener Website. Ziel ist es, Blended Travel als zukunftsweisendes Konzept im deutschen Geschäftsreise-Ökosystem zu verankern und Unternehmen wie Destinationen Orientierung zu geben.
Dabei bündeln GCB und VDR ihre Stärken: Das GCB repräsentiert Deutschland als führende nachhaltige Kongress- und Tagungsdestination, der VDR vertritt Geschäftsreisende und unternehmerische Mobilitätsinteressen. Gemeinsam wollen sie den Brückenschlag zwischen Angebot und Nachfrage schaffen und so dazu beitragen, Deutschlands Attraktivität als Geschäfts- und MICE-Reiseziel weiter zu stärken.
Der Blended Travel Hub bringt erstmals in Deutschland Wissen, Forschung, Praxis und ein Experten-Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Tourismus zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Einführung von Blended Travel ins Geschäftsreisemanagement, die Initiierung wissenschaftlicher Studien - darunter eine aktuell geplante Untersuchung, die sich gezielt an Geschäftsreisende richtet -, der praxisnahe Austausch sowie die Entwicklung innovativer Angebote und Serviceformate. Dabei wird die Initiative von einem Experten-Beirat begleitet, der mit fachlicher Expertise die strategische Weiterentwicklung des Hubs beratend unterstützt.

































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