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Merging Technologies announces Ovation 12
20/04/2026
Merging Technologies releases Pyramix 16
20/04/2026
BenQ veröffentlicht neuen Monitor RD280UG
15/04/2026
Neuer Alcons-Audio-Subwoofer lieferbar
07/04/2026
Allen & Heath veröffentlicht Avantis V2.0
07/04/2026
Sennheiser bringt geschlossenen Kopfhörer HD 480 Pro für Monitoring, Produktion, Aufnahme und Mixing auf den Markt
Mit dem HD 480 Pro veröffentlicht Sennheiser einen geschlossenen Referenzkopfhörer für Studio- und Live-Anwendungen, etwa beim beim Aufnehmen, Tracking oder Monitoring.
„Im Vergleich zu anderen geschlossenen Kopfhörern ist der Bass beim HD 480 Pro deutlich präziser“, sagt Jimmy R. Landry, Category Market Manager, Music Industry bei Sennheiser. „Die Wiedergabe der tiefen Frequenzen ist äußerst genau und realistisch.“ Der HD 480 Pro ist der bislang vielseitigste professionelle Kopfhörer von Sennheiser und für nahezu alle Hörsituationen geeignet - von Home-Lautsprechern über den Einsatz im Auto bis hin zu PA-Systemen.
Eine mehrstufige passive Geräuschabschirmung sowie Ohrpolster mit weichen Aussparungen für Brillenbügel sorgen für die Abdichtung, um die gewünschte Klangwiedergabe zu gewährleisten. Eine Reihe von Designmaßnahmen - zusammengefasst unter dem Begriff „Vibration Attenuation System“ - eliminieren unerwünschte Vibrationen, Reflexionen und Verzerrungen, um die Klarheit des Audiosignals zu bewahren. Die ultraleichten Schwingspulen des HD 480 Pro sollen eine authentische und dynamische Wiedergabe ermöglichen.
Wie sein offenes Pendant, der HD 490 Pro, nutzt auch der HD 480 Pro mehrere patentierte Technologien von Sennheiser. Aufgrund seines mechanischen Designs passt sich der Kopfhörer an den Kopf an, um unabhängig von der Kopfform einen gleichmäßigen Kontaktdruck zu gewährleisten. Bei Brillenträgern drücken die Ohrpolster nicht auf die Bügel der Brille, sondern verfügen über eine weiche Nut, die gleichzeitig für Abdichtung und Tragekomfort sorgen soll.
In der Nähe der Ohrmuschel sorgen die Wendel des Kopfhörerkabels dafür, dass der HD 480 Pro effektiv von Körperschall- und Kabelgeräuschen entkoppelt wird, etwa wenn das Kabel gegen den Schreibtisch schlägt. Um sich an unterschiedliche Setups anzupassen, kann das abnehmbare Kabel links oder rechts in den HD 480 Pro gesteckt werden. Zur besseren Erkennbarkeit sind die linke und rechte Ohrmuschel mit Braille-Markierungen versehen.
Der offene HD 490 Pro und der geschlossene HD 480 Pro stehen an der Spitze der 400er-Serie von Sennheiser. „Welches Modell die bessere Wahl ist, hängt davon ab, wie man arbeitet“, sagt Gunnar Dirks, Senior Product Manager für professionelle Kopfhörer. „Der offene HD 490 Pro eignet sich ideal für das Mixing in ruhigen Umgebungen, während ich den geschlossenen HD 480 Pro für Anwendungen empfehlen würde, wo eine gute Abschirmung benötigt wird“ - zum Beispiel, wenn man den Gesang direkt bei der Aufnahme monitoren möchte, als FOH-Referenz oder ein Raum gemeinsam mit anderen Personen genutzt wird.
Der Wandlerdurchmesser des HD 480 Pro beträgt 38 mm, der Frequenzgang 3 bis 28.700 Hz (-10 dB) und der maximale Schalldruckpegel 130 dB (1 kHz, 5 Prozent THD). Die Empfindlichkeit liegt bei 107 dB SPL (bei 1 kHz/1 Vrms ) bzw. 98 dB (bei 1 kHz, 1 mW), der Klirrfaktor bei <0,5 Prozent (bei 1 kHz, 100 dB SPL), die Impedanz bei 130 Ohm (1 kHz) und die Nennleistung bei 300 mW (100 h, Rauschen gemäß IEC 60268). Temperaturbereich: 0 °C bis +50 °C im Betrieb; -25 °C bis +70 °C bei Lagerung. Relative Luftfeuchtigkeit: 10 bis 80 Prozent, nicht kondensierend im Betrieb; 10 bis 90 Prozent bei Lagerung. Das Gewicht beträgt 272 g (ohne Kabel).
Der HD 480 Pro ist ab sofort erhältlich, im Lieferumfang sind Recording-Ohrpolster, ein drei Meter langes Spiralkabel und eine Transporttasche enthalten. Der HD 480 Pro Plus wird anstelle der Tasche mit einem Case geliefert. Als Zubehör sind Ersatz-Ohrpolster, Ersatz-Spiralkabel (3 m), 1,8 m lange gerade Kabel, 3 m lange gerade Kabel, symmetrische Kabel, (Ersatz-)Cases, (Aufbewahrungs-)Cases und (Ersatz-)Taschen erhältlich.
(Fotos: Kochstrasse - Agentur für Marken GmbH)
GLP erweitert Impression-X5-Serie um ersten statischen Scheinwerfer
GLP erweitert seine Impression-X5-Serie um den Impression X5 Dot Wash, das bislang kompakteste Mitglied der Serie. Damit überträgt GLP die Farbqualität, Konsistenz und Systemlogik der X5-Plattform in ein ultrakompaktes Format, das kaum größer ist als ein klassischer MR16-„Birdie“.
Der Impression X5 Dot Wash wurde für Anwendungen entwickelt, in denen leistungsfähiges Licht auf engstem Raum gefragt ist - präzise und möglichst unauffällig integrierbar. Ob als Footlight im Theater, in Kulissen und Requisiten, in TV-Setups oder architektonischen Details - das Gerät soll eine Lücke im Bereich der LED-Lösungen schließen, in vollkommener Farbsynergie mit der X5-Serie.
Im Inneren des Impression X5 Dot Wash arbeitet eine 40-Watt-RGBL-LED-Engine aus der X5-Familie, die mit bis zu 20 Watt betrieben wird und eine Lichtleistung von bis zu 550 Lumen bei 6.500 Kelvin erzeugt. Mittels lüfterloser Konstruktion arbeitet das Gerät geräuschlos. Das Gewicht beträgt rund 580 Gramm.
Seine Stärken soll der Impression X5 Dot Wash vor allem dort ausspielen, wo kleine Geräte bislang Kompromisse erzwangen. Die Kombination aus RGBL-LED und GLPs iQ.Gamut-Farbalgorithmus sorgt für eine präzise Farbmischung, konsistente Weißpunkte und fein abgestufte Pastelltöne. Hinzu kommt eine 16-Bit-Farbsteuerung, die sanfte Übergänge und saubere Dimmverläufe ermöglicht.
Mittels integriertem Twist-Zoom-Mechanismus lässt sich durch Drehen der Frontlinse des Impression X5 Dot Wash der Zoombereich manuell von 16° bis 68° anpassen. Gerade bei engen Einbausituationen in Kulissen, Requisiten oder architektonischen Anwendungen kann dies von Bedeutung sein. Der Lichtstrom bleibt über den gesamten Zoombereich hinweg weitgehend stabil.
Mit der Color-Boost-Funktion verfügt der Impression X5 Dot Wash über ein intelligentes Power-Management, das bei gesättigten Einzelfarben zusätzliche Leistung bereitstellt. So erzielt das Gerät auch in kräftigen Farben eine hohe Intensität, etwa für Akzentsetzungen, atmosphärische Lichtbilder oder pointierte Effekte im Nahbereich.
Der Impression X5 Dot Wash ist IP65-zertifiziert und damit gegen Staub, Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Das Einsatzspektrum reicht damit von klassischen Indoor-Setups bis hin zu temporären oder dauerhaften Outdoor-Anwendungen. Für die Stromversorgung genügen 24-48 V DC, externe Spezialtreiber sind nicht erforderlich. Gesteuert wird wahlweise über DMX/RDM oder drahtlos via GLP iQ.Mesh.
Auch bei der Montage ist das Gerät auf reale Anforderungen ausgelegt. Integrierte 1/4”- und 3/8”-Gewinde, ein klappbarer Fuß sowie ein Bügel für die hängende Montage sorgen für flexible Einsatzmöglichkeiten. Ein optionaler Adapter erlaubt zudem die Nutzung von klassischem „Birdie“-Zubehör wie Torblenden.
Mit dem Impression X5 Dot Wash öffnet GLP die X5-Plattform in eine neue Richtung: Zum ersten Mal steht die Farbqualität und Konsistenz der X5-Familie auch in Form eines statischen Scheinwerfers zur Verfügung. Der Impression X5 Dot Wash lässt sich nahtlos mit anderen Vertretern der Serie kombinieren. Farben, Weißpunkte und Gesamtanmutung bleiben dabei konsistent.
(Foto: GLP)
Adam Hall Cables stellt neuen Klinkenstecker für Instrumentenwechsel auf der Bühne vor
Mit Flipjack präsentiert Adam Hall Cables einen patentierten, in Deutschland entwickelten TS-Klinkenstecker für Gitarristen und Bassisten, der sich in wenigen Sekunden von gerade auf 90° gewinkelt umstellen lässt - und wieder zurück.
Statt beim Instrumentenwechsel auf der Bühne auch noch das dazugehörige Kabel tauschen zu müssen, passt sich der Stecker an das Instrument an. Mit einer einfachen Bewegung lässt sich der Stecker an die jeweilige Spielsituation anpassen - schnell und ohne Unterbrechung.
Flipjack ist zum Marktstart in Form eines professionellen Instrumentenkabels aus der Adam Hall 5 Star Series in verschiedenen Längen erhältlich. Entwickelt wurde die Lösung gemeinsam mit dem Palmer-R&D-Team von Adam Hall. Die Kabel verfügen über einen verzinnten Kupfergeflechtschirm, einen extra großen Innenleiter, vergoldete Steckerkontakte und einen geraden Neutrik-TS-Klinkenstecker auf der gegenüberliegenden Seite.
Die Einführung von Flipjack stehe zugleich für die neue Ausrichtung von Adam Hall Cables, teilt das Unternehmen mit. Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung der Adam Hall Group in der Musik- und Veranstaltungstechnik wolle die Marke ihr Profil im Kabelsegment gezielt weiterentwickeln.
Im Zentrum stehe dabei ein eigenes Kabelteam aus aktiven Musikern, das Produkte aus realen Anwendungssituationen heraus kreiere. Ziel der Neuausrichtung sei es, die Erfahrung und Reputation von Adam Hall im Bereich Pro-Audio und Zubehör für den Markenaufbau von Adam Hall Cables zu nutzen und sich als feste Größe im Kabelbereich zu etablieren.
(Foto: Adam Hall Group)
Merging Technologies announces Ovation 12
Merging Technologies has announced the upcoming release of Ovation 12, the latest major update to its audio playout system and show sequencer software. Scheduled for release on April 30, 2026, Ovation 12 represents a significant evolution of the platform, introducing native video playback, enhanced synchronization capabilities, and expanded I/O performance for today’s most demanding live and installation environments.
With Ovation 12, Merging Technologies responds to customer feedback by extending the platform - which is being used in theme parks, museums, broadcast facilities, and complex live productions worldwide - beyond audio as video playback becomes an integral part of the show workflow.
Video files can now be dragged and dropped directly into playlists and handled like any other cue, even while a show is running. Audio fade-ins and timing can be precisely aligned to picture using Ovation’s active cue window, to ensure tight synchronization during rehearsals and live operation.
Ovation 12 supports all common video formats, with files trimmed directly within Ovation or prepared in Pyramix. Up to four video streams can be played simultaneously via standard computer graphics cards.
Complex productions often rely on multiple third-party systems for lighting, video, special effects, and automation. Ovation 12 introduces native generation of multiple LTC outputs, enabling operators to drive several external sequencers simultaneously, each with its own independent timecode.
LTC can be routed to any audio output, generated at any frame rate, and sourced flexibly from show time, timed cue lists, or individual cues. Timecode readouts can be displayed anywhere on the operator’s screen, providing real-time visibility in mission-critical environments. This new capability eliminates workarounds and simplifies synchronization in large scale, multi-system productions.
Ovation and Pyramix have long formed an ecosystem allowing sound designers to create content in Pyramix and publish it to Ovation with a single operation. Ovation 12 deepens this integration with fully bidirectional automation exchange.
Automation data can now flow both ways between Ovation and Pyramix, enabling engineers to refine cues in Pyramix during rehearsals and seamlessly return them to the show environment, without losing automation detail.
Ovation 12 significantly increases the number of simultaneous inputs and outputs available in Native mode across the Elements, Pro, and Premium editions, while continuing to scale to extreme channel counts when paired with MassCore. This expansion provides greater headroom for large, multi-channel productions.
Ovation 12 will be available starting April 30, 2026.
(Photos: Merging Technologies)
Merging Technologies releases Pyramix 16
Merging Technologies has released Pyramix 16, the newest major upgrade to its digital audio workstation. Pyramix 16 delivers audio innovations, seamless Dolby Atmos workflows, and expanded compatibility for modern production environments. It is available in three versions: Elements, Pro, and Premium. It further enhances each tier’s capabilities, delivering new features, improved performance, and deeper integration options.
PanNoir, developed in collaboration with recording engineer and producer Jean-Daniel Noir (pictured), rethinks how spot microphones blend with a main stereo pair. Traditional DAWs rely solely on level differences when panning spot mics, often resulting in phase issues and compromised stereo imaging. PanNoir, now built directly into the Pyramix mixer, solves this by introducing both level and time of arrival differences, respecting how sound reaches a main stereo microphone pair and ultimately how human hearing works.
Each track is represented in the same window, providing full visibility and control over panning in coherence with the main pair. Spot mics maintain phase coherence with both channels of the main pair, stopping comb filtering. Stereo imaging becomes more accurate, stable, and natural. Engineers gain control for classical, jazz, and acoustic productions. Autodetection of mic positioning and Neumann microphones’ directivity presets further streamline the workflow.
Responding to the growing demand for immersive music production, Pyramix Premium now includes a built-in Dolby Atmos Renderer supporting speaker configurations up to 9.1.6 and binaural for headphones. This also includes Live Re-Renders, enabling loudness measurements with the Pyramix Final Check meter.
Pyramix 16 also delivers performance improvements engineered in close collaboration with users and new I/O capacities. The added Parallels Desktop support brings Pyramix one step closer to MacOS, allowing Mac users to run Pyramix alongside their native applications with greater convenience.
Addressing smaller studios, project workflows, podcasters, and music creators who want the Pyramix editing engine at an accessible price point, Pyramix Elements includes Pyramix’s recording and editing toolkit, high-resolution audio support, Pyramix’s real-time editing engine, and the built-in PanNoir technology.
Suited for editors and engineers managing demanding multitrack projects, broadcast workflows, and detailed postproduction tasks, Pyramix Pro expands I/O capabilities, adds advanced mastering, Source-Destination editing, extended loudness features, and broader controller support.
Designed for top-tier facilities in music recording, classical production, film, and immersive audio, Pyramix Premium includes the built-in Dolby Atmos Renderer, supports custom immersive speaker layouts, DSD/DXD workflows, multi-recorder setups, and the complete set of Pyramix’s advanced mastering, immersion, and integration features. This edition represents the most complete Pyramix system ever released.
(Photos: Merging Technologies)
Sennheiser Profile Wireless now with Bluetooth connectivity
Sennheiser Profile Wireless version 5.0.0, the latest firmware update, adds Bluetooth functionality to the compact microphone system. Creating a minimalist recording set-up, the clip-on mic can be directly paired with mobile phones, laptops or tablets that offer Bluetooth LE Audio (LC3 codec) or Bluetooth Classic.
“The free firmware update unlocks new possibilities, enabling creators to eliminate the receiver between the Profile Wireless clip-on mic and their mobile phone”, says product manager Hendrik Millauer. “This clears the smartphone connector for other usage and makes the set-up as compact as possible.” As usual, the clip-on mic can be fitted with an external lavalier mic to create an unobtrusive miking solution. Connecting an external microphone will automatically disable the built-in mic.
“LE Audio with LC3 will provide creators with good audio quality and latency for any recording where ease of use and compactness are paramount”, adds Millauer. “With a Bluetooth Classic connection, broad compatibility to smart devices and laptops is given but users will have to sacrifice some of the quality that the future-proof Bluetooth LE Audio offers today.”
The new firmware version 5.0.0 can be downloaded from the Profile Wireless product page, while the online manual has been updated with information on the Bluetooth mode.
(Photos: Sennheiser)
Sennheiser Spectera module available in Bitfocus Companion and Buttons apps
A Sennheiser Spectera module is now available in the Bitfocus apps Companion and Buttons, expanding Spectera features for engineers and technicians. With the module, they can implement an engineer mode for Spectera or facilitate quick instrument swaps, for example.
The Spectera module allows direct connection and drop integration of Spectera with the two Bitfocus software platforms, joining around a thousand modules from major manufacturers in the fields of audio, video and lighting.
“The Spectera integration allows users to introduce tactile control via stream-deck-style button panels or touchscreen panels and makes Spectera ready for interoperability with devices across different industries”, explains Greg Simon, Director, Technical Applications Engineering at Sennheiser. “I could now use a Spectera SEK to control lighting or have buttons on the console control Spectera, just as an example.”
(Photos: Sennheiser)
Marshall JCM 800 dual-channel, three-tube Synergy preamp module available
Synergy and Marshall have teamed up once again to bring, for the first time ever, the Marshall JCM 800 amplifier in a three-tube, dual-channel preamp module. Utilizing Marshall’s original circuit design, the JCM 800 module delivers the raw energy, attack, and articulate overdrive of the iconic vertical-input 2203/2204 amplifiers.
Each of the JCM 800’s two identical channels feature independent Preamp, Bass, Middle, Treble, Presence, and Volume controls, giving users complete command over their gain structure and tonal response. From dynamic low-gain crunch to saturated high-gain sustain, the JCM 800 module delivers every nuance of the original amp’s voice. Independent Master Volume controls for each channel allow to precisely balance rhythm and lead levels with all of the amp’s dynamic character and harmonic complexity.
The JCM 800 module introduces Synergy’s three-tube architecture - a first in modular preamp design. Two 12AX7s drive the preamp, while a third 12AX7 powers the built-in 0-watt amplifier and phase inverter. According to the manufacturer, “with the JCM 800 module you get the sag, feel, and harmonic bloom of a fully cranked JCM 800 head - at any volume”.
Expanding on the original amp design, the JCM 800 module provides additional flexibility with two key features: the Bright Switch and the High/Low Input Switch. As for the Bright Switch, a three-position toggle switch selects between two bright cap values or removes it entirely - “it’s just like modding the bright cap on a vintage 2203, without touching a soldering iron”, as the manufacturer puts it. The High/Low Input Switch faithfully replicates the dual input jacks found on the original JCM 800, toggling between the high-gain “Lead” input and the lower-gain “Normal” input.
The Marshall JCM 800 module features a three-position switch on the PCB, which allows to configure the input tube bass response to match the original circuit of the selected module. These settings affect the feel and tightness. Each amp designer has a specific combination of components that make up their input tube circuit. The three most popular combinations one can access with this switch: position 1 (1.5K resistor and 22uf capacitor), position 2 (2.7K resistor and .68uf capacitor) and position 3 (1.8K resistor and 1uf capacitor). Users can also experiment and try any position to see which one they prefer. The JCM 800 module is preset to the center position (2.7K resistor and .68uf capacitor).
Synergy hardware and interchangeable preamps are protected under US patent. The JCM800 module will only work in Synergy hosts (Syn-1, Syn-2, Syn-20IR, Syn-30, Syn-50), it will not work in any other hardware from other manufacturers.
(Photos: Marshall/Synergy Audio)
BenQ veröffentlicht neuen Monitor RD280UG
BenQ stellt unter dem Namen RD280UG einen neuen Business- und Programmierer-Monitor mit 3:2-Bildformat vor. Zu den Produktfeatures gehören MoonHalo light, Night Hours Protection, erweiterte Coding-Modi, 120-Hz-Support sowie Quick Access Panel und Hotkeys. Der RD280UG ist in der Farbe Silber erhältlich.
Die Bildschirmgröße des Displays beträgt 28.2 Zoll/71,6 cm, die Bilddiagonale/Bildfläche ca. 596 x 397 mm (Breite x Höhe). Das IPS-Panel bietet Anti-Glare- und Anti-Reflection-Eigenschaften. Die physikalische Auflösung liegt bei 3.840 x 2.560, die Helligkeit bei 350 Nits (HDR 400 Nits). Das Kontrastverhältnis (statisch) ist 2.000:1.
Der RD280UG bietet HDR10/VESA DisplayHDR 400, eine Reaktionszeit von 5 ms (GtG) und 1.07 Milliarden Bildschirmfarben (10 bit). Betrachtungswinkel H/V (CR größer/gleich 10): 178°/178°. Bildqualität: EyeSafe 2.0; Low Blue light (Hardware); Eye Comfort 2.0; Flicker-free. Bildwiederholfrequenz: 120 Hz.
Abmessungen bei maximaler Höhe: ca. 587 x 610 x 244 mm (Höhe x Breite x Tiefe); ohne Sockel: ca. 428 x 610 x 87 mm (Höhe x Breite x Tiefe). Das Nettogewicht beträgt 10,1 kg (ohne Sockel 7,8 kg). Die Höhenverstellbarkeit liegt bei 150 mm, die Drehbarkeit bei 15°/15°, der Neigebereich bei -5°/+20°. VESA-Wandhalterung: 100 x 100 mm.
Weitere Features: Eye Comfort 2.0, EyeSafe 2.0, Flicker-free-Technologie, Low Blue light (Hardware Solution), Low Blue light (Software Solution), KVM-Switch und Lautsprecher (2 x 3 Watt). Anschlüsse HDMI (v2.0), DisplayPort (v1.4), Lautsprecher-Ausgang (Klinke), 2 x USB-C, 2 x USB-A und USB-C PD7.5W. Netz-, HDMI- und USB-C-Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Nennspannung: 100-240 Volt, Stromverbrauch: 30 Watt (im Standby/Sleep Mode < 0,5 Watt).
(Fotos: BenQ)
Wisycom erweitert MPR60 um Mehrkanal-IFB-Modus
Wisycom kündigt ein Firmware-Update für den MPR60-Breitband-IEM/IFB-Empfänger an. Diese Version führt einen neuen Mehrkanal-IFB-Modus ein, der die HF-Effizienz in großen Rundfunk- und Live-Produktionsumgebungen erhöhen und die Leistung des Geräts für anspruchsvolle, professionelle Arbeitsabläufe weiter verbessern soll.
Der neue MPR60-Mehrkanal-IFB-Modus ermöglicht die Übertragung von bis zu drei IFB-Audiokanälen über einen 200-kHz-HF-Träger, um eine hohe Kanaldichte bei minimalem HF-Frequenzbedarf zu ermöglichen. In Kombination mit dem Wisycom MTK982 kann das System bis zu sechzig IFB-Audiokanäle innerhalb eines Standard-8-MHz-TV-Kanals oder 45 IFB-Audiokanäle innerhalb eines 6-MHz-TV-Kanals bereitstellen. Mit einem MTK982 können Anwender sechs Audiokanäle senden und auf diese Weise die Kosten und den Platzbedarf für zwei zusätzliche Sender sowie HF-Combiner oder Antennen einsparen.
Das Update gewährleistet eine vollständige Breitbandabdeckung von 470 bis 1.260 MHz. Auch im Mehrkanal-IFB-Modus bewahre der MPR60 laut Hersteller die gewohnte HF-Robustheit. Die erweiterte Funktionalität soll Rundfunkveranstaltern und Produktionsteams mehr Flexibilität bei der Systemkonfiguration bieten und den Einsatz dichter IFB-Konfigurationen ermöglichen, ohne Signalintegrität oder Reichweite zu beeinträchtigen.
Der Multichannel-IFB-Modus wurde für Produktionen entwickelt, die mehrere IFB-Feeds über große Bereiche hinweg erfordern, wie beispielsweise Großveranstaltungen, Rennsportveranstaltungen, Ü-Wagen-Produktionen und weltweite Tourneeveranstaltungen. Die neu bestätigte Schutzart IP65 des MPR60 unterstreicht die Eignung für den Einsatz im Freien und in mobilen Arbeitsabläufen.
Die neue Firmware ermöglicht es, zwischen verschiedenen Betriebsmodi zu wählen - darunter 1-Kanal-Breitband-IFB, 1-Kanal-Schmalband-IFB sowie das neue optionale 3-Kanal-IFB -, die jeweils unterschiedliche Audiobandbreiteneigenschaften bieten, um verschiedenen Produktionsanforderungen gerecht zu werden.
Der MPR60 bleibt mit den Wisycom-Sendern MTP60, MTP61 und MTH610 für den 1-Kanal-IFB-Betrieb kompatibel, während der 3-Kanal-IFB-Modus über eine Lizenz auf dem MTK982 aktiviert werden muss. Zusätzlich zur Mehrkanal-IFB-Funktionalität bietet das MPR60-Update nun auch Unterstützung für die ENR- und ENC-Kompander, um die Abwärtskompatibilität mit älteren Wisycom-Systemen zu verbessern.
Die optionale Mehrkanal-IFB-Lizenz ermöglicht den Einsatz eines MTK982-Dual-Senders anstelle von drei Sendern und unterstützt zwei HF-Träger sowie bis zu sechs Audiokanäle. Durch dieses Upgrade entfallen nicht nur zwei zusätzliche Sender, sondern auch die damit verbundenen Geräte wie Combiner und Antennen.
Die Geräte MPR60 und MTK982 sind ab sofort erhältlich, während die neuen Funktionen voraussichtlich ab dem 22. April 2026 über eine kostenpflichtige Lizenz verfügbar sein werden. Die Firmware für bestehende Systeme muss auf Version 1.3.0 für das MPR60 und 2.6.0 für das MTK982 aktualisiert werden, der Wisycom Manager sollte auf Version 5.0.0 aktualisiert werden. Das vollständige, aktualisierte Firmware-/Softwarepaket soll am 22. April 2026 verfügbar sein.
(Foto: Wisycom)
CrewBrain erweitert App um Dashboards und neue Job-Ansicht
Die CrewBrain GmbH erweitert ihre App um Funktionen, die Anwendern eine effizientere und übersichtlichere Nutzung im mobilen Arbeitsalltag ermöglichen sollen. Ab sofort steht das Dashboard aus der Desktopversion auch innerhalb der App zur Verfügung. Zusätzlich soll eine neue, vereinfachte Job-Ansicht mehr Klarheit und eine intuitive Bedienung gewährleisten.
Über den Menüpunkt „Dashboard“ gelangen Anwender ab sofort nicht mehr nur zu ihren aktuellen Jobs und Anfragen, sondern unterhalb werden alle Dashboards angezeigt, die auch in der Desktopversion verwendet werden. Diese lassen sich nun auch direkt in der App öffnen. Damit haben Nutzer jederzeit Zugriff auf alle Informationen rund um ihre täglichen Aufgaben, unabhängig davon, ob sie im Büro oder unterwegs arbeiten.
Neben der Dashboard-Integration wurde auch die Darstellung von Jobs in der App optimiert: Mit der neuen „Simple View“ erhalten Anwender eine klar strukturierte und reduzierte Ansicht der wichtigsten Informationen. Beim Öffnen eines Jobs werden unterhalb der zentralen Informationen nun übersichtliche Kacheln angezeigt, beispielsweise für Kommentare oder den Anfragestatus. Durch Antippen einer Kachel öffnet sich die jeweilige Information/Funktion direkt.
Ziel dieser neuen Darstellung ist es, die Navigation innerhalb eines Jobs zu vereinfachen und die Informationsaufnahme zu beschleunigen. Nutzer sollen sich auf diese Weise schneller zurechtfinden und gezielter auf relevante Inhalte zugreifen können.
(Foto: CrewBrain)
Nubert präsentiert vier Plattenspieler-Bundles zum „Record Store Day“
Der „Record Store Day“ - in diesem Jahr am 18. April - ist für viele Musikliebhaber weit mehr als ein Aktionstag. Er steht für die Rückkehr in den Plattenladen, für besondere Veröffentlichungen und für die Freude daran, Musik nicht nur zu konsumieren, sondern bewusst auszuwählen und zu erleben. Die offizielle deutsche Release-Liste für 2026 verweist auf rund 500 Titel und macht damit einmal mehr sichtbar, welche Bedeutung Vinyl für viele Hörer weiterhin hat.
Damit der Vinyl-Genuss auch technisch überzeugt, kommt es auf eine stimmige Wiedergabekette an. Ein guter Plattenspieler ist nur ein Teil davon. Ebenso wichtig sind eine passende Phono-Lösung, ein leistungsfähiger Verstärker und Lautsprecher. An dieser Stelle setzt Nubert mit seinen aktuellen Plattenspieler-Bundles an: Die Sets verbinden ausgewählte Komponenten zu Lösungen, die den Einstieg zum Schallplattengenuss erleichtern und zugleich ernsthaftes Musikhören in den Mittelpunkt stellen sollen. Insgesamt vier Bundle-Lösungen - für unterschiedliche Ansprüche - sind erhältlich.
Mit dem NuBoxx-B-30-Plattenspieler-Bundle „Smart & Easy“ will Nubert einen besonders zugänglichen Einstieg ins Vinylhören bieten. Das Set enthält das Lautsprecherpaar NuBoxx B-30, den NuConnect AmpX, ausgestattet mit MM/MC-Phono-Vorverstärker, und den Pro-Ject T1 Evo. Der Plattenspieler ist auf einen unkomplizierten Start ausgelegt.
Das NuLine-34-Plattenspieler-Bundle „The Elegant Way“ richtet sich laut Nubert an Hörer, die Wert auf eine „ausgewogene Verbindung aus Klang, Verarbeitung und Design“ legen. Hier trifft der NuConnect AmpX auf die NuLine 34 und den Pro-Ject Evo 2.
Mit dem NuVero-Nova-9-Plattenspieler-Bundle „Sound of Excellence“ bietet Nubert zudem eine anspruchsvollere Lösung für ein gehobenes HiFi-Umfeld an. Das Set kombiniert den NuConnect AmpXL, die NuVero Nova 9 und den Technics SL-1500. Hinzu kommen Streaming-Funktionen wie Google Chromecast, Apple AirPlay 2, Spotify Connect und Tidal Connect. Das Bundle soll klassische Schallplattenwiedergabe mit zeitgemäßer Flexibilität verbinden.
Mit dem NuVero-Nova-12-Plattenspieler-Bundle „All About Sound“ ergänzt Nubert das Angebot nach eigenen Angaben um „eine Lösung für Vinylhörer, die besonderen Wert auf klangliche Reife und souveräne Wiedergabe legen“. Im Zentrum steht dabei die NuVero Nova 12, ergänzt durch NuConnect AmpXL und Technics SL-1500C. Der Lautsprecher mit charakteristischem Hoch-Mitteltonfeld und plastisch ausgearbeitetem Tieftonchassis soll auch optisch ein Statement setzen.
(Foto: Studioraum GmbH/Nubert Electronic GmbH)
Blackmagic Design bringt erste immersive Kinokamera der Welt für Immersive-Liveproduktionen mit 100G-Ethernet auf den Markt
Blackmagic Design stellt mit der URSA Cine Immersive 100G die welterste immersive Kinokamera vor, die speziell für die Liveproduktion mit Apple Immersive Video konzipiert ist. Die mit dualen 8K-x-8K-RGBW-Sensoren für sechzehn Blendenstufen Dynamikumfang ausgestattete URSA Cine Immersive 100G verwendet 100G-Ethernet, um die erforderliche Bandbreite für die Live-Ausgabe von immersivem Video bereitzustellen.
Überdies stellt Blackmagic Design den URSA Live Encoder vor. Dieses Echtzeit-Prozessor-Modul komprimiert immersives Live-Video in Apple ProRes und gibt es als IP-Video gemäß SMPTE-2110-22 aus. Das ermöglicht es Nutzern, die Stereostreams der Bilder mit hohen Bildfrequenzen in einer einzelnen 100G-Ethernet-Verbindung zusammenzuführen. Da die Datenrate der Kamera unter 50 Gbit/s liegt, können zwei Kameras über eine einzelne 100G-Ethernet-Verbindung betrieben werden.
Die neuen Sensoren der URSA Cine Immersive 100G sind zur Erfassung von 8Kx8K-Bildern ausgelegt. Die neuen dualen Sensoren verwenden das gleiche RGBW-Sensor-Design wie die URSA Cine, allerdings mit größeren Bildpunkten. In der RGBW-Architektur werden rote, grüne und blaue Pixel in gleicher Anzahl für das Farbsampling bereitgestellt. Die Sensoren sind für die Umsetzung satter Farben optimiert und liefern auch bei den für immersives Live-Video erforderlichen hohen Bildfrequenzen die gewünschte Bildqualität und Flexibilität.
Die URSA Cine Immersive 100G gesellt sich zur URSA Cine Immersive, einer etablierten immersiven Kinokamera für On-Demand-Video, die bereits bei einer Reihe von hochkarätigen Immersive-Produktionen im Einsatz war - darunter „MotoGP: Tour de Force“ und „Debut at the BBC Proms“ sowie Dokumentarfilme über Real Madrid und den Artemis-II-Start der NASA/ESA/CSA.
Die URSA Cine Immersive 100G wird voraussichtlich ab dem 3. Quartal 2026 erhältlich sein. Die URSA Cine Immersive ist ab sofort verfügbar. Der URSA Live Encoder soll gegen Ende des Jahres erscheinen.
(Foto: Blackmagic Design)
Blackmagic Design stellt neue Digitalfilmkamera URSA Cine 12K LF 100G vor
Blackmagic Design hat ein neues Modell der URSA-Cine-Familie angekündigt, das mit 100G-Ethernet für Liveproduktionsausgaben gemäß SMPTE-2110 bis zu 440 fps ausgelegt ist.
Das neue Modell, URSA Cine 12K LF 100G, erweitert die Digitalfilmfeatures der URSA Cine 12K LF, inklusive des großformatigen 36-x-24-mm-RGBW-Sensors, indem es zusätzlich schnelleres Networking für die Workflows cineastischer Liveproduktionen ermöglicht. Die Blackmagic URSA Cine 12K LF 100G wird voraussichtlich im 3. Quartal 2026 erhältlich sein.
Wird im Kameramenü die Option „SMPTE-2110 Live“ aktiviert, verwandelt sich die Kamera quasi in eine Live-Studiokamera. Die Blackmagic Generation 6 Color Science bringt zahlreiche Optimierungen an der Bildverarbeitung des URSA-Cine-Sensors und liefert mit präziser Farbwiedergabe natürliche Hauttöne. Die neu ausgelegte Verarbeitungspipeline erlaubt die Anwendung von 3D-LUTs auf die Farbräume „Film“, „Extended Video“ und „Video“. Es können nun eigene LUTs geladen und die Ausgabe nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden.
Nutzer können Bilder mittels vorher geladener LUTs in verschiedenen Farbräumen wie Rec. 709, Rec. 2020 und PQ ausgeben. Auch die Farbraumkomprimierung lässt sich eigens bestimmen. URSA-Cine-Kameras verfügen über zwei 3D-LUT-Prozessoren für unterschiedliche Ausgaben und eine zusätzliche 3D-LUT speziell für die SMPTE-2110-Ausgabe.
Der optionale B4-Objektivanschluss ermöglicht den Einsatz von Broadcast-Objektiven mit der URSA Cine 12K. Die Optik des Objektivanschlusses ist auf den RGBW-Sensor abgestimmt. Ein Center-Crop-Modus dient für Ultra HD bei hohen Frameraten. Ein optionales B4-Steuerkabel wandelt den 7-poligen EXT-Anschluss in eine 12-polige Hirose-Schnittstelle für B4-Objektivsteuerung um.
Das Blackmagic Media Dock beschleunigt Postproduktions-Workflows, weil es Beteiligte schneller und unkomplizierter mit Montage und Farbkorrektur beginnen lässt. Für einen schnellen Zugriff können bis zu drei Blackmagic-Media-Module von mehreren URSA-Cine-Kameras parallel eingebunden werden. Das Blackmagic Media Dock Ultra bietet noch mehr Leistung, da seine beiden 100G-Ethernet-Ports den gleichzeitigen Zugriff von zahlreichen Beteiligten bewältigen.
Mit einem großen, hellen 7-Zoll-Studio-Suchermonitor lässt sich die URSA Cine in eine Live-Produktionskamera verwandeln. Der Sucher verfügt über einen Touchscreen und fungiert wie eine Kameraerweiterung zum Steuern aller Menüs. Außerdem sind eine Gegenlichtblende sowie Regler für Helligkeit, Kontrast und Focus Peaking vorhanden. Zur Installation wird der Sucher einfach an den USB-C-Viewfinder-Port an der Kamerafront angeschlossen, über den er auch mit Strom versorgt wird.
Bei Verwendung der Blackmagic URSA Cine als Live-Produktionskamera verfügt man über einen integrierten Farbkorrektor, der auf dem primären Farbkorrektor von DaVinci Resolve basiert. So können Videos jetzt live farbkorrigiert werden. Dabei können Nutzer herkömmliche Bedienelemente für Blende, Schwarzwert und RGB-Farbton verwenden, die alle auf dem Atem Camera Control Panel verfügbar sind.
Wer sein Setup weiter aufrüsten möchte, kann anhand der Trackballs von DaVinci-Resolve-Grading-Pulten die Y-, R-, G- und B-Kanäle für Schatten, Mitten und Lichter jeweils separat steuern. Der Farbkorrektor ermöglicht zusammen mit dem sechzehn Blendenstufen umfassenden Dynamikumfang des URSA-Cine-Sensors die Kreation von Kino-Looks, die mit herkömmlichen Broadcast-Kameras nicht machbar wären.
„Die URSA Cine 12K ist bereits eine großartige Kamera für Digitalfilm“, sagte Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. „Jetzt wollten wir diese cineastische Bildqualität unbedingt auch der Liveproduktion zugänglich machen. Das ist uns mit dem 100G-Ethernet-Modell gelungen, und zwar auf eine nie zuvor gesehene Weise.“
(Foto: Blackmagic Design)
Lasersteuerung mit neuer Laserworld-App möglich
Die neu veröffentlichte Cube Laser Control App von Laserworld ist für Android und iOS verfügbar und soll es mobilen DJs, Entertainern, kleinen Clubs, Bars oder Hochzeits-DJs erleichtern, ihre Show mit Laserlicht aufzuwerten.
Die Oberfläche bietet mehrere Optionen zum Abspielen vorgefertigter Inhalte und zum Erstellen neuer, individueller Inhalte. Texte, Logos und eigene Zeichnungen können erstellt und in der App oder im Lasersystem für die spätere Wiedergabe gespeichert werden.
Es können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden, beispielsweise die Scan-Geschwindigkeit oder der Projektionsbereich. Zudem ist es möglich, den Laser direkt über die App in verschiedene Betriebsmodi zu schalten, um verschiedene Steuerungsoptionen aktivieren zu können.
Die Cube Laser Control App ist mit der Produktreihe der Laserworld-Cube-Serie kompatibel.
(Fotos: Laserworld)
Kindermann stellt eigene Non-Touch-Display-Serie vor
Mit der neuen PD-50xx-Serie präsentiert Kindermann eine leistungsstarke Generation von Professional Displays, die speziell für den dauerhaften Einsatz in anspruchsvollen Bereichen entwickelt wurde.
Die Non-Touch-Displays kombinieren ein schlankes Gehäuse, flexible Integrationsmöglichkeiten und moderne Anschlussstandards und eignen sich für Digital Signage, Unternehmenskommunikation, Bildungseinrichtungen und sicherheitskritische Anwendungen.
Bei der Entwicklung der Displays der PD-50xx-Serie wurde auf ein integriertes Betriebssystem verzichtet, um Softwareabhängigkeiten, Updatezyklen und potenzielle Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Integratoren und IT-Abteilungen behalten die volle Kontrolle über eingesetzte Systeme und externe Player.
Der OPS-Steckplatz ermöglicht die direkte Integration eines PC-Moduls im Display. So lassen sich Signage- oder Systemlösungen in das Gesamtsystem einbinden, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist. Über den USB-C-Videoeingang mit Ladefunktion lassen sich moderne Endgeräte anschließen. Bildsignal und Strom werden dabei gleichzeitig über ein einziges Kabel übertragen.
Die Displays sind für den 24/7-Betrieb konzipiert und verfügen über ein robustes Vollmetallgehäuse. Die Lebensdauer beträgt laut Hersteller mindestens 50.000 Stunden. Mit 550 Candela pro Quadratmeter erreichen die Displays eine überdurchschnittliche Helligkeit in ihrer Klasse. In Kombination mit einer 25-Prozent-Haze-Anti-Glare-Oberfläche werden Reflexionen minimiert, ohne die Bildschärfe zu beeinträchtigen, damit Inhalte auch bei starkem Umgebungslicht klar sichtbar bleiben.
Aufgrund des fehlenden Betriebssystems starten die Displays ohne lange Bootzeiten und sind aus dem energiesparenden Standby-Modus innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit. Gleichzeitig sorgt der Verzicht auf ein aktiv laufendes Betriebssystem für einen geringen Stromverbrauch, da keine zusätzlichen Systemprozesse im Hintergrund ausgeführt werden müssen, um einen schnellen Start zu gewährleisten.
Die Displays der PD-50xx-Serie sind in fünf Größen erhältlich: 55, 65, 75, 86 und 98 Zoll, jeweils mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel). Damit soll die Serie ein breites Spektrum an Einsatzszenarien abdecken, von Meetingräumen über Bildungseinrichtungen bis hin zu Installationen im Einzelhandel und in öffentlichen Räumen. Mittels flexibler Installationsoptionen wie dem Portraitmodus oder einer Neigung bis 30 Grad sind zudem kreative Signage-Konzepte möglich, etwa für Infopoints, Menüboards oder Stelenlösungen.
„Mit der neuen Display-Serie schließen wir eine Lücke, die wir bislang in unserem Angebot nicht abdecken konnten - ohne dabei in Konkurrenz zu unseren Partnern in der Distribution zu treten“, sagt Timo Meißner, Geschäftsführer der Kindermann GmbH. Mit PD-50xx adressiere Kindermann neben dem deutschen Markt auch seine internationalen Vertriebspartner.
(Fotos: Kindermann)
Neuer Alcons-Audio-Subwoofer lieferbar
Alcons Audio gibt die Auslieferung des CRMS-LFE18sl mkII bekannt, eines Subwoofer-Systems mit schlankem Profil, das für anspruchsvolle kritische Hörumgebungen konzipiert wurde. Der CRMS-LFE18sl, der im Februar 2026 auf der ISE in Barcelona erstmals präsentiert wurde, eignet sich als LFE-System für Postproduktionsstudios, Mastering-Suiten, Screeningräume, Tonstudios sowie Heimkinos.
Mit dem Fokus auf Linearität über den gesamten Arbeitsbereich entwickelt, gewährleistet der CRMS-LFE18sl eine präzise Kontrolle über ultratieffrequente Transienten. Herzstück ist ein speziell entwickelter 18-Zoll-Tieftöner mit groß dimensionierter Antriebseinheit und dualen 3-Zoll-Schwingspulen, der laut Hersteller eine Auslenkung mit bis zu 10 dB mehr als bei konventionellen professionellen 18-Zoll-Treibern ermöglicht.
Der direkt abstrahlende Treiber ist in einem intern versteiften, geschlossenen Gehäuse untergebracht und ermöglicht eine In-Room-Wiedergabe von unter 10 Hz. Diese Konfiguration sorgt für die gewünschte Impulsantwort und passt optimal zu den Transientencharakteristiken der proprietären Pro-Ribbon-Systeme von Alcons.
Der neu entwickelte Formfaktor des CRMS-LFE18sl soll Installationsflexibilität gewährleisten. Mit einer Gehäusetiefe von 33 cm (13 Zoll) sowie integrierten M10-Montagepunkten unterstützt das System das Stapeln und Fliegen sowie die Wand- oder Deckenmontage, auch in beengten Umgebungen.
Das System wird ausschließlich von einem Alcons-ALC-Controller-Systemverstärker betrieben und gesteuert. Werkseitige Presets und VHIR-Processing sorgen für eine präzise Phasenanpassung an Alcons-Pro-Ribbon-Systeme, während die 4-Ohm-Impedanz die Effizienz des Verstärkers maximiert.
Durch die Integration von Signal-Integrity-Sensing-(SIS)-Vorverkabelung kompensiert der CRMS-LFE18sl den Impedanz-Effekt von Kabeln und Steckverbindern zwischen Subwoofer und SIS-fähigem Controller-Systemverstärker. Das Ergebnis ist eine verbesserte Wiedergabegenauigkeit bei gleichzeitig minimierten Verzerrungen, unabhängig von Kabellänge oder Systemimpedanz.
„Der CRMS-LFE18 war schon immer das taktile Fundament unserer Studio- und Residential-Lösungen“, sagt Philip „Dr. Phil“ de Haan, Leiter Forschung & Entwicklung bei Alcons Audio. „Wir haben den 18-Zoll-Tieftöner gezielt auf maximale Auslenkung ausgelegt, um selbst die tiefsten Oktaven reproduzieren zu können. Dies erweitert den Frequenzbereich unserer Pro-Ribbon-Systeme erheblich, von unter 10 Hz bis über 20 kHz.“
(Fotos: Alcons Audio)
Tascam stellt dritte Generation seines Vierspur-Handheld-Recorders vor
Tascam präsentiert mit dem DR-40XP eine optimierte Version der Vorgängermodelle DR-40 und DR-40X. Der handliche Vierspur-Audiorecorder hat eine Reihe technischer Verbesserungen erhalten und soll mit 32-Bit-Fließkomma-Auflösung und einem überarbeiteten Gehäusedesign spontane Aufnahmen in professioneller Qualität ermöglichen.
Die beiden neuen verstellbaren Kondensatormikrofone des DR-40XP verfügen über eine effektivere Abschirmung gegen Funkstörungen durch Smartphones und andere Geräte, was sich insbesondere bei leisen Aufnahmen bemerkbar macht. Zudem sorgen an den beiden XLR/TRS-Eingängen nun eine wählbare Eingangsempfindlichkeit sowie Tascams firmeneigene High-Definition-Discrete-Architecture-(HDDA)-Mikrofonvorverstärker für weniger Rauschen. Das äquivalente Eingangsrauschen beträgt laut Hersteller -126 dBu.
Als weitere Verbesserungen nennt Tascam eine höhere Taktgenauigkeit (10 statt 30 ppm), einen besseren Klang des eingebauten Lautsprechers und schnellere Aufnahmestarts durch Wegfall der Aufnahmepause.
Der DR-40XP besitzt wie seine Vorgängermodelle eine Überschreibfunktion für Punch-Aufnahmen, eine Abmischfunktion mit Pegel-, Panorama- und Effektreglern für jede Spur sowie einen MS-Decoder. Über seine USB-C-Buchse kann er als Audiointerface für Windows- und Mac-Computer sowie iOS-Geräte fungieren und lässt sich mit diesen Geräten auch als USB-Mikrofon nutzen.
Die Laufzeit beträgt bis zu dreißig Stunden (Lithium-Batterien), zudem bietet der DR-40XP bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz mit MicroSDXC-Karten. Distributor für Tascam-Produkte ist die TEAC Europe GmbH.
(Foto: Tascam)
Allen & Heath veröffentlicht Avantis V2.0
Mit der Avantis-Firmware V2.0 erweitert Allen & Heath die Möglichkeiten von Avantis und Avantis Solo. Avantis V2.0 bringt Verbesserungen für dPack-fähige Systeme, darunter eine Erhöhung der Kanal- und Busanzahl, Effektbearbeitung der nächsten Generation durch das neue RackUltra-FX-Modul sowie erweiterte drahtlose Integration und Workflow-Möglichkeiten.
Für dPack-Besitzer stellt V2.0 ein umfangreiches Upgrade der Kernfunktionen von Avantis dar. Das Update erhöht die Eingangskanäle von 64 auf 96, erweitert die konfigurierbaren Mix-Busse von 42 auf 56 und steigert die gleichzeitigen Dyn8-Instanzen von 16 auf 24.
Ebenfalls neu im dPack mit V2.0 ist CompStortion, eine Deep-Emulation des Hardware-Kompressors. Mit einer großen Bandbreite an Attack- und Release-Zeiten, Verzerrungsmodi sowie Smash- und Brit-Modi ist CompStortion für alles von Gesang und Gitarren bis hin zu Drums und Mixbus-Kompression geeignet.
Das Update fügt außerdem Unterstützung für das neue RackUltra-FX-Modul hinzu, das FPGA- und ARM-Verarbeitung kombiniert, um die fortschrittliche Effektarchitektur von dLive auf dPack-fähige Avantis-Mixer zu bringen. Das Modul ist als werkseitig eingebautes Feature in neuen U-Modellen oder als Servicecenter-Upgrade für bestehende Besitzer erhältlich und fügt acht RackUltra-FX-Engines hinzu, die Zugang zu einer Effekt-Suite bieten, darunter Reverbs, Vocal-Prozessoren, Verzerrung, Sättigung und Harmonizer.
Außerhalb von dPack wurde die RF-Integration von Avantis erweitert und umfasst nun das Shure-SLX-D-Drahtlosmikrofonsystem, das die bestehende Unterstützung für mehrere Shure- und Sennheiser-Systeme ergänzt.
Weitere Workflow-Verbesserungen umfassen Smart Rotaries für eine schnelle, kontextbezogene Steuerung von Bearbeitungseinheiten (einschließlich Preamps, Effekten, Dyn8s und PEQs), die über SoftKey aktiviert werden können, während bestehende Rotary-Steuerungsoptionen ebenfalls erweitert wurden. Channel Libraries unterstützen jetzt zusätzliche Parameter und Mix-Routings, Dyn8-Einheiten sind jetzt koppelbar, und Kanäle sowie Busse können nun aus Mute-Gruppen oder DCAs heraus temporär unmute geschaltet werden.
Die Avantis-Firmware V2.0 steht auf der Allen-&-Heath-Website zum Download bereit, dPack ist im Allen-&-Heath-Shop erhältlich. Informationen zum RackUltra-FX-Upgrade können bei lokalen Vertriebspartnern eingeholt werden. Distributor für Produkte von Allen & Heath ist Audio-Technica.
(Foto: Allen & Heath/Audio-Technica)
Lake People und Manikin präsentieren kompakte Master-Clock und USB-Isolator
Lake People und Manikin Electronic haben ihre Zusammenarbeit an einer Reihe von Klangwerkzeugen unter dem Namen Pro Audio Bricks bekanntgegeben. Den Auftakt bilden die Präzisions-Clock 10MHz4Reference und der USB-Entstörer Isolator4USB, die voraussichtlich ab Mai 2026 verfügbar sein werden.
Lake People und Manikin haben gemeinsam eine Reihe von spezialisierten Lösungen für Studio- und Produktionsumgebungen entwickelt, um die typischen Herausforderungen des Audio-Alltags zu meistern. Eine Reihe von Produkten befinde sich derzeit in Vorbereitung. Durch ihr kompaktes Format sollen die Pro Audio Bricks ins Reisegepäck passen. Eine Road-taugliche Verarbeitung soll zudem sicherstellen, dass die Tools auch nach Jahren noch zuverlässig ihren Dienst tun.
Die 10MHz4Reference-Master-Clock bietet Taktsicherheit für Digitalsysteme. Der Oven-Controlled Crystal Oscillator (OCXO) liefert laut Hersteller hohe Taktgenauigkeit, minimales Phasenrauschen und Langzeit-Stabilität. Die Ausgänge sind als 50-Ohm- und 75-Ohm-Versionen ausgeführt und können an jedes Audiogerät mit entsprechenden Eingängen angeschlossen werden. Die galvanische Trennung der Taktausgänge soll niederfrequente Störungen des Signals durch Masseschleifen vermeiden.
Mit dem Isolator4USB stellen die beiden Unternehmen ein Produkt eher seltener Bauart vor. Technisch betrachtet handelt es sich um eine DI-Box für USB-Verbindungen: Die Datenleitung und die Spannungsversorgung zwischen USB-Host und USB-Gerät werden durch einen USB-Isolationschip sowie einen DC/DC-Konverter getrennt. Die galvanische Isolation soll unerwünschte elektrische Interferenzen vermeiden und Knistern oder Dropouts eliminieren.
Distributor der Pro-Audio-Bricks-Reihe von Lake People und Manikin ist Audiowerk.
(Fotos: Oliverkarl.com)
PSI Audio erweitert A326 D-Rex um LFE-Sektion
PSI Audio hat den A326 D-Rex, die Basserweiterung für die A226-Main-Monitore, mit einer LFE-Eingangssektion ausgestattet. Modelle, die bereits in Betrieb sind, können nachgerüstet werden.
Der A326 D-Rex wurde entwickelt, um die dynamischen Fähigkeiten der A226-Main-Monitore zu optimieren - der Name D-Rex steht dabei für „Dynamic Range Extender“. Die Kombination aus A226-Main und A326 D-Rex stellt das bisher größte System von PSI Audio dar. Mit der neuen Erweiterung zielt diese Kombination nun auch auf den Bereich Kinoton ab, ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen LFE.
Obwohl der A326 D-Rex als Unterstützung für die A226-Main entwickelt wurde, erfüllt er alle technischen Voraussetzungen, um auch als LFE in immersiven Produktionsumgebungen zu dienen. Mit einer Frequenzwiedergabe von 20 bis 160 Hz und einem maximalem Schalldruckpegel von 126 dB entspricht der A326 D-Rex den Standards für Dolby Atmos.
Um dieses Potenzial zu nutzen, hat PSI Audio die Elektronik angepasst und dem Anschlussfeld eine LFE-Sektion hinzugefügt. Das LFE-Signal lässt sich zusätzlich zu einem Stereosignal zuführen. Der Link-Ausgang versorgt ein weiteres Gerät mit dem Eingangssignal, zum Beispiel einen zusätzlichen LFE. Das Signal kann um bis zu 10 dB abgesenkt oder verstärkt werden, was sich ebenfalls auf das Link-Signal auswirkt. Wenn sowohl der LFE- als auch die Stereo-Eingänge genutzt werden, summiert der A326 D-Rex das Signal und reproduziert das gesamte Tieftonspektrum.
Der A326 D-Rex überträgt die Sound-Philosophie von PSI Audio auf die LFE-Kanäle von Kino-Produktionen und ermöglicht professionellen Tonschaffenden die präzise Analyse des Tieftonbereichs - sei es für Film, Gaming, Musik oder andere Audio-Anwendungen.
Der A326 D-Rex wird ab sofort mit dem neuen LFE-Anschlussfeld geliefert, jedes neue Exemplar verfügt automatisch über den LFE-Eingang. Distributor für PSI Audio ist Audiowerk.
Sennheiser kündigt neue Produktionsserie der MD-9235-Mikrofonkapsel an
Sennheiser nimmt seine Mikrofonkapsel MD 9235 für drahtlose Handsender nach einer längeren Pause wieder ins Sortiment auf. „Als die Mikrofonkapsel MM 435 mit Nierencharakteristik und die High-Rejection-Superniere MM 445 im Jahr 2020 die Nachfolge der MD 9235 antraten, bauten sie sich schnell eine eigene Fangemeinde auf“, sagt Sennheiser-Produktmanager Sebastian Schmitz. „Aber auch Jahre nach der Einstellung der MD 9235 erhielten wir weiterhin Anfragen dazu.“
Daher habe man überlegt, wie die 9235 wiederbelebt werden könnte, und anschließend mehrere Tontechniker die Muster auf Tourneen testen lassen. Weil die Resonanzen positiv ausgefallen seien, entschied sich Sennheiser dazu, den MD-9235-Mikrofonkopf zurück ins Sortiment zu holen.
Mit ihrer leichten Aluminium-Kupfer-Mikrofonspule, die sich schneller als herkömmliche Spulen bewegt, soll die Kapsel auch in anspruchsvollsten Umgebungen hohe Detailtreue und Transparenz liefern. Sie ist mit Spectera, Digital 6000, Digital 9000, EW-DX, EW-D, EW-DP, der 2000er-Serie und Evolution Wireless G4 300/500 kompatibel.
Der Frequenzgang reicht von 40 bis 20.000 Hz (+/- 2 dB). Die Empfindlichkeit liegt bei 1,8 mV/Pa (-54,9 dBV/Pa), der maximale Schalldruckpegel bei 163 dB. Das Gewicht beträgt 119 g, der Durchmesser 51 mm, die Höhe 72,5 mm. Die MD-9235-wird mit einer Tasche und fünf Ersatz-Schaumstoffeinlagen geliefert.
(Fotos: Sennheiser)
Amadeus Acoustics bietet Art:IP-Demo-Lizenzen an
Nach der Preview auf der ISE 2026 in Barcelona ist das neue Art:IP-(Immersive Performance)-Modul von Amadeus Acoustics ab sofort für Hardware-freie Software-Demos verfügbar. Die neue Software ist ein zentraler Bestandteil von Amadeus Art’s Immersive Sound, einer Komplettlösung, die die Art:Hub-2-Hardware, die Art:DSP Engine, die Steuerungssoftware Art:Director und das Art:IP-Modul vereint.
Amadeus Acoustics lädt Fachplaner, Ingenieure und Betreiber von Veranstaltungsstätten ein, diese Neuheit direkt zu erleben. Dafür hat der Hersteller eine limitierte Demo-Version des Art:IP-Moduls entwickelt, die auf dem eigenen Hardware-Setup der Anwender funktioniert. Ab dem 20. März 2026 werden Demo-Lizenzen vergeben, mit denen Profis das Art:IP-Modul testen können, ohne unmittelbar auf die Art:Hub-2-Hardware angewiesen zu sein. Art:Director, die zentrale 3D-Steuerungsanwendung, steht nach der Anforderung einer Demo-Lizenz zum kostenlosen Download bereit.
Die Gesamtlösung wurde speziell für komplexe Szenarien entwickelt, wie etwa Multi-Zonen-Säle oder hybride Stage-Surround-Systeme. Immersives Audio für jede Publikumszone (Parkett, Unterbalkon, Ränge etc.) einzeln berechnet und optimiert. Algorithmen optimieren die Verstärkung und räumliche Abdeckung bei komplexen Lautsprecherkonfigurationen durch den Einsatz von automatischer Precedence oder Minimum-Delay-Modi sowohl für Bühnen- (Performer) als auch raumfüllende (Spatial) Quellen. Die exakten Dimensionen des Veranstaltungsortes werden in 3D visualisiert, um einen optimalen Abgleich zwischen Auge und Ohr zu ermöglichen.
„Mit Art:IP haben wir neu definiert, was in einer Live-Umgebung möglich ist“, sagt Volker Werner, CTO und Mitgründer von Amadeus Acoustics. „Von multiplen Publikumszonen wie Unterbalkonen bis hin zu nahtlosen Stage-Surround-Layouts meistert diese Lösung jede Komplexität mit absoluter Transparenz. Wir liefern die unsichtbare Architektur, die es ermöglicht, immersiven Sound ohne Kompromisse auf jede Spielstätte beliebiger Größe zu skalieren.“
Die Auslieferung der Komplettlösung inklusive der Art:Hub-2-Hardware startet voraussichtlich im April 2026.
(Foto: Amadeus Acoustics)
Crest Audio reinforces networked loudspeaker portfolio with new PoE++ CiP models
Crest Audio, a brand of Peavey Electronics Corporation, introduces two new PoE++ powered loudspeakers: the CiP 26 and the CiP 5. Designed for today’s fully networked AV environments, both models combine professional sound quality with networkcable installation, reflecting the growing shift toward smarter, more scalable commercial audio systems.
As organisations increasingly adopt networked-based infrastructures, the need for loudspeakers that integrate seamlessly into AVoIP ecosystems continues to grow. The CiP Series answers that demand by delivering both power, control and audio over a single Ethernet cable using PoE++ (IEEE 802.3bt Type 4 90 W), removing the requirement for local mains power or separate amplifier racks.
“We are seeing a clear shift toward network-first audio design. Integrators want solutions that reduce infrastructure complexity while maintaining professional performance standards”, says Christoph Sesseck, Sales Manager EMEA for Peavey Commercial Audio. “With these latest additions to our CiP speaker line, we are giving our partners scalable loudspeaker options that combine the latest networking protocols integration, PoE++ simplicity and the sonic character that Crest Audio is known for.”
The CiP 26 is a compact yet high-output two-way loudspeaker. Featuring dual 6.5-inch woofers paired with a 1-inch dynamic tweeter, its bi-amplified architecture delivers clarity and headroom, reaching peak sound pressure levels of 103 dB at one metre.
With a frequency response spanning 65 Hz to 20 kHz and a 120° horizontal by 75° vertical coverage pattern, the CiP 26 is equally at home delivering foreground music in hospitality venues as it is supporting speech and presentation audio in larger collaboration spaces.
A supplied wall-mount bracket simplifies installation, with connectivity coming via a single RJ-45 connector.
Complementing the CiP 26, the CiP 5 offers a compact solution tailored for a more controlled soundstage. Equipped with a 5.25-inch woofer and 0.75-inch tweeter in a bi-amplified configuration, it delivers up to 101 dB peak SPL with a more focused 90° by 60° sound dispersion pattern. This makes it suitable for boardrooms, classrooms, meeting rooms, boutique retail spaces and distributed background music systems.
Like the CiP 26, the CiP 5 supports Dante and AES67 (sNET) audio networking and PoE++ power over a single Ethernet cable, with optional 24 VDC external power available where required.
Its compact enclosure and included U-bracket allow for quick, secure installation across a wide range of commercial settings.
(Photos: Peavey Electronics Corporation)
DiGiCo releases V22 software update for Quantum and SD consoles
DiGiCo announces the release of its latest software, Version 22, designed for all Quantum and SD consoles. Now available for free download from the Info and Downloads section of the DiGiCo website, found under the Support tab at www.digico.biz, V22 offers its adopters new features and functional improvements to further streamline and enhance the experience of mixing live sound.
Mustard, available on all Quantum desks, is a channel strip insertable onto all types of channels and provides sonic processing based on industry-standard processors. DiGiCo added the Mustard Source Expander in software V20, and now, with V22, the manufacturer introduces its new Mustard Levelling Amp, the Silver One. This processor is based on the classic tube-design, electro-optical compressor sound, aiming to give warmth and thickness to sources like vocals and bass while still maintaining their dynamic content.
DiGiCo’s Snapshots panel has undergone a makeover, adding some new functionality. Snapshots can now be reordered using Touch and Move, and the Snapshots Overview panel now follows all view options of the main Snapshots panel, giving continuity from Master Screen to Overview Screen.
With V22, Setlists have also been added to the Snapshots panel. This feature is designed to quickly build up custom shows from a library of different snapshots. By default, the All Snapshots list includes all snapshots in a session. Further setlists can then be created and snapshots added and removed from these. The console will then only recall snapshots in the current setlist. Snapshots in setlists can be in a different order to the All Snapshots list and the console will fire through them in this custom order. As a real-world example, during festival season, an act may change the length of its set each day, prompting the audio engineer to create specific 45-minute, hour-long, and headlining setlists for easy show selection.
With an increasing number of productions now utilising timecode to manage shows, V22 has overhauled the Recall Times panel of the Snapshot panel. Snapshots previously had the option to capture a recall time at the point of insertion, and now can update their recall time from timecode when the Update Recall Times button is pressed. As productions can also frequently change as they develop, DiGiCo has added timecode offset adjustments to allow for recall times to be adjusted for one or many snapshots at once.
DiGiCo’s internal console routing has provided users with the ability to flexibly route anything almost anywhere. Groups have always had the ability to send to Auxes, and now with V22, Groups can be included when enabling Aux to Fader. By default, all but the Master group are included in the Aux to Fader selection, and the included groups can be changed at any time. If a Group is enabled for Aux to Fader and is a member of a Control Group that has Aux Sends enabled, then the Control Group fader will provide the same +/-18 dB controller as any input channels in the control group when in Aux to Fader mode.
Version 22 brings some improvements and new features to the Macro panel. First, there is the ability to reorder Macros to create an easier to navigate list. Second, when searching for a Macro command, the command types column now filters to show categories where the search term exists. New Macro commands for V22 are Switch to Bank, bringing a specific fader bank to the surface; and Set Security Mode, putting the console directly into either Live or Unattended mode without navigating through the Security Panel.
For those on a Quantum112 or Quantum852, DiGiCo has also added a search feature to the Macroder and Channel Macros panel. And if a Macro is used on a Quantum112 to set the console into Surface Offline mode, an indication is displayed in the Top Bar of the console.
The latest software update now deepens DiGiCo’s integration between Quantum consoles and the Sound Devices Astral range of wireless microphones. Within Audio I/O, users can assign RF channels from Astral devices to sockets within a session. If these sockets are then routed to a channel, data from the Astral receiver, including Battery level, RF Quality level, NexLink signal strength, On/Off Status, and Mute Status are displayed at the top of the channel.
Harrison provides innovative software solutions for the Live and Studio market. Alongside the launch of the new LiveTrax 3 software, V22 provides a new integration creating a Recording and Virtual Soundcheck system. When fully integrated, channel names from the session can be pulled into the LiveTrax session and be updated at any time. Functions for controlling LiveTrax, such as record and play, are now available from the console directly, and whenever a snapshot is fired, a corresponding section with the same name is automatically inserted into the LiveTrax project, if this setting is enabled. When playing back into the console from LiveTrax, if a snapshot is fired, the play head automatically moves to the corresponding section and begins to play from there.
Some of the workflow improvements in Version 22 include: collecting diagnostics files directly from within the console application; when copying Aux levels from Stereo to Stereo Aux, Pan data is also included; when an Aux node is set to control Klang, the pick point location is now hidden as Klang does not take this into account; and Mustard Dynamics Gain Reduction and Gate status is now shown in the Channel overviews.
(Photos: DiGiCo)
























































