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ST Engineering Antycip setzt VR-Labor des University College London in neues Licht

ST Engineering Antycip hat den immersiven Raum des VR-Labors am University College London (UCL) modernisiert und damit eine der traditionsreichsten immersiven Forschungseinrichtungen Großbritanniens mit Projektionstechnologie der nächsten Generation ausgestattet.

 

Das Labor wurde ursprünglich im Jahr 2000 als erstes seiner Art im Vereinigten Königreich eingerichtet und hat seitdem mehrere Technologiegenerationen durchlaufen. Von seinen Anfängen mit CRT-Projektoren und SGI-Bildgeneratoren über lampenbasierte Systeme bis hin zu verschiedenen Tracking-Lösungen war es zentral für die Rolle des UCL als eines der größten VR-Forschungszentren des Landes. Heute bildet das Labor eine feste Größe in der Forschung zu Mensch-Maschine-Interaktion, Biomechanik und Robotik sowie zu Virtual und Augmented Reality.

 

Die aktuelle Modernisierung ersetzt die 2012 installierten Projektoren durch vier Barco-UDM-4K-Laserprojektoren. Das System liefert nun einen höheren Kontrast, intensivere Farben und eine 4K-Auflösung pro Kanal, während es gleichzeitig den Bedarf an Verbrauchsmaterialien eliminiert und den Wartungsaufwand reduziert. Neue, per Funk synchronisierte stereoskopische Brillen und Glasfaserverkabelung sollen die Zukunftsfähigkeit des immersiven Raums für viele Jahre Forschung sichern.

 

„Unser bisheriges Projektsystem hat uns über ein Jahrzehnt lang gute Dienste geleistet, aber Ersatzteile waren kaum noch zu bekommen, und die Leistung entsprach nicht mehr den Anforderungen moderner Spitzenforschung“, sagt Dr. David Swapp, Senior Research Fellow und Dozent für immersive Technologien am UCL. „Mit der neuen Ausstattung erhalten wir besseren Kontrast, höhere Auflösung und eine zuverlässigere Systemstabilität - alles entscheidend, um die Grenzen immersiver VR weiter zu verschieben.“

 

„Uns interessiert vor allem, was Virtual Reality funktionieren lässt - warum Menschen den immersiven Raum betreten, wissen, dass es nicht real ist, sich aber dennoch so verhalten, als wäre es real“, so Swapp weiter. „Diese Frage treibt unsere Forschung an, und das Upgrade hilft uns, sie noch besser zu erforschen.“

 

Der Raum hat bereits Studien zu Themen wie Foveated Rendering, Avatar-Interaktion, KI-gesteuertem Verhalten und multisensorischer Simulation beherbergt. Obwohl die Forschungsgruppe des UCL für Lehre und Experimente häufig Head-Mounted Displays nutzt, bleiben projektionsbasierte Systeme in vielen Anwendungsfällen die bevorzugte Wahl, da sie ein Maß an Immersion und Interaktivität bieten, das mit tragbaren Geräten kaum zu erreichen ist.

 

„Wir sind stolz darauf, das UCL bei diesem Upgrade unterstützt zu haben“, sagt John Mould, Commercial Development Manager bei Antycip. „Der Sprung in der Bildqualität - verglichen mit den ursprünglichen CRT-Systemen - zeigt, wie weit diese Technologie gekommen ist und welches Potenzial noch vor ihr liegt.“

 

(Fotos: ST Engineering Antycip)

 

www.steantycip.com

 

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