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Allen & Heath transportiert Wacken Open Air live in heimische Wohnzimmer
Das Wacken Open Air wurde vom 30. Juli bis 2. August 2025 live auf MagentaMusik, der Online-Streaming-Plattform der Telekom, ausgestrahlt. Sehquenz war im Auftrag von Telekom und Live Nation Brand Partnership & Media für den Live-Broadcast-Mix der Bullhead-City-Zwillingsbühnen verantwortlich. Als Supplier für die Tontechnik wurde Jam Studio/Flair Sound von Sehquenz beauftragt. Die Veranstaltungsexperten nutzten das Digitalmischpult dLive S7000 von Allen & Heath.
Die Bullhead City bietet zwei Bühnen: die W:E:T Stage und die Headbanger Stage. Während auf einer Bühne ein Konzert endete, wurde parallel dazu auf der anderen der Soundcheck der nachfolgenden Band durchgeführt. An vier Tagen spielten insgesamt über siebzig Bands, sodass den verantwortlichen Broadcast-Mixern - Preben Paulsen von Jam Studio/Flair Sound und Bjarke Wrobel von Sehquenz - im Durchschnitt nur zwei Minuten pro Wechsel blieben. Für jede Band musste ein neuer Sendemix erstellt werden.
Um schnell und zielsicher arbeiten zu können, wurden alle 144 Signale der beiden Bühnen auf einem einzigen dLive S7000 mit DM64-MixRack verwaltet. Ergänzt wurde dieses um den IP8-Remote-Fader-Controller. Außerdem hatten die Tontechniker auch Zugriff auf die FOH-Gruppen- und Atmo-Signale, die dem dLive S7000 über ein DT168-Dante-Interface von Allen & Heath zugeführt wurden. Das Routing, inklusive Actions, ermöglichte es, parallel ein Konzert und einen Soundcheck auf einem Pult zu mischen sowie anschließend mit wenigen Handgriffen die Szenen für einen unterbrechungsfreien Livestream zu wechseln.
Für die Kommunikation des Streaming-Produktionsteams von Magenta TV war eine zweite dLive-Konsole in Kombination mit einem HelixNet-System von Clear-Com im Einsatz. Die C1500 verwaltete im Zusammenspiel mit dem CDM32-MixRack von Allen & Heath die Intercom-Signale von Kamera- und Tonleuten sowie der Regie. Einmal aufgesetzt, musste diese Konfiguration nicht zusätzlich betreut werden.
Wrobel und Paulsen stellten die dLive S7000 unabhängig voneinander gemäß ihren Präferenzen ein, beispielsweise die Custom Actions für den schnellen Wechsel des Routings der Bühnen auf die jeweiligen Sendewege.
(Fotos: Allen & Heath/Lasse Fiedler)
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