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Über 170 Speaker und rund 100 Sessions/Receptions bei Most Wanted: Music und Listen To Berlin 2025

Mit Fachbesuchern aus 28 Ländern bei der diesjährigen Most Wanted: Music Convention (MW:M25), einer ausgebuchten Jubiläumsausgabe der Listen To Berlin Awards und einem erneut stark besuchten Listen To Berlin Youth Festival konnten die Veranstaltungen der Berlin Music Commission auch dieses Jahr wieder ein breites Publikum begrüßen.

 

Most Wanted: Music und Listen To Berlin erreichten - in der Berliner Kulturbrauerei und mit ausgewählten Programmpunkten im Livestream - rund 4.000 Menschen. „Zukunft - das ist, was zählt. Und die Musik weist den Weg: wenn sie frei ist, menschliche Existenz zu verhandeln - experimentell, rau und provokant“, sagt Olaf Kretschmar, CEO und Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission. „Die Verankerung junger Stimmen in der MW:M war für uns der entscheidende Schritt: ein Perspektivwechsel, der auch etablierten Stakeholdern und Strukturen Respekt zollt und ihnen zugleich neue dienstleistende Rollen als zuweist.“

 

„Mit der MW:M25 haben wir gezeigt, wie die Transformation des Ökosystems Musikwirtschaft gelingen kann: nicht als Schlagwort, sondern als Prozess, den wir gemeinsam, zukunftsorientiert und mutig gestalten“, so Kretschmar weiter. „Die Vielfalt der Inhalte und Formate - und vor allem der Dialog mit allen Teilnehmenden - machen Berlin zum Labor, in dem neue Ideen für Musik, Wirtschaft und Gesellschaft entstehen.“

 

Drei Tage und Abende lang diente die Kulturbrauerei als Bühne, Labor und Motor für die Transformation des Ökosystems Musik. Das Clubfestival MW:M Live lief noch bis in die Nachtstunden. „Was wir mit MW:M25 erreicht haben, geht weit über Zahlen hinaus - auch wenn ich unglaublich stolz darauf bin, dass 55 Prozent unserer Speaker weiblich und rund 35 Prozent PoC waren“, sagt Lindi Delight, Head of Programming. „Diese Vielfalt war nicht nur sichtbar, sie hat jede Diskussion geprägt.“

 

„Wir haben Formate wie Fishbowls und interaktive Workshops gewählt, weil Transformation nicht auf der Bühne entsteht, sondern nur wenn alle im Raum Teil des Gesprächs werden“, fügt Lindi Delight hinzu. Inspirierend sei dabei gewesen, zu sehen, wie die Community nicht nur zuschaue, sondern als Architekten der Zukunft der Branche zusammengekommen sei: „‘Transform!’ war nicht nur unser Motto, sondern unser gemeinsames Versprechen, echten und nachhaltigen Wandel in unserer Arbeit und Zusammenarbeit zu schaffen.“

 

MW:M25 zeigte sich so facettenreich wie nie: Über 170 Speaker gestalteten 100 Sessions, Workshops und Receptions, die den Wandel der Musikwirtschaft aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchteten - von AI & Music, Diversität, Mental Health und nachhaltigen Geschäftsmodellen bis hin zu neuen digitalen Produktions- und Vertriebswegen.

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte der vier Themenstränge Business, Social Impact, NextTech und Scene verdeutlichten, wie breit die Diskussionen aufgestellt waren: von neuen Arbeitsmodellen und Künstlicher Intelligenz über Inklusion und soziale Verantwortung bis hin zu Clubkultur und künstlerischer Selbstermächtigung. Zum Programm gehörten unter anderem die Keynote „Change Will Come, Again and Again“ von Patrick Mushatsi-Kareba (ehemaliger CEO Sony Music GSA) sowie Panels zu Diversität in der Livemusik-Landschaft und nachhaltigem Wirtschaften in der Kreativbranche.

 

Neben Keynotes und Panels bot die Convention interaktive Fishbowls, Roundtables, Workshops und Open Spaces, die den kreativen Dialog mit dem Publikum in den Mittelpunkt stellten. MW:M25 verstand sich dabei nicht nur als Bühne für Experten, sondern als offener Diskursraum, in dem Teilnehmer selbst Impulse setzen konnten.

 

Die Initiative Musik setzte dazu mit ihrem Schwerpunkt „Form“ Akzente zur Frage, welche politischen und kulturellen Rahmenbedingungen Popkultur in Zukunft braucht. Ergänzende Formate wie die MW:M Satellites, MW:M Research, die MW:M Live Artist Academy und das Hybrid Music Lab verknüpften Theorie und Praxis, Wissenschaft und Szene, Stadt und Subkultur. Musikalisch endete MW:M25 mit dem Showcase-Festival MW:M Live, bei dem 26 Acts aus Berlin, Deutschland und Europa auf vier Bühnen ihre Vielfalt präsentierten.

 

Mit der zweiten Ausgabe des Festivals Listen To Berlin: Youth öffnete die BMC zudem erneut die Türen für die nächste Generation, mit 800 Anmeldungen. Menschen zwischen 14 und 25 Jahren tauschten sich in Talks und Workshops mit Branchenprofis aus und präsentierten eigene Musik im Showcase-Programm. Dazu traten beim Listen To Berlin: Youth Showcase sieben weitere aufstrebende Bands auf.

 

Die zehnte Ausgabe der Listen To Berlin Awards würdigte in sieben Kategorien Menschen, Kollektive und Projekte, die die Berliner Musikszene prägen - mit Haltung, Innovationsgeist und sozialem Engagement.

 

Wie schon in den Vorjahren wurden ausgewählte Programmpunkte, etwa die Listen To Berlin Awards, MW:M Convention und MW:M Live, hybrid umgesetzt, um Teilhabe über Berlin hinaus zu ermöglichen und internationale Vernetzung zu fördern. MW:M25 wurde auch in diesem Jahr nach strengen Nachhaltigkeitsstandards umgesetzt. Im Fokus standen Ressourcenschonung, lokale Kooperationen, Mehrwegkonzepte und der Einsatz digitaler Tools zur CO2-Reduktion. Die barrierearme Umsetzung wurde durch GreenMedical gefördert.

 

Most Wanted: Music und Listen To Berlin sind Veranstaltungen der Berlin Music Commission im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. MW:M Live wird im Rahmen des Programms INP III der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt durch die Europäische Union sowie durch die GVL kofinanziert.

 

(Fotos: Christoph Mangler/Florian Reimann/Lisa Vlasenko/Stefan Wieland)

 

www.berlin-music-commission.de

 

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