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Peavey-Audiodesign in Elland Road Stadium installiert

Peavey-Audiodesign in Elland Road Stadium installiert

Der Leeds United Football Club hat sich mit Peavey Commercial Audio zusammengetan, um in seinem Elland Road Stadium ein vollständig integriertes Audiosystem zu installieren. Das vorherige Audiosystem des 40.000 Zuschauer fassenden Stadions hatte dem Verein zwar lange Zeit gute Dienste geleistet, aber mit steigenden betrieblichen Anforderungen zunehmend Alterserscheinungen gezeigt.

 

Der Spielbetrieb erforderte eine Lösung, die mehrere Funktionen - von Notfalldurchsagen und allgemeinen Ankündigungen bis hin zu Hintergrundmusik und Rundfunkübertragungen - in einer einzigen, zusammenhängenden Infrastruktur vereinen konnte. In Zusammenarbeit mit dem Verein entwickelte Peavey eine vernetzte Audioinfrastruktur, die verteilte DSP-Verarbeitung, zentralisierte Überwachung und vollständige Redundanz kombiniert.

 

Der Verein benötigte vollständige Transparenz und Kontrolle über alle kritischen Komponenten des Systems, einschließlich Verstärkern, DSPs und Fire-Mikrofonen, um sicherzustellen, dass jedes Problem sofort erkannt und behoben werden kann. Angesichts zehntausender Fans und strenger Sicherheitsvorschriften muss das System unter allen Umständen voll funktionsfähig bleiben, selbst im Falle eines Netzwerkfehlers.

 

Peavey entwarf und lieferte eine verteilte MediaMatrix-Nion-DSP- und zentralisierte Steuerungsarchitektur, die über ein redundantes Glasfaserring- und 1-Gb-Kupfernetzwerk bereitgestellt wurde. Das Design wurde so konzipiert, dass es betriebliche Flexibilität und zukünftige Skalierbarkeit bietet.

 

Das Herzstück der Installation sind zwei Peavey nCIE-Pilot-Prozessoren. Diese Geräte überwachen kontinuierlich den Status jedes angeschlossenen Geräts und liefern sofortige Warnmeldungen und Systemzustandsberichte. Außerdem verwalten sie die Sprachalarmsteuerungsanzeige für externe Geräte und gewährleisten so unter allen Betriebsbedingungen sicherheitskritische Funktionen.

 

Das Audio-Routing und die Matrixierung werden von zwei Nion-DSP-Prozessoren übernommen, die jeweils mit identischen Ein- und Ausgängen konfiguriert sind, um alle Eingangsquellen - Notfall-Paging, allgemeines Paging, BGM und LUTV-Feeds - aufzunehmen. Der Ton wird über ein Dante-Netzwerk an eine Reihe von Powersoft-Verstärkern verteilt, die mehrere miteinander verbundene Lautsprecherzonen sowohl im Hauptbereich als auch im Back-of-House-Bereich versorgen. Jedes DSP-„Edge“-System ist für den Standalone-Betrieb ausgelegt. Sollte ein Netzwerkfehler auftreten, arbeiten die lokalen Einheiten unabhängig voneinander weiter und stellen so sicher, dass Notfall-„All Call“-Meldungen im gesamten Stadion aktiv bleiben.

 

Zwei MediaMatrix-Nion-N3-Dante-DSPs befinden sich nun in der Westtribüne, vier weitere sind in der Osttribüne installiert. Dazu kommt ein MediaMatrix-nCIE-Pilot-Überwachungsserver. Das LUTV-Produktionsstudio beherbergt außerdem eine MediaMatrix-sDAB-16i-Netzwerk-Audiobrücke. Über am Dach angebrachte Mikrofone, die je nach Belegung der Räume ein- und ausgeschaltet werden können, ist es möglich, die Geräusche der Zuschauer in bestimmte Bereiche des Stadions zu übertragen.

 

(Fotos: Peavey Commercial Audio)

 

www.peaveycommercialaudio.com

 

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