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Joanna Ossolinska setzt Beatsteaks mit JDC1, Impression X5 Compact und Impression X4 Bars von GLP in Szene
Für die seit dem vergangenen Jahr laufende „Please“-Tour der Beatsteaks hat Lichtdesignerin Joanna Ossolinska, die seit einigen Jahren für die Band arbeitet, ein komplett neues Lichtkonzept entwickelt - inklusive einiger gezielter Reminiszenzen an frühere Tourneen, darunter die charakteristische Lichtlinie sowie der Wiener Vorhang als Backdrop.
Ziel sei es gewesen, ein flexibles Setup zu schaffen, das sowohl der variablen Setlist als auch den logistischen Anforderungen gerecht wird. Gleichzeitig galt es, den typischen Stil der Band zu treffen: „Die Beatsteaks bevorzugen seit jeher ein Bühnenbild ohne klassische Spots, Gobos oder harte Beams“, sagt Ossolinska. „Die Band hat lange Zeit eher in statischen Bildern gedacht. Dynamik im Licht stand nie im Vordergrund. Zuletzt entwickelte sich aber der Wunsch nach mehr Bewegung in den Looks. Ich habe mir also überlegt: Wie schaffe ich schöne, dynamische Bilder, die trotzdem zur Band passen?“
Kernstück des neuen Designs ist ein Matrix-Rig aus drei Traversen, bestückt mit Washlights und insgesamt zwölf GLP-JDC1-Hybrid-Strobes, vier pro Traverse. „Ich habe die JDC1 wirklich rauf und runter genutzt - ob als Strobe, Blinder oder mit den einzelnen Tube-Segmenten“, sagt Ossolinska. „Ich nutze die JDC1 sehr gerne als Gegenlicht oder um Flächen auszuleuchten. Der JDC1 ist mein Go-to-Fixture.“
Für die Beleuchtung der Backline setzt Ossolinska auf einen Klassiker des GLP-Portfolios: X4 Bars. „Ich wollte nicht mit klassischen Flächenleuchten arbeiten“, erklärt sie. „Die X4 Bars bieten mir mehr Möglichkeiten. Ich kann mit einzelnen Pixeln spielen, nach vorne fahren und dann wieder ausblenden. Das macht alles lebhafter.“
Aus der anfänglichen Idee, jedem Musiker eine klassische PAR-Kanne als Toplight zu geben, entschied sie sich an dieser Stelle für den GLP Impression X5 Compact: „Ich konnte den Künstlern ein Toplight geben, das man bei Bedarf aufzoomen kann und das dabei trotzdem hell bleibt. Weil ich viel Augenmerk auf gute Farbmischung lege, ist der X5 Compact genau meine Welt. Ich liebe es, wenn ich zum Beispiel dem Rot noch ein paar Rosttöne beimischen und generell in feineren Nuancen arbeiten kann.“
Für ihr Beatsteaks-Design wurde Ossolinska als erste deutsche Lichtdesignerin mit dem „Women in Live Music“-Award in der Kategorie „Lighting Designer of the Year“ (2024) ausgezeichnet. „Eine große Freude, diesen Award gewonnen zu haben“, sagt sie. „Und auch die Beatsteaks haben sich riesig mit mir gefreut.“
(Fotos: Andreas „Horni“ Hornoff)
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