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Hibino verantwortet Medientechnik bei DVAG-Jubiläumsshow
Am 27. Juni 2025 feierte die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ihr 50-jähriges Bestehen im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main. Vor über 40.000 Gästen inszenierte die DVAG ein Bühnenprogramm mit mehr als 500 Mitwirkenden. Musikalische Highlights setzten Robbie Williams und DJ Robin Schulz.
Für die Medientechnik zeichnete die Hibino Deutschland GmbH verantwortlich - von gemeinschaftlicher Planung mit der Experience-Production-Agentur Derse Germany GmbH über den Aufbau bis zum Live-Betrieb der LED- und Medienservertechnik. Herzstück war eine 20 x 50 Meter große Haupt-LED-Wand mit ROE-Black-Chip-Technologie, 8K-Prozessoren und einer Auflösung von 8.400 x 3.192 Pixeln. Zusätzlich kamen 170 Quadratmeter weitere LED-Flächen sowie ein hochauflösender LED-Boden zum Einsatz. Zur Integration in das Stadionkonzept nutzte Hibino außerdem bestehende LED-Systeme wie Rang-LEDs und den zentralen LED-Würfel. Weitere LED-Elemente wurden in die Bühnengestaltung eingebunden.
Für das 90-minütige Konzert kam eine Kombination aus Disguise VX4, RX2 und TC-Timeline-Playback zum Einsatz. „In enger Abstimmung mit dem D3-Operator der Robbie-Williams-Tour übernahmen wir Showfiles und passten sie für die DVAG-Show an“, erläutert Christian Kempener von Hibino Deutschland. „Die Show lief überwiegend Timecode-basiert - mit Ausnahme einzelner manueller Cues für Publikumsinteraktionen. Live-Notch-Effekte wurden über einen RX2-Server via Renderstream eingebunden.“
Steuerung und Bildzuspielung erfolgten über acht Barco-E2-Datenmischer und sechs FlexServer-Medienserver (Octa und Quad) in Kombination mit der Software Pixera. Die 4K-SDI-Signale aus dem Ü-Wagen wurden live verarbeitet und auf die LED-Flächen übertragen. Zusätzlich realisierte das System ein Multi-Channel-Audio-Playback sowie die Synchronisation weiterer technischer Gewerke.
Die technische Konzeption umfasste weiterhin ein vollständig IP-basiertes Netzwerk mit 25 Gbit/s für Video-, Audio- und Datensignale. Diese Infrastruktur erlaubte eine flexible Arbeitsplatzgestaltung - sowohl am FOH als auch in der Technikzentrale - und erleichterte insbesondere Programmierung und Probenbetrieb. Überwachungssysteme wie Bereichskameras waren direkt in das Netzwerk eingebunden.
Zur Produktionsunterstützung kamen zahlreiche Monitore für Regie und Steuerung zum Einsatz. Die Show wurde bereits im Vorfeld in einem Frankfurter Studio vollständig vorvisualisiert - inklusive 3D-Planung aller Showelemente.
(Fotos: Julian Huke Photography/Ralph Larmann)
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