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Neuer Report von Riedel Networks untersucht aktuelle Bedrohungslage durch Cyberangriffe

Neuer Report von Riedel Networks untersucht aktuelle Bedrohungslage durch Cyberangriffe

Riedel Networks, Anbieter von IT-Security- und Netzwerkdienstleistungen, hat seinen aktuellen Report mit über 100 dokumentierten IT-Sicherheitsvorfällen aus dem ersten Halbjahr 2025 (H1-2025) veröffentlicht. Die Vorfälle reichen von Phishing über Zero-Day-Attacken bis hin zu Schwachstellen in der Lieferkette. Der Report zeigt, wie sich Unternehmen schützen können.

 

Experten gehen von einer noch deutlich höheren Dunkelziffer an IT-Sicherheitsvorfällen aus, da vieles unentdeckt bleibt oder nicht gemeldet wird. Der Report verdeutlicht, dass Cyberangriffe weiter zunehmen und für Unternehmen wie öffentliche Einrichtungen gleichermaßen zur existenziellen Bedrohung werden können.

 

Ransomware bleibt dabei das dominierende Risiko - oft kombiniert mit Doppel-Erpressung und im schlimmsten Fall insolvenzgefährdend. Gleichzeitig zeigt sich, dass weder kritische Behörden noch kleine Betriebe vor Angriffen geschützt sind. Ursache vieler Datenpannen sind nach wie vor ungepatchte Schwachstellen und fehlende Zugriffskontrollen. Hinzu kommen neue Einfallstore wie kompromittierte Social-Media-Konten sowie die wachsende Kombination aus physischen und digitalen Angriffen.

 

„Noch nie waren die Anforderungen an die Cyber-Resilienz so hoch wie heute“, warnt Michael Martens, CEO von Riedel Networks. „Viele Unternehmen sind ihren täglichen Bedrohungen kaum gewachsen und riskieren damit nicht nur Angriffe, sondern auch erhebliche Reputations- und Folgeschäden. Jetzt ist es entscheidend, dass Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien konsequent modernisieren und aktiv in robuste Schutzmaßnahmen investieren.“

 

Zentrale Ergebnisse des Reports: Ransomware dominiert weiterhin (mit 38 Prozent sinkt der Anteil leicht - 45 Prozent waren es in H1-2024) und bleibt noch vor Datendiebstahl (22 Prozent) die dominierende Bedrohung, während Sicherheitslücken, DDoS und neue Angriffsformen zunehmen; Cyberkriminelle sind die größte Angreifergruppe (71 Prozent, im Vergleich zu 40 Prozent in H1-2024); Cyberkriminalität ist zunehmend finanziell motiviert, Erpresser und staatliche Akteure verlieren hingegen deutlich an Einfluss.

 

Ebenso zeigt der Report auf, dass Industrie und IT besonders betroffen sind: Cyberangriffe treffen zunehmend Industrie (26 Prozent), IT (18 Prozent) und öffentliche Einrichtungen (17 Prozent), während der Finanzsektor (10 Prozent, im Vergleich zu 28 Prozent in H1-2024) und das Gesundheitswesen (8 Prozent, im Vergleich zu 22 Prozent in H1-2024) merklich an Bedeutung verlieren. Zudem werden Social-Media-Übernahmen als Einfallstore identifiziert: Die Kompromittierung von Instagram-Accounts großer Organisationen zeigt, dass auch vermeintlich „banale“ Plattformen erheblichen Schaden anrichten können.

 

Riedel Networks hat die aus dem Report resultierenden Schadensfelder analysiert und gibt Unternehmen Handlungsempfehlungen, um sich wirksam gegen diese Bedrohungen zu schützen. Es wird verdeutlicht, dass Cyberangriffe längst kein isoliertes IT-Problem mehr sind: Hochgradig organisierte, finanziell getriebene Gruppen agieren branchenübergreifend, kombinieren Ransomware, Datendiebstahl und Social Engineering mit gezielten physischen Zugriffen und finden ihre Chancen dort, wo Technik, Prozesse und Menschen nicht gleichermaßen auf Resilienz getrimmt sind.

 

Der vollständige „OOPS Report H1-2025“ steht unter https://lp.riedel-networks.net/oops-h1-2025-report zum Download bereit.

 

(Foto: Riedel Networks)

 

www.riedel-networks.net

 

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