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GLPs JDC Burst 1 und Mad Maxx prägen Doppelpremiere im Londoner West End

Als die beiden neuen Filme „The Running Man 2025“ und „Nürnberg“ ihre Premiere am Londoner Odeon Luxe Leicester Square an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ankündigten, stand die Produktionsfirma Limited Edition Events vor einer besonderen Herausforderung: Creative Director Richard Godin musste nicht nur einen schnellen Auf- und Abbau sicherstellen und die Anforderungen für Fotografen und TV-Übertragungen erfüllen, er musste auch zwei völlig unterschiedliche filmische Stimmungen in Licht übersetzen.

 

Während „The Running Man 2025“ ein futuristischer Actionfilm ist, präsentiert sich „Nürnberg“ deutlich düsterer und farbreduzierter. Entsprechend brauchte es zwei klar voneinander getrennte Lichtkonzepte. Die Lösung fand Godin im Portfolio von GLP, das über den Dry-Hire-Spezialisten IPS zur Verfügung stand. Zum Einsatz kamen insgesamt 27 GLP JDC Burst 1 sowie zwei Mad-Maxx-Fatbeam-Skytracker, die das Herzstück des umfangreichen Setups aus Rigging, Screens, Stromverteilung und Licht bildeten.

 

Für „The Running Man 2025“ setzte Godin die JDC Burst 1 in neun horizontalen Dreierclustern am hinteren Bühnenrand ein. Für die Premiere von „Nürnberg“ musste alles umgebaut werden. „Von einer horizontalen Lichtarchitektur auf eine vertikale zu wechseln, war logistisch anspruchsvoll“, sagt Godin. Er entschied sich für invertierte, vertikal montierte Bursts, die tiefrote Akzente setzten, aber insgesamt subtiler wirkten.

 

„Ich konnte die Tilt-Funktion nutzen, indem wir die Geräte auf die Seite drehten“, fährt Godin fort. Programmiert wurde im Vollmodus (Mode 8 - Full Segment 48). „Wir ließen die weißen Segmente in eine Richtung laufen, während die oberen und unteren RGBW-Zonen gegensätzlich arbeiteten.“

 

Über GLP-Produktmanager Paul Fielder erfuhr Godin, dass IPS inzwischen auch GLP Mad Maxx führt, eine LED-basierte Antwort auf klassische 7K-Xenon-Suchscheinwerfer mit 750-mm-Fatbeam. „Wir platzierten je einen Mad Maxx an den Enden der langen Zuschauertribüne und ließen ihre Beams über die Köpfe der Gäste hinweg in den Himmel schießen“, sagt er.

 

Für „Nürnberg“ experimentierte Godin zusätzlich mit Vintage-Looks: „Wir wollten testen, ob sich ein klassischer Tungsten-Effekt realisieren lässt.“ Über das integrierte CTO-Rad des Mad Maxx konnte eine leuchtend-warme Farbtemperatur zwischen 2.500 und 3.200 K erzeugt werden. „Damit konnte ich die Lichtstimmung stufenlos aufwärmen - sehr authentisch für ein historisches Setting“, so Godin. Die JDC Burst 1 unterstützten den Vintage-Look zusätzlich: „Mit den RGBW-Plates ließ sich ein warmer Weißton erzeugen, der erstaunlich nah an Glühlicht herankam.“

 

Der schnelle Overnight-Umbau gelang nicht zuletzt aufgrund der RDM-Funktion aller GLP-Geräte. Sämtliche Scheinwerfer konnten remote adressiert werden.

 

(Fotos: Giles Anderson)

 

www.glp.de

 

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