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Initiative Musik und LiveKomm setzen Bundesschallschutzprogramm des BMWSB um
Lärmemissionen durch Musikspielstätten und Festivals sind besonders in urbanen Räumen ein sensibles Thema. Sie können als Belastung wahrgenommen und als Ordnungswidrigkeit eingestuft werden - oft ein Grund für Konflikte.
Das Bundesschallschutzprogramm, initiiert als Pilotprogramm, setzt genau hier an: Es unterstützt besonders betroffene Spielstätten und Festivals dabei, gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von Schallemissionen umzusetzen. Dadurch können bestehende Konflikte entschärft und langfristig tragfähige Lösungen geschaffen werden.
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) finanziert das Bundesschallschutzprogramm mit drei Millionen Euro. Die Umsetzung erfolgt durch die Initiative Musik in mit fachlicher Begleitung der LiveMusikKommission (LiveKomm). Im Rahmen der Pilotrunde werden Musikclubs mit einer Kapazität von bis zu 2.000 Besuchern sowie Festivals unterstützt, die aufgrund erheblicher Lärmbeschwerden von einer Schließung bedroht sind bzw. deren Durchführung gefährdet ist.
Für die Auswahl wird die Expertise von Verbänden und Netzwerken der Livemusikbranche herangezogen. Um sicherzustellen, dass die geplanten Maßnahmen wirken, werden sie durch eine Fachperson im Bereich Akustik und Schallschutz geprüft und priorisiert. Ziel ist, dass die Clubs und Festivals der ersten Förderrunde nach erfolgreicher Umsetzung gestärkt aus dem Modellprojekt hervorgehen und langfristig geschützt sind.
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