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Xgimi präsentiert erste KI-Brille des Unternehmens

Xgimi präsentiert erste KI-Brille des Unternehmens

Xgimi, bislang bekannt als Hersteller von Projektoren, stellt mit der KI-Brillenserie MemoMind erstmals Produkte außerhalb seines Kerngeschäfts vor.

 

MemoMind ist aus einer strategischen Entwicklung von Xgimi hervorgegangen und überträgt bestehende Kompetenzen in Optik, Design und Leichtbau auf den wachsenden Markt für KI-gestützte Brillen. Ziel sei es, KI-Funktionen in eine alltagstaugliche Form zu integrieren, ohne den Tragekomfort oder die gewohnte Nutzung von Brillen zu beeinträchtigen.

 

Die MemoMind-Brillen sind modular konzipiert und bieten acht verschiedene Fassungsformen sowie fünf austauschbare Bügelvarianten. Zusätzlich werden Korrektionsgläser unterstützt. Nutzer können die Brillen damit an individuelle Sehbedürfnisse und den persönlichen Geschmack anpassen. Das Modell Memo Air Display wiegt 28,9 Gramm und zählt damit zu den leichteren KI-Brillen am Markt. Die integrierte Batterie ist auf einen ganzen Nutzungstag ausgelegt; ein Ladeetui ermöglicht eine Gesamtnutzungsdauer von bis zu einer Woche.

 

Zum Start umfasst das MemoMind-Portfolio zwei Produktlinien, die unterschiedliche Anforderungen an Anzeigeumfang und Unauffälligkeit adressieren, dabei aber einem einheitlichen Grundkonzept folgen. Memo One ist das umfangreichste Modell der Serie; es kombiniert Lautsprecher mit einem beidäugigen Display und ermöglicht sowohl visuelle als auch akustische KI-Interaktionen.

 

Memo Air Display setzt auf ein monokulares Display und richtet sich an Nutzer, die nur grundlegende Informationen einblenden lassen möchten und dabei Wert auf ein möglichst klassisches Erscheinungsbild legen. Ein drittes Modell, das sich optisch noch stärker an herkömmlichen Brillen orientieren soll, befindet sich derzeit in der Entwicklung.

 

MemoMind nutzt ein hybrides Betriebssystem, das mehrere große Sprachmodelle (u.a. von OpenAI, Microsoft Azure und Qwen) je nach Anwendungsfall kombiniert. Zu den vorgesehenen Funktionen zählen Übersetzungen, Zusammenfassungen, Notizen, Erinnerungen sowie kontextabhängige Hinweise. Die Interaktionen sind auf kurze, situationsbezogene Einblendungen ausgelegt.

 

Die optische Darstellung basiert auf sogenannten Air-Displays, die Informationen transparent ins Sichtfeld einblenden und sich an Umgebungslicht sowie Kopfbewegungen anpassen. Xgimi greift dabei auf mehr als zehn Jahre Erfahrung in optischer Entwicklung und industriellem Design zurück.

 

„Brillen sind ein etablierter Alltagsgegenstand und erfordern keine neuen Nutzungsgewohnheiten“, sagt Apollo Zhong, Gründer von Xgimi und leitender Investor von MemoMind. „Aus unserer Sicht ist das ein geeigneter Formfaktor, um KI-Funktionen unaufdringlich verfügbar zu machen.“ Vorbestellungen der ersten MemoMind-Modelle sollen in Kürze starten. Weitere Modelle sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

 

(Fotos: Xgimi)

 

www.xgimi.com

 

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