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Bewerbungsphase für Deutschen Jazzpreis 2027 startet
Am 2. Juni 2027 wird im Schauspiel Leipzig der 7. Deutsche Jazzpreis verliehen. Damit kommt die Auszeichnung für die vielfältige Jazzszene in Deutschland erstmals in die sächsische Metropole. Die Bewerbungsphase für den Deutschen Jazzpreis 2027 startet am 26. Oktober 2026 und läuft bis zum 30. November 2026, 23:59 Uhr (CET). Eingereicht werden können herausragende und innovative Leistungen aus dem Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 30. November 2026.
„Leipzig hat eine starke Jazzszene und bietet damit einen passenden Rahmen für den Deutschen Jazzpreis“, sagt Katja Lucker, Geschäftsführerin der mit der Realisierung des Deutschen Jazzpreises betrauten Initiative Musik. Leipzig blickt auf eine lange und lebendige Jazztradition zurück und ist heute ein wichtiger Standort für Musiker, Veranstalter und Institutionen der Szene. Ab dem 17. Oktober 2026 feiern die Leipziger Jazztage ihr 50-jähriges Bestehen. Auch über das Festival hinaus prägt eine vielfältige Jazzlandschaft die Stadt und das Bundesland Sachsen.
Bis zum 30. November 2026 können Künstler, Ensembles, Labels, Managements, Promoter, Journalisten, Festivalorganisatoren, Rundfunkanstalten sowie Musikvermittler aus dem In- und Ausland ihre Leistungen für den Deutschen Jazzpreis 2027 unter www.deutscher-jazzpreis.de/bewerbung einreichen. Je nach Kategorie sind nationale oder internationale Einreichungen möglich.
Nationale Einreichkategorien des Deutschen Jazzpreises 2027: „Großes Ensemble des Jahres“, „Album des Jahres“, „Debüt-Album des Jahres“, „Festival des Jahres“, „Komposition/Arrangement des Jahres“, „Journalistische Leistung“ und „Musikvermittlung und Teilhabe“. Internationale Einreichkategorien: „Album des Jahres international“ und „Debüt-Album des Jahres international“.
Insgesamt sind damit neun Kategorien für externe Bewerbungen geöffnet. Zusätzlich zu den Einreichkategorien werden zehn weitere Auszeichnungen von den Jurys kuratiert: „Vokal“, „Holzblasinstrumente“, „Blechblasinstrumente“, „Piano/Tasteninstrumente“, „Saiteninstrumente“, „Schlagzeug/Perkussion“, „Künstler:in des Jahres“, „Künstler:in des Jahres international“, „Live-Act des Jahres“ und „Lebenswerk“.
Jede Auszeichnung ist mit mindestens 10.000 Euro dotiert. Auch Nominierte, die keinen Preis erhalten, werden mit mindestens 1.000 Euro gewürdigt. Über die Nominierten in fünfzehn Kategorien entscheidet eine 25-köpfige Fachjury. Die Gewinner werden von einer 14-köpfigen Hauptjury gekürt.
In der Kategorie „Komposition/Arrangement des Jahres“ bestimmt eine fünfköpfige Sonderjury sowohl die Nominierten als auch die Preisträger. Für die Kategorien „Künstler:in des Jahres“, „Künstler:in des Jahres international“ und „Lebenswerk“ gelten gesonderte Verfahren. Die Zusammensetzung der Jurys wird Anfang 2027 bekannt gegeben.
In den bisherigen sechs Ausgaben des Deutschen Jazzpreises wurden insgesamt 159 Preise in nationalen und internationalen Kategorien vergeben und mehr als 2,6 Millionen Euro an Preis- und Nominierungsgeldern ausgeschüttet. Hauptförderer des Deutschen Jazzpreises ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
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