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Steve Ouimette fängt steinzeitliche Percussion für „Just Dance 2026“ mit Schoeps-Mikrofonen ein

Ubisofts „Just Dance“-Reihe zählt mit fast dreißig Titeln auf unterschiedlichen Gaming-Plattformen zu den erfolgreichsten und langlebigsten Tanzspielen. Seit 2011 ist der Gitarrist und Komponist Steve Ouimette („Call of Duty“, „Far Cry 6“, „Guitar Hero“) regelmäßig mitbeteiligt.

 

Für „Just Dance 2026“ präsentiert Ouimette den „Prehistorock“, einen Steinzeit-Groove, basierend auf einem Ensemble aus selbst gefertigten Instrumenten und dazu improvisierter Percussion. Um die archaische Klangwelt authentisch einzufangen, nutzte Ouimette für die gesamte Aufnahme ausschließlich ein Paar Schoeps-Colette-Mikrofone mit MK-4-Kapseln.

 

Ouimettes erste Aufträge für die „Just Dance“-Reihe knüpften an seine Arbeit für andere Musikspiele an - ein Prozess, den er als „forensisches Re-recording" bezeichnet. Dafür recherchiert und rekonstruiert er die Klänge klassischer Aufnahmen, bis sie vom Original nicht mehr zu unterscheiden sind. Durch diesen Prozess entwickelte Ouimette enzyklopädisches Wissen über populäre Musik und deren unterschiedliche Produktionsstile.

 

„Das Komponieren für diese Spiele hat das musikalische Chamäleon in mir geweckt“, sagt er. „Wenn man von Genre zu Genre springt und all ihre Feinheiten in- und auswendig lernt, prägt einen das stark. So zu arbeiten hat meine Intuition als Komponist stark erweitert. Als Ubisoft sah, dass ich auch gern über den Tellerrand hinausschaue, öffneten sich die Türen zu den experimentelleren und interessanteren Tracks.“

 

Ein Markenzeichen von Ouimettes Arbeit für die „Just Dance“-Reihe ist seine Vorliebe für ungewöhnliche Aufträge. Er experimentiert häufig mit unkonventionellen Aufnahmetechniken und entwickelt eigene Instrumente, um die Anforderungen eines bestimmten Auftrags zu erfüllen. „Seit fast fünfzehn Jahren geben sie mir mitunter die absurdesten Aufgaben - von Bollywood-Weihnachtsliedern über Balkan-Tänze bis hin zu arabischen Trap-Tracks und vielem mehr“, sagt Ouimette. „Jede davon erfordert einen kreativen, respektvollen Ansatz und ein Ohr für die klanglichen Besonderheiten, die den jeweiligen Stil ausmachen.“

 

„Spieleentwickler lieben echte Instrumente für ein möglichst immersives Erlebnis - es zieht die Spieler mitten hinein“, fährt er fort. „Dieser menschliche Fingerabdruck in einer sonst eher virtuellen Klangwelt macht den Unterschied. Deshalb nehme ich nach wie vor viele echte Instrumente auf und suche nach Wegen, diese menschlichen Elemente in der Aufnahme herauszuarbeiten. Dies erfordert besondere Sorgfalt bei der Mikrofonwahl - besonders bei ‘Prehistorock’, einem der verrücktesten Tracks für das aktuelle Spiel.“

 

Im Rahmen von „Just Dance 2026“ erhielt Ouimette den Auftrag, einen wuchtigen „prähistorischen“ Rock-Track zu schreiben, der wie ein Mammut oder T-Rex in Bewegung klingen sollte. Für Ouimette war zudem offensichtlich, dass Percussion eine tragende Rolle spielen sollte, wenn der Sound eines Urmenschen dargestellt werden soll. „Mir war klar, dass ich mich auf ein- oder zweisilbige Wörter beschränken musste, um der Höhlenmensch-Ästhetik gerecht zu werden“, erklärt er. „Das schrie förmlich nach einem perkussiven Ansatz - Stampfen, Klatschen, auf Holz und Stein schlagen, solche Sachen.“

 

Ouimette verwendete die Colette-Mikrofone mit MK 4-Kapseln als breites Stereopaar, um ein improvisierendes Percussion-Orchester aufzunehmen: Cajón, Bongos, Woodblocks, Shaker und einige seiner selbstgebauten Percussion-Instrumente. „Ich habe mein Percussion-Instrumentarium im Halbkreis aufgebaut und es mit den Colettes einfach so aufgenommen, wie es stand“, sagt er. „So entstand ein schönes, tiefes Stereobild, das letztlich wie ein riesiges Ensemble klang.“

 

„Es war ein einzigartiger Song, und seine Unnachahmlichkeit brauchte ein hörbares Maß an Imperfektion“, schließt Ouimette. „Die Schoeps-Mikrofone spielten dabei eine wichtige Rolle. Kein Quantisieren und ein bisschen ‘Menschlichkeit’ bewirken viel - und Schoeps hat mir geholfen, dieses Gefühl einzufangen.“

 

www.schoeps.de

 

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