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Spotify setzt Forderung von Pro Musik um

Spotify kommt einer langjährigen Forderung des Verbandes freier Musikschaffender, Pro Musik, nach, alle Mitwirkenden an einem Werk in der App zu nennen.

 

Mit dem kürzlich eingeführten neuen SongDNA-Tool (Beta) in der Spotify-App werden Nutzern nun alle Beteiligten an einem Song angezeigt - von Hauptkünstlern über Songwriter und Produzenten bis hin zu Sessionmusikern und dem an der Aufnahme beteiligten Studiopersonal.

 

Dies sei „nicht einfach nur eine Spielerei in der App, sondern elementar für die Sichtbarkeit aller Mitwirkenden“, so Pro Musik. Es sei zudem „eine Frage des Respekts gegenüber der Leistung der Beteiligten“, diese auch zu nennen, was Spotify zuvor nicht getan hat.

 

„Es ist nicht der Umbruch im Musikstreamingsystem, aber wir freuen uns dennoch, dass endlich Bewegung hineinkommt“, kommentiert Nina Graf, Vorsitzende von Pro Musik. „Die Umsetzung unserer Forderung zeigt, dass wir und unsere Mitglieder gehört werden. Die Abbildung aller Mitwirkenden war eine wichtige Forderung unseres Verbands.“

 

Christopher Annen, ebenfalls Pro-Musik-Vorsitzender, ergänzt: „Jetzt erwarten wir, dass wir auch bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit im Streamingsystem und der Fragen um KI im Sinne unserer Mitglieder weiterkommen. Wir sind für Gespräche bereit.“

 

www.promusikverband.de

 

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