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Theaterspielgemeinschaft Lorsch erneuert Tontechnik mit Audio-Technica und Allen & Heath

Theaterspielgemeinschaft Lorsch erneuert Tontechnik mit Audio-Technica und Allen & Heath

Die Theaterspielgemeinschaft Lorsch hat ihre Tontechnik mit Produkten von Audio-Technica und Allen & Heath modernisiert. Für die Funkstrecken und Mikrofonierung der Schauspieler kommt die 3000er-Serie von Audio-Technica zum Einsatz, für die Mischung nutzt die Theaterspielgemeinschaft das SQ6-Digitalmischpult von Allen & Heath.

 

Nachdem die Tontechnik der Theaterspielgemeinschaft nicht mehr den Ansprüchen moderner Produktionen genügte, hatte sich der Verein für dessen Erneuerung entschieden. Unterstützung bei der Modernisierung erhielt man von der MR Products Ton- & Lichttechnik GmbH. Nils Engel von MR Products war mit der Installation der neuen Tontechnik betraut.

 

An die drahtlose Sprachübertragung der Schauspieler wurden vor allem zwei Anforderungen gestellt: Sprachverständlichkeit und Reichweite. Die Empfänger sollten am FOH-Platz installiert werden, damit die Techniker das gesamte System im Blick haben und gegebenenfalls schnell reagieren können. Die 3000er-Serie von Audio-Technica erfüllt diese Anforderungen.

 

Für die Bühnenmikrofonierung kommen zehn ATW-DT3101-Drahtlos-Sender sowie zwei zusätzliche ATW-DT3102-Handsender mit den dynamischen Wechselköpfen ATW-C4100 zum Einsatz. Für die Schauspieler wurden außerdem zehn BP899cH-Kondensator-Lavaliermikrofone angeschafft, von denen sechs als beige TH-Variante ausgelegt sind.

 

„Jeder Sender hat eine Digitalanzeige, in der die korrespondierenden Namen eingegeben sind“, erklärt Engel. Dadurch solle vermieden werden, dass die Schauspieler versehentlich den falschen Sender benutzen. Zum Empfangen der Funkstrecken installierte der Technikexperte fünf Dante-fähige ATW-DR3120DAN-Zweikanal-Empfänger von Audio-Technica.

 

Was die Signalverwaltung betrifft, entschied sich die Theaterspielgemeinschaft für das SQ6-Digitalmischpult von Allen & Heath. Da es keine festen Techniker gibt, sei für die Entscheidung vor allem eine intuitive Handhabung ausschlaggebend gewesen. Zudem sollten genügend Fader und Bearbeitungsmöglichkeiten vorhanden sein, damit der FOH-Mix möglichst schnell und einfach erstellt werden kann.

 

Aufgrund der nahezu latenzfreien internen Klangprozessoren des SQ6 haben die Techniker nun die Möglichkeit, Dynamik- und Frequenzbearbeitungen vorzunehmen - Funktionen, die das vorherige System kaum bot. „Das alte Analogpult war sehr rudimentär und hatte lediglich einen Equalizer pro Kanal“, so Engel. „Es gab keine Kompressoren, Gates, Effekte oder sonstiges.“ Damit auch Produkt- und Ortsfremde sofort mit dem Digitalmischpult arbeiten können, richtete Engel Presets mit entsprechenden Routings und Freigaben ein.

 

Da die Theaterspielgemeinschaft des Öfteren Open-Air-Aufführungen veranstaltet, sei auch die Mobilität der Tontechnik ein wichtiges Kriterium gewesen. Daher wurde das SQ6 mit einer SQ-Dante-64x64-Karte bestückt. „Dank der Dante-Kompatibilität müssen keine Multicores mehr gezogen werden“, sagt Engel. Darüber hinaus biete das SQ6 genügend Reserven, um in Zukunft weitere Funkstrecken einbinden zu können: „Wenn die aktuellen zehn Funkstrecken nicht mehr ausreichen, können sie jederzeit durch weitere Sender und Empfänger ergänzt werden.“

 

(Foto: MR Products Ton- & Lichttechnik GmbH)

 

www.allen-heath.com

www.audio-technica.com

 

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