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Blackmagic Design stellt neue Digitalfilmkamera URSA Cine 12K LF 100G vor
Blackmagic Design hat ein neues Modell der URSA-Cine-Familie angekündigt, das mit 100G-Ethernet für Liveproduktionsausgaben gemäß SMPTE-2110 bis zu 440 fps ausgelegt ist.
Das neue Modell, URSA Cine 12K LF 100G, erweitert die Digitalfilmfeatures der URSA Cine 12K LF, inklusive des großformatigen 36-x-24-mm-RGBW-Sensors, indem es zusätzlich schnelleres Networking für die Workflows cineastischer Liveproduktionen ermöglicht. Die Blackmagic URSA Cine 12K LF 100G wird voraussichtlich im 3. Quartal 2026 erhältlich sein.
Wird im Kameramenü die Option „SMPTE-2110 Live“ aktiviert, verwandelt sich die Kamera quasi in eine Live-Studiokamera. Die Blackmagic Generation 6 Color Science bringt zahlreiche Optimierungen an der Bildverarbeitung des URSA-Cine-Sensors und liefert mit präziser Farbwiedergabe natürliche Hauttöne. Die neu ausgelegte Verarbeitungspipeline erlaubt die Anwendung von 3D-LUTs auf die Farbräume „Film“, „Extended Video“ und „Video“. Es können nun eigene LUTs geladen und die Ausgabe nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden.
Nutzer können Bilder mittels vorher geladener LUTs in verschiedenen Farbräumen wie Rec. 709, Rec. 2020 und PQ ausgeben. Auch die Farbraumkomprimierung lässt sich eigens bestimmen. URSA-Cine-Kameras verfügen über zwei 3D-LUT-Prozessoren für unterschiedliche Ausgaben und eine zusätzliche 3D-LUT speziell für die SMPTE-2110-Ausgabe.
Der optionale B4-Objektivanschluss ermöglicht den Einsatz von Broadcast-Objektiven mit der URSA Cine 12K. Die Optik des Objektivanschlusses ist auf den RGBW-Sensor abgestimmt. Ein Center-Crop-Modus dient für Ultra HD bei hohen Frameraten. Ein optionales B4-Steuerkabel wandelt den 7-poligen EXT-Anschluss in eine 12-polige Hirose-Schnittstelle für B4-Objektivsteuerung um.
Das Blackmagic Media Dock beschleunigt Postproduktions-Workflows, weil es Beteiligte schneller und unkomplizierter mit Montage und Farbkorrektur beginnen lässt. Für einen schnellen Zugriff können bis zu drei Blackmagic-Media-Module von mehreren URSA-Cine-Kameras parallel eingebunden werden. Das Blackmagic Media Dock Ultra bietet noch mehr Leistung, da seine beiden 100G-Ethernet-Ports den gleichzeitigen Zugriff von zahlreichen Beteiligten bewältigen.
Mit einem großen, hellen 7-Zoll-Studio-Suchermonitor lässt sich die URSA Cine in eine Live-Produktionskamera verwandeln. Der Sucher verfügt über einen Touchscreen und fungiert wie eine Kameraerweiterung zum Steuern aller Menüs. Außerdem sind eine Gegenlichtblende sowie Regler für Helligkeit, Kontrast und Focus Peaking vorhanden. Zur Installation wird der Sucher einfach an den USB-C-Viewfinder-Port an der Kamerafront angeschlossen, über den er auch mit Strom versorgt wird.
Bei Verwendung der Blackmagic URSA Cine als Live-Produktionskamera verfügt man über einen integrierten Farbkorrektor, der auf dem primären Farbkorrektor von DaVinci Resolve basiert. So können Videos jetzt live farbkorrigiert werden. Dabei können Nutzer herkömmliche Bedienelemente für Blende, Schwarzwert und RGB-Farbton verwenden, die alle auf dem Atem Camera Control Panel verfügbar sind.
Wer sein Setup weiter aufrüsten möchte, kann anhand der Trackballs von DaVinci-Resolve-Grading-Pulten die Y-, R-, G- und B-Kanäle für Schatten, Mitten und Lichter jeweils separat steuern. Der Farbkorrektor ermöglicht zusammen mit dem sechzehn Blendenstufen umfassenden Dynamikumfang des URSA-Cine-Sensors die Kreation von Kino-Looks, die mit herkömmlichen Broadcast-Kameras nicht machbar wären.
„Die URSA Cine 12K ist bereits eine großartige Kamera für Digitalfilm“, sagte Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. „Jetzt wollten wir diese cineastische Bildqualität unbedingt auch der Liveproduktion zugänglich machen. Das ist uns mit dem 100G-Ethernet-Modell gelungen, und zwar auf eine nie zuvor gesehene Weise.“
(Foto: Blackmagic Design)
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