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Bundeskanzler Merz besucht Harting-Stand auf Hannover Messe
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich auf der Hannover Messe über Highlights der Harting Technologiegruppe informiert. Mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität, Valdis Dombrovskis, besuchte Merz den Harting-Stand am frühen Morgen.
Im Fokus standen Lösungen für eine widerstandsfähige und nachhaltige Energieversorgung, für intelligente Digitalisierung sowie für flexible Automatisierung. Am Abend des ersten Messetages informierte die Technologiegruppe Journalisten über aktuelle Geschäftsentwicklungen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
Bundeskanzler Merz und die Delegation ließen sich unter anderem zuverlässige Anschlüsse für Energiespeicher zeigen. Harting setzt selbst auf die Technologie: In Kooperation mit dem Startup Reverion entsteht derzeit am Standort Espelkamp eine Brennstoffzellen-Pilotanlage, die die bestehenden Biogas- und Photovoltaikanlagen ergänzen wird. Zunächst wird die Anlage das lokal produzierte Biogas direkt in Strom umwandeln und so die Energieversorgung des Standorts Espelkamp effizienter und klimaneutraler machen. Künftig soll sie dann auch die erzeugte regenerative Energie in Form von grünem Wasserstoff zwischenspeichern und diesen bedarfsgerecht wieder in nutzbare Energie umwandeln. Die Anlage bietet einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu achtzig Prozent. Im Innern befinden sich außerdem Steckverbinder von Harting: Han-HPR-Gehäuse sowie Han-Modular-Einsätze.
„Die neue Brennstoffzellen-Anlage ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit. So können wir künftig Versorgungsengpässen vorbeugen“, erklärt Philip Harting, CEO der Technologiegruppe. Dies bekräftigte er vor dem Hintergrund der geopolitischen Rahmenbedingungen, andauernder Handelskonflikte und einer zunehmenden Regionalisierung von Wertschöpfungsketten auch während der Pressekonferenz auf dem Messestand.
„Industrie und Wirtschaft durchleben tiefgreifende Veränderungen. Es gilt, sich frühzeitig anzupassen und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen“, erläutert Harting. „Unsere Vision, ‘Wir wollen die Zukunft mit Technologien für Menschen gestalten’, gibt uns dabei Orientierung über kurzfristige Entwicklungen hinaus. Denn eins steht fest: Fortschritt braucht weiterhin zuverlässige Steckverbinder- und Kabellösungen für die Übertragung von Strom und Daten.“
Aktuell entwickele sich das Geschäft der Technologiegruppe positiv. Harting rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis (1,1 Milliarden Euro): „Einen Aufwärtstrend haben wir bereits prognostiziert. Dieser setzt sich aktuell fort. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir nachhaltig aufgestellt und global präsent sind.“
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Technologiegruppe, wie moderne Verbindungstechnik Energiesysteme, Datenflüsse und automatisierte Prozesse intelligent koppelt. Durch das Zusammenspiel sollen robuste, skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen entstehen, die flexibel auf neue Anforderungen angepasst werden können.
Die Technologiegruppe präsentiert auf der Messe, wie sich belastbare Energiestrukturen aufbauen lassen. Dazu gehören Komponenten, die eine sichere Stromversorgung gewährleisten, Lasten flexibel steuern und dezentrale Versorgungskonzepte einbinden. So lassen sich Versorgungsschwankungen ausgleichen und Energie effizienter nutzen.
Modularität und Flexibilität sind entscheidend für moderne Produktionskonzepte. Harting zeigt in Hannover Verbindungstechnik, mit der sich Maschinen und Anlagen einfacher erweitern, vernetzen oder umrüsten lassen. Standardisierte Schnittstellen und robuste, flexible Verkabelungen sollen Fertigungsprozesse dynamisch anpassbar machen - von kleinen Produktionszellen bis zu vernetzten Anlagenverbünden.
Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Anforderungen an industrielle Kommunikationssysteme. Die Technologiegruppe zeigt in der Messewoche Lösungen, die hohe Datenraten sicher übertragen und in bestehende industrielle Umgebungen integrierbar sind. Dadurch sollen sie den Aufbau langfristig planbarer Netzwerkinfrastrukturen, auch in anspruchsvollen industriellen Umgebungen, unterstützen.
Digitale Werkzeuge helfen dabei, industrielle Anwendungen schneller zu planen, flexibler zu konfigurieren und transparenter zu dokumentieren. Harting präsentiert neue Tools, die Engineering-Prozesse vereinfachen, Entscheidungsprozesse unterstützen und Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts bereitstellen. So sollen sich Entwicklungszeiten reduzieren und Abläufe effizienter gestalten lassen.
Der Harting-Stand auf der Hannover Messe ist vom 20. bis 24. April 2026 in Halle 27 (Stand J50) zu finden.
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