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Popakademie Baden-Württemberg kooperiert mit Marchivum und Universität Mannheim zur Beleuchtung der Mannheimer Musikgeschichte

Im Rahmen der „Popakademie Talks“ im Sommersemester 2026 kooperiert die Popakademie Baden-Württemberg mit der Universität Mannheim und dem Marchivum zum Thema „Music made in Mannheim“.

 

Zusätzlich zu den Talks finden an der Popakademie und der Universität in Zusammenarbeit mit dem Marchivum gemeinsame Lehrveranstaltungen statt. Auch eine Gruppe der Projektwerkstatt der Popakademie ist an das Projekt angegliedert. Es handelt sich um die erste Kooperation dieser Art zwischen den Mannheimer Institutionen.

 

„Mannheim ist durch seine Nachkriegsgeschichte eines der populärmusikalischen Zentren Deutschlands geworden“, sagt Prof. Dr. David-Emil Wickström, Studiengangsleitung B.A. Popmusikdesign & Global Music B.A., Popakademie Baden-Württemberg. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Kooperation anfangen, diese Geschichte aufzuarbeiten und durch Interviews mit Zeitzeuginnen die Erlebnisse dieser Personen für kommende Generationen zu dokumentieren.“

 

„Auch Popgeschichte ist Stadtgeschichte“, ergänzt Dr. Thomas Throckmorton, stellvertretender Leiter des Marchivums. „Deshalb freuen wir uns sehr, mit diesem Projekt einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes Mannheims dauerhaft für die Nachwelt sichern und aufbereiten zu können.“

 

„Mannheim ist seit vielen Jahren UNESCO City of Music“, fügt Prof. Dr. Hiram Kümper vom Historischen Institut der Universität hinzu. „Wir wollen mit vereinten Kräften und unterschiedlichen Ansätzen sichtbar machen, wie sehr Musik Teil von Mannheims DNA ist.“

 

Die Lehrveranstaltung an der Universität Mannheim, „Mannheimer Popgeschichte - selbst erforscht“, ist im Beifach „Geschichte kuratieren und vermitteln“ am Historischen Institut angesiedelt und wird von Kümper geleitet. Dabei setzen sich die Studierenden anhand von Quellen aus dem Marchivum eigenständig mit der lokalen Musikgeschichte auseinander.

 

Die Lehrveranstaltung an der Popakademie wird von Wickström geleitet und ist Teil des Wahlpflichtfaches „Populäre Musiken der Welt“. Hier führen die Studierenden Interviews mit bedeutenden Personen der Mannheimer Musikszene - die Videos werden später archiviert und im Zeitzeugenportal des Marchivum veröffentlicht.

 

Angegliedert ist auch die Projektwerkstatt der Popakademie mit Studierenden des Fachbereiches Musikbusiness B.A., die sich unter Leitung der Mannheimer Tourismusgesellschaft VTM Mannheim und des Mannheimer Künstlers David Julian Kirchner dem Thema „Music Walks” in Mannheim annehmen. So soll das Thema Musik in Mannheim auf unterschiedliche Weisen beleuchtet werden.

 

Bei der Gesprächsreihe „Popakademie Talks“ sprechen Gäste aus dem Musik- und Kulturbereich über verschiedene Aspekte der Mannheimer Musikgeschichte. Die Popakademie initiierte die Talkserie im Jahr 2021, um auf aktuelle Ereignisse zu reagieren und Künstler sowie Kreativschaffende zu gegenwärtigen Themen einzuladen.

 

„Popakademie Talks“-Termine:

14. April 2026 - Popakademie (Raum 001) - Thema „Musikgenerationen in Mannheim“, mit Angie Taylor und Gagey Mrozeck

19. Mai 2026 - Universität Mannheim (Aula) - Thema „Musik und Politik in Mannheim“

10. Juni 2026 - Marchivum - Thema „Musikorte in Mannheim“, mit Klaus Hiltscher, Peter Seiler und Vertretern des Milk-Club (im Anschluss legt Hiltscher, „Mannheims ältester DJ“, bei einem gemeinsamen Umtrunk auf)

 

Die Talks beginnen jeweils um 18 Uhr. Sie sind öffentlich, die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 

www.popakademie.de

 

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