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Deutscher Kulturrat und BDKV beleuchten kultur-, gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung von Konzerten, Festivals und Clubs

Der Sommer ist die Zeit der Open-Air-Konzerte, Festivals, Stadtfeste, Theaterabende und Live-Events. Überall kommen Menschen zusammen, um Kultur nicht nur zu konsumieren, sondern gemeinsam zu erleben. Diesen besonderen Momenten widmet „Politik & Kultur“, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) in der Ausgabe 7-8/2026 den Schwerpunkt „Hauptsache live! Konzerte, Festivals, Shows vor und hinter der Bühne“.

 

Livekultur ist mehr als kurzweilige Unterhaltung: Sie schafft Begegnung und Gemeinschaft. Sie ist künstlerisches Ereignis, sozialer Raum, Wirtschaftsfaktor und Standortvorteil zugleich. Ob im Club, im Konzertsaal, auf der Festivalwiese, im Theater, in der Arena oder im soziokulturellen Zentrum: Livekultur lebt von Nähe, Präsenz und dem unwiederholbaren Augenblick.

 

Zugleich steht die Livebranche unter erheblichem Druck: Gestiegene Produktions-, Personal- und Energiekosten, verändertes Publikumsverhalten, hohe Ticketpreise, Sicherheitsanforderungen, Nachwuchsförderung, Betrug und Wucher auf dem Ticketzweitmarkt sowie die Zukunft kleiner und mittelgroßer Veranstaltungsunternehmen und Spielstätten sind zentrale Themen des Schwerpunkts.

 

„Keine noch so gute Aufnahme, kein Streaming und keine digitale Plattform kann das Live-Erlebnis ersetzen. Der unmittelbare Kontakt zwischen Künstlerinnen und Künstlern und dem Publikum ist die Essenz der Livekultur“, sagt Olaf Zimmermann, Herausgeber von „Politik & Kultur“ und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates. „Gerade in einer zunehmend digitalisierten und von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt wird das Bedürfnis nach echten gemeinsamen Erlebnissen weiter wachsen. Livekultur ist die Zukunft.“

 

Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV, ergänzt: „Die Bühnen von Clubs und Festivals, Konzertsälen und Hallen sind längst mehr als Schaufenster für Musik und andere Livekultur. Sie sind ihr wirtschaftliches Rückgrat und zugleich Orte, an denen künstlerische Vielfalt, unternehmerisches Risiko und gesellschaftliche Begegnung zusammenkommen.“

 

Der Schwerpunkt zeigt die ganze Bandbreite der Livekultur: von Klassik über Pop, Rock, Jazz und Comedy bis zu Festivals, Musicalproduktionen, Clubkultur und Großveranstaltungen. Autoren, Künstler, Veranstalter und Experten blicken auf die Magie des Livemoments, aber auch auf die Arbeit, die Risiken, die Bedeutung des Wirtschaftsfaktors und die kulturpolitischen Herausforderungen.

 

Zu den Autoren und Interviewpartnern zählen neben Olaf Zimmermann und Johannes Everke unter anderem:

Christopher Annen - Musiker, Gründungsmitglied von AnnenMayKantereit und Co-Vorsitzender von Pro Musik

Bernd Dicks - Initiator und Leiter von Parookaville

Dennis Eichenbrenner - Vorsitzender des Bundesverbands Veranstaltungssicherheit

Sophie G. Einwächter - Medienwissenschaftlerin

Mario Graute - Co-Geschäftsführer von Pro Musik

Daniel Hope - Violinist

Phillip Jacob-Pahl - Gründer und Director Live der Budde Talent Agency

Verena Krämer - Vorständin des BDKV und Gründerin von Female Voice

Martina Marschalk - Projektmanagerin für Awareness für Kopf & Steine

Gabriele Maurer - Jazz-Sängerin und stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Jazzunion

Christian Ordon - Geschäftsführer der LiveMusikKommission

Michael Roslon - Professor für Eventmanagement und Kommunikation an der Hochschule Fresenius

Rilana Sandelmann und Michael Schacke - Geschäftsführung von Undercover

Heinrich Schafmeister - Schauspieler

Ulrike Schirrmacher - Inhaberin der Agentur Rampensau 

Berthold Seliger - Konzertagent, Tourneeveranstalter und Publizist

Arnold Simmenauer - Impresariat Simmenauer 

Sonia Simmenauer - Gründerin des Impresariats Simmenauer und Präsidentin des BDKV

 

www.bdkv.de

www.kulturrat.de

 

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