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Meyer Sound kreiert besonderes Klangerlebnis beim Coachella Festival

Die Do LaB Stage Macrodose, ausgestattet mit einem Meyer Sound System, ging beim Coachella Festival 2026 in ihr drittes Jahr. Das markante Open-Air-Zelt mit seinen sich bewegenden, pilzartigen Stoffskulpturen bot dabei erstmals ein Klangerlebnis, das deutlich über die Grenzen des Zeltes hinausreichte und zusätzliche Bereiche des Festivalgeländes einbezog.

 

In diesem Jahr standen Künstler wie Tinashe, Seth Troxler, Sbtrkt und After Midnight auf der Bühne und zogen die bislang größte Besucherzahl in der Geschichte der Do LaB Stage an. „Letztes Jahr hatten wir bereits über 30.000 Menschen - so viele Zuschauer, dass sie schon außerhalb unseres Zuschauerbereiches standen“, sagt Do-LaB-Co-Founder Jesse Flemming. „Deshalb haben wir die Beschallung auf die anliegenden Flächen ausgeweitet, um mehr Menschen zu erreichen und anzuziehen.“

 

Da sich das Do-LaB-Soundsystem inzwischen mehrfach bewährt hat, arbeitete das Team mit einem bekannten Konzept. „Wir haben das Beste aus den letzten zwei Jahren übernommen und auf dieses Jahr übertragen“, so Audio Crew Chief und Systems Engineer Ian Ingram.

 

Das Herzstück der Beschallung im Inneren des Macrodose-Zeltes bildete ein Panther-System von Meyer Sound, bereitgestellt von Launch aus Los Angeles. Pro Seite kamen jeweils zwei Line Arrays mit acht Panther-L- und zwei Panther-W-Lautsprechern zum Einsatz, unterstützt von insgesamt achtzehn 2100-Low-Frequency-Control-Elementen. Ergänzt wurde das System durch je zwei Panther-W-Frontfills und -Outfills.

 

Leopard-Lautsprecher mit 900-LFC-Tieftönern beschallten das DJ-Pult. Geflogene UPQ-1P-Lautsprecher wurden für den neuen Upstage-Bereich und Ultra-X20-Lautsprecher für die Backstage-VIP-Lounge eingesetzt.

 

Ultra-X80-Outfills und -Delays erweiterten die Coverage bis an die Zeltgrenzen, ergänzt durch zehn kompakte Ultra-X40-Point-Source-Lautsprecher, die ein Surround-Erlebnis erzeugten. Ziel war es, dem Raum zusätzliche Wärme und Tiefe zu verleihen und eine Atmosphäre zu schaffen, die an einen Konzertsaal erinnert.

 

Von dort aus wurde das System nach außen erweitert: Vier Ultra-X80-Lautsprecher - am äußeren Ring montiert und nach außen ausgerichtet - trugen den Sound über die Zeltkante hinaus und fügten sich nahtlos in die Hauptarrays aus Panther ein. „Auf der Fläche gab es eine Menge hängenden Stoff“, berichtet Ingram. „Der Tieftonbereich war kein Problem, auch die Low-Mids-Coverage war gut. Aber das Material absorbierte einen Teil der hohen Frequenzen. Genau hier setzten wir die Ultra-X80-Lautsprecher ein, um Bereiche mit eingeschränkter Coverage zu kompensieren.“

 

Ingram, der den Sound der Do-LaB-Stage bereits seit 2008 verantwortet, betont die Bedeutung des Mapp-3D-Systemdesign- und Prediction-Tools von Meyer Sound: „Man kann sich vorbereiten und weiß genau, welche Coverage zu erwarten ist. Niemand möchte ein System aufbauen und anschließend feststellen, dass es nicht so funktioniert wie geplant.“

 

(Fotos: Jamal Eid/Hello Atlas Media)

 

www.meyersound.de

 

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