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Viecon Messe Wien wird mit IEEE ICRA 2026 zu globalem Treffpunkt der Robotik

Viecon Messe Wien wird mit IEEE ICRA 2026 zu globalem Treffpunkt der Robotik

Humanoide Roboter, internationale Forschungsteams, tausende wissenschaftliche Poster und hunderte Industry-Aussteller: Mit der IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA) ist bis zum 5. Juni 2026 eine der weltweit wichtigsten Robotik-Konferenzen im Vienna Congress & Convention Center - Viecon Messe Wien, ein Unternehmen der Wien Holding - zu Gast. 

 

Mehr als 8.000 Experten aus Forschung, Industrie und Technologie machen die österreichische Hauptstadt dabei zum internationalen Treffpunkt für Robotik, Künstliche Intelligenz und Automation. Die ICRA gilt als Flagship Conference der IEEE Robotics and Automation Society und zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen ihres Fachbereichs.

 

Im Viecon laufen Workshops, wissenschaftliche Sessions, Industry Exhibitions, Robotik-Competitions und Networking-Formate parallel über mehrere Hallen hinweg. Die Posterfläche präsentiert rund 2.000 wissenschaftliche Poster, während die internationale Industrieausstellung, Competition Areas sowie die große Roboterparade am 4. Juni eine eigene Halle gänzlich bespielen.

 

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen nicht nur technologische Entwicklungen, sondern auch die Frage, welche Rolle Robotik und Automatisierung künftig für Wirtschaft und Gesellschaft spielen werden. „Die Firmen, die gut automatisieren und innovativ sind, werden langfristig bestehen“, sagt Prof. Markus Vincze von der TU Wien und Congress Chair der ICRA 2026. „Gerade für Europa wird es immer wichtiger, Produktion, Know-how und technologische Entwicklung im eigenen Wirtschaftsraum zu halten.“

 

Während klassische Industrieroboter häufig klar definierte Aufgaben übernehmen, steckt in modernen Robotiksystemen längst Künstliche Intelligenz. Sie kommt unter anderem bei Bildverarbeitung, Navigation und Planung zum Einsatz. Gleichzeitig bleibe Sicherheit eine der größten Herausforderungen: „Gerade wenn Roboter mit Menschen zusammenarbeiten, braucht es zusätzliche Sicherheitsmechanismen“, erklärt Vincze. „Mit KI allein kann man heute noch nicht garantieren, dass ein System immer innerhalb sicherer Grenzen agiert.“

 

Auch Anwendungen außerhalb der Industrie gewinnen vermehrt an Bedeutung. Von autonomen Assistenzsystemen bis hin zu zukünftigen Haushaltsrobotern beschäftigen sich Forschung und Industrie zunehmend mit Technologien, die Menschen im Alltag unterstützen können. „Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren deutlich mehr Robotik im Alltag sehen werden - nicht als Science-Fiction, sondern als praktische Unterstützung im täglichen Leben“, so Vincze.

 

Neben Forschung und Industrie steht bei der ICRA vor allem der internationale Austausch im Fokus. Vincze zufolge entstünden viele Innovationen erst durch persönliche Begegnungen auf Konferenzen. „Bei meiner ersten ICRA habe ich Menschen kennengelernt, mit denen wir Jahre später ein großes europäisches Forschungsprojekt umgesetzt haben“, erzählt er. „Genau diese direkten Begegnungen und Diskussionen führen oft zu Ideen und Kooperationen, die man vorher gar nicht planen kann.“

 

Das Konferenzprogramm umfasst 31 parallele Workshops und Tutorials, Keynotes und Plenarsitzungen sowie zahlreiche Networking- und Community-Formate. Internationale Forschende, Industriepartner und Nachwuchstalente kommen dabei zusammen, um Ideen auszutauschen, Kooperationen anzustoßen und gemeinsam an zukünftigen Entwicklungen zu arbeiten.

 

Für die Bewerbung Wiens als Austragungsort der ICRA 2026 initiierte die AIM Group gemeinsam mit dem Vienna Convention Bureau und Viecon Messe Wien ein internationales Bid Consortium. Die enge Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Destination und Venue sei ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Zuschlag gewesen, betont Lisa Stern von der AIM Group: „Besonders entscheidend war für uns die Möglichkeit, unterschiedlichste Veranstaltungsformate parallel und flexibel umsetzen zu können.“

 

Neben Forschung und Industrie widmet sich die ICRA 2026 auch den Bereichen Diversität, Inklusion und Community Building. Am 4. Juni bringt der Community Building Day internationale Initiativen wie Women in Engineering, Queer in Robotics oder Black in Robotics zusammen und unterstreicht den Anspruch der Konferenz, Robotik als offene und globale Zukunftstechnologie zu gestalten.

 

Foto (v.l.): Lisa Stern, Markus Vincze. (Fotocredit: Viecon/FRB Media)

 

www.vieconcenter.at

 

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