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Parlamentarisches Frühstück des Forum Veranstaltungswirtschaft mit politischem Appell an den Deutschen Bundestag

Parlamentarisches Frühstück des Forum Veranstaltungswirtschaft mit politischem Appell an den Deutschen Bundestag

Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat am 9. Juli 2026 Vertreter des Deutschen Bundestages zu einem Parlamentarischen Frühstück eingeladen, um über die Zukunft des Messe- und Kongressstandorts Deutschland zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die wachsenden Herausforderungen für eine Branche, die Innovation, Wirtschaftskraft und internationalen Austausch ermögliche und zugleich erheblich zur Wertschöpfung in Deutschland beitrage.

 

Messen und Kongresse gehörten zu den wichtigsten Plattformen für Innovation, Wissenstransfer und wirtschaftliche Entwicklung - dennoch gerate Deutschland als international führender Messe- und Kongressstandort zunehmend unter Druck, betont das Forum Veranstaltungswirtschaft, eine Allianz aus sechs Verbänden des Wirtschaftsbereichs: BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren), FAMA (Fachverband Messen und Ausstellungen), ISDV (Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft), LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland) und VDVO (Verband der Veranstaltungsorganisatoren).

 

Steigende Energie- und Personalkosten, bürokratische Hürden, langwierige Visa-Verfahren sowie fehlende Investitionsanreize würden die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Standorten schwächen. Mit einem gemeinsamen Forderungskatalog appelliert das Forum Veranstaltungswirtschaft deshalb an die Bundespolitik, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Im Mittelpunkt stehen drei Handlungsfelder, welche fordern, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, einen zentralen politischen Ansprechpartner zu schaffen, die Standortbedingungen zu verbessern und Innovation sowie Investitionen gezielt zu fördern.

 

„Messen und Kongresse bringen Menschen, Märkte und Ideen zusammen. Damit Deutschland seine internationale Spitzenposition behaupten kann, benötigt unsere Branche wieder verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“, sagt Björn Sänger, Vorstandsvorsitzender des VDVO. „Politik muss jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit Veranstalter auch künftig in Deutschland investieren und internationale Veranstaltungen hier stattfinden können.“

 

FAMA-Vorstand Robert Ninnemann ergänzt: „Die Messewirtschaft ist ein zentraler Motor für Export, Innovation und Mittelstand. Wenn internationale Veranstaltungen künftig verstärkt in andere Länder abwandern, verliert Deutschland weit mehr als nur Besucherzahlen - es verliert wirtschaftliche Dynamik. Deshalb benötigen wir entschlossene Maßnahmen zur Stärkung des Standorts.“

 

René Tumler, Geschäftsführer des EVVC, betont: „Leistungsfähige Veranstaltungszentren sind ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Infrastruktur unseres Landes. Damit sie ihre Rolle als Orte für Innovation, Begegnung und Wertschöpfung weiterhin erfüllen können, benötigen sie verlässliche politische Rahmenbedingungen, moderne Infrastruktur und weniger bürokratische Belastungen. Die Veranstaltungswirtschaft verdient endlich einen festen Platz auf der politischen Agenda.“

 

Auch Michael Köhler, Geschäftsführer der RX Deutschland GmbH, konstatiert anlässlich des parlamentarischen Frühstücks: „Als global tätiger Messeveranstalter sehen wir täglich, wie stark der internationale Wettbewerb um führende Veranstaltungsformate geworden ist. Deutschland hat mit seiner industriellen Stärke, Innovationskraft und leistungsfähigen Messeplätzen beste Voraussetzungen. Doch diese Position muss aktiv gesichert werden. Damit internationale Leitveranstaltungen auch in Deutschland künftig weiter wachsen können, braucht es wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen - für die ausstellende Wirtschaft wie für die Besucher, die aus der ganzen Welt zu unseren Veranstaltungen reisen.“

 

Das Forum Veranstaltungswirtschaft sieht in einem kontinuierlichen Dialog zwischen Politik und Branche eine wesentliche Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nachhaltig zu sichern. Ziel des Parlamentarischen Frühstücks sei es, konkrete Lösungsansätze mit politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren und die Bedeutung der Veranstaltungswirtschaft als Zukunftsbranche stärker im politischen Bewusstsein zu verankern.

 

(Foto: Forum Veranstaltungswirtschaft)

 

www.forumveranstaltungswirtschaft.org

 

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