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Prismic setzt über 100 GLP JDC1 auf Russell-Dickerson-Tour ein
Russell Dickersons „RussellMania“-Tour, auf der der Sänger und Gitarrist Arenen, Outdoor-Amphitheater und Festivals in ganz Nordamerika bespielt, zählt zu den ambitioniertesten Country-Produktionen des Jahres. Für Dickerson bedeutet die Tour einen deutlichen Schritt nach vorn, sowohl in der Größe der Produktion als auch im visuellen Anspruch. Eine zentrale Rolle im Lichtdesign spielen JDC1-Hybrid-LED-Strobes von GLP.
Das Design, die Programmierung und die kreative Gesamtverantwortung liegen bei Nick Chang, Inhaber sowie Lighting und Production Designer von Prismic Productions. Unterstützt wird er von Chris Diener, der als Projektmanager und kreativer Partner in die Produktion eingebunden ist. Production Manager Zander Scott hatte Chang sechs Wochen vor Beginn der Produktionsproben in das Projekt geholt; in dieser Zeit mussten das komplette Lichtdesign entstehen, zwanzig Songs programmiert und die visuelle Ausrichtung der Tour finalisiert werden.
Das GrandMA3-Showfile wurde von Anfang an so aufgebaut, dass es sich schnell auf große Festival-Setups übertragen ließ. Das Materialpaket stellte das Team gemeinsam mit Christie Lites zusammen. Der visuelle Content entstand in enger Abstimmung mit Tour-Content-Creator Andy Reuter, um zu gewährleisten, dass Licht, Video und SFX über die gesamte Show hinweg geschlossen wirken.
Die 108 JDC1 verteilen sich über das gesamte Rig. Sechs gefächerte, angewinkelte Finger-Traversen tragen jeweils auf der Downstage-Seite einen vertikalen Truss-Stick, der mit elf JDC1 sowie weiteren Scheinwerfern bestückt ist. Zwei seitlich der Videowand platzierte Truss-Tower sind mit jeweils acht JDC1 bestückt. Im Upstage-Floor-Package kommen acht weitere JDC1 zusammen mit zusätzlichen Fixtures zum Einsatz. Weitere achtzehn JDC1 sind direkt in die Riser und Set-Elemente integriert.
Chang nutzt die Pixel-Mapping-Funktionen des JDC1 während der gesamten Show. Über die 12-Segment-Ansteuerung aller 108 Geräte kann er von Song zu Song zwischen subtilen Sparkle-Effekten und aggressiven Chases über das gesamte Rig wechseln. Besonders wertvoll sei diese Flexibilität, weil die Produktion stark vom Schlagzeug geprägt sei: „Die JDCs erlauben mir, unterschiedliche musikalische Elemente innerhalb eines einzigen Fixtures getrennt voneinander abzubilden“, so Chang. „Ich setze den Strobe für Snare-Hits ein, die Color-Plate für Kick-Akzente und die Pixel-Effekte, um Übergänge und Entwicklungen innerhalb der Songs zu unterstützen. Dadurch kann das Lichtsystem gleichzeitig groß und detailreich wirken - genau das, was diese Show braucht.“
Das Design bildet die ganze Bandbreite von Dickersons Repertoire ab: von energiegeladenen Hymnen bis zu persönlicheren Songs im Midtempo. Laut Chang soll das Licht diese Dynamik mitgehen können, ohne beliebig oder überladen zu wirken. „Wir wollen nicht, dass sich die Show wie permanentes Blitzen um des Effekts willen anfühlt“, sagt er. „Jeder Lichtcue, jeder Video-Moment und jeder visuelle Akzent wurde so gesetzt, dass er Emotion und Energie der Musik sinnvoll unterstützt.“
Die „RussellMania“-Tour 2026 läuft noch bis Oktober durch die USA und Kanada.
(Fotos: Thomas Heney)
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