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BVVS-Digitalkonferenz „Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen“ im Oktober

Bei vielen großen Veranstaltungen ist Zufahrtsschutz zu einem festen Bestandteil der Sicherheitsplanung geworden. Gleichzeitig bestehen in der Praxis weiterhin zahlreiche Fragen: Welche Maßnahmen sind angemessen? Wo endet die Verantwortung von Veranstaltern? Welche Aufgaben liegen bei Kommunen, Ländern oder dem Bund? Und wie lassen sich Sicherheitsanforderungen umsetzen, ohne Veranstaltungen unnötig zu erschweren?

 

Mit der Digitalkonferenz „Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen“ am 15. Oktober 2026 setzt der Bundesverband Veranstaltungssicherheit (BVVS) seine Digitalkonferenzreihe 2026 fort. Ziel der ganztägigen Online-Veranstaltung ist es, aktuelle Entwicklungen einzuordnen, Erfahrungen aus der Praxis zusammenzuführen und den fachlichen Austausch zwischen allen Beteiligten zu fördern.

 

Die Herausforderungen für den Schutz von Veranstaltungen haben sich laut BVVS in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Ereignisse im In- und Ausland hätten dazu geführt, dass Veranstalter, Genehmigungsbehörden und Sicherheitsverantwortliche den Zufahrtsschutz heute deutlich stärker in ihre Planungen einbezögen, aber auch neue Unsicherheiten geschaffen.

 

Jedoch zeige die Praxis, dass technische Maßnahmen allein keine ausreichende Antwort auf die bestehenden Herausforderungen seien. Ebenso entscheidend seien klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Entscheidungsprozesse und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Der Verband setze sich deshalb für eine fachlich fundierte Diskussion ein, die Sicherheit ganzheitlich betrachte und praktikable Lösungen in den Mittelpunkt stelle.

 

Der Schutz vor terroristischen Angriffen ist eine staatliche Aufgabe. Veranstalter tragen Verantwortung für die sichere Planung und Durchführung ihrer Veranstaltungen, können und dürfen jedoch nicht die originären Aufgaben der Sicherheitsbehörden übernehmen. Gerade an dieser Schnittstelle entstünden in der Praxis häufig Unsicherheiten. Unterschiedliche Anforderungen, fehlende einheitliche Maßstäbe und offene Fragen zur Verantwortungsverteilung erschwerten vielerorts die Planung von Veranstaltungen.

 

Die Digitalkonferenz greift diese Fragestellungen auf und schafft Raum für einen offenen fachlichen Austausch. Experten aus unterschiedlichen Bereichen beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen Lösungsansätze vor und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern, wie Zufahrtsschutz wirksam, verhältnismäßig und praxisgerecht umgesetzt werden kann.

 

Die Digitalkonferenz richtet sich insbesondere an Veranstalter, Produktionsleitungen, Sicherheitsverantwortliche, Mitarbeiter von Kommunen und Genehmigungsbehörden sowie Planer, Berater und weitere Fachkräfte der Veranstaltungssicherheit. Anmeldungen sind über die Website des BVVS möglich.

 

www.bvvs.org

 

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