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VIA 2026 veröffentlicht Shortlist
Insgesamt achtzehn Künstler, Musikunternehmer und Projekte stehen in diesem Jahr auf der Shortlist des Kritikerpreises der unabhängigen Musikbranche. Der VIA (VUT Indie Awards) zeichnet herausragende Talente der Independent-Musikbranche in sechs Kategorien aus. Die Gewinner werden am 17. September 2026 im Rahmen des Hamburger Reeperbahn Festivals ausgezeichnet.
Zum vierzehnten Mal verleiht der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT) in diesem Jahr den VIA. Die Auszeichnungen würdigen Originalität und Qualität, unabhängig von kommerziellem Erfolg. Die Gewinner werden im Hamburger Schmidts Tivoli im Beisein der Nominierten, Laudatoren und zahlreicher Gäste bekanntgegeben. Der VIA ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.
Die Nominierten für den VIA 2026:
Kategorie „Beste*r Newcomer*in“
Charlotte Colace
Die Anstalt
Josi
Kategorie „Bester Act“
Enji
Lambrini Girls
Mariybu
Kategorie „Bestes Album“
Ozan Ata Canani - „Die Demokratie“
Sophia Kennedy - „Squeeze Me“
Stefanie Schrank - „Forma“
Kategorie „Bestes Label“
Bretford Records
Clouds Hill
Misitunes
Kategorie „Bestes Experiment“
Disturbed Ground
Interspecifics
Viola Yip - „Liminal Lines“
Kategorie „Best New Music Business“
Open Ground
Rokk
Vinyl Manufaktur
Die Shortlist entsteht in einem mehrstufigen Juryverfahren: Zunächst bringt die Gesamtjury - bestehend aus den Mitgliedern des VUT sowie rund 250 weiteren Experten aus allen Bereichen der Musikbranche - ihre Vorschläge ein. Aus den zahlreichen Einreichungen treffen anschließend unabhängige Fachjurys die Auswahl der Shortlists und bestimmen die Preisträger der einzelnen Kategorien.
„Während der derzeitige kulturpolitische Kurs die Vermutung nahelegt, dass (pop-)kulturelle Vielfalt nicht gerade hohe Priorität genießt, ist die VIA-Shortlist Ausdruck der facettenreichen und innovativen unabhängigen Musikwirtschaft, die wir so von der ersten Ausgabe der VIAs an feiern und die dieser Tage kaum deutlich genug ins Rampenlicht gestellt werden kann“, so die VUT-Vorstandsvorsitzende Dr. Birte Wiemann.
Hauptförderer der Awards sind die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Merlin und die GVL. Zu den weiteren Unterstützern zählen das Reeperbahn Festival, die Gema und Phononet.
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